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Eigenschaften und Schutzmaßnahmen

Empfind­li­che Haut

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Fragte man vor 30 Jahren Perso­nen nach Ihrem Haut­zu­stand, so gaben ca. 30% an, ihre Haut sei „empfind­lich“. Heute liegt die Selbst­ein­schät­zung im Durch­schnitt bei 50–60%, wobei 70% aller Frauen ihre Haut als „empfind­lich“ einstu­fen. Männer beschrei­ben ihre Haut immer noch über­wie­gend als „normal“ oder „robust“. Ist die Haut mit der Zeit empfind­li­cher gewor­den? Könnte dies der Grund dafür sein, dass die Verdachts­mel­dun­gen für eine beruf­lich bedingte Haut­er­kran­kung (BK 5101) in den letz­ten zwei Jahren um mehr als 20% zuge­nom­men haben? Was bedeu­tet eigent­lich „empfind­li­che Haut“?

Frank Zuther

Die Haut ist ein akti­ves, multi­funk­tio­nel­les Organ mit lebens­wich­ti­gen Aufga­ben. Als Schnitt­stelle zur Außen­welt dient sie nicht nur der Wahr­neh­mung und der Kommu­ni­ka­tion, sondern schützt den Körper unter ande­rem vor chemi­schen Schä­di­gun­gen, Krank­heits­er­re­gern, mecha­ni­schen Einwir­kun­gen (Druck, Stöße, Reibung) sowie Kälte, Hitze und Strah­lung. Wie kein ande­res Organ wird sie mit vielen Belas­tun­gen konfron­tiert, auf die sie bei Über­las­tung mit Rötun­gen, Bren­nen, Juck­reiz oder Span­nungs­ge­fühl reagie­ren kann. Aber wo liegt die Grenze, an der die Haut als „empfind­lich“ bezeich­net wird?
Anzei­chen erhöh­ter Haut­emp­find­lich­keit
Eine exakte, allge­mein­gül­tige Defi­ni­tion des Zustan­des „empfind­li­che Haut“ exis­tiert nicht, da die Gründe und das Erschei­nungs­bild über­aus viel­sei­tig sein können. Grund­sätz­lich geht man davon aus, dass die empfind­li­che Haut mit einer über­höh­ten Sensi­bi­li­tät auf Kontakt­stoffe und Umwelt­fak­to­ren reagiert, d.h. ihre Reiz­schwelle ist herab­ge­setzt und ihre Schutz­funk­tion einge­schränkt. Anzei­chen dafür können unter ande­rem sein:
  • Die Haut wird nach dem Waschen rot und fleckig.
  • Die Haut brennt regel­mä­ßig nach Anwen­dung von Reini­gungs­mit­teln, Cremes oder Sonnen­schutz­mit­teln.
  • Die Haut reagiert rasch auf Tempe­ra­tur­schwan­kun­gen und andere Umwelt­ein­flüsse.
  • Die Haut wird bei gerings­tem Anlass rot, z.B. schon bei Berüh­rung.
  • Die Haut ist sehr blass, Blut­ge­fäße schei­nen durch.
  • Die Haut reagiert auf UV-Strahlung rasch mit Sonnen­brän­den (Haut­typ 1).
Betrof­fen sind meis­tens die Hände und das Gesicht. Um die mögli­chen Gründe einer Über­emp­find­lich­keit gegen­über Kontakt­stof­fen zu verdeut­li­chen, müssen zunächst die grund­le­gen­den Schutz- und Abwehr­me­cha­nis­men der Haut erklärt werden.
Das Abwehr­sys­tem der Haut
An der Abwehr chemi­scher Stoffe und Mikro­or­ga­nis­men sind verschie­dene Abwehr­sys­teme und zellu­läre Kompo­nen­ten betei­ligt:
  • 1. Die Permea­bi­li­täts­bar­riere (physi­ka­li­sche Barriere)
  • 2. Die mikro­bi­elle Barriere (physio­lo­gi­sche Barriere)
  • 3. Die immu­no­lo­gi­sche Barriere
Die Permea­bi­li­täts­bar­riere (physi­ka­li­sche Barriere)
Die Permea­bi­li­täts­bar­riere schützt vor dem Eindrin­gen von schäd­li­chen Substan­zen in die Haut. Sie ist in der obers­ten Haut­schicht loka­li­siert und besteht aus Horn­zel­len, die sich fort­wäh­rend im unte­ren Teil bilden und zur Haut­ober­flä­che gescho­ben werden, dabei verhor­nen und auf der Haut­ober­flä­che schließ­lich abge­schil­fert werden. Die Horn­zel­len sind in einer Lipid-Matrix einge­bet­tet, die im Wesent­li­chen aus Cera­mi­den, Chole­ste­rin und freien Fett­säu­ren besteht (epider­male Lipide). Die Belast­bar­keit der Haut­bar­riere ist wesent­lich abhän­gig von dem Aufbau der Horn­schicht und der Zusam­men­set­zung des Lipid-Zellkitts. Diese wiederum sind zum großen Teil erblich vorge­ge­ben und prägen den nicht verän­der­ba­ren „Haut­typ“. So sind beispiels­weise die Anzahl und Vertei­lung der in der Haut ange­sie­del­ten Pigment­zel­len, die die Haut­farbe und damit auch die Neigung zu Sonnen­brän­den nach UV-Einwirkung beein­flus­sen, gene­tisch bedingt. Ähnlich wird auch die Quali­tät des natür­li­chen Lipid-Zellkitts und damit auch die Neigung zu trocke­ner oder fetti­ger Haut oder die Neigung zur Bildung gewis­ser Haut­er­kran­kun­gen, wie Neuro­der­mi­tis oder Schup­pen­flechte durch die Erban­la­gen beein­flusst.
Der „Haut­typ“ an sich ist zwar nicht verän­der­lich, jedoch unter­liegt er Schwan­kun­gen. Diese können sowohl durch innere Fakto­ren, z.B. Hormone oder innere Erkran­kun­gen (z.B. Diabe­tes), als auch durch äußere Fakto­ren, wie chemi­sche Kontakt­stoffe oder physi­ka­li­sche Effekte hervor­ge­ru­fen werden. Da diese Fakto­ren vari­ie­ren und die Haut unter­schied­lich beein­flus­sen können, spricht man bei der Beschrei­bung des Haut­bil­des immer vom „aktu­el­len Haut­zu­stand“.
Die mikro­bi­elle Barriere (physio­lo­gi­sche Barriere)
Die mikro­bi­elle Barriere verhin­dert das Wachs­tum von Krank­heits­er­re­gern und schützt vor deren Eindrin­gen in den Körper. Sie besteht aus natür­li­chen, für Menschen nicht krank­heits­er­re­gen­den Mikro­or­ga­nis­men (Haut­flora) und einem Haut­ober­flä­chen­film, der sich im Wesent­li­chen aus Schweiß und Talg­drü­sen­fet­ten, Substan­zen aus dem Verhor­nungs­pro­zess, den in Absto­ßung befind­li­chen Horn­zel­len und Wasser zusam­men­setzt. Insge­samt hat dieser Haut­ober­flä­chen­film einen leicht sauren pH-Wert, der der natür­li­chen Haut­flora ideale Lebens­be­din­gun­gen bietet, für Krank­heits­er­re­ger jedoch schäd­lich ist. Tref­fen Krank­heits­er­re­ger auf die gesunde Haut­ober­flä­che, so werden sie einer­seits durch die Akti­vi­tät der natür­li­chen Haut­flora, ande­rer­seits durch das für sie ungüns­tige Milieu des Haut­ober­flä­chen­films abge­wehrt. Aufgrund des sauren pH-Wertes des Haut­ober­flä­chen­films werden darüber hinaus zu einem bestimm­ten Grad alka­li­sche Stoffe abge­puf­fert (Alka­li­neu­tra­li­sa­ti­ons­ver­mö­gen) und die Barrie­re­wir­kung der Haut durch Förde­rung der Lipidsyn­these in der Horn­schicht unter­stützt.
Durch den wieder­keh­ren­den Kontakt mit alka­li­schen Stof­fen, z.B. Seifen oder wasser­ge­mischte Kühl­schmier­stoffe kann das physio­lo­gi­sche Gleich­ge­wicht der Haut gestört werden. Die Haut reagiert bei derar­ti­gen Kontak­ten im Rahmen seiner Möglich­kei­ten (Puffer­ka­pa­zi­tät) zwar mit der Wieder­her­stel­lung des ursprüng­li­chen Zustan­des, jedoch ist diese Fähig­keit bei bestimm­ten Perso­nen­grup­pen, z.B. Kindern und älte­ren Menschen vermin­dert. Auch bei eini­gen Haut­er­kran­kun­gen, z.B. Schup­pen­flechte oder Atopie / Neuro­der­mi­tis kann die Puffer­ka­pa­zi­tät der Haut nicht ausrei­chen, so dass das Infek­ti­ons­ri­siko steigt.
Die immu­no­lo­gi­sche Barriere
Die immu­no­lo­gi­sche Barriere wird dann akti­viert, wenn die Permea­bi­li­täts­bar­riere trotz der Abwehr­me­cha­nis­men doch noch über­wun­den werden konnte. Drin­gen Erre­ger in tiefere Schich­ten ein, so können diese durch zellu­läre Prozesse/Immunreaktion unschäd­lich gemacht werden. Auf Details soll an dieser Stelle nicht näher einge­gan­gen werden.
Haut­zu­stand „empfind­lich“
Auch eine „von Natur aus“ normale Haut kann beispiels­weise durch das Klima und die Jahres­zeit, aber auch durch Medi­ka­mente, innere Erkran­kun­gen, häufige Kontakte mit Wasser (häufi­ges Hände­wa­schen), Chemi­ka­lien etc. empfind­li­cher werden. All diese Fakto­ren verän­dern die notwen­di­gen Rahmen­be­din­gun­gen für einen funk­ti­ons­fä­hi­gen Eigen­schutz der Haut .
Auf jede Einwir­kung von außen antwor­tet die Haut mit der Akti­vie­rung von Abwehr- und Repa­ra­tur­me­cha­nis­men. Wird beispiels­weise die Permea­bi­li­täts­bar­riere geschä­digt, so setzt in der Epider­mis eine verstärkte Lipidsyn­these ein, durch die die Haut­funk­tion wieder­her­stellt werden soll (Rege­ne­ra­tion). Dieser Repa­ra­tur­pro­zess läuft jedoch nicht unbe­grenzt ab. Werden die Rege­ne­ra­ti­ons­me­cha­nis­men der Haut regel­mä­ßig zu stark stra­pa­ziert oder setzt eine erneute Haut­rei­zung ein, bevor der Repa­ra­tur­pro­zess abge­schlos­sen ist, so kumu­lie­ren die Schä­di­gun­gen. Irgend­wann ist eine Schwelle erreicht, an der die Haut mit Span­nungs­ge­fühl, Rötun­gen, Trocken­heit, Juck­reiz, Bren­nen usw. reagiert.
Diese Schwelle ist bei jedem Menschen unter­schied­lich ausge­prägt. Perso­nen mit trocke­ner Haut oder mit gene­tisch beding­ter Neigung zu Haut­tro­cken­heit werden immer eher zu Haut­pro­ble­men neigen, als Perso­nen mit norma­ler Haut. Auch das Alter spielt eine Rolle, da sich die Zusam­men­set­zung des Zell­kitts in der Permea­bi­li­täts­bar­riere mit stei­gen­dem Lebens­al­ter ändert. Immer dann, wenn die Reiz­schwelle nied­rig liegt, spricht man von „empfind­li­cher Haut“.
Es ist hinrei­chend bekannt, dass bei Sicht­bar­wer­den der ersten Anzei­chen einer Haut­be­las­tung die Haut ihre Schutz- und Barrie­re­funk­tion nicht mehr ausrei­chend erfül­len kann. Stoffe, aber auch Mikro­or­ga­nis­men können rasch in die Haut eindrin­gen. Kann sich die Haut nicht ausrei­chend rege­ne­rie­ren und werden die Haut­be­las­tun­gen fort­ge­führt, so kann eine Haut­ent­zün­dung (Ekzem) entste­hen.
Die Gefahr bei der empfind­li­chen Haut besteht daher in der verstärk­ten Neigung zur Ausbil­dung einer Haut­er­kran­kung.
Zu beach­ten ist dabei, dass die Haut­bar­riere bereits lange bevor sie sicht­bare Verän­de­run­gen zeigt, geschä­digt sein kann. Ihre Schutz­funk­tion kann sie dann nicht mehr ausrei­chend nach­kom­men. Die Entste­hung einer Haut­er­kran­kung kann in diesem Fall nur durch aktive Unter­stüt­zung in Form von Schutz­hand­schu­hen, Hautschutz- und Haut­pfle­ge­mit­teln vermie­den werden.
Haut­emp­find­lich­keit – eine Erschei­nung der moder­nen Welt?
Wie eingangs erwähnt, gibt es keine klare Defi­ni­tion für den Begriff „empfind­li­che Haut“. Eine Haut­über­emp­find­lich­keit ist eine selbst­emp­fun­dene Darstel­lung des aktu­el­len Haut­zu­stan­des. Darin könn­ten auch die Gründe liegen, warum Frauen wesent­lich häufi­ger als Männer ange­ben, ihre Haut sei „empfind­lich“. Frauen beob­ach­ten ihren Haut­zu­stand detail­lier­ter als Männer. Sie machen sich die typi­schen Anzei­chen, wie Haut­rö­tung auch wesent­lich eher bewusst, während Männer derar­tige Haut­er­schei­nun­gen oft eher als „normal“ empfin­den.
Selbst­emp­fun­dene Haut­emp­find­lich­keit ist heute eher die Regel aus die Ausnahme. Der „Anstieg“ in der Selbst­ein­schät­zung seit den 1980er Jahren hat jedoch wahr­schein­lich weni­ger mit geän­der­ten Haut­be­las­tun­gen und Umwelt­ein­flüs­sen als viel­mehr mit der stei­gen­den Aufmerk­sam­keit für die eigene Haut zu tun. Sind ausschließ­lich die Hände betrof­fen, so ist dies ein siche­res Zeichen für eine Über­be­las­tung durch fehlende oder nicht ausrei­chende Schutz­maß­nah­men während der beruf­li­chen Tätig­keit.
Selbst­ver­ständ­lich ist die Haut bei bestehen­den Haut­er­kran­kun­gen immer empfind­lich gegen­über äuße­ren Einflüs­sen. Darüber hinaus ist in folgen­den Fällen immer mit einer erhöh­ten Haut­emp­find­lich­keit und damit mit einer einge­schränk­ten Schutz­funk­tion der Haut zu rech­nen:
a) Bei Atopie
Die Atopie (Neigung zu Haut­tro­cken­heit) ist gene­tisch bedingt und geht einher mit einer gerin­gen Wasser­bin­dungs­fä­hig­keit, redu­zier­ter Lipidkon­zen­tra­tion in der Horn­schicht und erhöh­tem Wasser­ver­lust.
b) Durch Haut­al­te­rung
Im Alter ändert sich die Lipid­zu­sam­men­set­zung in der Horn­schicht. Die Ceramid-Konzentration nimmt ab, so dass die lamel­lare Struk­tur der Lipid­ma­trix beschä­digt wird. Zudem ist die Talg­pro­duk­tion und der Gehalt an natür­li­chen Feucht­hal­te­sub­stan­zen verrin­gert. Wird die Haut bean­sprucht, so versagt die Barrie­re­funk­tion eher als in jungen Jahren und die Rege­ne­ra­tion erfolgt verzö­gert.
c) Bei Haut­tro­cken­heit
Auch bei gesun­der, norma­ler Haut kann durch wieder­keh­rende Einwir­kung äuße­rer Fakto­ren eine dauer­hafte Haut­tro­cken­heit entste­hen. Rele­vant sind hier vor allem Wasser und auch wasch­ak­tive Substan­zen, z.B. Seifen und Syndets (synthe­ti­sche Deter­gen­tien) oder Desin­fek­ti­ons­mit­tel. Diese Stoffe beein­flus­sen die Haut­funk­tio­nen bei einma­li­gen, kurz­zei­ti­gen Kontakt nur unwe­sent­lich. Wird der Haut nach einem Kontakt jedoch nicht genü­gend Zeit zur Rege­ne­ra­tion gege­ben, so kann die Barrie­re­funk­tion bei wieder­hol­ten Einwir­kun­gen geschwächt und damit die Haut empfind­li­cher gemacht werden.
Pflege der empfind­li­chen Haut
Zur Präven­tion von Haut­er­kran­kun­gen soll­ten alle, insbe­son­dere jedoch Perso­nen, die ihre Haut als empfind­lich einstu­fen, folgen­des beach­ten:
  • Die Haut­rei­ni­gung sollte möglichst selten und scho­nend mit leicht sauren Syndets erfol­gen.
  • Hand­wasch­pas­ten oder lösungs­mit­tel­hal­tige Reini­gungs­mit­tel soll­ten nicht, bzw. so selten wie möglich verwen­det werden (maxi­mal ein- bis zwei­mal täglich).
  • Die Trock­nung der Hände sollte im Betrieb nicht mit „Gemein­schafts­hand­tü­chern“ erfol­gen. Heiß­luft­trock­ner stehen in Verdacht, die Haut verstärkt auszu­trock­nen. Empfoh­len werden weiche Einmal­hand­tü­cher (Papier­tü­cher) oder Hand­tuch­rol­len.
  • Verschmut­zung vermei­den! Bei verschmut­zen­den Tätig­kei­ten soll­ten Schutz­hand­schuhe getra­gen werden. Ist dies nicht erlaubt oder nicht möglich, so könn­ten spezi­elle Haut­schutz­mit­tel die anschlie­ßende Haut­rei­ni­gung erleich­tern.
  • Können bei Tätig­kei­ten mit haut­ir­ri­tie­ren­den Stof­fen (Wasser, Kühl­schmier­stoffe, Reinigungs- und Desin­fek­ti­ons­mit­tel etc.) keine Hand­schuhe getra­gen werden, soll­ten zumin­dest spezi­elle Haut­schutz­mit­tel verwen­det und der Schutz regel­mä­ßig erneu­ert werden.
  • Eine konse­quente Haut­pflege ist bei empfind­li­cher Haut essen­ti­ell. Sie kann Haut­tro­cken­heit und den oftmals erhöh­ten über­mä­ßi­gen Wasser­ver­lust der Haut kompen­sie­ren und die Haut­bar­riere in ihrer Funk­tion unter­stüt­zen. Sie sollte immer an den Haut­zu­stand, ggf. auch an die Jahres­zeit ange­passt sein. Wer ganz­jäh­rig dasselbe Haut­pfle­ge­mit­tel verwen­det, läuft Gefahr, seine Haut nicht opti­mal zu unter­stüt­zen.
  • Es soll­ten nicht zu viele unter­schied­li­che Produkte verwen­det werden. Viel hilft in diesem Fall nicht viel!
  • Es soll­ten Produkte mit einfa­cher Zusam­men­set­zung und gerin­gem Aller­gie­po­ten­zial benutzt werden. Je weni­ger die Haut mit unter­schied­li­chen Inhalts­stof­fen konfron­tiert wird, umso gerin­ger ist das Irri­ta­ti­ons­ri­siko.
Fazit
Haut­er­kran­kun­gen sind keine Unfälle, sondern entste­hen durch falsche präven­tive Maßnah­men. Nur durch dauer­hafte, gezielte Unter­stüt­zung der Haut­bar­riere können Haut­er­kran­kun­gen vermie­den werden. Wenn die Haut häufi­ger brennt, gerö­tet ist oder andere Verän­de­run­gen zeigt, sollte der Betriebs­arzt oder ein Derma­to­loge aufge­sucht und die Schutz­maß­nah­men opti­miert werden. Es ist zu hoffen, dass dieser Trend bereits beginnt, denn darin könnte der Grund liegen, dass in den letz­ten Jahren die Verdachts­mel­dun­gen auf eine beruf­lich bedingte Haut­er­kran­kung gestie­gen sind.
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