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Inte­grier­tes Kopf­schutz­kon­zept für Bayer

Vier gegen alle: Kopfschutz mit System
Inte­grier­tes Kopf­schutz­kon­zept für Bayer

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Arbeits­si­cher­heit hat bei Bayer einen hohen Stel­len­wert. Dabei spielt der Kopf­schutz eine wich­tige Rolle. Doch mit dem Tragen eines Schutz­helms ist es in den viel­fäl­ti­gen Arbeits­be­rei­chen des Chemie­rie­sen nicht getan. So entwi­ckelte sich in der Vergan­gen­heit ein umfang­rei­ches Sorti­ment an PSA-Lösungen unter­schied­li­cher Herstel­ler und Typen, die nicht mitein­an­der kompa­ti­bel waren. Ein neues Kopf­schutz­kon­zept sollte Abhilfe schaf­fen – und tat dies auch.

Im Jahr 2012 begann Chris­toph Benne­mann, 3M Key Account Mana­ger im Bereich Arbeits­schutz­pro­dukte, ein neues Kopf­schutz­kon­zept für den Kunden Bayer zu entwi­ckeln. Das Chemie­un­ter­neh­men muss seine Mitar­bei­ter vor den unter­schied­lichs­ten Gefah­ren bewah­ren und benö­tigt in vielen Arbeits­be­rei­chen eine sehr spezi­elle PSA. Zusätz­lich zu einem Indus­trie­helm muss häufig ein Kapsel­ge­hör­schutz getra­gen werden, in ande­ren Fällen ein Gesichts­schutz oder ein spezi­el­les Visier, das auch den Brust­be­reich abdeckt.

Problem in der Vergan­gen­heit
Oft waren die einzel­nen PSA-Elemente nicht mitein­an­der kompa­ti­bel, sodass die Mitar­bei­ter den Helm auszo­gen, wenn sie zum Beispiel Voll­mas­ken aufset­zen woll­ten. „Darüber hinaus bedeu­tete es einen großen Aufwand, die vielen Arti­kel zu pfle­gen und zu bevor­ra­ten, bezie­hungs­weise neue Arti­kel aufzu­neh­men“, so Benne­mann.
Mit dem Ziel, die Sicher­heit, aber auch die Akzep­tanz bei den Mitar­bei­tern zu erhö­hen, sollte ein neues Konzept geschaf­fen werden für eine einheit­li­che System­lö­sung, welche Kopf, Gesicht und Gehör umfasst. Das Sorti­ment wurde dabei von zeit­weise bis zu 38 verschie­de­nen Arti­keln auf ein Mini­mum redu­ziert. Unter dem Motto „Vier gegen alle“ entstand ein Kopf­schutz­kon­zept, bei dem nur noch ein einheit­li­cher Helm sowie Visier, Gehör­schutz und ein entspre­chen­der Adap­ter zum Einsatz kommen.
Durch­dachte Details
Herz­stück der neuen Kopf­schutz­lö­sung ist der Indus­trie­schutz­helm 3M Peltor G3001. Dieser wurde in enger Zusam­men­ar­beit mit der Indus­trie entwi­ckelt und erfüllt höchste Schutz­an­for­de­run­gen. Der bei Bayer grund­sätz­lich weiße Helm besteht aus UV-stabilisiertem ABS-Kunststoff und ist mit einem Kopf­band mit Ratschen-Verschlusssystem und Leder-Schweißband ausge­stat­tet. Das Ratschen-Verschlusssystem gewähr­leis­tet eine äußerst präzise und einfa­che Einstel­lung auf die Kopf­größe des Trägers, sodass der Helm auch in gebück­ter Haltung nicht herun­ter­fällt. Die Helm­schale bietet eine zuver­läs­sige Isolie­rung bei Gefähr­dun­gen durch Elek­tri­zi­tät. Ein wich­ti­ges Argu­ment für Bayer ist zudem die Tatsa­che, dass der Helm auch dann passt, wenn eine Voll­maske getra­gen werden muss.
Auch bei Arbei­ten auf engem Raum bietet der G3001 Schutz­helm einen Vorteil: Die Innen­aus­stat­tung ist um 180° dreh­bar, sodass der Helm auch mit dem Schirm im Nacken getra­gen werden kann. Diese Eigen­schaft ist auch sehr nütz­lich für Stapler- oder Kran­fah­rer, die häufig nach oben schauen müssen. Ein weite­res Plus: Der paten­tierte 3M Peltor Uvica­tor Sensor zeigt an, wann der Helm aufgrund über­mä­ßi­ger UV-Bestrahlung seine schüt­zende Wirkung verlo­ren hat und ausge­tauscht werden sollte.
Für spezi­elle Bedürf­nisse
Eine beson­dere Heraus­for­de­rung bestand darin, den Helm für Bayer dahin­ge­hend anzu­pas­sen, dass auch ein Spezi­al­vi­sier zum Schutz des Brust­be­reichs vor Chemi­ka­li­en­sprit­zern ange­bracht werden kann. Hier­für wurde erst­mals ein Alu- rahmen für den Helm entwi­ckelt, der den gleich­zei­ti­gen Einsatz des Spezi­al­vi­siers in Kombi­na­tion mit einem Kapsel­ge­hör­schutz ermög­licht. Mit dieser Gesamt-Systemlösung über­zeugte 3M den Kunden, der eine solche Kombi­na­tion zuvor für nicht reali­sier­bar hielt.
„Das neue Konzept enthält alle erfor­der­li­chen Zusatz­kom­po­nen­ten. Diese können jetzt einfach ange­clipst werden, so dass wir von einem kompak­ten Gesamt­sys­tem spre­chen können“, bestä­tigt Hans-Georg Küx, zustän­dige Fach­kraft für Arbeits­si­cher­heit von Bayer.
Der neue Helm wird nun als Stan­dard­helm bei Bayer einge­setzt. Ausge­nom­men sind natür­lich einzelne Berei­che, in denen Spezi­al­helme benö­tigt werden – wie z.B. Feuer­wehr­helme. „Für unsere Betriebe ist der neue 3M Helm der Helm der Wahl. Dieser wird auch über unsere Kata­log­sys­teme ange­bo­ten, so dass er einfach bestellt werden kann“, so Bernd Trip­pel von Bayer. „Wich­tig ist für uns auch, dass die Helme von den Mitar­bei­tern akzep­tiert werden. Trage­kom­fort muss gege­ben sein, denn sonst besteht die Gefahr, dass der Arbeits­schutz vernach­läs­sigt wird. Ein weite­rer Aspekt ist die Corpo­rate Iden­tity: Die Arbeits­klei­dung ist Teil davon und soll zur Iden­ti­fi­ka­tion mit dem Unter­neh­men beitra­gen.“ Zu diesem Zweck ist auf der Stirn­seite der Helme das Bayer-Kreuz plat­ziert.
Einfach über E‑Katalog bestell­bar
Handels­part­ner für die Umset­zung des von 3M entwi­ckel­ten Konzepts ist die Firma Schloemer aus Reck­ling­hau­sen, einer der führen­den Dienst­leis­ter für Produkte des tech­ni­schen Bedarfs und des Arbeits­schut­zes. „Wir machen das neue Kopf­schutz­kon­zept auf dem elek­tro­ni­schen Markt­platz für die Bayer-Mitarbeiter sicht- und bestell­bar und sorgen mit unse­rer perfek­ten Lager­hal­tung für eine schnelle Verfüg­bar­keit“, betont Stephan Thei­ßen, Vertriebs­lei­ter bei Schloemer. „Schloemer ist für uns ein geschätz­ter System­part­ner, der für uns die Vertei­lung der wesent­li­chen Arbeits­schutz­ar­ti­kel vornimmt“, sagt Bernd Trip­pel von Bayer. „Über die Bevor­ra­tung unter­schied­li­cher Produkte bei Schloemer haben wir den Vorteil, dass wir auch in kurzer Zeit auf die erfor­der­li­chen Produkte zugrei­fen können – quasi nach dem Prin­zip ‚Heute bestellt und morgen gelie­fert!‘“
Fazit
Bernd Trip­pel und Hans-Georg Küx ziehen folgen­des Fazit zur Entwick­lung und Umset­zung des neuen Kopf­schutz­kon­zepts: „Über­zeugt hat uns nicht nur der Helm an sich, sondern auch die krea­ti­ven Ideen, die entwi­ckelt wurden zu Frage­stel­lun­gen, die bei Trage­ver­su­chen aufge­kom­men sind. Schließ­lich waren am Ende alle mit den Helmen zufrie­den. Hier sind die Erfah­rung von 3M und ande­ren Kunden von großem Vorteil sowie die Exper­tise, um schnell, inno­va­tiv und prag­ma­tisch die passen­den Lösun­gen zu finden. Unsere Corpo­rate Iden­tity mit dem Bayer-Kreuz auf Helm zu unter­strei­chen war dann das Sahne­häub­chen! Nach­dem wir so posi­tive Erfah­run­gen in Deutsch­land gemacht haben, werden wir den Helm auch an den weite­ren Stand­or­ten vorstel­len und einfüh­ren, sofern er die dorti­gen Anfor­de­run­gen erfüllt.“
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