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Das Arbeits­um­feld der Zukunft

Bemerkungen eines Arbeitsschutzforschungsinstituts der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Das Arbeits­um­feld der Zukunft

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„Mehr als die Vergan­gen­heit inter­es­siert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“, so Albert Einstein vor vielen Jahren. Daher ist auch das Bedürf­nis des Menschen nach Prognose, Planung und Vorher­sage eng mit unse­rer Zukunft verbun­den. Auch im Bereich Arbeits- und Gesund­heits­schutz muss über das Arbeits­um­feld der Zukunft nach­ge­dacht und geforscht werden, damit Heraus­for­de­run­gen und Risi­ko­po­ten­ziale früh­zei­tig erkannt und Gegen­maß­nah­men einge­lei­tet werden.

BGIA Herrn Prof. Dr. Diet­mar Reinert Alte Heer­strasse 111 53757 Sankt Augus­tin

Trends und Heraus­for­de­run­gen für die Arbeits­plätze in 5 bis 10 Jahren lassen sich in Europa nicht allein aus einer natio­na­len Perspek­tive entwi­ckeln. Die Länder der Euro­päi­schen Union sind wirt­schaft­lich aber auch gesell­schaft­lich derart eng mitein­an­der verbun­den, dass mittel- und lang­fris­tige Tenden­zen (insbe­son­dere aber auch durch die gemein­same Gesetz­ge­bung) durch die Entwick­lung in ganz Europa beein­flusst werden. Ande­rer­seits gibt es zwischen den Staa­ten durch­aus auch Unter­schiede, wie z. B. die Entwick­lung zur Dienst­leis­tungs­ge­sell­schaft in den Nieder­lan­den (nahezu 80 % der Arbeits­plätze sind im Bereich typi­scher Dienst­leis­tungs­bran­chen) und Deutsch­land (etwa 65 % arbei­ten im Bereich Dienst­leis­tun­gen) zeigt.
In den folgen­den Ausfüh­run­gen finden sich deshalb fünf Trends und Heraus­for­de­run­gen von durch­aus Euro­päi­scher Dimen­sion, die im wesent­li­chen auch aus Euro­päi­schen Zukunfts­sze­na­rien und Exper­ten­vor­her­sa­gen extra­hiert worden sind.
Als wich­tigste Quel­len wurden verwen­det:
In der Ausein­an­der­set­zung mit den fünf wesent­li­chen Heraus­for­de­run­gen für die Zukunft wird, wo erfor­der­lich, auf die natio­na­len deut­schen Beson­der­hei­ten einge­gan­gen. Dies betrifft vor allem auch mögli­che Empfeh­lun­gen für Arbeits­schutz­for­schung.
1. Heraus­for­de­run­gen der Zukunft
Eine Analyse insbe­son­dere der Ergeb­nisse der Exper­ten­be­fra­gung zu neu auftre­ten­den Risi­ken für Sicher­heit und Gesund­heits­schutz bei der Arbeit sowie der stra­te­gi­schen Forschungs­agenda der Euro­päi­schen Tech­no­lo­gie­platt­form „Indus­tri­elle Sicher­heit“ führt zu den folgen­den fünf für den Arbeits­schutz rele­van­ten Heraus­for­de­run­gen für die Zukunft:
  • Entwick­lun­gen beim persön­li­chen Lebens­stil,
  • Demo­gra­fi­sche Entwick­lun­gen einschließ­lich Migra­tion,
  • Entwick­lun­gen neuer Tech­no­lo­gien in der nahen Zukunft,
  • Einfluss der Globa­li­sie­rung auf unser Wirt­schafts­sys­tem,
  • Anstieg der Natur­er­eig­nisse von kata­stro­pha­lem Ausmaß.
Neben diesen fünf Themen sollen aber auch die klas­si­schen Gefähr­dun­gen nicht uner­wähnt blei­ben, deren Risi­ko­wahr­neh­mung und präven­tive Betrach­tung in steter Ände­rung begrif­fen ist und die dadurch auch Heraus­for­de­run­gen für die Zukunft darstel­len.
1.1 Entwick­lun­gen beim persön­li­chen Lebens­stil
Will man den persön­li­chen Lebens­stil in seinem Einfluss auf die zukünf­ti­gen Entwick­lun­gen unter­su­chen, so empfiehlt es sich das Sicher­heit und Gesund­heits­be­wusst­sein von Kindern und Jugend­li­chen in seiner Entwick­lung zu betrach­ten. Zwei Beispiele, die mit Sicher­heit Einfluss auf die zukünf­tige Arbeits­um­ge­bung haben werden, sollen dies illus­trie­ren:
„Falsche Ernäh­rung, Über­ge­wicht, Rauchen und Bewe­gungs­man­gel sind ein aktu­el­les gesell­schaft­li­ches Problem. Das betrifft auch immer mehr junge Menschen. Drama­ti­sche Auswir­kun­gen hat dieser krank­ma­chende Lebens­stil auch für die beruf­li­chen Perspek­ti­ven. Viele Tätig­kei­ten sind aufgrund der mangeln­den körper­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit stark einge­schränkt“ [1]. Dieses Zitat aus einer an deut­sche Betriebe verteil­ten Monats­zeit­schrift deutet auf eines der Probleme hin. Die Über­ge­wichts­prä­va­lenz, gemes­sen am Body-Maß-Index (BMI) hat z. B. in Groß­bri­tan­nien für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren im Zeit­raum von 1984 – 1998 von 8 % auf 20 % zuge­nom­men. Ähnli­che Entwick­lun­gen, wenn auch leicht abge­schwächt zeigen sich in Spanien, Frank­reich, Grie­chen­land aber auch in Deutsch­land. [2] Eine aktu­elle Befra­gung von über 12.000 Frauen und Männern im Alter zwischen 16 und 25 Jahren zeigt einen Anstieg der über­ge­wich­ti­gen Männer von 32 % bei den 16-jährigen auf 50 % bei den 25-jährigen in Deutsch­land [3].
Bewe­gungs­man­gel und schlechte Essge­wohn­hei­ten sind die Ursa­che für diese Entwick­lun­gen. Sie führen letzt­lich dazu, dass die Häufig­keit kardio­vasku­lä­rer Risi­ko­fak­to­ren bereits in jungen Jahren stark anstei­gen. Bestimmte Berufe kommen für diese Perso­nen grund­sätz­lich nicht mehr in Frage, andere Berufe werden schnell zu einer Belas­tung für diese jungen Arbeit­neh­mer und erhö­hen deren Krank­heits­ri­siko [3]. Die Situa­tion wird sich bis zum Jahre 2020 erheb­lich auf die Arbeits­kräfte in Europa auswir­ken.
Als ein ande­res Beispiel sei der inten­sive Musik­kon­sum Jugend­li­cher durch MP3-Player, Disko­the­ken­be­such, Besuch von Popkon­zer­ten oder Mitspie­len in einer Band genannt [4]. Leider gibt es nur wenige Längs­schnitt­stu­dien über die Entwick­lung des Hörver­lus­tes Heran­wach­sen­der. Eine Studie an norwe­gi­schen Rekru­ten von 1988 kommt zu dem Ergeb­nis, dass sich der Anteil der Rekru­ten mit einem Hörver­lust von mehr als 20 dB im Sprach­be­reich inner­halb der Jahr­gänge 1981 bis 1987 nahezu verdop­pelt hat [5]. Eine weitere Studie zeigt, dass 10 Jahre später bei einer Unter­su­chung von 580 Schü­le­rin­nen und Schü­lern 18 % insge­samt (23 % männ­lich) eine begin­nende Lärm­schwer­hö­rig­keit von mehr als 20 dB hatten. Diese Angabe deckt sich etwa mit den Unter­su­chun­gen aus Norwe­gen. Betrach­tet man aber vor allem die Schü­ler, die nach eige­nen Anga­ben inten­siv Musik konsu­mie­ren, dann liegt der Anteil lärm­be­ding­ter Hörstö­run­gen bei den 13 bis 15-jährigen bei 31 % und den 16 bis 17-jährigen bei 28 % [6]. Während zumin­dest in Deutsch­land die Fälle der berufs­be­ding­ten Lärm­schwer­hö­rig­keit abneh­men, kann man eine genau gegen­läu­fige Tendenz bei der frei­zeit­be­ding­ten Lärm­schwer­hö­rig­keit fest­stel­len. Da die Hörfä­hig­keit in den Beru­fen der Zukunft wegen der Zunahme der Kommu­ni­ka­tion eher an Bedeu­tung gewin­nen wird, dürfte die begin­nende Lärm­schwer­hö­rig­keit Jugend­li­cher und junger Erwach­se­ner für die Arbeits­be­din­gun­gen 2020 an Bedeu­tung gewin­nen.
Ähnli­che gesund­heits­wid­rige Entwick­lun­gen im persön­li­chen Lebens­stil kann man beim Sonnen­ba­den machen. Hier zeigt eine neue Studie des IARC einen Anstieg der Mela­nome von 75 % wenn mit dem regel­mä­ßi­gen Besuch von Sonnen­ban­ken bereits mit unter 30 Jahren begon­nen wird [7].
Sicherheits- und gesund­heits­ge­rech­tes Verhal­ten ist nicht allein durch Überzeu-gungsarbeit oder staat­li­che Rege­lun­gen zu errei­chen. Insbe­son­dere in der frühen Kind­heit erwor­bene Lebens­stile lassen sich oft nur mit größ­tem Aufwand ändern. Im Hinblick auf die Heraus­for­de­run­gen durch gesund­heits­ge­fähr­dende Lebens­stile müssen verstärkte Anstren­gun­gen in Vorschu­len und Schu­len zur Gesund­heits­för­de­rung unter­nom­men werden. Sicherheits- und gesund­heits­ge­rech­tes Verhal­ten muss in den Unter­richt einflie­ßen wie Sport oder Ethik­un­ter­richt. In diesem Zusam­men­hang gibt es gerade in Deutsch­land eine große Lücke und es ist notwen­dig, durch gemein­same Anstren­gun­gen in der Pädago­gi­schen Forschung aber auch bei der Ausar­bei­tung von Lehr­plä­nen das Thema bei Kindern und Jugend­li­chen besser zu veran­kern.
1.2 Demo­gra­fi­sche Entwick­lun­gen in der euro­päi­schen Gesell­schaft
Durch die Fort­schritte in der Medi­zin und die sinken­den Gebur­ten­ra­ten wird der Anteil älte­rer Menschen in unse­ren Gesell­schaf­ten immer mehr anstei­gen. Eine Studie der UN [8] errech­net, dass um das Jahr 2050 die Hälfte der euro­päi­schen Bürger älter als 50 Jahre sein werden (s. Abb. 1). 2025 werden es danach bereits 45 % sein. Zum Teil in Abhän­gig­keit, zum Teil völlig unab­hän­gig von dieser Entwick­lung steigt die Anzahl der Arbeit­neh­mer mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Dabei gibt es ein star­kes Gefälle zwischen West und Ost. Ältere Arbeit­neh­mer sind häufig stär­ker gefähr­det, spezi­ell bei ungüns­ti­gen physi­ka­li­schen Arbeits­be­din­gun­gen. Die physi­ka­li­sche und physio­lo­gi­sche Leis­tungs­fä­hig­keit in Bezug auf das Hör- und Sehver­mö­gen, die Muskel­ak­ti­vi­tät, die Belast­bar­keit des Kreis­lau­fes sowie die Zeit, die die Person benö­tigt sich von Belas­tun­gen zu erho­len, verrin­gert sich mit zuneh­men­dem Alter [9]. In Deutsch­land werden die Heraus­for­de­run­gen der demo­gra­fi­schen Entwick­lun­gen noch nicht bei allen Unter­neh­men in Angriff genom­men. Lebens­lan­ges Lernen, Jobro­ta­tion, die Möglich­keit der hori­zon­ta­len Karriere, sekun­däre und tertiäre Präven­tion sowie die Reha­bi­li­ta­tion sind als Maßnah­men, um auch ältere Beschäf­tigte nicht nur im Job sondern auch bei ihren konkre­ten Aufga­ben zu halten, noch nicht über­all etabliert. Selbst­ver­ständ­lich wird die demo­gra­fi­sche Entwick­lung auch dazu führen, dass immer ältere Arbeit­neh­mer immer mehr ältere Menschen pfle­gen müssen. Diese Arbeits­plätze gesün­der und siche­rer zu gestal­ten ist eine Zukunfts­auf­gabe.
Inner­halb der letz­ten 20 Jahre sind die Migra­ti­ons­be­we­gun­gen in der EU sehr verstärkt worden. In Deutsch­land hat sich z. B. zwischen 1990 und 2004 die Anzahl der Arbeit­neh­mer mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund nahezu verdop­pelt. Ähnli­che Entwick­lun­gen findet man in Öster­reich, Italien, Spanien, Grie­chen­land, Däne­mark und in Tsche­chien. Dabei schwankt der Anteil der Migran­ten an der Gesamt­be­völ­ke­rung zwischen weni­gen Prozent (vornehm­lich in den osteu­ro­päi­schen Ländern) und 40 % in Luxem­burg (s. Abb. 2). Die demo­gra­fi­sche Entwick­lung wird den Anteil der Arbeit­neh­mer mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund in Europa eher noch erhö­hen. Sichere und gesunde Arbeits­plätze in inter­kul­tu­rel­len Teams und Unter­neh­men müssen unter­schied­li­che Kultu­ren berück­sich­ti­gen. Dabei spielt die Leitung inter­kul­tu­rel­ler Teams, die Inte­gra­tion von Arbeits­schutz in auslän­disch geführ­ten Unter­neh­men, durch inter­kul­tu­relle Hand­lungs­hil­fen und die Entwick­lung von Präven­ti­ons­kon­zep­ten für Schu­len im Bereich Migration/Interkulturelles Trai­ning eine wich­tige Rolle.
1.3 Tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen
Im Euro-Barometer zur Biotech­no­lo­gie von 2005 [10] wird den folgen­den Tech­no­lo­gien für die Zukunft eine beson­dere Bedeu­tung zuge­mes­sen:
  • Compu­ter und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie (einschließ­lich Mobil­funk­tech­nik),
  • Solar- und Wind­ener­gie­nut­zung,
  • Biotech­no­lo­gie,
  • Gentech­no­lo­gie,
  • Raum­fahrt und
  • Nano­tech­no­lo­gie.
Von diesen tech­no­lo­gi­schen Infor­ma­tio­nen soll beson­ders auf die Heraus­for­de­run­gen durch Rech­ner­tech­nik, Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie und Mobil­funk­tech­nik auf der einen Seite und Bio‑, Gen- und Nano­tech­no­lo­gie auf der ande­ren Seite einge­gan­gen werden. Aus Sicht des Autors dürf­ten die Verän­de­run­gen durch diese Tech­no­lo­gien einen beson­de­ren Einfluss auf die Arbeits­um­ge­bung der nächs­ten 10 Jahre haben.
1.3.1 Compu­ter, Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie und Mobil­funk­tech­nik
Zahl­rei­che Unter­su­chun­gen zeigen, dass die Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie in den meis­ten Bran­chen an Bedeu­tung gewinnt und die Arbeits­um­ge­bung in diesen Bran­chen beson­ders nach­hal­tig verän­dert [11].
Im Tech­nik­be­richt „Infor­ma­tion und Kommu­ni­ka­tion“ aus [12] heißt es über die Zeit nach 2020: „Infor­ma­tion und Kommu­ni­ka­tion sind in alle Berei­che des Arbeits- und Privat­le­bens einge­drun­gen. Alle Gegen­stände des tägli­chen Lebens und der Arbeits­welt sind intel­li­gent und vernetzt. Im Unter­neh­mens­um­feld ist mobi­ler Zugang zum Intra­net selbst­ver­ständ­lich gewor­den. Firmen­da­ten stehen sowohl auf Reisen als auch zu Hause nach Bedarf zur Verfü­gung“ (Zitat Seite 206).
Es sind aber nicht nur die mobi­len Arbeits­plätze und die welt­weite Vernet­zung, die zu einer Ände­rung der Arbeits­um­ge­bung führen, sondern auch die Fort­schritte in der Infor­ma­tik in der stän­di­gen Erhö­hung der Leis­tungs­fä­hig­keit der Rech­ner­tech­nik. Mikro­pro­zes­so­ren befin­den sich bereits heute in nahezu jedem tech­ni­schen Gerät und diese Tendenz wird weiter zuneh­men. In vielen Fällen wird die Kommu­ni­ka­tion mit derart „intel­li­gen­ten Syste­men“ für den Nutzer einfa­cher, aber für den, der die Maschi­nen baut und einrich­tet, ist mehr tech­no­lo­gi­sches Know-how erfor­der­lich. Die neue Tech­nik bietet enorme Chan­cen aber, wenn sie unre­flek­tiert und falsch ange­wen­det wird, auch ein riesi­ges Gefähr­dungs­po­ten­zial. In der Zusam­men­ar­beit mit Maschi­nen und Anla­gen wird man, wo immer möglich, auf tren­nende Schutz­ein­rich­tun­gen verzich­ten und zu einer kolla­bo­rie­ren­den Arbeits­weise mit Maschi­nen und Anla­gen kommen. Die direkte sicher­heits­ge­rich­tete Mensch-Maschine-Kommunikation wird an Bedeu­tung gewin­nen. Die Durch­drin­gung mit Infor­ma­ti­ons­tech­nik betrifft nicht nur die Indus­trie, sondern auch den Handel, die Logis­tik und die Gebäu­de­tech­nik. Die Fort­schritte in der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie werden die Globa­li­sie­rung weiter voran­trei­ben und eine arbeits­tei­lige Produk­tion im inter­kon­ti­nen­ta­len Maßstab ermög­li­chen.
Durch die stei­gende Leis­tungs­fä­hig­keit der Rech­ner­sys­teme werden neue Model­lie­rungs­me­tho­den und 3‑D-Visualierungs-techniken möglich. Diese Tech­ni­ken zur Verbes­se­rung der Arbeits­platz­si­tua­tion einzu­set­zen und das insbe­son­dere bei komple­xen Tech­no­lo­gien, ist ein Forschungs­thema für die Zukunft. Dabei geht es nicht nur um den siche­ren Entwurf von Syste­men sondern auch um deren Gebrauchs­taug­lich­keit und um die Simu­la­tion von Belas­tun­gen und deren Präven­tion am Arbeits­platz. Aktu­elle Beispiele dazu sind 3‑D-Simulationen von Wartungs­si­tua­tio­nen an gefähr­li­chen Maschi­nen, Flug­si­mu­la­to­ren, Simu­la­to­ren zur Verbes­se­rung des Fahr­ver­hal­tens im Auto und auch beim Fahr­rad­fah­ren [13].
1.3.2 Bio‑, Gen- und Nano­tech­no­lo­gie
Die nächs­ten 10 Jahre machen folgende Entwick­lung wahr­schein­lich:
Human­ge­ne­tik und System­bio­lo­gie revo­lu­tio­nie­ren zuneh­mend die Diagnose und Behand­lung von Krank­hei­ten. Es kommt zu weite­ren Fort­schrit­ten und bahn­bre­chen­den Inno­va­tio­nen in der Geno­mik, der Genmo­di­fi­ka­tion und damit der Krank­heits­the­ra­pie und Arznei­mit­tel­ent­wick­lung. Biochips, Biosen­so­ren und Bioin­for­ma­tik prägen als multi­dis­zi­pli­näre Produkte diese Neuent­wick­lun­gen [12].
Die Biotech­no­lo­gie führt auch zu neuen Mate­ria­lien für tech­no­lo­gi­sche Anwen­dun­gen, wie z. B. die Umwand­lung von Holz- oder Pflan­zen­fa­sern in Kera­mi­ken, künst­li­che Spin­nen­fä­den mit einer extre­men Festig­keit oder Schmier- und Gefrier­schutz­mit­tel. In biolo­gi­schen Spezi­al­re­ak­to­ren lässt sich künst­li­ches Gewebe, wie z. B. künst­li­che Haut- oder Leber­ge­webe erzeu­gen und für die medi­zi­ni­sche Behand­lung nutz­bar machen. Es entste­hen intel­li­gente Werk­stoffe (sog. adap­tive Struk­tu­ren), die sich selbst repa­rie­ren oder an die jewei­li­gen Umge­bungs­be­din­gun­gen anpas­sen. Diese Entwick­lung zeigt, dass Bio- und Gentech­no­lo­gie mit der Compu­ter­tech­nik und Elek­tro­nik mehr und mehr zusam­men­wach­sen. Dazu trägt auch die weitere Entwick­lung der Nano­tech­no­lo­gie bei [12]. Dies führt zu neuen elek­tro­ni­schen Kompo­nen­ten (Schal­tungs­ent­wurf nach den Geset­zen der Quan­ten­me­cha­nik), Nano-C-MOS-Speichereinheiten, zu Fort­schrit­ten in der Genthe­ra­pie oder der mole­ku­la­ren Prothe­tik, der Entwick­lung von implan­tier­ba­ren biokom­pa­ti­blen Nano­ma­te­ria­lien und zu Nano­ma­te­ria­lien als Trans­port­sys­tem für Medi­ka­mente sowie Biosen­so­ren, die biolo­gi­sche Reak­tio­nen im Nano­me­ter­be­reich erken­nen und messen können. Die Nano­tech­no­lo­gie selbst führt zu neuen Mate­ria­lien wie z. B. Füll­stof­fen für Poly­mere, die dadurch stabi­ler, verschleiß­fes­ter und tempe­ra­tur­be­stän­di­ger werden, Nano­fa­sern aus so genann­ten Carbon-Nanotubes, die die 1000-fache Leit­fä­hig­keit von Kupfer besit­zen und 20 mal so zugfest sind wie Stahl, sowie nano­par­ti­ku­läre Beschich­tun­gen, die den Reini­gungs­auf­wand redu­zie­ren (Lotus­ef­fekt) oder ökolo­gisch bedenk­lich beschich­tete Korro­si­ons­be­schich­tun­gen erset­zen können. Auch bei Leicht­bau­tei­len für den Fahr­zeug­bau werden durch Nano­schäume wesent­li­che Gewichts- und Verbrauchs­re­duk­tio­nen ermög­licht [12].
Die Beispiele zeigen, dass die o. g. Tech­no­lo­gien in sehr viele unter­schied­li­che Ferti­gungs­pro­zesse einflie­ßen werden.
Die zuver­läs­sige Expo­si­ti­ons­mes­sung von nano‑, bio- und genma­ni­pu­lier­ten Teil­chen und ihre toxi­ko­lo­gi­sche Bewer­tung wird ein Schwer­punkt der Arbeits­schutz­for­schung in diesem Zusam­men­hang sein. Die Vergan­gen­heit hat gezeigt, dass sich wich­tige tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen durch­set­zen werden, ganz unab­hän­gig von sicher­heits­tech­ni­schen und gesund­heit­li­chen Beden­ken. Die bereits einge­lei­te­ten Projekte auf diesen Gebie­ten sind deshalb mehr als gerecht­fer­tigt.
1.4 Globa­li­sie­rung
Neben den tech­no­lo­gi­schen Inno­va­tio­nen ist nach Meinung des Autors die Globa­li­sie­rung eine der größ­ten Heraus­for­de­run­gen für die Arbeits­be­din­gun­gen der Zukunft. Die Zahl der inter­na­tio­nal agie­ren­den Firmen hat in den vergan­ge­nen Jahren beson­ders in Deutsch­land aber auch gene­rell in Europa sehr stark zuge­nom­men [14]. Betrach­tet man den welt­wei­ten Handel der Konti­nente Europa, Nord­ame­rika und Asien unter­ein­an­der und mitein­an­der, dann wird deut­lich, dass Europa und Asien eine beson­dere heraus­ra­gende Bedeu­tung in diesem Zusam­men­hang haben [15]. Global agie­rende Firmen nutzen die Vernet­zung zwischen ihren einzel­nen Nieder­las­sun­gen, sind in der Regel multi­lin­gual aufge­stellt, arbei­ten in multi­kul­tu­rel­len Teams mit oft mobi­len Arbeits­plät­zen, flexi­blen Arbeits­zei­ten und haben aufgrund ihrer hohen inter­na­tio­na­len Verflech­tung im Handel auch eine hohe Reise­tä­tig­keit.
Alleine diese Punkte zeigen, dass die Globa­li­sie­rung einen star­ken Einfluss auf die Arbeits­um­ge­bung in globa­len Firmen Beschäf­tig­ten hat. Eine Konse­quenz der welt­wei­ten Vernet­zung in Deutsch­land zeigt die starke Zunahme der melde­pflich­ti­gen Krank­hei­ten nach dem Bundes­seu­chen­ge­setz in Deutsch­land, die von 214.111 im Jahr 1995 über 291.736 im Jahr 2005 auf 454.787 im Jahr 2008 ange­stie­gen ist [16, 17], siehe Abb. 3.
Globa­li­sie­rung führt aber auch zu mehr Wett­be­werb. Die nied­ri­gen Löhne in Asien verschär­fen den Kosten­druck nicht nur bei den globa­li­sier­ten Unter­neh­men sondern auch den loka­len Unter­neh­men in Europa. Dieser Kosten­druck führt zur Ausla­ge­rung von bestimm­ten Tätig­kei­ten an Firmen mit oft gerin­ge­rem Niveau im Arbeits­schutz, sie führt zu tempo­rä­rer Arbeit und prekä­ren Arbeits­ver­hält­nis­sen, sie führt aber auch zur Arbeits­ver­dich­tung und da, wo die Kosten­ef­fek­ti­vi­täts­maß­nah­men schei­tern, zu einem insta­bi­len Arbeits­markt.
Als mögli­che Forschungs­schwer­punkte sieht der Autor die Themen: Mobile IT-Arbeitsplätze, der Arbeits­schutz in outge­sourc­ten Unter­neh­men, eine Verbes­se­rung der psycho­so­zia­len Fakto­ren in Zusam­men­hang mit entspre­chend belas­te­ten Arbeits­plät­zen und die Behand­lung der tradi­tio­nel­len Arbeits­schutz­the­men in multi­kul­tu­rel­len Betrie­ben und beson­ders in Klein- und mittel­stän­di­schen Betrie­ben.
1.5 Zuneh­mend Natur­ka­ta­stro­phen
Statis­ti­ken der Rück­ver­si­che­rer zeigen, dass sich die Natur­ka­ta­stro­phen im Mittel seit 1950 nahezu verdrei­facht haben [18]. Beson­de­ren Anteil an der Zunahme haben Hurri­kans, Über­schwem­mun­gen und klima­to­lo­gi­sche Ereig­nisse (Extrem­tem­pe­ra­tu­ren, Dürre, Wald­brände usw.).
Obwohl Europa von großen Natur­ka­ta­stro­phen nicht derart stark getrof­fen ist wie die ande­ren Konti­nente, gibt es insbe­son­dere bei Über­schwem­mun­gen und star­ken Stür­men in Europa immer größere Schä­den. Bei derar­ti­gen Ereig­nis­sen werden natür­lich auch indus­tri­elle Anla­gen betrof­fen. Die meis­ten dieser Anla­gen sind nicht so geplant und gebaut, dass sie einer Natur­ka­ta­stro­phe stand­hal­ten können. Es kommt dadurch nicht nur zu Schä­den an der Umwelt, sondern selbst­ver­ständ­lich auch und in erster Linie an den Beschäf­tig­ten dieser Anla­gen. Notfall­pläne und derar­tige Szena­rien müssen auch in Europa entwi­ckelt werden. Natur­ka­ta­stro­phen haben selbst­ver­ständ­lich beson­dere Auswir­kun­gen auf die Berufs­grup­pen, die in einer Kata­stro­phe vorran­gig helfen sollen.
Neben nahezu allen klas­si­schen Gefähr­dun­gen kommen psychi­scher Stress, irre­gu­läre und unvor­her­seh­bare Arbeits­zei­ten, Kontakt mit aggres­si­ven und gewalt­tä­ti­gen Perso­nen und der Kontakt mit wilden oder unbe­auf­sich­tig­ten Tieren hinzu. Ein schlech­tes Manage­ment ist ebenso häufig eine Begleit­erschei­nung von Natur­ka­ta­stro­phen wie der Mangel an Koor­di­na­tion.
Forschungs­lü­cken gibt es in diesem Zusam­men­hang bei der Entwick­lung von Tech­no­lo­gien, die Natur­ka­ta­stro­phen stand­hal­ten können und der Unter­su­chung dabei auftre­ten­der neuar­ti­ger Gefähr­dun­gen. Die Verbes­se­rung der Arbeits­schutz­be­din­gun­gen des Rettungs­per­so­nals in diesem Zusam­men­hang steht eben­falls im Fokus der zukünf­ti­gen Arbeits­schutz­for­schung [19]
1.6 AU-Tage
Schaut man sich die gegen­wär­ti­gen Fehl­tage in deut­schen Betrie­ben an, so spie­len die oben genannte Themen eher eine unter­ge­ord­nete Rolle. Muskelskelett- und Gelenk­er­kran­kun­gen spiel­ten mit 24,2 % im Jahr 2007 die größte Rolle [20]. Unfälle und Vergif­tun­gen führen zu 12,8 % der Ausfall­tage dicht gefolgt von den Atem­wegs­er­kran­kun­gen mit 12,4 %. Abge­schla­gen erschei­nen die Themen psycho­lo­gi­sche und Verhal­tens­er­kran­kun­gen (8,2 %), Kreis­lauf­erkran­kun­gen (6,9 %) und Erkran­kun­gen des Verdau­ungs­sys­tems (6,5 %). Diese Auflis­tung zeigt, dass Arbeits­schutz­an­stren­gun­gen in den nächs­ten 10 Jahren die klas­si­sche Präven­ti­ons­tä­tig­keit nicht vernach­läs­si­gen dürfen. Ein geän­der­tes oder erhöh­tes Risi­ko­be­wusst­sein in der Dienst­leis­tungs­ge­sell­schaft wird neue Aspekte alter klas­si­scher Gefähr­dun­gen in den Vorder­grund rücken. Beispiele dafür sind die Folgen der kombi­nier­ten Expo­si­tion z. B. Vibra­tion und ungüns­tige Körper­hal­tun­gen, Muskel­ske­lett­be­las­tun­gen und psychi­sche Risi­ko­fak­to­ren oder ototo­xi­sche Substan­zen.
Aber auch eine detail­lier­tere Betrach­tung klas­si­scher Risi­ken wie die Bedeu­tung stoß­ar­ti­ger Vibra­tio­nen, das Sick-Building-Syndrom, mögli­che Gefähr­dun­gen durch Toner von Druckern und Kopie­rern oder Gefähr­dun­gen durch Passiv­rauch.
Paral­lel dazu werden bekannte Erkran­kun­gen anstei­gen. Dazu gehö­ren Aller­gien z. B. indu­ziert durch Epoxid­harze oder Isocya­nate und Acry­late (ganz allge­mein ist die Bedeu­tung der Aller­gien in den vergan­ge­nen Jahren stark ange­stie­gen), Berufs­er­kran­kun­gen durch Gonar­throse oder Coxar­throse und Erkran­kun­gen durch repe­ti­tive Tätig­kei­ten.
Bekann­tes Wissen findet nicht immer den Weg in die konkrete Anwen­dung. Dies trifft vor allem klein- und mittel­stän­di­sche Unter­neh­men. Hier gibt es immer noch Mängel in der Ergo­no­mie von Arbeits­mit­teln, und ein zu gerin­ges Problem­be­wusst­sein im Zusam­men­hang mit biolo­gi­schen und chemi­schen Risi­ken.
Der stei­gende Kosten­druck wird eine vermehrte Recht­fer­ti­gung von Arbeits­schutz­aus­ga­ben fordern. Allein durch Gesetze ist hier keine Verbes­se­rung zu erwar­ten. Über­zeu­gung durch Einsicht heißt das Mittel der Wahl für die Zukunft. Der Aufbau einer Präven­ti­ons­kul­tur in den Betrie­ben, eine syste­ma­ti­sche und in sich einseh­bare Präven­tion aber auch die früh­zei­tige Reak­tion auf mögli­che Gefähr­dun­gen durch die Verän­de­run­gen in der Arbeits­welt werden in diesem Zusam­men­hang an Bedeu­tung gewin­nen. Diese Heraus­for­de­run­gen deuten bereits an, wo Forschungs­schwer­punkte vertieft oder erwei­tert werden müssen.
2. Schluss­be­mer­kun­gen
Ein Rück­blick auf die vergan­ge­nen 10 Jahre und ihre Bedeu­tung für den Arbeits- und Gesund­heits­schutz zeigt, dass sich viele Entwick­lun­gen vorher­se­hen ließen. Trotz­dem haben sich manche Entwick­lun­gen anders voll­zo­gen als vorher­ge­sagt bzw. es sind neue Themen in den Vorder­grund getre­ten, die damals weni­ger wich­ti­ger erschie­nen. Vor diesem Hinter­grund kann auch eine Abschät­zung für die nächs­ten 10 Jahre nur lücken­hafte Erkennt­nisse zu Tage fördern. Die stän­dige Ausein­an­der­set­zung mit den neuen Entwick­lun­gen unse­rer Arbeits­welt wird aber dazu führen, dass wir auf die neuen Erkennt­nisse recht­zei­tig und ange­mes­sen reagie­ren können. Arbeits- und Gesund­heits­schutz ist damit viel weni­ger reak­tiv als in der Vergan­gen­heit sondern proak­tiv.
Lite­ra­tur
  • 1. Gesund­heits­zei­tung 05/2009
  • 2. Lobstein T., Frelut M.-L.: Preva­lence of over­weight among child­ren in Europe, The inter­na­tio­nal Asso­cia­tion for the Study of Obesity. obesity reviews 4. 195–200, 2003
  • 3. Leyk D., Rüther Th., et. al: Deut­sches Ärzte­blatt, Jahr­gang 105, Heft 46, 14.11.2008
  • 4. Holmes Alice E., et al.: Percei­ved Hearing Status and Atti­tu­des Toward Noise in Young Adults. Ameri­can Jour­nal of Audio­logy, Decem­ber 2007
  • 5. Borch­g­re­vink H. M. (1988): One third of 18 year old male conscripts show noise indu­ced hearing loss >20 dB before start of mili­tary service – the inci­dence being doubled since 1981. Reflec­ting incre­a­sed leisure noise? In Hearing, commu­ni­ca­tion, sleep and nonau­di­tory physio­lo­gi­cal effects (Berg­lund B., Berg­lund U., Karls­son J., Lind­vall T., eds.) Procee­dings of the 5th Inter­na­tio­nal Congress on Noise as a Public Health Problem, Stock­holm 1988, Vol. 2, pp. 27–32. Swedish Coun­cil for Buil­ding Rese­arch, Stock­holm.
  • 6. Gesund­heits­be­richt­erstat­tung des Bundes, Präva­lenz von lärm­in­du­zier­ter Minde­rung der Hörfä­hig­keit in Abhän­gig­keit von Hörge­wohn­hei­ten, Alter, Geschlecht und Ausbil­dungs­sta­tus, n = 580, Heft 29, Abbil­dung 6
  • 7. Sunbeds, tanning and UV expo­sure, Fact sheet Nr. 287, March 2005, www.who.int/medicentre
  • 8. EU-Nachrichten Nr. 46 vom 2.11.2006, ed. Euro­pean Commis­sion – German Repre­sen­ta­tion. http://ec.europa.eu/deutschland/pdf/newsroom/eu_news/eu-nachrichten-41-web.pdf, 10.9.2009
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  • 10. EC: Special Euro­ba­ro­me­ter 244b. Final report on Euro­ba­ro­me­ter 64.3. Euro­peans and Biotech­no­logy in 2005: Patterns and Trends
  • 11. Euro­pean Foun­da­tion for the impro­ve­ment of living and working condi­ti­ons: Fourth Euro­pean Working Condi­ti­ons Survey. Dublin 2007
  • 12. Infra­test: Hori­zons 2020. A thought – provo­king look at the future, Munich 2004
  • 13. Herpers R., Heiden W., et al: FIVIS – Bicy­cle Simu­la­tor in the Immer­sive Visua­li­sa­tion Envi­ron­ment “Immer­sion Square” Forschungspit­zen und Spit­zen­for­schung, Inno­va­tio­nen an der Fach­hoch­schule Bonn-Rhein-Sieg, Fest­schrift für Wulf Fischer, Physica-Verlag, Heidel­berg (2009)
  • 14. UNCTAD: Divi­sion on Invest­ment Tech­no­logy and Enter­prise, Deve­lo­p­ment 2007, Stand: 11/2006
  • 15. UN-Statistik, Globus Grafi­ken 2006
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  • 18. Münche­ner Rückversicherungs-Gesellschaft, GeoRi­si­ko­For­schung, NatCat­Ser­vice, 2009
  • 19. ETPIS report Nr. 2/2006: Stra­te­gic Rese­arch Agenda, Detailed Version. Safety for Sustainable Euro­pean Indus­try Growth. Euro­pean Tech­no­logy Plat­form Indus­trial Safety, www.industrialsefety-tp.org, First Edition, Janu­ary 2006
  • 20. Badura, B., 2009 (Fehl­zei­ten­re­port 2008)
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