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Primärprävention fördern, Hautbelastung vermeiden Teil 2

Grund­sätz­li­ches zur Auswahl von Haut­schutz­mit­teln und Schutz­hand­schu­hen

Tab. 1: Orientierende Angaben zu den Eigenschaften von Rohmaterialien zur Herstellung von Chemikalienschutzhandschuhen (detaillierte Angaben in den technischen Unterlagen der Schutzhandschuhe beachten!)
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Teil 1 beinhal­tete Infor­ma­tio­nen zur Förde­rung der Primär­prä­ven­tion und der Umset­zung von persön­li­chen Schutz­maß­nah­men in der Praxis. »Geeig­nete Schutz­maß­nah­men« betref­fen nach der Über­prü­fung der Substi­tu­tion vor allem tech­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche, immer aber auch persön­li­che Schutz­aus­rüs­tun­gen (PSA). Letz­tere stel­len eine wirt­schaft­li­che, schnell anzu­wen­dende und umzu­set­zende Maßnahme zur effi­zi­en­ten Mini­mie­rung von Gefähr­dun­gen dar. Sie umfas­sen vor allem Schutz­hand­schuhe und bei gerin­gen Gefähr­dun­gen auch Haut­schutz­mit­tel. In diesem Teil werden einige Aspekte zur Auswahl der persön­li­chen Schutz­maß­nah­men behan­delt.

Frank Zuther

Schutz­hand­schuhe
Das Mittel der Wahl zur Vermei­dung von Haut­be­las­tun­gen jegli­cher Art ist zusam­men mit tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Schutz­maß­nah­men das Tragen von geeig­ne­ten Schutz­hand­schu­hen. Diese persön­li­che Schutz­aus­rüs­tung ist durch die Anwen­dung von Haut­schutz­mit­teln nicht zu erset­zen.
Schutz­hand­schuhe werden in zahl­rei­chen Bauar­ten mit unter­schied­li­chen Schutz­schwer­punk­ten ange­bo­ten. Ob gegen chemi­sche oder mecha­ni­sche Belas­tun­gen, Verschmut­zung, Hitze, Kälte, Funken­flug sowie Kombi­na­tio­nen daraus – für nahezu jede Belas­tung gibt es geeig­nete Produkte mit zum großen Teil sehr gutem Trage­kom­fort.
Als Mate­ria­lien für Chemi­ka­li­en­schutz­hand­schuhe werden vor allem Latex, Nitril und Neopren sowie gele­gent­lich Butyl und selte­ner Fluor­kau­tschuk einge­setzt. Zum Schutz gegen Flüs­sig­kei­ten auf wäss­ri­ger Basis (wie Reini­ger auf Tensid-Basis, Salz­lö­sung, anor­ga­ni­sche Laugen/Säuren etc.) hat sich beispiels­weise Latex bewährt. Nitril und Neopren sind je nach Bauart für viele Chemi­ka­lien geeig­net. Butyl wird spezi­ell bei länge­ren Kontak­ten gegen­über Estern und Keto­nen verwen­det. Nur in sehr spezi­fi­schen Fällen sollte man über Fluor­kau­tschuk nach­den­ken. Tabelle 1 gibt einen groben Über­blick zu den Eigen­schaf­ten und Bestän­dig­kei­ten der am häufigs­ten verwen­de­ten Elas­to­mere.
Neben dem Mate­rial bestimmt die Innen­aus­stat­tung des Hand­schuhs den Trage­kom­fort und das Griff­ge­fühl. Ein Baumwoll-Innentrikot bewirkt einen sehr guten Trage­kom­fort, verrin­gert jedoch das Griff­ge­fühl. Ein Innen­tri­kot aus synthe­ti­schen Fasern ist meis­tens glat­ter, sodass der Hand­schuh besser auszu­zie­hen ist und guten Komfort bei gutem Griff­ge­fühl bietet. Chlo­ri­nierte Hand­schuhe bieten ein sehr gutes Haut­ge­fühl bei noch gutem Trage­kom­fort. Beden­ken Sie jedoch, dass dies nur grobe Anhalts­punkte sind, die je nach Bauart abwei­chend sein können.
In den Sicher­heits­da­ten­blät­tern der verwen­de­ten Arbeits­stoffe finden Sie Infor­ma­tio­nen zu theo­re­tisch geeig­ne­ten Hand- und Haut­schutz­maß­nah­men. Über­prü­fen Sie jedoch immer diese Anga­ben, da dort oftmals nur geeig­nete Mate­ria­lien für lang­fris­ti­gen Voll­kon­takt ange­ge­ben werden. In der Praxis kommt es jedoch häufig nur zu einem Kurzzeit- oder Spritz­kon­takt, sodass auch andere Hand­schuh­ma­te­ria­lien für einen geeig­ne­ten Schutz in Frage kommen.
Fehlen detail­lierte Anga­ben zu Schutz­hand­schu­hen im Sicher­heits­da­ten­blatt, soll­ten Sie beim Herstel­ler des Arbeits­stof­fes entspre­chende Infor­ma­tio­nen anfor­dern. Erhal­ten Sie diese nicht, sollte das Produkt gegen das eines ande­ren Herstel­lers, der in der Lage ist, Ihnen geeig­nete Infor­ma­tio­nen zu vermit­teln, ausge-tauscht werden. Jeder Anwen­der, der dies beher­zigt, unter­stützt den Einsatz von Produk­ten mit hoher Sicher­heit.
Bei Hand­schu­hen zum Schutz vor mecha­ni­schen Gefähr­dun­gen kommen meis­tens (beschich­tete) Strick­hand­schuhe zum Einsatz. Dabei wurden die in diesem Bereich vor Jahren häufig einge­setz­ten Nitril-teilbeschichteten Baum­woll­hand­schuhe zum großen Teil durch beschich­tete Strick­hand­schuhe aus Synthe­se­fa­sern abge­löst. Die Beschich­tun­gen haben dabei die Aufgabe, Verschmut­zun­gen von der Haut fern­zu­hal­ten und dem Hand­schuh ein ausrei­chen­des Maß an „Gripp“ zu geben. Ein unbe­schich­te­ter Hand­schuh ist glatt und für viele Tätig­kei­ten daher nicht geeig­net. Das ist auch ein Grund dafür, dass ein Hand­schuh entsorgt werden muss, wenn die Beschich­tung abge­rie­ben ist.
Erste Wahl bei leich­ten bis mitt­le­ren mecha­ni­schen Belas­tun­gen in trocke­nen bis leicht feuch­ten Berei­chen sind aufgrund des hervor­ra­gen­den Trage­kom­forts und Griff­ge­fühls Polyurethan(PU)-beschichtetes naht­lo­ses Polyamid/Nylongestrick. Wenn eine höhere Dich­tig­keit, zum Beispiel bei Kontakt mit öligen Werk­stü­cken notwen­dig ist, sollte anstelle der PU- Beschich­tung eine Nitril-Beschichtung gewählt werden. Derar­tige Bauar­ten werden auch mit spezi­el­lem Ölgriff ange­bo­ten.
Bei hohen mecha­ni­schen Gefah­ren und auch Schnitt­ge­fähr­dun­gen kommen eben­falls beschich­tete Strick­hand­schuhe zum Einsatz, die jedoch aus schnitt­fes­ten Garnen gefer­tigt sind. Für die meis­ten Tätig­kei­ten reicht hier ein Hand­schuh mit Schnitt­schutz­le­vel 3. Aufgrund der derzei­ti­gen Diskus­sio­nen in der Norm EN 388i, nach der auch die Schnitt­fes­tig­keit geprüft wird, sollte bei Schnitt­schutz­hand­schu­hen höchs­tes Augen­merk auf die Mate­ri­al­zu­sam­men­set­zung und die Quali­tät gelegt werden. Ein Hand­schuh mit dem höchs­ten Schnitt­schutz­le­vel 5 erweist sich in der Praxis oftmals als weni­ger gut gegen Schnitte, als ein Top-Produkt mit Schnitt­schutz­le­vel 3ii.
Quali­ta­tiv hoch­wer­tige Leder­hand­schuhe haben eben­falls ihren festen Platz im Bereich der mecha­ni­schen Gefähr­dun­gen, vor allem im Schweißerschutz- und Hitze­be­reich sowie über­all dort, wo Stich­ge­fähr­dun­gen zum Beispiel durch Grate drohen. Leder­hand­schuhe soll­ten jedoch nur bei trocke­nen bis leicht feuch­ten Tätigkei- ten verwen­det werden, da sie leicht durch­näs­sen.
Über­prü­fen Sie Ihre Produkt­aus­wahl zur persön­li­chen Schutz­aus­rüs­tung regel­mä­ßig. Die Produkte, die vor fünf Jahren gut waren, können heute hinsicht­lich Schutz­ver­mö­gen und Komfort sicher getoppt werden. Insbe­son­dere in den vergan­ge­nen Jahren haben Herstel­ler von Schutz­hand­schu­hen neue Mate­ria­lien oder Mate­ri­al­mi­schun­gen verwen­det oder das Herstel­lungs­ver­fah­ren modi­fi­ziert, um spezi­elle Eigen­schaf­ten und Anfor­de­run­gen zu opti­mie­ren und den Anwen­dern größt­mög­li­chen Komfort und Sicher­heit zu bieten. Lassen Sie sich bei der Produkt-auswahl weder vom Preis, noch von Äußer­lich­kei­ten blen­den: Ähnlich ausse­hende Hand­schuhe unter­schied­li­cher Herstel­ler können völlig unter­schied­li­che Eigen­schaf­ten haben. Lassen Sie sich daher immer von kompe­ten­ten Herstel­lern bera­ten, die quali­ta­tiv hoch­wer­tige Produkte anbie­ten.
Haut­schutz­mit­tel
Der Einsatz von Haut­schutz­mit­teln ergibt Sinn, wenn Schutz­hand­schuhe nicht verwen­det werden können oder dürfen und sie bei der Tätig­keit nach­weis­lich zu einer Verrin­ge­rung der Haut­be­las­tung beitra­gen. Persön­li­che Schutz­aus­rüs­tung – hier: ein geeig­ne­ter Schutz­hand­schuh – sollte jedoch stets vorran­gig in Betracht gezo­gen werden.
Unab­hän­gig von der Auslo­bung ist die Wirk­sam­keit von Haut­schutz­mit­teln zeit­lich begrenzt, nur auf wenige Anwen­dungs­ge­biete und die gesunde Haut beschränkt. Anzu­mer­ken sei hier bereits, dass stark bean­spruchte, gereizte, gerö­tete oder ander­wei­tig vorge­schä­digte Haut schon nicht mehr gesund ist. Genauso verhält es sich bei bereits vorlie­gen­den Sensi­bi­li­sie­run­gen oder gene­tisch beding­ten Haut­er­kran­kun­gen, wie Atopie/Neurodermitis oder Schup­pen­flechte. Auch Medi­ka­men­ten­ein­nahme kann die Haut sensi­bler machen. In diesen Fällen sind Haut­schutz­mit­tel ohne ärzt­li­che Beglei­tung nicht als die Schutz­maß­nahme der Wahl zu bewer­ten. Eine regel­mä­ßige (betriebs)ärztliche Begut­ach­tung der Haut mit Abstim­mung der geeig­ne­ten Produkte entspre­chend dem Haut­zu­stand sollte eigent­lich für alle Beschäf­tig­ten obli­ga­to­risch sein. Insbe­son­dere bei den genann­ten „Risi­ko­grup­pen“ ist sie jedoch maßgeb­lich, um der Mani­fes­tie­rung von Hand­ek­ze­men wirk­sam entge­gen­zu­tre­ten. Ohne betriebs­ärzt­li­che Beglei­tung sollte man sich auf veran­lasste Schutz­maß­nah­men besser nicht verlas­sen.
Haut­schutz­mit­tel können nur auf gesun­der Haut eine wirk­same Basis zum Schutz vor gewis­sen irri­tie­ren­den Arbeits­stof­fen sowie unter defi­nier­ten Bedin­gun­gen bei Tätig­kei­ten im Feucht­be­reich bieten, sofern Herstel­ler diese Anwen­dungs­ge­biete auslo­ben und die Wirk­sam­keit in diesen Berei­chen nach­wei­sen können. Weiter­hin können spezi­elle Haut­schutz­mit­tel die Haut­rei­ni­gung erleich­tern.
Bei Anwen­dung auf geschä­dig­ter Haut wird die Schutz­wir­kung von Haut­schutz­mit­teln verrin­gert, da durch die verletzte Haut­bar­riere eine Wech­sel­wir­kung zwischen Creme und Haut­ober­flä­che nicht mehr in vollem Umfang möglich ist. Weiter­hin bilden Haut­schutz­mit­tel keine geschlos­sene, eigene „Schutz­bar­riere“ ähnlich wie Hand­schuhe. Über­all dort, wo Kontakte zu Chemi­ka­lien wie Lösungs­mit­tel, Ober­flä­chen­be­hand­lungs­mit­tel, Indus­trie­rei­ni­ger, Kalt­rei­ni­ger etc. besteht, sind sie nicht ausrei­chend wirk­sam. Ferner schüt­zen sie nicht oder nur unmaß­geb­lich vor mecha­ni­schen Belas­tun­gen und können bei bestehen­den Sensi­bi­li­sie­run­gen den Kontakt mit dem Aller­gen nicht unter­bin­den.
Die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung bildet die Grund­lage zur Entschei­dung, ob die Haut­be­las­tung der Beschäf­tig­ten bei ihrer Tätig­keit (zusätz­lich) durch Haut­schutz­mit­tel redu­ziert werden kann. Ist dies der Fall, so ist bei der Auswahl die begrün­dete Auslo­bung des entspre­chen­den Produk­tes zu beach­ten. Diese ist stets durch spezi­fi­sche Wirk­sam­keits­nach­weise, die die fest­ge­stell­ten Gefähr­dun­gen reflek­tie­ren, zu bele­gen.
Anders als bei Schutz­hand­schu­hen exis­tie­ren im Bereich von Haut­schutz­mit­teln bisher keine verbind­li­chen, für die Erklä­rung zur Auslo­bung ange­wen­de­ten stan­dar­di­sier­ten Prüf­ver­fah­ren oder Normen, die die Leis­tun­gen der Produkte wider­spie­geln und Produkt­ver­glei­che zulas­sen. Haut­schutz­mit­tel unter­lie­gen nicht der Hersteller-Richtlinie für persön­li­che Schutz­aus­rüs­tung 69/686 EWG, sondern der Kosme­tik­richt­li­nie. Sie sind als Schutz­maß­nahme bei mini­ma­len Gefähr­dun­gen, nicht jedoch als persön­li­che Schutz­aus­rüs­tung anzu­se­hen.
Ein nütz­li­ches Tool zur Auswahl von Haut­schutz­mit­teln bietet die »Allge­meine Präven­ti­ons­leit­li­nie Haut­schutz« sowie die zuge­hö­ri­gen Infor­ma­ti­ons­mo­dule des Sach­ge­biets 10 des DGUV-Fachbereichs Persön­li­che Schutz­aus­rüs­tun­gen (FB PSA) unter der Inter­net­adresse http://www.dguv.de/fb-psa/de/regelwerk/leitlinien.
Lassen Sie sich den Einsatz der ausge­wähl­ten Produkte für ihren Schutzbedarf/ die fest­ge­stell­ten Belas­tun­gen für die Haut vor der Entschei­dung für die Verwen­dung bestä­ti­gen. Sie finden unter http://www.dguv.de/fb-psa/de/regelwerk/leitlinien/information_musterschreiben.pdf das Infor­ma­ti­ons­mo­dul »Muster­an­schrei­ben an Haut­schutz­mit­tel­her­stel­ler«, mit dem bei den Herstel­lern Detail­in­for­ma­tio­nen zu Haut­schutz­mit­teln abge­fragt werden können.
Krite­rien zur gleich­zei­ti­gen Anwen­dung von Haut­schutz­mit­teln und Schutz­hand­schu­hen sowie geeig­nete Schutz­maß­nah­men bei Feucht­ar­beit werden Gegen­stand einer weite­ren Veröf­fent­li­chung sein.
Schluss­wort
Seit Jahren wird im Arbeits­schutz viel Enga­ge­ment in die „Verhält­nis­prä­ven­tion“, das heißt in tech­ni­sche, orga­ni­sa­to­ri­sche, teil­weise auch persön­li­che Bedin­gun­gen des beruf­li­chen Umfel­des und deren Auswir­kung auf die Entste­hung von Haut­er­kran­kun­gen gelegt. Dabei wird man vor allem dann aktiv, wenn ein „Scha­dens­fall“ aufge­tre­ten ist. Die Verhält­nis­prä­ven­tion berück­sich­tigt jedoch den Menschen an sich, seine indi­vi­du­elle Art zu arbei­ten und seine Einstel­lung zu Schutz­maß­nah­men nicht ausrei­chend. Letz­te­res fällt unter den Begriff „Verhal­tensprä­ven­tion“.
Die Förde­rung dieser ist eine wesent­li­che Voraus­set­zung, um die Primär­prä­ven­tion effek­tiv umzu­set­zen. Stär­ker als bisher soll­ten nicht nur geeig­nete Schutz­maß­nah­men ausge­wählt, sondern viel­mehr erreicht werden, dass die Mitar­bei­ter ein haut­be­las­ten­des Verhal­ten als solches erken­nen und vermei­den. Sie müssen dazu gebracht werden, von sich aus die indi­vi­du­ell im persön­li­chen Wesen veran­ker­ten gesund­heit­li­chen Risi­ko­fak­to­ren und Verhal­tens­wei­sen stär­ker zum Posi­ti­ven zu beein­flus­sen. Hier helfen weni­ger apodik­ti­sche Verbote, als viel­mehr das Verste­hen. Die gesund­heit­li­che Eigen­kon­trolle eines Jeden muss gestärkt werden, um eine Primär­prä­ven­tion erfolg­reich umzu­set­zen zu können.
Die Auswahl geeig­ne­ter persön­li­cher Schutz­maß­nah­men ist damit nur ein Teil eines Gesamt­kon­zep­tes zur betrieb­li­chen Gesund­heits­för­de­rung. Es ist weit­aus mehr erfor­der­lich, als ein theo­re­tisch geeig­ne­tes Hand­schuh­ma­te­rial oder Haut­schutz­mit­tel für eine Tätig­keit zu ermit­teln, unter den Möglich­kei­ten die preis­wer­teste Vari­ante zu bestel­len und im Maga­zin zu depo­nie­ren. Die Reali­sie­rung von Schutz­maß­nah­men im Betrieb gelingt nur durch Einbe­zie­hung der Beschäf­tig­ten. Nur, wenn sie die Schutz­pro­dukte konse­quent und korrekt anwen­den, kann eine opti­male Gefähr­dungs­mi­ni­mie­rung gewähr­leis­tet werden. Verant­wort­lich sind hier Sicher­heits­fach­kräfte und Betriebs­ärzte, gemein­sam mit den Beschäf­tig­ten eine für alle akzep­ta­ble Lösung zu finden.
i Kleesz, P.: Schutz­hand­schuhe in der Normung und ihr Einsatz am Arbeits­platz; Aktu­elle Diskus­sion über die EN 388, sicher ist sicher – Arbeits­schutz aktu­ell 4–2012, 179–181
ii Zuther, F.: Prüf­me­thode für Schnitt­schutz­hand­schuhe in der Kritik: EN 388 – zeit­ge­mäß und geeig­net?, Sicher­heits­in­ge­nieur 6/2011, 18–22
Autor
Frank Zuther
Frank Zuther Consul­ting Skager­rak­str. 72 46149 Ober­hau­sen
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