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Vorbildliches Arbeitsschutz-Management

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Regens­burg­er BMW-Werk erhält OHRIS-Zer­ti­fikat

„Die 9500 Mitar­beit­er hier im BMW-Werk Regens­burg sind die wichtig­ste Ressource in Ihrer Wertschöp­fungs­kette“, sagte Brigit­ta Brun­ner, Regierung­spräsi­dentin der Oberp­falz. „Sie opti­mal zu fördern, gesund zu erhal­ten und zu motivieren, muss eines der ober­sten Ziele der Werk­sleitung sein.“
Eigen­ver­ant­wortlichkeit stärken
Dies habe das Unternehmen erkan­nt und vor rund acht Jahren als erstes Auto­mo­bil­w­erk Deutsch­lands ein for­mal­isiertes Arbeitss­chutz-Man­age­ment nach OHRIS einge­führt. Die Abkürzung ste­ht für Occu­pa­tion­al Health and Risk Man­age­ment Sys­tem (Beru­flich­es Gesund­heits- und Risiko-Man­age­ment-Sys­tem). Dieses Instru­ment wurde ab dem Jahr 1996 vom bay­erischen Arbeitsmin­is­teri­um und der Gewer­beauf­sicht entwick­elt. Ziel ist es, die Eigen­ver­ant­wortlichkeit der Unternehmen in den Bere­ichen Arbeitssicher­heit und Gesund­heitss­chutz zu stärken.
Das BMW-Werk Regens­burg erhielt gestern bere­its zum vierten Mal nach 2001, 2003 und 2006 das OHRIS-Zer­ti­fikat. „Die Teil­nahme an dem Pro­gramm ist frei­willig“, erk­lärte Josef Zölch, Leit­er des Gewer­beauf­sicht­samtes. „Wenn sich ein Unternehmen dafür entschei­det, kon­trol­lieren wir alle drei Jahre, ob der Betrieb die Regeln auch ein­hält und zer­ti­fizieren neu.“
Zahl der Betrieb­sun­fälle hal­biert
Den Erfolg des Sys­tems belegt die Unfall­sta­tis­tik, die Dieter Ernst, Leit­er der Arbeitssicher­heit bei BMW in Regens­burg, vorstellte. Die Zahl der meldepflichti­gen Betrieb­sun­fälle je 1000000 Arbeitsstun­den hal­bierte sich von 5,3 im Jahr 1999 auf 2,6 im Jahr 2008.
Regierung­spräsi­dentin Brun­ner lobte: „Arbeitss­chutz funk­tion­iert dort am besten, wo er als unternehmen­spoli­tis­che Zielset­zung ver­ankert ist und als ständi­ge Auf­gabe sys­tem­a­tisch gelebt wird.“ Die aktuelle Prü­fung des Arbeitss­chutz-Man­age­ment-Sys­tems habe gezeigt, dass es seit sein­er Ein­führung im Jahr 2001 kon­se­quent per­fek­tion­iert wor­den sei und eine hohe Wirk­samkeit ent­falte.
Per­son­alleit­er Andreas Batz betra­chtet die Zer­ti­fizierung als Verpflich­tung: „Für uns erstreckt sich Qual­ität nicht auss­chließlich auf unsere Pro­duk­te, son­dern bedeutet auch, Ver­ant­wor­tung für die Gesund­heit unser­er Mitar­beit­er zu übernehmen.“
Quelle: Mit­tel­bay­erische Zeitung
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