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Zahl der Arbeitsunfälle stark gesunken

Halbjahreszahlen spiegeln Einfluss der Kurzarbeit
Zahl der Arbeitsunfälle stark gesunken

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Deutsche Geset­zliche Unfal­lver­sicherung (DGUV) Her­rn Ste­fan Boltz Mit­tel­straße 51 10117 Berlin

Die Zahl der Arbeit­sun­fälle ist im ersten Hal­b­jahr 2009 stark gesunken. Das geht aus vor­läu­fi­gen Zahlen der Beruf­sgenossen­schaften und Unfal­lka­ssen her­vor, die der Deutschen Geset­zlichen Unfal­lver­sicherung (DGUV) vor­liegen. Danach ging die Zahl der meldepflichti­gen Arbeit­sun­fälle auf rund 430.000 zurück – ein Minus von über 10 Prozent gegenüber dem ersten Hal­b­jahr 2008. Die Zahl der tödlichen Arbeit­sun­fälle sank um 43 auf 198. Ins­ge­samt 7.823 Ver­sicherte erhiel­ten erst­mals eine Rente auf­grund eines Arbeit­sun­falls – 380 weniger als im Vor­jahreszeitraum. Die Unfal­lzahlen spiegeln unter anderem den mas­siv­en Anstieg der Kurzarbeit in Deutsch­land.
Auf dem Weg von und zur Arbeit ereigneten sich mehr Unfälle als im Vor­jahreszeitraum. 93.146 Ver­sicherte wur­den durch einen Wege­un­fall ver­let­zt, was einem Anstieg um rund 5.000 entspricht. Die Zahl der neuen Wege­un­fall­renten blieb mit 2.762 nahezu kon­stant. 152 Ver­sicherte ver­loren bei einem Wege­un­fall ihr Leben, 59 weniger als im ersten Hal­b­jahr 2008.
Beruf­sgenossen­schaften und Unfal­lka­ssen erhiel­ten zudem 31.516 Anzeigen auf Ver­dacht ein­er Beruf­skrankheit – rund 1.200 weniger als im Vor­jahreszeitraum. Die Zahl der neuen BK-Renten stieg dage­gen um rund 35 Prozent auf 2.676. Dieser außeror­dentlichen Zunahme liegt eine Änderung der Recht­slage zugrunde. Dies hat es ermöglicht, unter anderem mehr Fälle der BK 4111 (Chro­nis­che Bronchitis/Emphysem) anzuerken­nen.
Weniger Schu­lun­fälle
Die Träger der Schüler-Unfal­lver­sicherung – Unfal­lka­ssen und Gemein­de­un­fal­lver­sicherungsver­bände – verze­ich­neten im ersten Hal­b­jahr 2009 674.478 meldepflichtige Schu­lun­fälle. Das entspricht einem Rück­gang von rund 30.000 Unfällen gegenüber dem Vor­jahreszeitraum. Elf Schü­lerin­nen und Schüler ver­loren beim Schulbe­such ihr Leben. Die Zahl der Schul­we­gun­fälle blieb mit 61.918 nahezu unverän­dert. 20 Schul­we­gun­fälle ende­ten tödlich. Ins­ge­samt 512 Ver­sicherte erhiel­ten erst­mals eine Rente auf­grund eines Schul- oder Schul­we­gun­falls.
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