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Hörsystem

Gehör­schutz am Arbeits­platz

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Eine paten­tierte Lösung aus intel­li­gen­ter Hörge­rä­te­tech­nik mit eigens dafür entwi­ckel­tem Lärm­ar­beits­platz­pro­gramm, einer spezi­el­len Dämmo­to­plas­tik und einem dafür zuge­las­se­nen Prüf­sys­tem gilt als neue Schutz­lö­sung für Menschen mit Hörmin­de­rung am Lärm­ar­beits­platz (ab ca. 80 dB(A)). Erst­mals hat ein spezi­ell dafür program­mier­tes Hörsys­tem mit zuge­hö­ri­ger Spezi­al­dämm­plas­tik eine Baumus­ter­prüf­be­schei­ni­gung nach der PSA-Richtlinie für den Einsatz im Arbeits­lärm als akti­ver Gehör­schutz erhal­ten. Bei der Neuent­wick­lung des Systems „AS Hörluchs ICP XS, DUO und P“ der Firma Hörluchs Gehör­schutz­sys­teme, handelt es sich um eine voll­wer­tige PSA mit CE-Kennzeichen und ein voll­wer­ti­ges Medi­zin­pro­dukt, das im Heil- und Hilfs­mit­tel­ver­zeich­nis aufge­führt ist. Die Neuent­wick­lung ICP (Insu­la­ting Commu­ni­ca­tion Plastic) ist für Menschen mit Hörmin­de­rung am anspruchs­vol­len Lärm­ar­beits­platz beson­ders geeig­net, da hier­bei ein vorhan­de­ner Hörver­lust, sowie die daraus resul­tie­rende Über­däm­mung im Haupt­wahr­neh­mungs­be­reich ausge­gli­chen wird, ohne das Gehör zu schä­di­gen.

Das System besteht aus drei Hörge­rä­te­va­ri­an­ten (AS Hörluchs ICP XS, DUO und P) und einer spezi­el­len Dämmo­to­plas­tik (ICP HAWEI). Das Hörsys­tem wird mit einer indi­vi­du­el­len Werks­vor­ein­stel­lung für den ange­ge­be­nen Lärm­ar­beits­platz unter Berück­sich­ti­gung der bestehen­den Hörmin­de­rung ausge­lie­fert. Dieses spezi­elle Lärm­ar­beits­platz­pro­gramm darf vom Hörge­rä­te­akus­ti­ker für die Fein­an­pas­sung modi­fi­ziert werden. Die Auslie­fe­rung wird direkt am Lärm­ar­beits­platz durch­ge­führt; durch eine spezi­elle Sonden­schlauch­mes­sung wird dabei über­prüft, welche Pegel bei welcher Frequenz am Trom­mel­fell ankom­men, um die Arbeits­schutz­vor­schrif­ten einzu­hal­ten. Die Doku­men­ta­tion beinhal­tet die Mess­ergeb­nisse am Arbeits­platz ohne Anspra­che sowie mit Anspra­che bzw. Warn­si­gnal. Die Abgabe kann nur ein ausge­bil­de­ter Hörge­rä­te­akus­ti­ker oder gege­be­nen­falls ein gleich quali­fi­zier­ter Mitar­bei­ter mit der entspre­chen­den Lizenz­schu­lung des Herstel­lers durch­füh­ren. ICP HAWEI ist die erste Gehör­schut­zo­to­plas­tik mit Zulas­sung nach den PSA Richt­li­nien DIN EN 352–2 für Hörge­rä­te­trä­ger am Lärm­ar­beits­platz und kann als Dämm­plas­tik (Passiv­däm­mung) einge­setzt werden. Hörge­rä­te­trä­ger, die ihre Hörsys­teme für leise Arbeits­pha­sen (Bespre­chun­gen, Büro­ar­bei­ten) benö­ti­gen, können den ICP HAWEI mit einem herkömm­li­chen Gerät kombi­nie­ren. Während des Aufent­halts im Lärm­be­reich müssen die Hörge­räte ausge­schal­tet werden, die passive Dämmung des ICP HAWEI gewähr­leis­tet dabei einen ausrei­chen­den Schutz wie ein herkömm­li­cher Gehör­schutz.
Nach Verlas­sen des Lärm­be­rei­ches können die Hörsys­teme einfach wieder einge­schal­tet werden, ohne das Ohrpassstück/ Gehör­schutz wech­seln zu müssen. Die entwick­lungs­be­glei­tende Prüfung des Hörsys­tems wurde durch das Insti­tut für Arbeits­schutz der Deut­schen Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung (DGUV) durch­ge­führt, mit regel­mä­ßi­gen Konsul­ta­tio­nen des Sach­ge­biets Gehör­schutz im Fach­aus­schuss Persön­li­che Schutz­aus­rüs­tung (PSA) der DGUV.
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