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Heute: Wie gute Vorsätze Ihr Leben verlängern

Achtung, jetzt wird’s einfach!
Heute: Wie gute Vorsätze Ihr Leben verlängern

Foto: © Jaimie Duplass – Fotolia.com
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Sie woll­ten im neuen Jahr weniger Rauchen, weniger Alko­hol trinken oder weniger Schweine­fleisch essen? Sie woll­ten dafür mehr Sport treiben, mehr stilles Min­er­al­wass­er trinken und noch viel mehr Obst und Gemüse essen? Ihre guten Vorsätze ließen sich in der feucht­fröh­lichen Sil­vester­nacht sicher­lich gut an. Jet­zt ist das Jahr 2014 (erst) zwei Monate alt und bere­its jet­zt haben Sie die guten Vorsätze für das neue Jahr über den Haufen gewor­fen? Woran liegt das?

Tja, lei­der warten wir viel zu oft auf Hil­fe von außen, dabei müssen notwendi­ge Verän­derun­gen auf der Führungsebene begin­nen, also im Fall der guten Vorsätze bei uns. Genau daran hapert es lei­der immer wieder und das nicht nur bei den guten Vorsätzen. Wie meine Oma bei der Haus­woche immer sagte: Mein Junge, die Treppe muss von oben gekehrt werden!
Um endlich einen vernün­fti­gen Tex­tüber­gang hinzubekom­men, stimme ich mein­er Oma an dieser Stelle ein­fach mal vor­be­halt­los zu und als Fachkraft für Arbeitssicher­heit füge ich ihren Worten hinzu: Trep­pen sind seit jeher ein echt­es Problem!
Vor allem für viele Plan­er wird eine Treppe oft zu einem schi­er unüber­wind­baren Hin­der­nis. Beim An- und Aus­tritt wird beispiel­sweise gerne mal die Kon­struk­tion des Fuß­bo­dens nicht berück­sichtigt. Die Stei­gung, der Auftritt und das Stei­gungsver­hält­nis der Treppe wer­den auch gerne mal falsch berech­net. Die Folge: Viele Trep­pen sind zu steil, was das Unfall­risiko erhe­blich steigert.
Jet­zt kön­nen Sie aus­giebige Schu­lun­gen der Plan­er fordern, was schon seit Jahren passiert, aber doch zu nichts führt. Sie kön­nen jedoch auch DIE gold­ene Regel der Seefahrt hernehmen, und sagen: Eine Hand für den Mann, eine Hand für das Schiff!
Das ist eine gute Idee und es bringt mich meinem Prax­is­tipp näher. Die meis­ten von uns sind zwar nicht bei einem großen amerikanis­chen Unternehmen beschäftigt, bei dem Sie bere­its für das kurze Loslassen des Hand­laufs eine Abmah­nung riskieren, doch diese Maß­nahme kann leben­sret­tend sein (ich meine die Nutzung des Handlaufs).
Im Jahr 2010 (Quelle: Bun­de­samt für Sta­tis­tik) stand der tödliche Sturz auf der Treppe auf Platz 2 und da ste­ht er übri­gens schon seit Jahren. Im Jahr 2010 kamen bei Trep­pen­stürzen 1134 Men­schen ums Leben. Auf Platz 1 ste­ht das Auto (1424 Tote), auf Platz 3 das Motor­rad (586 Tote). Ertrinken in Seen und Flüssen schlägt mit 89 Toten zu Buche und auf Ski, Schlittschuh und Inline-Skatern star­ben 9 Menschen.
Prax­is­tipp: Den Hand­lauf zu nutzen ist eine ein­fache Möglichkeit, beim Trep­pen­steigen am Leben zu bleiben. Es geht aber noch ein­fach­er. Ich halte mich seit vier Jahren immer an densel­ben guten Vor­satz: Keine Trep­pen, wed­er hoch noch runter!
Der Vorteil an meinem Dauer­vor­satz ist, dass er sich sehr leicht umset­zen lässt. Ich hat­te beispiel­sweise noch nie das Bedürf­nis, diesen Vor­satz zu brechen, was ich von anderen Vorsätzen lei­der nicht behaupten kann. Frus­tri­erende Erleb­nisse gehören sei­ther der Ver­gan­gen­heit an. Hand­lauf hin oder her. Dieser gute Vor­satz kann mein und Ihr Leben ret­ten, was man bei allen anderen Vorsätzen nicht hun­dert­prozentig sagen kann, auch wenn die WHO und die vie­len Schweine in den Zucht­be­trieben das natür­lich ganz anders sehen…
Ihr
Heiko Mit­tel­staedt
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