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DNEL-Werte in der Praxis

Beispiel Bauwirtschaft
DNEL-Werte in der Praxis

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Basis für die Beurteilung der inhala­tiv­en Expo­si­tion waren bish­er die Arbeit­splatz­gren­zw­erte (AGW) und MAK-Werte. Hier ergab sich aber meist die Prob­lematik, dass für viele Inhaltsstoffe keine Bew­er­tungs­maßstäbe existierten. Seit Novem­ber 2010 wer­den auf der ECHA-Inter­net­seite die DNEL-Werte für die bish­er nach REACH reg­istri­erten Stoffe veröffentlicht.

Für die Bauwirtschaft wer­den seit über 20 Jahren die Sicher­heits­daten­blät­ter von Bau-Chemikalien durch GISBAU erfasst, die Pro­duk­te anhand der gefährlichen Inhaltsstoffe bew­ertet und die Expo­si­tion bei der Ver­ar­beitung beschrieben. Der Anteil der Stoffe mit Bew­er­tungs­maßstab bei GISBAU ist durch REACH erhe­blich gestiegen. Bei den Stof­fen, die schon einen Bew­er­tungs­maßstab hat­ten, weicht der DNEL-Wert nur in weni­gen Fällen gravierend ab. Dieser Artikel gibt einen all­ge­meinen Überblick über die GIS­BAU-Stoffe mit DNEL-Werten und erläutert mögliche Auswirkun­gen für die Beurteilung der Arbeit­splätze. Darüber hin­aus wer­den die DNEL-Werte für die all­ge­meine Bevölkerung mit existieren­den Innen­raum­luft-Gren­zw­erten ver­glichen. Hier sind die Unter­schiede deut­lich größer als bei den Arbeitsplatz-Grenzwerten.
1. Sta­tus Quo
Seit mehr als 20 Jahren erstellt das Gefahrstoff-Infor­ma­tion­ssys­tem der Beruf­sgenossen­schaft der Bauwirtschaft GISBAU Infor­ma­tio­nen zum sicheren Umgang mit Bau- und Reini­gungs-Chemikalien. Die Basis dieser Infor­ma­tio­nen sind die Sicher­heits­daten­blät­ter der Bau- und Reini­gung­spro­duk­te. Eine Über­sicht über die Angaben zu den gefährlichen Inhaltsstof­fen in den Sicher­heits­daten­blät­tern aus 2003 [1] zeigte bere­its, dass nur für einen kleinen Teil der Stoffe Luft­gren­zw­erte als Beurteilungs­maßstäbe für Expo­si­tion­ser­mit­tlun­gen vor­la­gen. Mit dem Weg­fall der Tech­nis­chen Richtkonzen­tra­tio­nen (TRK-Werte) und der Aus­set­zung viel­er Luft­gren­zw­erte der dama­li­gen Tech­nis­chen Regel für Gefahrstoffe TRGS 900 im Jahr 2005 ist die Zahl an Stof­fen mit Beurteilungs­maßstäben sog­ar noch geringer geworden.
Vor diesem Hin­ter­grund liefern die im Rah­men von REACH von den Her­stellern der Stoffe aufgestell­ten DNEL-Werte („Derived No Effect Lev­el“) weit­ere Beurteilungs­maßstäbe zu inhala­tiv­en Expositionen.1 Für die rel­e­van­ten gefährlichen Inhaltsstoffe von Bau- und Reini­gungs-Chemikalien wur­den die auf der ECHA-Inter­net­seite mit Stand von Sep­tem­ber 2011 aufge­führten DNEL-Werte zusam­mengestellt (http://apps.echa.europa.eu/registered/registered-sub.aspx#search). Dieser Artikel gibt einen Überblick über diese DNEL-Werte und erläutert an Beispie­len die Möglichkeit­en der Anwen­dung dieser Werte bei der Beurteilung von Expositionsdaten.
2. GIS­BAU-Stof­fliste
Anhand der Angaben zu den gefährlichen Inhaltsstof­fen in den Sicher­heits­daten­blät­tern der Pro­duk­te der aktuellen Gefahrstoff­soft­ware von GISBAU WINGIS-Ver­sion 2.11 wurde eine aktuelle Liste der Inhaltsstoffe von Bau- und Reini­gungs-Chemikalien erstellt. Grund­sät­zlich erfol­gte die Zusam­men­stel­lung anhand der CAS-Num­mern der Stoffe; einige Angaben wur­den zu Grup­pen zusam­menge­fasst, wie Kohlen­wasser­stof­fgemis­che und nicht ein­deutig zuor­den­bare Angaben bei Ten­si­d­en („Alkyl­ben­zol­sul­fonate“ o.ä. ohne Angabe von CAS-Nr). Zusät­zlich zu den Inhaltsstof­fangaben aus den Sicher­heits­daten­blät­tern gibt es noch eine Rei­he weit­er­er Stoffe, die in WINGIS enthal­ten sind und eben­falls in die GIS­BAU-Stof­fliste aufgenom­men wur­den (beispiel­sweise rel­e­vant für Alt­las­ten­sanierung, für die Auswer­tung von Arbeit­splatzmes­sun­gen usw.). Tabelle 1 zeigt eine Über­sicht über die Anzahl der Stoffe in der GIS­BAU-Stof­fliste; die gesamte Stof­fliste ist im Inter­net ver­füg­bar (http://www.gisbau.de/service/expo/Stoffliste.html).
Für 301 der 621 rel­e­van­ten GIS­BAU-Stoffe wurde auf dem ECHA-Por­tal ein DNEL-Wert für den Arbeit­splatz gefun­den. In 148 Fällen ist dieser DNEL-Wert der einzige Beurteilungs­maßstab, da keine anderen Gren­zw­erte wie AGW oder MAK existieren. Ins­ge­samt hat sich damit der Anteil der rel­e­van­ten GIS­BAU-Stoffe mit Beurteilungs­maßstab von 37% auf über 60% erhöht.
Bei den Angaben zu den Gren­zw­erten in den WINGIS-Stoffin­for­ma­tio­nen wird so vorge­gan­gen, dass vor­rangig Arbeit­splatz­gren­zw­erte (AGW-Werte) genom­men wer­den, wenn in der TRGS 900 kein AGW existiert, dann MAK-Werte der DFG, wenn solche nicht aufgestellt sind und auch keine har­mon­isierten europäis­chen Gren­zw­erte oder Expo­si­tions-Risiko-Beziehun­gen, dann der Niedrig­ste der inhala­tiv­en DNEL-Werte (siehe unten Kapi­tel 3).
Für die Bew­er­tung der Qual­ität der Innen­raum­luft gibt es für 28 der 621 Stoffe Richtwerte vom Umwelt­bun­de­samt. Für 23 der 28 Stoffe wur­den auch DNEL für die All­ge­mein­bevölkerung fest­gelegt. Für 232 Stoffe stellt der DNEL für die All­ge­mein­bevölkerung den einzi­gen Hin­weis zur Beurteilung der Innen­raum­luftqual­ität dar, wenn man berück­sichtigt, dass NIK-Werte nicht zur Beurteilung der Luftqual­ität ver­wen­det wer­den sollen.
3. DNEL-Werte
DNEL-Werte wer­den sowohl für den Arbeit­splatz als auch für die All­ge­mein­bevölkerung aufgestellt (“Work­er“ und „Gen­er­al Pop­u­la­tion“). Bei den inhala­tiv­en DNEL-Werten wird entsprechend der Expo­si­tions­dauer nach Langzeit- und Kurzzeitwerten unter­schieden. Let­ztere entsprechen im Prinzip der Spitzen­be­gren­zung bei Arbeit­splatz­gren­zw­erten; auf diese wird hier nicht weit­er im Detail einge­gan­gen. In bei­den Fällen wird auch noch nach lokalen sowie sys­temis­chen Wirkun­gen im Kör­p­er unter­schieden. Diese Dif­feren­zierung ist für die Beurteilung der inhala­tiv­en Expo­si­tion in der Prax­is uner­he­blich, da let­ztlich der niedrigere der bei­den Werte auch zu berück­sichti­gen ist.
Im Fol­gen­den wird also ggf. stets der Niedrigere der bei­den Langzeit-DNEL-Werte herange­zo­gen (die Kurzzeit-DNEL-Werte sind stets höher als die entsprechen­den Langzeitwerte).
Von den 301 Stof­fen mit inhala­tiv­en DNEL-Werten für den Arbeit­splatz haben 58 Angaben zu allen vier DNEL-Vari­anten, 25 zu dreien, 88 zu zweien und 130 nur eine DNEL-Variante.
Von den 258 Stof­fen mit inhala­tiv­en DNEL-Werten für die All­ge­mein­bevölkerung haben 42 Angaben zu allen vier DNEL-Vari­anten, 20 zu dreien, 65 zu zweien und 131 nur eine DNEL-Variante.
4. Ver­gle­ich der AGW und der DNEL-Werte
Bei der Ableitung von AGW-Werten und DNEL-Werten aus toxikol­o­gis­chen Dat­en wer­den bei DNEL-Werten grund­sät­zlich größere Sicher­heits­fak­toren ver­wen­det als bei AGW-Werten (Abb. 1). Dem­nach sollte ein für einen Stoff abgeleit­eter DNEL-Wert niedriger sein als sein AGW-Wert, was die Verteilungskur­ven dieser Werte auch zeigen [4].
In Abbil­dung 2 ist die Verteilungskurve für den Quo­tien­ten der DNEL-Werte für den Arbeit­splatz und für die All­ge­mein­bevölkerung dargestellt. In ca. 80% der Fälle liegt dieser Quo­tient etwa zwis­chen 1 und 8. Das durch­schnit­tliche Ver­hält­nis liegt bei 3,6 (hier wurde der geometrische Mit­tel­w­ert genom­men, da annäh­ernd eine Log-Nor­malverteilung vor­liegt). Dieser geringe Fak­tor über­rascht, da in diesem Fak­tor sowohl die unter­schiedliche Empfind­lichkeit der Beschäftigten und der All­ge­mein­bevölkerung als auch die unter­schiedlichen Expo­si­tion­szeit­en berück­sichtigt werden.
5. Ver­gle­ich des Ver­hält­niss­es DNEL-Wert zu AGW- (MAK-) Wert
Für 150 der GIS­BAU-Stoffe liegen sowohl AGW- oder MAK- als auch DNEL-Werte vor. Hier kann also ver­glichen wer­den, wie hoch die DNEL im Ver­gle­ich zu den bish­eri­gen Gren­zw­erten sind. Abbil­dung 3 zeigt die Verteilungskurve für dieses Ver­hält­nis. Angesichts der Anzahl und Höhe von Sicher­heits­fak­toren bei der Ableitung von Gren­zw­erten entspricht ein Fak­tor von 2 (nach oben und nach unten, also 0,5 bzw. 2) sicher­lich ein­er „sehr guten“ Übere­in­stim­mung; auch ein Fak­tor von 5 (0,2 bzw. 5) ist gewiss noch „akzept­abel“.
In 65 Prozent der Fälle ist die Übere­in­stim­mung von DNEL- und AGW/­MAK-Wert „sehr gut“ (Fak­tor 2, grün­er Bere­ich), in 86 Prozent der Fälle immer­hin noch „akzept­abel“ (Fak­tor 5, gel­ber Bere­ich). Nur in 14 bzw. 5 Prozent der Fälle ist der DNEL-Wert also größer als der dop­pelte bzw. fünf­fache AGW/­MAK-Wert (rechter Bere­ich) und nur in 21 bzw. 9 Prozent klein­er als die Hälfte bzw. ein Fün­f­tel (link­er Bereich).
Da in Deutsch­land bei der Gefährdungs­beurteilung vor­rangig der AGW-Wert her­anzuziehen ist – nur dieser ist geset­zlich verpflich­t­end einzuhal­ten – sind die Fälle, in denen der DNEL-Wert viel größer ist als der AGW-Wert (blauer Bere­ich) für die Prax­is unin­ter­es­sant. Es stellt sich ggf. lediglich die Frage, warum bei der Ableitung des DNEL-Wertes der AGW-Wert offen­bar nicht berück­sichtigt wurde.
Dage­gen zeigt der linke rote Bere­ich solche Stoffe an, bei denen der DNEL-Wert niedriger fest­gelegt wurde als der AGW- bzw. der MAK-Wert. Solche Stoffe beab­sichtigt der Auss­chuss für Gefahrstoffe zu über­prüfen. Auf einige davon wird im Fol­gen­den kurz eingegangen.
Eine Betra­ch­tung der Verteilungskur­ven aus Abbil­dung 3 zeigt ein­drucksvoll, dass der Unter­schied zwis­chen dem AGW (MAK) und dem DNEL(Arbeitsplatz) um etwa 2 Größenord­nun­gen geringer ist als beim UBA RW I und dem DNEL(Allgemeinbevölkerung) Damit wird deut­lich, dass ein Fak­tor 2 oder 5 tat­säch­lich eine akzept­able Größenord­nung darstellt. Wie die Abwe­ichungs­fak­toren in der Größenord­nung von 100 und mehr bei den Innen­raum­luft-Werten gehän­delt wer­den bleibt abzuwarten.
5.1 Kohlen­wasser­stoffe
Zu den in den Sicher­heits­daten­blät­tern aufge­führten Kohlen­wasser­stof­fen sowie Gemis­chen aus Kohlen­wasser­stof­fen gibt es 47 Daten­sätze. Dabei han­delt es sich um 35 Stoffe, zwei Iso­merengemis­che und 10 Kohlenwasserstoffgemische.
Bei den Kohlen­wasser­stof­fgemis­chen wird in einem Fall ein DMEL und in einem weit­eren Fall ein DNEL mit einem Wert von 3,25 mg/m³ angegeben. Dieser Wert entspricht dem EG-Gren­zw­ert für Ben­zol. Die Her­steller schließen in diesen Fällen möglicher­weise die Anwe­sen­heit von Ben­zol nicht aus. Allerd­ings sollte es dann in bei­den Fällen zu einem DMEL führen. Die Erfahrun­gen bei aktuellen Mes­sun­gen in der Bauwirtschaft zeigen allerd­ings keine Ben­zol­ge­halte in Baupro­duk­ten, so dass dieser DNEL/DMEL für die Bauwirtschaft nicht rel­e­vant ist.
Bei den einzel­nen Kohlen­wasser­stof­fen gibt es wenige Über­raschun­gen. Deut­lich ober­halb der AGW sind die DNEL für Naph­thalin und Methyl­cy­clo­hexan. Neben Xylol haben nur Eth­yl­ben­zol mit 77 mg/m³ und n‑Hexan mit 75 mg/m³ einen DNEL deut­lich unter­halb des AGW (440 mg/m³ bzw. 180 mg/m³). Diese Werte entsprechen mehreren europäis­chen Gren­zw­erten. Die anderen Kohlen­wasser­stoffe haben DNEL-Werte in der Größenord­nung der AGW oder trotz vor­liegen­den Reg­istrierungs­dossier keinen DNEL, da möglicher­weise nur physikalisch-chemis­che Gefährdun­gen von den Stof­fen ausgehen.
Stoffe mit Hand­lungs­be­darf für den AGS sind cis/­trans-Decalin und Tetrahy­dron­aph­thalin. Decalin ist ein Bestandteil von Lösemit­tel­gemis­chen. Es gibt keinen AGW, so dass Decalin als C10-Aliphat mit der RCP-Meth­ode [5] mit einem Wert von 600 mg/m³ bew­ertet wer­den kön­nte. Für Decalin wird aber ein DNEL von 24 mg/m³ angegeben. Dieser begrün­det sich ver­mut­lich auf die tox­is­chen und ätzen­den Eigen­schaften. Für diesen Stoff beste­ht die Notwendigkeit zu prüfen, ob nicht ein eigen­er AGW fest­gelegt wer­den muss, da der AGW für C9-C15 Aliphat­en der Gefährdung möglicher­weise nicht gerecht wird. Tetrahy­dron­aph­thalin wird als kreb­sverdächtig eingestuft und hat einem DNEL von 2,1 mg/m³. Tetrahy­dron­aph­thalin ist Bestandteil von Lösemit­tel­gemis­chen und wäre nach RCP-Meth­ode der Gruppe C9-C15-Aro­mat­en zuzuordnen.
Ver­wirrend sind die DNEL/DMEL für Xylol und Sty­rol. Zum einen wird für o‑Xylol und p‑Xylol ein DMEL angegeben, also ein Wert für einen krebserzeugenden/genotoxischen Stoff. Püringer [6] geht aus­führlich auf diese The­matik ein. Für das Iso­merengemisch Xylol find­et sich ein DNEL von 77 mg/m³. Dieser Wert entspricht nicht dem deutschen AGW von 440 mg/m³, liegt aber nah an den Gren­zw­erten aus Polen (100 mg/m³) bzw. Däne­mark (109 mg/m³). Warum für die einzel­nen Iso­mere aber ein DNEL/DMEL von 221 mg/m³ angegeben wird, ist unver­ständlich. Der AGS sollte sich mit diesen Wider­sprüchen beschäftigen.
Für Sty­rol gibt es zwei Reg­istrierungs­berichte einen DMEL mit 100 mg/m³ und einen DNEL mit 85 mg/m³. Von der MAK-Kom­mis­sion wird Sty­rol der Kat­e­gorie 5 zuge­ord­net. Diese beschreibt schwach aktive, geno­tox­is­che Stoffe, bei denen bei Ein­hal­tung des Gren­zw­ertes das Kreb­srisiko sehr ger­ing ist. Da viele Poly­merisate auf Sty­rol basieren, wird der Stoff regelmäßig in Innen­räu­men nachgewiesen.
5.2 Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln
Die inhala­tive Expo­si­tion bei der Ver­ar­beitung von Reini­gungs- und Pflegemit­teln im Wis­chver­fahren wird über­wiegend durch Lösemit­tel sowie leicht flüchtige Säuren und Alka­lien bes­timmt. Für die prak­tisch in allen Reini­gungsmit­teln enthal­te­nen Ten­side ist bis­lang jedoch noch kein einziger Arbeit­splatz­gren­zw­ert aufgestellt wor­den – allerd­ings ist deren Dampf­druck in der Regel aber auch sehr ger­ing. Bei den in der let­zten Zeit zunehmend propagierten Sprühan­wen­dun­gen kön­nen aber auch die Ten­side und andere Bestandteile in den Reini­gungsmit­tel-Aerosolen zu ein­er inhala­tiv­en Belas­tung beitra­gen. Für einige Inhaltsstoffe von Reini­gungsmit­teln wur­den recht niedrige DNEL-Werte in Höhe von 2,5–12 mg/m³ fest­gelegt (Eth­yl­en­di­aminte­traes­sigsäure, Na4-Salz, Tetrahy­drat; Tri­na­tri­um­ni­trilo­tri­ac­etat; Sul­fon­säuren, C9-C22-Sec-Alkan, Natri­um­salze; Ben­zol­sul­fon­säuren, C10–13-Alkylderivate, Natri­um­salze). Für andere Stoffe (Alko­hole (C12–14), ethoxyliert, sul­foniert, Na-Salz; Natri­um­do­de­cyl­sul­fat; Alky­lalko­hol, ungesät­tigt (C16-C18), ethoxyliert; D‑Glucose, decyl octyl ether, oligomer) sind mit 175–420 mg/m³ deut­lich höhere DNEL-Werte aufgestellt wor­den. Angesichts der enor­men Vielfalt von waschak­tiv­en Sub­stanzen stellen diese Beispiele sich­er einen ersten Anfang für die große Anzahl zu erwartender Stoffe dar. Hier ergibt sich aber auch die Notwendigkeit der Etablierung von Messverfahren.
5.3 Ben­zy­lalko­hol
Ben­zy­lalko­hol ist ein wichtiger Inhaltsstoff von Bau-Chemikalien und wird u.a. in Epox­id­harz-Sys­te­men, Abbeiz­ern und Grun­dreini­gungsmit­teln einge­set­zt. Da Ben­zy­lalko­hol Bestandteil viel­er Epox­id­harz-Beschich­tungsstoffe ist, hat GISBAU in Zusam­me­nar­beit mit der Deutschen Bau­chemie e.V. eine Expo­si­tions­beschrei­bung „Ben­zy­lalko­hol bei Epox­id­harz-Beschich­tun­gen“ erar­beit­et (www.gisbau.de/ service/expo/expo.html), die zu dem Schluss führt, dass die Ben­zy­lalko­hol-Expo­si­tion bei den entsprechen­den Tätigkeit­en unter­halb des DNEL liegt.
Mit dem DNEL von 90 mg/m³ für Ben­zy­lalko­hol kön­nen die Expo­si­tio­nen beim Ein­satz dichlormethanfreier Abbeiz­er bess­er bew­ertet wer­den. Beim Ein­satz dieser Abbeiz­er liegen Konzen­tra­tio­nen unter der Hälfte des DNEL vor. Einzelne Abbeiz­er, bei denen Ben­zy­lalko­hol die wesentliche Kom­po­nente ist, kön­nen ohne Atem­schutz sich­er ver­ar­beit­et wer­den, da die inhala­tive Expo­si­tion unter­halb des DNEL liegt [7].
5.4 N‑Methylpyrrolidon / N‑Ethylpyrrolidon
N‑Methylpyrrolidon (NMP) war lange Zeit pro­duk­tions­be­d­ingt in ver­schiede­nen Poly­merisat­en enthal­ten, die u.a. in Wasser­lack­en für Holz­fußbö­den ver­wen­det wor­den sind. Unter­suchun­gen zeigen, dass NMP län­gere Zeit nach ein­er Par­kettver­siegelung in der Innen­raum­luft nach­weis­bar ist [8].
NMP ist repro­duk­tion­stox­isch und wurde in vie­len Pro­duk­ten durch N‑Ethylpyrrolidon (NEP) erset­zt. Dies erfol­gte auch auf­grund der Erken­nt­nis, dass trotz nahezu gle­ich­er chemis­ch­er Struk­tur eine repro­duk­tion­stox­is­che Wirkung nicht bekan­nt war.
Im Rah­men der Daten­er­he­bung zu REACH wurde die Ein­stu­fung von N‑Ethylpyrrolidon geän­dert. Der Stoff hat zusät­zlich den Gefahren­hin­weis H361‚Kann ver­mut­lich die Frucht­barkeit beein­trächti­gen oder das Kind im Mut­ter­leib schädi­gen erhalten.
Der DNEL für NEP wurde mit 40 mg/m³ fest­gelegt. Betra­chtet man die Sät­ti­gungskonzen­tra­tion, so liegt diese weit über dem DNEL. Hier sind Mes­sun­gen erforderlich.
5.5 Butanonox­im
Butanonox­im ist als K3 bzw. Carc. 2 eingestuft. Es ste­ht im Ver­dacht, Leberkrebs aus­lösen zu kön­nen. Die DNEL für Beschäftigte liegen bei 9 mg/m³ (langzeit sys­temisch) bzw. 3,33 mg/m³ (langzeit lokal). Butanonox­im wird in Ölen und Wach­sen sowie in Alky­d­harz­far­ben in Konzen­tra­tio­nen unter­halb 1% zuge­set­zt und ver­hin­dert die ober­fläch­liche Aushär­tung der Pro­duk­te im Gebinde. Mes­sun­gen bei der Ober­flächen­be­hand­lung von Holz­fußbö­den zeigen eine Expo­si­tion von max­i­mal 5 mg/m³ und liegen damit in der Größenord­nung des DNEL. Aus Lack­en wird Butanox­im sehr schnell freige­set­zt, so dass die Expo­si­tion den Ver­ar­beit­er betrifft.
Prob­lema­tis­ch­er ist, dass Butanonox­im von neu­tralver­net­zen­den Silikon-Dicht­massen bei der Aushär­tung abges­pal­ten wird. Dies führt zu ein­er länger­fristi­gen Belas­tung der Innenraumluft.
6. All­ge­meine Bevölkerung
Im Rah­men von REACH sind auch DNEL für die all­ge­meine Bevölkerung aufgestellt wor­den. Dabei stellt sich die Frage, ob der DNEL für die all­ge­meine Bevölkerung einem Innen­raum­gren­zw­ert entspricht.
Der durch­schnit­tliche Fak­tor zwis­chen DNEL(Arbeitsplatz) und DNEL (All­ge­mein­bevölkerung) beträgt 3,6. Dabei wird die unter­schiedliche Empfind­lichkeit der Beschäftigten und der All­ge­mein­bevölkerung mit einem Fak­tor von 2 berück­sichtigt. Han­delt es sich um dosis­ab­hängige Effek­te, müssen noch die unter­schiedlichen Expo­si­tion­szeit­en berück­sichtigt wer­den. Bei konzen­tra­tions­ab­hängi­gen Wirkun­gen ist die Auswirkung der Expo­si­tion­szeit eher ger­ing. Der Fak­tor von 3,6 über­rascht, wenn man die bish­erige Prax­is zur Her­leitung von Innen­raum­gren­zw­erten betrachtet.
Für die Beurteilung ein­er Belas­tung der Innen­raum­luft durch flüchtige Sub­stanzen gibt es beim Umwelt­bun­de­samt eine ‚ad-hoc-Arbeits­gruppe’, die sich aus Mit­gliedern der Innen­raum­lufthy­giene-Kom­mi­sion beim Umwelt­bun­de­samt und der Arbeits­ge­mein­schaft der Ober­sten Lan­des­ge­sund­heits­be­hör­den zusam­menset­zt. Die Arbeits­gruppe veröf­fentlicht Richtwerte, die auf toxikol­o­gis­che und epi­demi­ol­o­gis­che Ken­nt­nisse basieren. Dabei wer­den für jeden Stoff zwei Richtwerte veröf­fentlicht. Der Richtwert II (RW II) stellt die Konzen­tra­tion eines Stoffes dar, bei der unverzüglich zu han­deln ist. Der Richtwert I (RW I) – auch als Vor­sorgew­ert beze­ich­net – beschreibt die Konzen­tra­tion, bei der keine gesund­heitliche Beein­träch­ti­gung zu erwarten ist, wenn man diesem Stoff lebenslang aus­ge­set­zt ist. Zwis­chen RW II und RW I liegt meist ein Fak­tor 10. Lei­der gibt es bish­er nur zu eini­gen Stof­fen Richtwerte. [9].
Zwis­chen RW I und dem AGW bzw. dem niedrig­sten DNEL(Arbeitsplatz) lag bish­er ein halb­wegs kon­stan­ter Fak­tor. Dieser ergibt sich aus dem Basiss­chema zur Her­leitung der Richtwerte für die Innen­raum­luft [10]. Dabei wer­den die unter­schiedlichen Empfind­lichkeit­en in der Bevölkerung gegen schädliche Ein­wirkun­gen, die unter­schiedliche Expo­si­tions­dauer (viele Stu­di­en berück­sichti­gen eine 8stündige Expo­si­tion) und die beson­dere Sit­u­a­tion der Expo­si­tion von Kindern mit einem Fak­tor von ins­ge­samt 100 berück­sichtigt. Dazu kommt noch ein Fak­tor der die Qual­ität der zugrunde liegen­den Stu­di­en berück­sichtigt. Der Fak­tor zwis­chen RW I und dem AGW (bzw. dem niedrig­sten DNEL(Arbeitsplatz) in den Fällen, in denen kein AGW existiert) beträgt etwa 300 (vgl. Tabelle 2). Für die bere­its veröf­fentlicht­en Richtwerte liegt der Interquar­tilsab­stand der Fak­toren bei 230 – 575.
Von der beschriebe­nen Vorge­hensweise weicht die ‚ad-hoc-Arbeits­gruppe’ inzwis­chen ab [11]. Die neue Vorge­hensweise führt zu gerin­geren Fak­toren, wie z.B. den Richtwerten für Glyko­lether. Deren Richtwerte sind noch nicht veröf­fentlicht; die Werte sind dem Pro­tokoll der Sitzung der ‚ad-hoc-Arbeits­gruppe’ ent­nom­men [12]. Der Fak­tor zwis­chen RW I und AGW bzw. niedrig­sten DNEL(Arbeitsplatz) beträgt bei den neueren Werten zwis­chen 45 – 360.
Ver­gle­ich­bar ist die Her­leitung der soge­nan­nten NIK-Werte (Niedrig­ste inter­essierende Konzen­tra­tion) [13]. Diese Werte wer­den bei der bauauf­sichtlichen Zulas­sung von Baupro­duk­ten berück­sichtigt, wobei ana­log zur Bew­er­tung von Gefahrstof­fen eine Sum­men­bil­dung über die einzel­nen Stoffe erfol­gt. Mit NIK-Werten wer­den grund­sät­zlich die Emis­sio­nen aus Baupro­duk­ten bew­ertet, eine Beurteilung der Luftqual­ität in Innen­räu­men ist rechtlich nicht möglich. Allerd­ings spiegeln die Messzellen mit 0,4 m² beschichteter Fläche pro m³ Luftvol­u­men übliche Raumver­hält­nisse wieder. Da die NIK-Werte zudem auf Arbeit­splatz­gren­zw­erten bzw. auf inter­na­tionalen Gren­zw­erten basieren, gibt es meist eine toxikol­o­gis­che Begrün­dung. Zwis­chen dem Arbeit­splatz­gren­zw­ert und dem NIK-Wert beste­ht ein Fak­tor 100 bis 1000, der all­ge­mein die „Expo­si­tion­ssi­t­u­a­tion und die Empfind­lichkeit­en in der All­ge­mein­bevölkerung” und in einzel­nen auch die Gefährlichkeit der Stoffe berück­sichtigt. Die Fak­toren basieren wiederum auf dem Basiss­chema zur Her­leitung der Richtwerte für die Innen­raum­luft [10].
Hil­fre­ich sind auch Veröf­fentlichun­gen zu den in Innen­räu­men angetrof­fe­nen Konzen­tra­tio­nen einiger Stoffe [14]. Diese helfen aber lediglich bei der Frage, in welchen Konzen­tra­tio­nen Stoffe in der Innen­raum­luft enthal­ten sind. Hier zeigt sich, dass die in Innen­räu­men üblicher­weise angetrof­fe­nen Konzen­tra­tio­nen der meis­ten Stoffe deut­lich unter dem RW I liegen. Lediglich bei Sty­rol (bed­ingt durch Rest­monomere in Poly­merisat­en wie Poly­sty­rol) und Hexa­nal (Freiset­zung aus OSB-Plat­ten und ungesät­tigten Fettsäuren aber auch aus Lebens­mit­teln) wer­den Konzen­tra­tion von etwa 1/3 des RW I gefun­den. Die Grenz- und Richtwerte sind für einige Stoffe in der Tabelle 2 aufge­führt. Auf eine Diskus­sion der Werte wird an dieser Stelle verzichtet.
7. Aus­blick
Mit den neu aufgestell­ten DNEL-Werten sind die Möglichkeit­en der Beurteilung ein­er inhala­tiv­en Expo­si­tion gegenüber Gefahrstof­fen erweit­ert wor­den. Die in der Gefahrstof­fverord­nung geforderte Bew­er­tung von Stof­fen ohne AGW (§7(9)) wird damit erhe­blich erleichtert.
Diskrepanzen zu den existieren­den Arbeit­splatz­gren­zw­erten sind sicher­lich hier und da vorhan­den, soll­ten in der prak­tis­chen Durch­führung der Beurteilung inhala­tiv­er Gefährdun­gen aber nicht zu unüber­wind­baren Schwierigkeit­en führen. Die Vorteile durch die deut­lich erweit­erte Anzahl an Stof­fen mit einem Maßstab für die Beurteilung der inhala­tiv­en Expo­si­tion über­wiegen sicherlich.
Wenn die Fra­gen zu Probe­nahme und Ana­lytik all dieser Stoffe beant­wortet sein wer­den, wird die Ermit­tlung der inhala­tiv­en Expo­si­tion sich­er auf deut­lich bre­it­er­er Grund­lage ste­hen als zur Zeit. Immer­hin müssen ja auch heute schon im Rah­men der Gefährdungs­beurteilung alle gefährlichen Bestandteile ein­er Zubere­itung beurteilt werden.
Wie auch immer die Vor­gaben des Verord­nungs­ge­bers zum Umgang mit DNEL-Werten laut­en wer­den, eine Fragestel­lung drängt sich sehr schnell auf: Im Rah­men von REACH ist die sichere Ver­ar­beitung eines Stoffes (nicht: Gemis­ches) gegeben, wenn der DNEL-Wert für diesen (einzel­nen) Stoff nicht über­schrit­ten ist. Nicht nur in der Bauwirtschaft wer­den aber in der Regel Pro­duk­te einge­set­zt, die aus mehreren Inhaltsstof­fen beste­hen. Mit der Bil­dung des Bew­er­tungsin­dex nach der TRGS 402 wer­den die einzel­nen Bestandteile mit Arbeit­splatz­gren­zw­erten addi­tiv betra­chtet. Spricht – zumin­d­est aus Sicht eines prag­ma­tisch arbei­t­en­den Arbeitss­chützers – etwas dage­gen, die DNEL-Werte entsprechend zu ver­wen­den? Es müssen ja nicht unbe­d­ingt Ver­fahrens- und Stoff­spez­i­fis­che Kri­te­rien für die Gefährdungs­beurteilung (VSK) mit­samt ihrer Ver­mu­tungswirkung auf diese Art und Weise erstellt wer­den. Auf jeden Fall wer­den die von der BG BAU erar­beit­eten Expo­si­tions­beschrei­bun­gen (http://www.gisbau.de/service/expo/expo.html) in Zukun­ft auch DNEL-Werte berücksichtigen.
Klärungs­be­darf beste­ht bei der Frage, wie die DNEL für die All­ge­mein­bevölkerung zur Beurteilung der Innen­raumqual­ität herange­zo­gen wer­den kön­nen. Bei der Her­leitung von Innen­raum­gren­zw­erten und dem DNEL für die All­ge­mein­bevölkerung wird zwar ähn­lich vorge­gan­gen, die ver­wen­de­ten Fak­toren unter­schei­den sich aber erhe­blich. Hier stellt sich die Frage, ob die kleinen Fak­toren zwis­chen den DNEL für den Arbeit­splatz und der All­ge­mein­bevölkerung zu einem aus­re­ichen­den Schutz der gesamten Bevölkerung vor Emis­sio­nen in der Innen­raum­luft führen.
Lit­er­atur
  • 1. Rühl, R.; Kahler-Jenett, E.; kleine-Balder­haar, J. und Musanke, U.: Baustoffe und Reini­gungsmit­tel. Kapi­tel II‑2.7.4 im Hand­buch Bau-Chemikalien, Ecomed-Ver­lag, 26. Lfg., 2003
  • 2. Nies, E.: Gren­zen der Gren­zw­erte. 25.Münchner Gefahrstoff­tage 2009, 25.–27. Novem­ber 2009, Vortrag.
  • 3. Rup­prich, N.: DNEL-Ableitung aus tier­ex­per­i­mentellen Dat­en. BAuA-Ver­anstal­tung „REACH-Methodik zur Abschätzung von Gesund­heit­srisiken (Expo­si­tion – DNEL – DMEL – Bio­mon­i­tor­ing)“ am 22.09.2011.
  • 4. Ker­st­ing, K.; Musanke, U.; Rühl, R.: DNEL-Werte in der Bauwirtschaft. Gefahrstoffe – Rein­halt. Luft 72 (2012) Nr. 3, S. 109–113.
  • 5. Pflaum­baum, W.; Bagschik, U.; Blome, H.; Breuer, D.; Jaco­bi, R.; Kalber­lah, F.; Kruse, K.; Krutisch, I.; Rabente, T. und Rühl, R.: Neue Arbeit­splatz­gren­zw­erte für Kohlen­wasser­stof­fgemis­che (Lösemit­telkohlen­wasser­stoffe), Teil 1: Ableitung und Anwen­dung. Gefahrstoffe – Rein­halt. Luft 68 (2008) Nr. 6, S. 270–274.
  • 6. Püringer, J.: „Derived Min­i­mal Effect Lev­els” (DMEL): Defizite ein Jahr nach der REACH-Reg­istrierungspflicht. Gefahrstoffe – Rein­halt. Luft 71 (2011) Nr. 11/12, S. 471–480.
  • 7. Rühl, R.; Erste Erfahrun­gen mit REACH im prak­tis­chen Arbeitss­chutz. Gefahrstoffe – Rein­halt. Luft 72 (2012) Nr. 3, S. 104–108
  • 8. Gehrig, R.; Zell­weger, C.; Hill, M.; Hofer, P.:VOC-Emissionen aus Bau­ma­te­ri­alien: Sind Prüfzellen auf reale Räume über­trag­bar? VDI Bericht Nr. 1257 (1996)), S.393–403
  • 9. Gesund­heit und Umwelthy­giene. Richtwerte für die Innen­raum­luft. Hrsg. : Umwelt­bun­de­samt, Dessau-Roßlau 2011. www.umweltbundesamt.de/gesundheit/innenraumhygiene/richtwerte-irluft.htm.
  • 10. Richtwerte für die Innen­raum­luft: Basiss­chema, Bun­des­ge­sund­hbl. 11/96, S. 422–426
  • 11. Richtwerte für die Innen­raum­luft: Erste Fortschrei­bung des Basiss­chemas, Bun­des­ge­sund­hbl. 2012, 55, S279–290
  • 12. Ergeb­nis­pro­tokoll der 44. Sitzung der Ad-hoc-Arbeits­gruppe Innen­raum­richtwerte der IRK und der AOLG, www.umweltbundesamt.de/gesundheit/innenraumhygiene/44_kurzprotokoll.pdf
  • 13. Vorge­hensweise bei der gesund­heitlichen Bew­er­tung der Emis­sio­nen von flüchti­gen organ­is­chen Verbindun­gen (VOC) aus Baupro­duk­ten, www.umweltbundesamt.de/umid/archiv/umid01ah.pdf
  • 14. von Hahn, N.; Van Geldern, R.; Breuer, D,: Hahn, J.-U.; Gabriel, S.: Kleine, H.: Ableitung von Innen­rau­mar­beit­splatz-Ref­eren­zw­erten. Gefahrstoffe – Rein­halt. Luft 71 (2011) Nr. 7/8, S. 314–322.
  • 1 Zusät­zlich zu den inhala­tiv­en DNEL-Werten sind auch der­male und orale DNEL-Werte aufgestellt wor­den, auf die im Rah­men dieses Artikels jedoch eben­sowenig einge­gan­gen wird wie auf DMEL-Werte („Derived Min­i­mum Effect Lev­el“) für kreb­serzeu­gende Stoffe.
  • 2 Die dargestell­ten Perzen­tile beze­ich­nen den Anteil der Quo­tien­ten-Werte, die klein­er als der der aufge­führte Wert sind; beispiel­sweise beim 20-Perzen­til (Y‑Achse =0,2) 20% aller Quo­tien­ten-Werte sind klein­er als 2 (log­a­rith­mis­che X‑Achse).
Autoren
Dr. Klaus Ker­st­ing Dr. Uwe Musanke Dr. Rein­hold Rühl
BG BAU – Beruf­sgenossen­schaft der Bauwirtschaft GISBAU Hun­gener Straße 6 60389 Frank­furt am Main
Kor­re­spon­den­zadresse: E‑Mail: klaus.kersting@bgbau.de
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