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„Rheu­ma­Preis“ ausge­schrie­ben

Rheumatiker beruflich integrieren
Rheu­ma­Preis“ ausge­schrie­ben

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Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin Hernn Alex­an­der Erbach Friedrich-Henkel-Weg 1 – 25 44149 Dort­mund

Rund 400 verschie­dene Erkran­kun­gen werden unter dem Begriff Rheuma zusam­men­ge­fasst und mindes­tens ebenso viele Möglich­kei­ten stehen Arbeit­ge­bern und Arbeit­neh­mern zur Verfü­gung, um dem Unter­neh­men das Know-how der Betrof­fe­nen zu erhal­ten: kolle­gial orga­ni­sier­tes Team­work, flexi­ble Arbeits­zeit­mo­delle oder einfach ergo­no­mi­sche Anpas­sun­gen des Arbeits­plat­zes. Der notwen­dige Aufwand ist zumeist gerin­ger als vermu­tet, denn schon kleine Verän­de­run­gen haben große Effekte.
Die Arbeits­ge­mein­schaft Regio­na­ler Koope­ra­ti­ver Rheu­ma­zen­tren in der Deut­schen Gesell­schaft für Rheu­ma­to­lo­gie, der Verband deut­scher Betriebs- und Werks­ärzte, die Bundes­ar­beits­ge­mein­schaft der Inte­gra­ti­ons­äm­ter und Haupt­für­sor­ge­stel­len, die Rheuma-Liga Hessen, das Gesund­heits­un­ter­neh­men Abbott und die Initia­tive Neue Quali­tät der Arbeit (INQA) haben jetzt den „Rheu­ma­Preis – Aktiv mit Rheuma am Arbeit­platz“ ins Leben geru­fen. Die Auszeich­nung würdigt erfolg­rei­che part­ner­schaft­li­che Lösun­gen am Arbeits­platz und macht sie öffent­lich. Gesucht werden Beispiele, in denen es Arbeit­ge­bern und Arbeit­neh­mern gelun­gen ist, Rheu­ma­ti­ker dauer­haft beruf­lich zu inte­grie­ren und damit die Arbeits­kraft und aktive Teil­nahme am Alltag von Menschen mit Rheuma zu erhal­ten.

Mangelnde Krea­ti­vi­tät

Rund fünf Prozent der Berufs­tä­ti­gen mit Rheuma in Deutsch­land geben bereits im ersten Jahr ihrer Erkran­kung ihren Beruf auf, nach drei Jahren haben sich sogar 20 Prozent der erkrank­ten Arbeit­neh­mer aus dem Arbeits­le­ben zurück­ge­zo­gen. Das zeigt: Es besteht großer Hand­lungs­be­darf, dies zu ändern. „Der Verlust des Arbeits­plat­zes einer­seits und von Know-how und Kompe­ten­zen ander­seits stellt für Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber glei­cher­ma­ßen eine große Belas­tung dar. Eine mitar­bei­ter­ori­en­tierte Unter­neh­mens­kul­tur trägt entschei­dend zum Erhalt der Arbeits­fä­hig­keit der Betrof­fe­nen bei und sichert damit die Zukunfts­fä­hig­keit des Unter­neh­mens“, betont INQA-Geschäftsführerin und Jury-Mitglied Christa Sedlat­schek.
Teil­neh­men können alle Menschen in Deutsch­land, die an entzündlich-rheumatischen Erkran­kun­gen leiden und berufs­tä­tig sind; auch Teams oder Frei­be­ruf­ler können sich bewer­ben. Darüber hinaus können Dritte Rheu­ma­ti­ker oder Arbeit­ge­ber nomi­nie­ren. Für die Teil­nahme ist eine schrift­li­che Bewer­bung erfor­der­lich. Darin soll­ten die Ausgangs­si­tua­tion und die erreichte Verbes­se­rung beschrie­ben werden.
Ausge­zeich­net werden Beispiele, die den 1,5 Millio­nen Menschen mit entzünd­li­chem Rheuma in Deutsch­land und ihren Arbeits­ge­bern eine Anre­gung sein können. Die Botschaft der Auszeich­nung lautet: Rheuma und Berufs­tä­tig­keit sind mitein­an­der verein­bar. Das Preis­geld beträgt 3.000 Euro je prämier­tem Beispiel.
Eine unab­hän­gige Jury aus Pati­en­ten­ver­tre­tern, Betriebs­ärz­ten, Rheu­ma­zen­tren und Inte­gra­ti­ons­äm­tern bewer­tet die Einsen­dun­gen. Als Krite­rien dienen vor allem die nach­hal­tige Verbes­se­rung der Situa­tion des Mitar­bei­ters mit Rheuma am Arbeits­platz, die Origi­na­li­tät und die Unter­stüt­zung auf Unter­neh­mens­seite.
Die Bewer­bun­gen können bis zum 31. Mai 2009 entwe­der per Post im Orga­ni­sa­ti­ons­büro Rheu­ma­Preis oder online unter www.rheumapreis.de einge­reicht werden, die Preis­ver­lei­hung erfolgt im Juli 2009.
Weitere Infor­ma­tio­nen unter:
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