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Siche­rer Umgang mit Gasfla­schen

Transport, Lagerung, Bereitstellung und Entleerung Teil 2
Siche­rer Umgang mit Gasfla­schen

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Nach­dem der erste Teil des Arti­kels Bezug genom­men hat auf die Rechts­vor­schrif­ten und Regeln, die Kenn­zeich­nung und Prüfung sowie das manu­elle Bewe­gen und den inter­nen Trans­port von Gasfla­schen, beschäf­tigt sich der zweite Teil mit ihrem Trans­port in Kraft­fahr­zeu­gen, ihrer Lage­rung, Bereit­stel­lung und Entlee­rung.

Trans­port von Klein­men­gen in Kraft­fahr­zeu­gen

Eigent­lich gehört der Trans­port in Kraft­fahr­zeu­gen nicht zum „Betrei­ben“, soll aber aufgrund der immer wieder erschre­cken­den Vorfälle trotz­dem in aller Kürze hier erläu­tert werden.
Einige Explo­sio­nen von Kraft­fahr­zeu­gen aus jüngs­ter Zeit bele­gen die Gefähr­lich­keit des Trans­por­tes mit unge­nü­gend gesi­cher­ten Flaschen in geschlos­se­nen und unbe­lüf­te­ten Fahr­zeu­gen. Dabei reichte die Ener­gie der beim elek­tri­schen Türöff­nen bezie­hungs­weise Schalt­kon­takt der Innen­raum­be­leuch­tung entstan­de­nen Funken z.B. zur Zündung eines Acetylen-Luft-Gemisches im Fahr­zeu­g­innern mit Sicher­heit aus (siehe Bild).
Der Trans­port in Klein­trans­por­tern ohne getrenn­ten Lade­raum und Perso­nen­kraft­fahr­zeu­gen sollte nur in Ausnah­me­fäl­len und unter Beach­tung beson­de­rer Vorsichts­maß­nah­men erfol­gen. Der Trans­port z. B. in Anhän­gern ist immer vorzu­zie­hen.
Folgende Mindest­vor­aus­set­zun­gen sind beim Trans­port von Gasfla­schen unter­halb der Frei­grenze (Faust­re­gel: Mit bis zu sechs großen Gasfla­schen, jedoch nicht giftig, ist man immer unter­halb der Frei­grenze) nach Gefahr­gut­vor­schrift in Klein­trans­por­tern oder Perso­nen­kraft­fahr­zeu­gen auf jeden Fall zu beach­ten:
  • Vor Antritt der Fahrt: Bevor die Gasfla­schen in das Fahr­zeug gela­den werden, sind die Druck­min­de­rer und sons­tige Arma­tu­ren von den Flaschen­ven­ti­len abzu­schrau­ben. Insbe­son­dere bei Flaschen für brenn­bare oder giftige Gase ist die Dicht­heit der Ventile zu über­prü­fen. Alle Flaschen­ven­tile sind durch Aufschrau­ben von Flaschen­kap­pen vor Beschä­di­gung zu schüt­zen. Immer erst vor Antritt der Fahrt das Fahr­zeug bela­den!
  • Ladungs­si­che­rung: Um zu verhin­dern, dass beim Brem­sen, Kurven fahren oder auch bei Unfäl­len die Gasfla­schen selbst beschä­digt werden oder ande­res Lade­gut beschä­di­gen, sind sie durch geeig­nete Mittel zu sichern. Bewährt als Einrich­tun­gen zur Ladungs­si­che­rung haben sich zum Beispiel spann­bare Gurte, die an genü­gend stabi­len Fahr­zeug­tei­len befes­tigt werden müssen. In der Nähe der Stirn­wand des Fahr­zeu­ges sind die Gasfla­schen in jedem Falle quer zur Fahrt­rich­tung (stehend oder liegend) zu laden.
  • Lüftung: Wenn eine ausrei­chende Lüftung durch Lüftungs­öff­nun­gen wie zum Beispiel Kiemen­öff­nun­gen erreicht wird, dürfen ausnahms­weise auch geöff­nete Fens­ter oder ein geöff­ne­ter Koffer­raum­de­ckel zur Lüftung verwen­det werden.
  • Es gilt immer (auch privat und bei nicht brenn­ba­ren Gasen) abso­lu­tes Rauch­ver­bot. Weiter­hin muss im gewerb­li­chen Bereich mindes­tens ein 2 kg Feuer­lö­scher vorhan­den sein.
  • Nach der Fahrt: Aus Klein­trans­por­tern und Pkw-Kofferräumen sind die Gasfla­schen sofort nach der Fahrt zu entla­den, da im Stand keine ausrei­chende Lüftung gewähr­leis­tet werden kann.
Für den Klein­men­gen­trans­port von Gasfla­schen hat das Insti­tut für Arbeits­schutz der Deut­schen Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung die sog. ToxBox entwi­ckelt, einen dich­ten Trans­port­be­häl­ter mit Belüf­tungs­sys­tem. Die Zwangs­be­lüf­tung erfolgt über eine Vorrich­tung, die in die herun­ter­ge­las­sene hintere Seiten­scheibe des Fahr­zeugs einge­klemmt wird. Sie sorgt dafür, dass die Luft durch den Trans­port­be­häl­ter strömt.

Lage­rung

Bevor konkret die wich­tigs­ten notwen­di­gen Maßnah­men bei der Lage­rung, also dem Bevor­ra­ten von Gasfla­schen, beschrie­ben werden, sollen vorab im Sinne einer Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung die mögli­chen Gefah­ren aufge­zeigt werden. Über diese Gefah­ren erschließt sich dann sehr schnell der Zweck der Schutz­maß­nah­men und deren prak­ti­sche Umset­zung.
Die mögli­chen Gefah­ren sind:
  • Hitze­ein­wir­kung, die im schlimms­ten anzu­neh­men­den Fall z.B. durch einen hefti­gen Umge­bungs­brand zum Bers­ten der Gasfla­schen führen könnte,
  • mecha­ni­sche Beschä­di­gung der Gasfla­schen, die z.B. durch das Anfah­ren mit einem Kraft­fahr­zeug hervor­ge­ru­fen zu einer Leckage und dem Austritt von gefähr­li­chen Gasen führen könnte,
  • Dieb­stahl und Vanda­lis­mus, eine Gefahr, die auf keinen Fall unter­schätzt werden darf,
  • Austritt von mitun­ter gefähr­li­chen Gasen z.B. aufgrund defek­ter oder mani­pu­lier­ter Ventile, was z.B. bei brenn­ba­ren Gasen zur Bildung einer explo­si­ons­ge­fähr­den­den Atmo­sphäre führen könnte und
  • umfal­lende Gasfla­schen, die Mitar­bei­ter gefähr­den könn­ten.
Immer wieder kommt es insbe­son­dere bei Groß­brän­den zum Bers­ten von Gasfla­schen aufgrund von massi­ver Hitze­ein­wir­kung. Gasfla­schen sind, abhän­gig von dem Aggre­gat­zu­stand des Inhal­tes mehr oder weni­ger empfind­lich gegen Hitze­ein­wir­kung. Bei druck­ver­flüs­sig­ten Gasen besteht im ungüns­tigs­ten Fall, d.h. die Gasfla­sche ist voll, ab ca. 100 °C die Gefahr des hydrau­li­schen Bers­tens.
Sogar Gasfla­schen mit Sicher­heits­ein­rich­tun­gen gegen Über­druck wie z.B. Kohlen­di­oxid und Propan sind gefähr­det, da unter extre­mer Hitze­ein­wir­kung der Über­druck nicht schnell genug abge­führt werden kann. Aufgrund dessen sollen daher u.a. insbe­son­dere Propan­gas­fla­schen immer stehend gela­gert werden.
Der Schutz vor unge­woll­ter Hitze­ein­wir­kung wird bei der Lage­rung im Freien durch einen Schutz­ab­stand zu gefähr­li­chen Anla­gen oder Einrich­tun­gen mit hoher Brand­last gewähr­leis­tet. Dieser beträgt gem. TRGS 510 mind. 5 m und kann durch eine mind. 2 m hohe Schutz­wand aus nicht­brenn­ba­rem Mate­rial redu­ziert werden. Der Schutz vor Sonnen­ein­strah­lung durch eine Über­da­chung ist gem. Vorschrif­ten­lage nicht notwen­dig. Erfolgt die Lage­rung in einem Raum, bestehen brand­schutz­tech­ni­sche Anfor­de­run­gen an Boden, Dach und angren­zende Räume. Im Lager­raum dürfen keine poten­zi­el­len Brand­las­ten wie z. B. Holz oder Papier gela­gert werden. Brand­schutz­ein­rich­tun­gen wie z.B. Feuer­lö­scher und Alar­mie­rungs­ein­rich­tun­gen sind entspre­chend der Lager­größe vorzu­se­hen.
Vor mecha­ni­scher Beschä­di­gung der Gasfla­schen muss ein entspre­chend den Umge­bungs­be­din­gun­gen wie z.B. dem Verkehrs­auf­kom­men mit Last­kraft­wa­gen oder Flur­för­der­fahr­zeu­gen dimen­sio­nier­ter Anfahr­schutz schüt­zen. So kann in Berei­chen ohne nennens­werte mecha­ni­sche Gefah­ren die Lage­rung z.B. in Gasfla­schen­pa­let­ten bereits ausrei­chend sein.
Keine neue Forde­rung ist der wirk­same Schutz gegen Dieb­stahl der Gasfla­schen, insbe­son­dere wenn es sich um gefähr­li­che Gase handelt. Grund­sätz­lich gilt gem. Verkehrs­si­che­rungs­pflicht: Je höher das Gefah­ren­po­ten­tial, desto hoch­wer­ti­ger müssen die Siche­rungs­maß­nah­men sein. Neu sind konkrete Forde­run­gen der TRGS 510 (hier ein praxis­na­her Fach­bei­trag zur TRGS 510) z.B. bei geneh­mi­gungs­be­dürf­ti­gen Lagern für toxi­sche Gase nach Einbruch­mel­de­an­la­gen oder stän­dige Über­wa­chung durch einen Werk­schutz.
Berei­che mit mögli­cher Gefähr­dung durch brenn­bare oder giftige Gase sind so genannte Schutz­be­rei­che. Bei ordnungs­ge­mä­ßer Lage­rung von Druck­gas­fla­schen im Freien sind keine Schutz­be­rei­che und auch keine explo­si­ons­ge­fähr­de­ten Berei­che (Ex-Zone) auszu­wei­sen. Druck­ge­räte im geschlos­se­nen Zustand sind auf Dauer tech­nisch dicht (vgl. BGR 104 bzw. TRBS 2152). Die Bildung einer gefähr­li­chen explo­si­ons­fä­hi­gen Atmo­sphäre ist nicht möglich, solange am Entnah­me­ven­til nicht mani­pu­liert bzw. hantiert wird. Bei der Lage­rung in geschlos­se­nen Räumen sind Schutz­be­rei­che in Abhän­gig­keit der Raum­größe, Gasart und ‑dichte sowie der Lüftungs­si­tua­tion fest­zu­le­gen.
Gasfla­schen dürfen nicht in unter­ir­di­schen Räumen (Ausnah­men für bestimmte Gase in klei­nen Mengen möglich), in Trep­pen­räu­men, Fluren, engen Höfen sowie Durch­gän­gen und Durch­fahr­ten oder in deren unmit­tel­ba­rer Nähe, in Gara­gen und in Arbeits­räu­men gela­gert werden. Gasfla­schen müssen im Lager sicher in Palet­ten oder in Grup­pen auf ebenem Boden stehen.

Bereit­stel­lung

Wenn gefüllte Gasfla­schen an den zum Entlee­ren vorge­se­he­nen Stel­len als Reserve an Entnah­me­ein­rich­tun­gen ange­schlos­sen sind oder zum Anschluss bereit­ge­hal­ten werden, spricht der Gesetz­ge­ber von „Bereit­stel­lung“. Die Bereit­stel­lung erfolgt immer unter der Prämisse, dass diese für den Fort­gang der Arbei­ten auch erfor­der­lich ist oder ein baldi­ger Abtrans­port erwar­tet wird. Liegt diese nicht vor, müssen die Forde­run­gen zur Lage­rung mit aller Konse­quenz umge­setzt werden.
Die Anzahl der bereit­ge­stell­ten Gasfla­schen darf die der ange­schlos­se­nen nicht über­schrei­ten. Für die Bereit­stel­lung in Verkaufs­räu­men gelten beson­dere Ausnah­men, die in der Anlage 2 der TRGS 510 gere­gelt sind.
Es gelten bei der Bereit­stel­lung die schon genann­ten Grund­re­geln wie z.B. die oft vernach­läs­sigte Siche­rung gegen Umfal­len.

Entlee­rung

Wenn Gasfla­schen mit Entnah­me­ein­rich­tun­gen verbun­den sind und Gase entnom­men werden können, wird von der Entlee­rung oder von dem „Betrei­ben“ gespro­chen. Die Gasfla­sche befin­det sich dabei entwe­der unmit­tel­bar am Arbeits­platz oder an einem spezi­ell einge­rich­te­ten Entlee­rungs­stand.
Waren bis zu diesem Abschnitt die Sicher­heits­re­geln weitest­ge­hend unab­hän­gig von den Gasar­ten, muss bei dem Betrieb der Gasver­sor­gung die Gasart sehr wohl bei den sicher­heits­tech­ni­schen Über­le­gun­gen berück­sich­tigt werden.
In diesem Abschnitt werden nur grund­sätz­li­che, für alle Gasar­ten gültige Forde­run­gen zum Schutz aller Betei­lig­ten zusam­men­ge­fasst.
Im Rahmen einer Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung soll­ten folgende mögli­che Gefah­ren betrach­tet werden:
  • Unge­woll­ter Gasaus­tritt, der zur unmit­tel­ba­ren oder späte­ren Gefähr­dung führt,
  • betriebs­be­ding­ter Gasaus­tritt z.B. über Sicher­heits­ven­tile,
  • Arbei­ten an druck­be­auf­schlag­tem Equip­ment wie z.B. Arma­tu­ren und Schläu­chen,
  • gasspe­zi­fi­sche Gefah­ren wie z.B. der Sauer­stoff­brand oder die Bildung einer explo­si­ons­fä­hi­gen Atmo­sphäre im Rohr­lei­tungs­sys­tem
  • und das unbe­ab­sich­tigte Rück­strö­men oder Umfül­len in ange­schlos­sene Gasfla­schen.

Verwechs­lun­gen ausschlie­ßen

Und es passiert doch! Trotz oft unter­schied­li­cher Ventil­an­schlüsse und ausrei­chen­der Kenn­zeich­nung der Gasfla­schen werden leider immer wieder Gasfla­schen mit Gewalt oder Ideen­reich­tum falsch ange­schlos­sen. Zu prüfen ist nicht nur, ob die rich­tige Gasart vorliegt, sondern auch ob z.B. eine mit 200 oder 300 bar Füll­druck vorlie­gende Gasfla­sche ange­schlos­sen werden soll.
Sicher­heits­tech­nisch sehr kritisch sind Adap­ter, die unter­schied­li­che Ventil­an­schlüsse, eine wesent­li­che Sicher­heits­ein­rich­tung bewusst außer Kraft setzen.

Equip­ment der Gasver­sor­gungs­an­lage

Bevor eine Gasver­sor­gungs­ein­rich­tung in Betrieb genom­men wird, muss sicher gestellt sein, dass sämt­li­ches Equip­ment für den Betriebs­druck, die Gasart und den Aggre­gat­zu­stand geeig­net ist und sich in einem sicher­heits­tech­nisch einwand­freien Zustand befin­det. Dies gewähr­leis­tet nur die fach­män­ni­sche Instal­la­tion und eine regel­mä­ßige Prüfung gem. Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung, Betr­SichV, aller Arma­tu­ren, Sicher­heits­ein­rich­tun­gen, Rohr­lei­tun­gen und Schläu­chen, denen aufgrund der Anfäl­lig­keit in Verbin­dung mit dem hohen Gefah­ren­po­ten­zial ein beson­de­res Augen­merk gilt.
Die im Rahmen der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung ermit­tel­ten Prüf­fris­ten sind in der Regel vom Betrei­ber, da es sich mehr­heit­lich um nicht über­wa­chungs­be­dürf­tige Arbeits­mit­tel handelt, selbst fest­zu­le­gen. Unter­stüt­zung bieten hier Hersteller- bzw. Gasefir­men und Verbands­emp­feh­lun­gen wie z.B. der DVS Leit­fa­den 0221 mit konkre­ten Vorschlä­gen zu wieder­keh­ren­den Prüfun­gen.

Unbe­ab­sich­tig­tes Umfül­len

Wenn über einen ausrei­chen­den Zeit­raum zwischen zusam­men­ge­schlos­se­nen Gasfla­schen mit verflüs­sig­ten Gasen unter­schied­li­che Tempe­ra­tu­ren bestehen, können einzelne Gasfla­schen gefähr­lich über­füllt werden. Zusam­men­ge­schal­tete Gasfla­schen mit verflüs­sig­ten Gasen dürfen bis zur völli­gen Entlee­rung nur mit geöff­ne­ten Venti­len betrie­ben werden, wobei auf keinen Fall einzelne Flaschen einer Batte­rie­an­lage abge­sperrt werden dürfen. Die Gasfla­schen müssen jeder­zeit unter glei­chen Tempe­ra­tur­ein­flüs­sen betrie­ben werden, wobei bei einem Flaschen­wech­sel immer alle Gasfla­schen einer Einheit auszu­tau­schen sind.

Dicht­heit

Gasan­la­gen sind grund­sätz­lich so zu betrei­ben, dass sie bei den auf Grund der vorge­se­he­nen Betriebs­weise zu erwar­ten­den mecha­ni­schen, chemi­schen und ther­mi­schen Bean­spru­chun­gen tech­nisch dicht blei­ben.
Gasan­la­gen gelten als auf Dauer tech­nisch dicht, wenn sie aufgrund ihrer Konstruk­tion tech­nisch dicht blei­ben oder ihre tech­ni­sche Dicht­heit durch Wartung und Über­wa­chung stän­dig gewähr­leis­tet wird. Somit bestimmt die Errich­tung der Gasan­lage maßgeb­lich den späte­ren Wartungs- und Über­wa­chungs­auf­wand.
Auf Dauer tech­nisch dichte Anlagen- und Ausrüs­tungs­teile sind z.B. gem. BGR 104 geschweißte Anla­gen­teile oder metal­lisch dich­tende Verbin­dun­gen, ausge­nom­men Schneid- und Klemm­ring­ver­bin­dun­gen, in Leitun­gen größer als DN 32.
Umfang und Häufig­keit für die Über­wa­chung rich­ten sich nach der Art der Verbin­dung, Betriebs­weise, Bean­spru­chung sowie Zustand und Eigen­schaf­ten der Stoffe. Für die Über­wa­chung kann z.B. die Bege­hung der Anlage mit schaum­bil­den­dem Leck­such­mit­tel oder mit mobi­len Leck­an­zei­ge­ge­rä­ten bzw. trag­ba­ren Gaswarn­ein­rich­tun­gen ausrei­chend sein. Selbst­ver­ständ­lich muss das Über­wa­chungs­pro­ze­dere schrift­lich gere­gelt und ange­wie­sen sein.
Zu beach­ten sind weiter­hin folgende Grund­re­geln zur Dicht­heit:
  • vor dem Anschlie­ßen z.B. von Hand­an­schlüs­sen immer das Vorhan­den­sein einer geeig­ne­ten und unbe­schä­dig­ten Dich­tung prüfen
  • nach der Herstel­lung einer Verbin­dung, z.B. dem Anschlie­ßen einer Gasfla­sche immer die Dicht­heit prüfen
  • in länge­ren Arbeits­pau­sen und nach Arbeits­ende soll­ten Flaschen­ven­tile geschlos­sen werden
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Dipl.-Ing. Klaus Tech
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