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„Der größte Fehler ist Nichtstun“

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„Der größte Fehler ist Nichtstun“

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„In der Geschäfts­führung und bei den Führungskräften von ILC ist das The­ma ‘Arbeitss­chutz’ fest ver­ankert. Unser Präven­tion­spro­gramm, zu dem auch die betriebliche Verkehrssicher­heit­sar­beit gehört, ist unser Aushängeschild. Zu den Schw­er­punk­ten im Jahre­s­plan 2015 gehören unter anderem Schu­lun­gen für Flur­förderzeuge sowie saisonale Aktio­nen für Zweirad­fahrerin­nen und ‑fahrer. Wir informieren zum Beispiel über die richtige Klei­dung beim Rad­fahren und bieten im Herb­st Sicher­heitschecks bei Fahrrädern an. Beschäftigte, die ein Motor­rad fahren, erhal­ten von uns zum Saisonauf­takt grundle­gende Sicher­heitsin­for­ma­tio­nen, die sehr gut ankom­men.

Um Pro­jek­te in der betrieblichen Verkehrssicher­heit­sar­beit voranzutreiben, halte ich grund­sät­zlich einen proak­tiv­en Ansatz für Erfolg ver­sprechend: Die Fachkraft für Arbeitssicher­heit sollte sich ein­brin­gen, nicht zu beschei­den sein und hohe Ansprüche an die eigene Arbeit stellen. Es ist möglich, den Unternehmensver­lauf pos­i­tiv zu bee­in­flussen! Ein möglich­er Ansatzpunkt sind betriebliche Pro­duk­tion­sprozesse: Wenn Beschäftigte unfallbe­d­ingt aus­fall­en, kann der Pro­duk­tion­sprozess schnell in Gefahr ger­at­en. Die Fachkraft für Arbeitssicher­heit kann die Pro­duk­tion­sleitung mit ihrer Tätigkeit unter­stützen und wird dann auch pos­i­tiv wahrgenom­men.
Konkret kann ich fol­gen­des Vorge­hen empfehlen: Die Fachkraft für Arbeitssicher­heit sollte sich ein Schw­er­punk­t­the­ma suchen, bei dem im Unternehmen eine Unfal­lak­tiv­ität zu verze­ich­nen ist. Sie sollte sich­er­stellen, dass sie diesen Unfällen mit geziel­ten Schu­lungs- und Sen­si­bil­isierungs­maß­nah­men erfol­gre­ich begeg­nen kann. Wichtig ist es, sich die Unter­stützung des Betrieb­srates und der Betrieb­sleit­er zu sich­ern. Außer­dem braucht man einen klaren Pro­jek­t­plan inklu­sive Kosten- und Zeit­plan. Nach Pro­jek­t­be­ginn ist es wichtig, alle Verän­derun­gen im Unfallgeschehen zu doku­men­tieren.
Pos­i­tive Verän­derun­gen sollte die Fachkraft für Arbeitssicher­heit unbe­d­ingt kom­mu­nizieren, das ebnet bei der Geschäfts­führung den Weg für weit­ere Aktio­nen. Wenn das Pro­jekt been­det ist, lohnt es sich, das The­ma zu einem späteren Zeit­punkt noch ein­mal aus einem anderen Blick­winkel erneut aufzu­greifen. Das ist für eine nach­haltige Sen­si­bil­isierung wichtig. Der größte Fehler ist, nichts zu machen und zu warten, bis ein Unfall passiert.“
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