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Lagerung von Gefahrstoffen - Die TRGS 510 im Detail

Die TRGS 510 Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern
Lagerung von Gefahrstoffen

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Mit dem Stör­fall beim dama­li­gen Schweiz­er Chemie­un­ternehmen San­doz in Basel am 1. Novem­ber 1986 sind die Gefahren bei der Lagerung von Chemikalien in das Bewusst­sein bre­it­er Bevölkerungskreise gedrun­gen. Eine Kon­se­quenz war die Ein­fü­gung von Regeln zur Löschwass­er-Rück­hal­tung in die TRGS 514 „Lagern sehr giftiger und giftiger Stoffe in Ver­pack­un­gen und orts­be­weglichen Behäl­tern“ [1] durch den Auss­chuss für Gefahrstoffe (AGS), der später die TRGS 515 „Lagern brand­fördern­der Stoffe in Ver­pack­un­gen und orts­be­weglichen Behäl­tern“ [2] folgte.
Inzwis­chen zeigte sich jedoch die Notwendigkeit, die ver­schiede­nen Vorschriften für die Lagerung von Gefahrstof­fen zu vere­in­heitlichen und in ein­er „Grund­la­gen-TRGS“ (siehe hier auch Fach­beitrag “TRGS 510 in der Prax­is”) zusam­men­z­u­fassen. Diese Funk­tion hat die neue TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstof­fen in orts­be­weglichen Behäl­tern“ [3] über­nom­men, die im Dezem­ber 2010 veröf­fentlicht wurde.
Lagern spielt auch in Zeit­en der „Just-in-Time“-Produktion in vie­len Betrieben eine bedeu­tende Rolle, nicht nur bei Logis­tik-Dien­stleis­tern und pro­fes­sionellen Lager­hal­tern. Mit diesem The­ma müssen sich also prak­tisch alle Sicher­heits­fachkräfte auseinan­der setzen.

Allgemeine Vorschriften zur Lagerung von chemischen Stoffen

Regelun­gen zur Lagerung von gefährlichen Chemikalien gibt es nicht nur im Arbeitss­chutz, ins­beson­dere nicht nur im Gefahrstof­frecht, son­dern auch in vie­len anderen Vorschriften, namentlich im Bere­ich des Umweltschutzes. In der neben­ste­hen­den Tabelle sind einige gängige Fund­stellen hierzu zusam­mengestellt (nur für Abon­nen­ten im Heft ersichtlich).

Änderungen im Regelwerk durch die TRGS 510

Im Tech­nis­chen Regel­w­erk zu Gefahrstof­fen gab es bish­er keine zusam­men­hän­gende und über­greifende Regelung zu diesem The­ma. Die bei­den tech­nis­chen Regeln TRGS 514 [1] und 515 [2] behan­del­ten dieses The­ma nur par­tiell und aus der jew­eili­gen Sichtweise einzel­ner Stof­f­grup­pen bzw. Gefährlichkeitsmerkmale..
Mit der Ver­ab­schiedung der TRGS 510 [3] wur­den mehrere Spezial­regelun­gen zur Lagerung von Gefahrstof­fen aufge­hoben, da die Lager­vorschriften nun­mehr für alle Gefahrstoffe, von weni­gen Aus­nah­men abge­se­hen, bei der Lagerung in orts­be­weglichen Behäl­tern gel­ten. Aufge­hoben wurden:
  • TRGS 514 „Lagerung von gifti­gen und sehr gifti­gen Gefahrstof­fen in Ver­pack­un­gen und orts­be­weglichen Behäl­tern“ [1]
  • TRGS 515 „Lagerung von brand­fördern­den Gefahrstof­fen in Ver­pack­un­gen und orts­be­weglichen Behäl­tern“ [2]
  • Die Vorschriften zur Lagerung brennbar­er Flüs­sigkeit­en in orts­be­weglichen Behäl­tern wur­den aus der TRbF 20 [14] gestrichen und eben­falls in die TRGS 510 [3] überführt
  • Ana­log wer­den die Regelun­gen zur Lagerung von Gasen und Aerosolen in der TRG 300 [16] aufgehoben
Die TRGS ori­en­tiert sich im Anwen­dungs­bere­ich vor­rangig an der Ein­stu­fung nach der EG-CLP-Verord­nung (GHS) [22]. Es wird allerd­ings klargestellt, dass sowohl die Ein­stu­fungs- und Kennze­ich­nung­sprinzip­i­en der CLP-Verord­nung als bis zum Ende der Über­gangs­frist am 1. Juni 2015 auch der Stoff- und Zubere­itungsrichtlin­ie genutzt wer­den kön­nen. Gle­ich­wohl basiert die Grund­konzep­tion auf der EG-CLP-Verordnung.
Auf­bau der TRGS und ihr Anwendungsbereich
Im Gegen­satz zu den aufge­hobe­nen Lager­vorschriften regelt die TRGS 510 grund­sät­zlich die Lagerung von allen Gefahrstof­fen. In Abhängigkeit von den jew­eili­gen gefährlichen Eigen­schaften sind auf den Grund­maß­nah­men auf­bauende zusät­zliche Regelun­gen zu beacht­en, so etwa bei der
  • Lagerung akut tox­is­ch­er Flüs­sigkeit­en und Feststoffe,
  • Lagerung oxi­dieren­der Flüs­sigkeit­en und Feststoffe,
  • Lagerung von Gasen unter Druck,
  • Lagerung von Aerosol­pack­un­gen und Druck­gaskar­tuschen und
  • Lagerung entzünd­bar­er Flüssigkeiten.
Die TRGS 510 enthält ins­ge­samt 9 Anhänge, in denen Detail­regelun­gen zu ver­schiede­nen Sachver­hal­ten zu find­en sind. Die Anhänge sind wie bei anderen Tech­nis­chen Regeln ohne Ein­schränkun­gen eben­falls gültig und − wenn zutr­e­f­fend − zu beachten:
  • Anhang 1: Ergänzende Hin­weise zur Gefährdungsbeurteilung
  • Anhang 2: Lagerung von Gefahrstof­fen in Verkauf­s­räu­men und Wohnhäusern
  • Anhang 3: Lagerung entzünd­bar­er Flüs­sigkeit­en in Sicher­heitss­chränken in Arbeitsräumen
  • Anhang 4: Beschrei­bung der Lagerklassen
  • Anhang 5: Vorge­hensweise zur Fes­tle­gung der Lagerklassen
  • Anhang 6: Sicher­heit­stech­nis­che Anforderun­gen an orts­feste Löschwass­er-Rück­hal­teein­rich­tun­gen in Lägern für entzünd­bare Flüssigkeiten
  • Anhang 7: Lüf­tung und Vorschriften zum Explosionsschutz
  • Anhang 8: Sehr reak­tions­fähige oxidierende/brandfördernde Stoffe
  • Anhang 9: Maß­nah­men bei der Lagerung von Gefahrstof­fen bis zu 50 kg (Klein­men­gen­regelung)

Anwendungsbereich

Die TRGS 510 gilt grund­sät­zlich bei der so genan­nten „pas­siv­en Lagerung“ von Gefahrstof­fen in orts­be­weglichen Behäl­tern. Hierzu zählen auss­chließlich fol­gende Tätigkeiten:
  • Ein- und Auslagern
  • Trans­portieren inner­halb des Lagers
  • Beseit­i­gen freige­set­zter Gefahrstoffe
Wer­den im Lager weit­ere Tätigkeit­en durchge­führt, wie z.B.
  • Ab- oder Umfüllarbeiten,
  • Probe­nahme,
  • Reini­gen von Behäl­tern oder
  • Wartungs- und Instandhaltungs-arbeiten,
sind diese in der Gefährdungs­beurteilung sep­a­rat zu betra­cht­en und zu bewerten.
Die TRGS 510 gilt nicht
  • für Stoffe, die sich im Pro­duk­tions- oder Arbeits­gang befinden,
  • für Schüttgüter,
  • für die Lagerung von radioak­tiv­en Stof­fen, die dem Atom­ge­setz [23] bzw. der Strahlen­schutzverord­nung [24] unterliegen,
  • für die Lagerung von ansteck­ungs­ge­fährlichen Stoffen.
Für die Lagerung bes­timmter Stoffe und Gemis­che sind in der TRGS 510 die Vorschriften zur Zusam­men­lagerung eben­falls aufge­führt, wobei die eigentlichen Lager­vorschriften jedoch in den aufge­führten speziellen Regelun­gen verbleiben:
  • für Ammo­ni­um­ni­trat und ammo­ni­um­ni­trathaltige Gemische/Zubereitungen gemäß Anhang I Nr.5 Gef­Stof­fV [11] gilt die TRGS 511 [12]
  • für explo­sion­s­ge­fährliche Stoffe, die unter das Sprengstof­fge­setz [25] fall­en, ist die Zweite Verord­nung zum Sprengstof­fge­setz (2. SprengV) [19] heranzuziehen
  • für organ­is­che Per­ox­ide gilt derzeit noch die Beruf­sgenossen­schaftliche Unfal­lver­hü­tungsvorschrift BGV B4 „organ­is­che Per­ox­ide“ [21]
Die TRGS 510 gilt grund­sät­zlich ab 200 kg gelagert­er Gefahrstoffe. Über die Grund­maß­nah­men der Kapi­tel 2 bis 4 hin­aus­ge­hende Vorschriften wer­den an eigene Men­gen­gren­zen gekop­pelt, z.B.
  • Lagerung sehr reak­tions­fähiger oxidierender/brandfördernder Stoffe nach Anlage 8/von Gasen unter Druck Õ keine Mengenschwelle
  • Lagerung entzünd­bar­er Flüs­sigkeit­en (H226 / R10) Õ 1000 kg.
Anhang 9 enthält Empfehlun­gen für Lager­men­gen ab 1 kg (Klein­men­gen­regelung).

Grundlegende Lagervorschriften

Um einen sicheren Betrieb von Gefahrstof­flagern zu erre­ichen, muss
  • die Sicher­heit­stech­nik und
  • die Sicher­heit­sor­gan­i­sa­tion
stim­men. Die grundle­gen­den Anforderun­gen an den sicheren Betrieb von Gefahrstof­flagern sind in Abschnitt 4 der TRGS geregelt. Die TRGS 510 nen­nt hier die fol­gen­den Grundsätze:
  1. Gestal­tung des Lagers und der Lagereinrichtungen
  2. Organ­i­sa­tion der Arbeitsabläufe
  3. Bere­it­stel­lung geeigneter Arbeitsmit­tel für Tätigkeit­en, die mit der Lagerung von Gefahrstof­fen in Zusam­men­hang stehen
  4. Begren­zung der Dauer und des Aus­maßes der Exposition
  5. Angemessene Hygien­e­maß­nah­men, ins­beson­dere regelmäßige Reinigung
  6. Ver­mei­dung des unbe­ab­sichtigten Freiset­zens von Gefahrstoffen
  7. Bere­i­thal­tung von Mit­teln zur Gefahrenabwehr
Die Lagerung von Gefahrstof­fen ist nicht zulässig
  • in Verkehr­swe­gen; hierzu zählen u.a. Trep­pen­räume, Flure, Flucht- und Ret­tungswege, Durchgänge, Durch­fahrten und enge Höfe und sollte an nicht geeigneten Orten unterbleiben, wie z.B.
  • in Pausen‑, Bereitschafts‑, Sanitär‑, San­ität­sräu­men oder Tagesunterkünften.

Anforderungen an die Technik

Bei den tech­nis­chen Ein­rich­tun­gen beschreibt die TRGS 510 Anforderun­gen an
  • Lagerorte und ‑räume,
  • Lager­be­häl­ter und an
  • die Kennze­ich­nung des Lagergutes.
Im Lager muss eine ausreichende
  • Beleuch­tung vorhan­den sein, die eine Erwär­mung des Lagerguts, die zu ein­er gefährlichen Reak­tion führen kann, auss­chließt und
  • Belüf­tung vorhan­den sein, wenn durch ein unbe­ab­sichtigtes Freiset­zen von Gefahrstof­fen eine Gefährdung von Beschäftigten oder anderen Per­so­n­en möglich ist.

Brandschutz

Bei der Lagerung von brennbaren Gefahrstof­fen müssen grundle­gende Maß­nah­men zum Brand­schutz beachtet wer­den, wenn die nach­fol­gend aufge­führten Stoffe in gefahrdro­hen­den Men­gen gelagert werden:
  • entzünd­bare Flüs­sigkeit­en, gekennze­ich­net mit H224, H225, H226 bzw. R10, R11, R12
  • entzünd­bare Gase, gekennze­ich­net mit H220 oder H221 bzw. R12
  • entzünd­bare Aerosole, gekennze­ich­net mit H 222 oder H223
  • entzünd­bare Fest­stoffe, gekennze­ich­net mit H228
  • pyrophore Flüs­sigkeit­en und Fest­stoffe, gekennze­ich­net mit H250 bzw. R17
  • selb­ster­hitzungs­fähige Stoffe und Gemis­che, gekennze­ich­net mit H251 oder H252
  • Stoffe oder Gemis­che, die in Berührung mit Wass­er entzünd­bare Gase entwick­eln, gekennze­ich­net mit H260 oder H261 bzw. R15
  • Flüs­sigkeit­en der Lagerk­lasse 10 mit einem Flamm­punkt > 60 °C
  • Fest­stoffe der Lagerk­lasse 11, die nicht unter die vor­ge­nan­nten Kri­te­rien fall­en, aber erfahrungs­gemäß brennbar sind (hierzu zählen auch Papi­er, Holz, Poly­ethylen, Polystyrol)
Fol­gende ele­mentare Brand­schutz­maß­nah­men müssen erfüllt sein:
  • Bedachun­gen müssen gegen eine Brand­beanspruchung von außen durch Flugfeuer und strahlende Wärme aus­re­ichend lange wider­stands­fähig sein;
  • Flucht- und Ret­tungswege müssen bes­timmte Anforderun­gen der Arbeitsstät­ten­regel ASR A2.3 erfüllen
  • Türen und Tore müssen die Anforderun­gen gemäß ASR A2.3 und ASR A1.7 erfüllen
  • Lager sind mit aus­re­ichen­den und geeigneten Feuer­löschein­rich­tun­gen (z.B. Feuer­lösch­er, Wand­hy­dran­ten, Löschan­la­gen etc.) auszustatten
  • Zur Brand­bekämp­fung mit Wass­er muss eine aus­re­ichende Löschwasser­menge zur Ver­fü­gung stehen
  • Wer­den in Lagerge­bäu­den Gefahrstoffe über 7,5 m Höhe gelagert, müssen orts­feste oder teil­be­wegliche Löschan­la­gen vorhan­den sein
  • Lagerge­bäude müssen einen geeigneten Blitzschutz haben
  • Auf­fan­gräume für Löschmit­tel müssen aus­re­ichend bemessen sein
Bei der Lagerung ins­beson­dere von
  • entzünd­baren Stof­fen (extrem entzünd­bar, leicht entzünd­bar, entzündbar),
  • akut tox­is­chen Stof­fen der Kat­e­gorie 1, 2 oder 3 sowie
  • karzino­genen, keimzell­mu­ta­ge­nen oder repro­duk­tion­stox­is­chen Gefahrstof­fen der Kat­e­gorie 1A oder 1B
sind zusät­zliche Brand­schutz­maß­nah­men zu ergreifen, die über die Grund­maß­nah­men zum Brand­schutz hinausgehen.
Neben diesen all­ge­meinen Brand­schutz­maß­nah­men sind für die Lagerung bes­timmter Gefahrstoffe beson­dere Brand­schutz­maß­nah­men vorzusehen:
  • Lagerung tox­is­ch­er Flüs­sigkeit­en und Fest­stoffe (Kapi­tel 8.3)
  • Lagerung oxi­dieren­der Flüs­sigkeit­en und Fest­stoffe (Kapi­tel 9.3)
  • Lagerung von Gasen unter Druck (Kapi­tel 10.3)
  • Lagerung entzünd­bar­er Flüs­sigkeit­en (Kapi­tel 12.4)

Organisatorische Maßnahmen

Die fol­gen­den grundle­gen­den organ­isatorischen Regelun­gen sind bei der Lagerung von Gefahrstof­fen über 200 kg zu beachten:
  • Rauchver­bot
  • Ver­bot des Kon­sums von Nahrungs- oder Genussmitteln
  • Ver­bot der Lagerung von Gefahrstof­fen in unmit­tel­bar­er Nähe von Arznei‑, Lebens- oder Futtermitteln
  • Begren­zung der bere­it­gestell­ten Gefahrstoffe am Arbeit­splatz auf den Tagesbedarf.
Durch die Organ­i­sa­tion des Lagers muss sichergestellt sein, dass
  • das Lager sich in einem ord­nungs­gemäßen Zus­tand befindet,
  • die Lagergüter über­sichtlich gelagert wer­den und sich in geschlosse­nen Ver­pack­un­gen oder Behäl­tern befinden,
  • frei wer­dende Stoffe erkan­nt werden,
  • ein Gefahrstof­fverze­ich­nis geführt wird, wenn mehr als nur „ger­ingfügige Men­gen“ gelagert werden,
  • die Lagere­in­rich­tun­gen aus­re­ichend sta­bil sind und vorschriftsmäßig ver­wen­det werden,
  • nur fachkundi­ge Mitar­beit­er beschäftigt werden,
  • schriftliche Betrieb­san­weisun­gen nach TRGS 555 vorliegen,
  • Regelun­gen für den Gefahren­fall vor­liegen und den Mitar­beit­ern bekan­nt sind,
  • notwendi­ge per­sön­liche Schutzaus­rüs­tun­gen und ggf. Schutzk­lei­dung vorhan­den ist und nach Betrieb­san­weisung benutzt wer­den und
  • dass die notwendi­gen Prü­fun­gen in angemesse­nen Abstän­den durchge­führt werden.

Lagerung bestimmter Gefahrstoffe

So vielfältig die chemis­chen und physikalis­chen Eigen­schaften der gelagerten Gefahrstoffe sein kön­nen, so dif­feren­ziert müssen auch die Schutz­maß­nah­men sein. Neben den vorste­hend beschriebe­nen all­ge­meinen Vorschriften zur Lagerung gibt es daher neben all­ge­meinen Erläuterun­gen zu ergänzen­den Maß­nah­men für spezielle Gefahrstoffe in Abschnitt 5 noch beson­dere Vorschriften für die Lagerung
  • akut tox­is­ch­er Flüs­sigkeit­en und Fest­stoffe (Abschnitt 8),
  • oxi­dieren­der Flüs­sigkeit­en und Fest­stoffe (Abschnitt 9),
  • von Gasen unter Druck (Abschnitt 10),
  • von Aerosol­pack­un­gen und Druck­gaskar­tuschen (Abschnitt 11) und
  • entzünd­bar­er Flüs­sigkeit­en (Abschnitt 12).
Diese beson­deren Lager­vorschriften sind zusät­zlich zu den grundle­gen­den Lager­vorschriften anzuwen­den und beziehen sich auf
  • bauliche Anforderun­gen an das Lager,
  • Zugangs­beschränkun­gen,
  • Not­fal­lübun­gen,
  • Vorkehrun­gen für Betrieb­sstörun­gen im Brand- und Leckagefall.
Abschnitt 9 „Lagerung oxi­dieren­der Flüs­sigkeit­en und Fest­stoffe“ übern­immt einige spezielle Regelun­gen aus der bish­eri­gen TRGS 515 [2]. Zu diesem Abschnitt gehört Anlage 8 „Sehr reak­tions­fähige oxidierende/brandfördernde Stoffe“, in dem die Stoffe der bish­eri­gen Gruppe 1 „Sehr reak­tions­fähige brand­fördernde Stoffe“ aus dem Anhang der bish­eri­gen TRGS 515 aufge­führt sind.

Zusammenlagerung

Ein wichtiges, ja ger­adezu zen­trales The­ma der TRGS 510 ist die Zusam­men­lagerung ver­schieden­er gefährlich­er chemis­ch­er Stoffe.
In der Prax­is stellt sich näm­lich häu­fig die Frage, ob Pro­duk­te mit unter­schiedlichen Gefahren­merk­malen zusam­men­ge­lagert wer­den kön­nen und welche Bedin­gun­gen dabei einge­hal­ten wer­den müssen. Auch die Frage, inwieweit Pro­duk­te, die kein­er Gefahrenkennze­ich­nung bedür­fen, einem Gefahrstof­flager zugeleit­et wer­den kön­nen, ist von Interesse.
Die grund­sät­zliche Anforderung lautet, dass Gefahrstoffe nur zusam­men­ge­lagert wer­den dür­fen, wenn hier­durch keine Gefährdungser­höhung entste­ht. Hier­für wer­den die Lagergüter in Lagerk­lassen (LGK) eingeteilt.

Zusammenlagerungskonzept des VCI

Schon im Jan­u­ar 1991 hat­te der Ver­band der Chemis­chen Indus­trie (VCI) ein Konzept zur Zusam­men­lagerung von Chemikalien [26] erar­beit­et. Dieses Zusam­men­lagerungskonzept bein­hal­tete die aus der Sicht der Lager­sicher­heit erforder­liche Klas­si­fizierung aller zu lagern­den Pro­duk­te entsprechend ihren pro­duk­t­spez­i­fis­chen Gefahren­merk­malen in soge­nan­nten Lagerk­lassen. Darauf bauen sich dann Regeln für die Sep­a­rat- bzw. Zusam­men­lagerung von Pro­duk­ten unter­schiedlich­er Lagerk­lassen auf.
Der AGS machte die aktuelle Fas­sung dieses Konzepts jet­zt zur Grund­lage sein­er Regelun­gen für die Zusam­men­lagerung in der TRGS 510. Nicht behan­delt in diesem Konzept wer­den Zusam­men­lagerungsregeln, die sich aus hygien­is­chen Erfordernissen ergeben, wie z.B. das Ver­bot der Zusam­men­lagerung von
  • Lebens­mit­teln und Lebensmittelzusatzstoffen,
  • Fut­ter­mit­teln und Futtermittelzusatzstoffen,
  • Arzneimit­teln oder Kosmetika
mit
  • Pflanzen­schutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln,
  • infek­tiösen und ekel­er­re­gen­den Stof­fen und
  • sehr gifti­gen und gifti­gen Stoffen.
Diese in anderen Rechtsvorschriften geregel­ten Zusam­men­lagerungsver­bote sind zwin­gend einzuhal­ten und dem Klas­si­fizierungssys­tem nach TRGS 510 übergeordnet.

Begriffsbestimmungen

In diesem Zusam­men­hang sind einige recht ähn­liche Begriffe voneinan­der zu unterscheiden:
Abwe­ichun­gen von den Zusam­men­lagerungsregeln sind zuläs­sig, wenn
  • nicht mehr als 400 kg Gefahrstoffe gelagert wer­den, davon höch­stens 200 kg je Lagerklasse,
  • Gefahrstoffe in Men­gen bis zu 200 kg in ein Lager für die Lagerk­lassen 6.1 C, 6.1 D, 8 A, 8 B und 10–13 hinzuge­lagert wer­den und
  • keine Gefährdungser­höhung zu befürcht­en ist.

Lagerklassen

Wie kann man nun vorge­hen, Pro­duk­te nach sicher­heit­stech­nis­chen Kri­te­rien in Lagerk­lassen einzuordnen?
Jed­er Stoff und jede Zubere­itung hat charak­ter­is­tis­che chemis­che und physikalis­che Eigen­schaften. Man kann aber nicht jeden einzel­nen Stoff mit all seinen indi­vidu­ellen Eigen­schaften betra­cht­en, um zu ein­er Ein­stu­fung zu gelan­gen, son­dern muss ein Raster schaf­fen, das die gefahrbes­tim­menden Eigen­schaften berück­sichtigt und Lagergüter gle­ich­er oder ähn­lich­er Gefahren­merk­male nach bes­timmten Kri­te­rien in Stof­fk­lassen, den Lagerk­lassen, zusammenfasst.
Dies kann nach fol­gen­den Grund­sätzen erfolgen:
  • Ver­hin­derung ein­er Gefahraus­lö­sung: Die Zusam­men­lagerung von bes­timmten Stof­fen kön­nte zur Brand- oder Explo­sion­saus­lö­sung führen.
  • Ver­hin­derung ein­er Gefahren­poten­zierung: Im Schadens­fall kann das Zusam­men­wirken ver­schieden­er Stof­feigen­schaften zu ein­er erhöht­en Brand­wirkung oder ein­er Erhöhung der gefährlichen Auswirkun­gen in der Umge­bung führen.
  • Geziel­ter Ein­satz von Sicher­heits­maß­nah­men: Die Stoffe ein­er Klasse erfordern min­destens eine beson­dere Sicher­heits­maß­nahme (z.B. Ex-Schutz) oder beson­dere Brand­schutz­maß­nah­men (z.B. Ver­bot von Wass­er als Löschmittel).
Nach diesen Grund­sätzen wer­den Pro­duk­te mit solchen Gefahren­merk­malen in ein­er Lagerk­lasse (LGK) zusam­menge­fasst, die als gle­ichar­tig ange­se­hen werden.
Jedes Pro­dukt wird nur in eine Lagerk­lasse eingestuft.
Die Def­i­n­i­tion der Lagerk­lassen ist in Anhang 4 der TRGS 510 beschrieben. Die Zuord­nung der Lagergüter in die Lagerk­lassen kann
  • entwed­er dem Sicher­heits­daten­blatt ent­nom­men werden,
  • beim Liefer­an­ten erfragt werden
  • oder muss ggf. selb­st nach dem im Anhang 5 der TRGS 510 beschriebe­nen Ver­fahren ermit­telt werden.

Zuordnung zu Lagerklassen

Wenn der Liefer­ant die Lagerk­lassen­zuord­nung noch nicht vorgenom­men hat, muss der Lager­hal­ter oder der lagernde „nachgeschal­tete Anwen­der“ diese Zuord­nung nach den Vor­gaben in Anhang 5 selb­st vornehmen.
Die Zuord­nung von Stof­fen oder Gemis­chen zu den einzel­nen Lagerk­lassen ist nicht ganz unprob­lema­tisch, beson­ders wenn gle­ichzeit­ig mehrere gefährliche Eigen­schaften vor­liegen, wie etwa bei gifti­gen, leicht entzündlichen Flüs­sigkeit­en: Ist z.B. Ben­zol etwa Lagerk­lasse 3 oder doch Lagerk­lasse 6.1 A?
Bei Pro­duk­ten mit mehreren Gefahren­merk­malen wird das die Zuord­nung bes­tim­mende Merk­mal nach ein­er Rang­folge ermit­telt, und zwar erfol­gt die Abstu­fung nach den Gefahren, die bei Ein­tritt eines Schadens­fall­es die schw­er­wiegend­sten Auswirkun­gen für die Nach­barschaft haben kön­nten. Stoffe, für die Vorschriften für grund­sät­zlich sep­a­rate Lagerung existieren, wer­den vor­rangig selektiert.
Anhang 5 der TRGS 510 enthält hierzu ein Ablauf- und Entschei­dungss­chema, das sich im Wesentlichen an der „Philoso­phie“ des Trans­portrechts ori­en­tiert: Zuerst kom­men die physikalisch-chemis­chen Gefahren, danach die akut tox­is­chen Gefahren und zum Schluss die chro­nisch-tox­is­chen Gefahren. Die Zuord­nung zu Lagerk­lassen erfol­gt in ein­er fest­gelegten Rei­hen­folge, die in Anhang 5 der TRGS 510 detail­liert beschrieben ist (Tab. 4, für Abon­nen­ten im Heft ersichtlich):
Wenn ein Stoff oder Gemisch in dieser Rei­hen­folge die Kri­te­rien für eine Zuord­nung zu ein­er Lagerk­lasse erfüllt, gehört er/es in diese Lagerk­lasse. Eine Prü­fung der Zuord­nung zu nach­fol­gen­den Klassen in der Rei­he erfol­gt nicht mehr.
Im obi­gen Beispiel ist Ben­zol also eine entzünd­bare Flüs­sigkeit der Lagerk­lasse 3.

Schutzmaßnahmen bei der Zusammenlagerung

Grund­sät­zlich sep­a­rat gelagert wer­den müssen
  • explo­sive,
  • radioak­tive und
  • ansteck­ungs­ge­fährliche Stoffe.
Des­gle­ichen ist die Zusam­men­lagerung von Gasen mit nicht gas­för­mi­gen Gefahrstof­fen stark eingeschränkt. Ob Gefahrstoffe zusam­men­ge­lagert wer­den dür­fen, wird pri­or­itär nach den physikalisch-chemis­chen Eigen­schaften bestimmt.
Die zuläs­sige Zusam­men­lagerung ist in Tabelle 5 (Zusam­men­lagerungsta­belle) dargestellt. Dabei sig­nal­isieren grüne Felder, dass die Zusam­men­lagerung uneingeschränkt erlaubt ist; rote Felder sig­nal­isieren ein Zusam­men­lagerungsver­bot. Bei gelb markierten Feldern ist die Zusam­men­lagerung unter bes­timmten Randbe­din­gun­gen erlaubt, die unter der dort angegebe­nen Zif­fer in der TRGS erläutert werden.
Im Sinne dieses Zusam­men­lagerungskonzeptes wer­den brennbare Stoffe als solche Stoffe ange­se­hen, denen keine physikalis­che Gefahr nach CLP-Verord­nung zuge­ord­net ist, die aber „erfahrungs­gemäß brennbar“ sind.

Brennbar oder nicht?

Die Dif­feren­zierung bei der Zuord­nung zu brennbaren oder nicht brennbaren Stof­fen oder Gemis­chen der Lagerk­lassen 6 bzw. 8 ist allerd­ings bish­er nicht ein­deutig gek­lärt. Hier­bei geht es nicht um das Merk­mal „leicht entzündlich“ bzw. die entsprechen­den Aus­prä­gun­gen nach GHS (das wäre dann LGK 3, siehe Beispiel Ben­zol), son­dern um die Def­i­n­i­tion „Stoffe, die erfahrungs­gemäß brennbar sind“.
Dabei geht es hier­bei auch nicht um die in der TRGS 510 genan­nten Beispiele wie Palet­ten, Pack­ma­te­r­i­al und der­gle­ichen, son­dern um chemis­che Stoffe, von denen sich der Chemik­er vorstellen kann, dass sie auch bren­nen kön­nten. Bei der Beant­wor­tung dieser Frage kommt es natür­lich auf die Randbe­din­gun­gen ein­er möglichen Entzün­dung an: Mit der Flamme eines Schweißbren­ners kann man sicher­lich Stoffe entzün­den, die gegenüber einem Stre­ich­holz oder Feuerzeug vol­lkom­men unempfind­lich sind.
Hierzu gibt es in der TRGS keine konkrete Aussage.
Der AGS-Arbeit­skreis hat diese Frage bei der Erstel­lung der TRGS aus­führlich disku­tiert, ist aber auch zu kein­er Lösung gekom­men, vor allem weil es bish­er kein anerkan­ntes Mess- oder Bes­tim­mungsver­fahren für die „Brennbarkeit“ von Stof­fen gibt.
Der Hersteller/Lieferant eines Stoffes kann sicher­lich Bren­ntests für seine Pro­duk­te durch­führen und dann nach sub­jek­tiv­er Ein­schätzung zuord­nen. Wie aber sieht es aus, wenn man Stoffe (wie z.B. Schädlings­bekämp­fungsmit­tel in rein­er Form – nicht als Prä­parat in brennbaren Flüs­sigkeit­en gelöst!) aus Lit­er­atur­dat­en ein­er Lagerk­lasse zuord­nen will oder muss? Soweit diese Stoffe keinen Flamm­punkt haben oder ein solch­er nicht bes­timmt wurde – etwa weil er in einem Tem­per­aturbere­ich liegen würde, der für die Ein­stu­fung und Kennze­ich­nung uner­he­blich ist – find­et man in der Regel in der Lit­er­atur keine Angabe zur „Brennbarkeit“.
In der Prax­is sollte der Lager­hal­ter also abschätzen, ob das Pro­dukt in der real vor­liegen­den Lager­si­t­u­a­tion zur Gesamt-Brand­last beiträgt (LGK 6.1 A /6.1 C bzw. 8 A) oder nicht (LGK 6.1 B /6.1 D bzw. 8 B).
 
  • 1. TRGS 514 „Lagern sehr giftiger und giftiger Stoffe in Ver­pack­un­gen und orts­be­weglichen Behäl­tern“, let­zte Fas­sung vom Sep­tem­ber 1998
  • 2. TRGS 515 „Lagern brand­fördern­der Stoffe in Ver­pack­un­gen und orts­be­weglichen Behäl­tern“, let­zte Fas­sung vom Sep­tem­ber 2002
  • 3. TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstof­fen in orts­be­weglichen Behäl­tern“, Aus­gabe Okto­ber 2010, GMBl. Nr. 81–83 vom 13.12.2010, Seite 1693–1721
  • 4. Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwel­tein­wirkun­gen durch Luftverun­reini­gun­gen, Geräusche, Erschüt­terun­gen und ähn­liche Vorgänge (Bun­des-Immis­sion­ss­chutzge­setz – BIm­SchG) vom 26. Sep­tem­ber 2002 (BGBl. I S. 3830), zulet­zt geän­dert durch Artikel 3 des Geset­zes vom 1. März 2011 (BGBl. I S. 282)
  • 5. Verord­nung über genehmi­gungs­bedürftige Anla­gen in der Fas­sung der Bekan­nt­machung vom 14. März 1997 (BGBl. I S. 504), zulet­zt geän­dert durch Art. 5 Abs. 2 der Verord­nung vom 26. Novem­ber 2010 (BGBl. I S. 1643)
  • 6. Zwölfte Verord­nung zur Durch­führung des Bun­des-Immis­sion­ss­chutzge­set­zes (Stör­fall-Verord­nung – 12. BIm­SchV) vom 8. Juni 2005 (BGBl. I S. 1598), zulet­zt geän­dert durch Artikel 5 Abs. 4 der Verord­nung vom 26. Novem­ber 2010 (BGBl. I S. 1643)
  • 7. Gesetz zur Ord­nung des Wasser­haushaltes (Wasser­haushalts­ge­setz – WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585), geän­dert durch Artikel 12 des Geset­zes vom 11. August 2010 (BGBl. I S. 1163)
  • 8. Verord­nung über Anla­gen zum Umgang mit wasserge­fährden­den Stof­fen und über Fach­be­triebe (VAwS) vom 1. Juni 2005 (Saar­land), geän­dert durch die Verord­nung vom 10. Dezem­ber 2009 (Amts­bl. I 2010 S. 2).
  • 9. Gesetz über die Ver­mei­dung und Sanierung von Umweltschä­den (Umweltschadens­ge­setz – USchadG vom 10. Mai 2007 (BGBl. I S. 666), zulet­zt geän­dert durch Artikel 14 des Geset­zes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585)
  • 10. Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stof­fen (Chemikalienge­setz – ChemG) in der Fas­sung der Bekan­nt­machung vom 2.Juli 2008 (BGBl. I S. 1146), geän­dert durch Artikel 4 des Geset­zes vom 11.August 2010 (BGBl. I S. 1163)
  • 11. Verord­nung zum Schutz vor Gefahrstof­fen (Gefahrstof­fverord­nung – Gef­Stof­fV) vom 26. Novem­ber 2010 (BGBl. I S 1643)
  • 12. TRGS 511 „Ammo­ni­um­ni­trat“, Aus­gabe Juni 2004, zulet­zt geän­dert und ergänzt im Novem­ber 2008
  • 13. Verord­nung über Sicher­heit und Gesund­heitss­chutz bei der Bere­it­stel­lung von Arbeitsmit­teln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicher­heit beim Betrieb überwachungs­bedürftiger Anla­gen und über die Organ­i­sa­tion des betrieblichen Arbeitss­chutzes (Betrieb­ssicher­heitsverord­nung – Betr­SichV) vom 27. Sep­tem­ber 2002 (BGBl. I S. 3777), zulet­zt geän­dert durch Artikel 5 Absatz 7 der Verord­nung vom 26. Novem­ber 2010 (BGBl. I S. 1643)
  • 14. TRbF 20 „Läger“ vom April 2001, zulet­zt geän­dert im Mai 2002
  • 15. TRbF 60 „Orts­be­wegliche Behäl­ter“ vom 15. Mai 2002 (BArb­Bl. 6/2002 S.80)
  • 16. TRG 300 „Beson­dere Anforderun­gen an Druck­gas­be­häl­ter – Druck­gas­pack­un­gen“ vom Feb­ru­ar 1992, zulet­zt geän­dert im August 1996
  • 17. Verord­nung über Arbeitsstät­ten (Arbeitsstät­ten­verord­nung – Arb­StättV) vom 12. August 2004 (BGBl. I S. 2179), zulet­zt geän­dert durch Artikel 4 der Verord­nung vom 19. Juli 2010 (BGBl. I S. 960)
  • 18. Tech­nis­che Regel für Arbeitsstät­ten ASR A2.3 „Fluchtwege und Notaus­gänge, Flucht- und Ret­tungs­plan“, Aus­gabe: August 2007 (GMBl. Nr. 45 vom 28. Sep­tem­ber 2007, S. 902)
  • 19. Zweite Verord­nung zum Sprengstof­fge­setz (2. SprengV) vom 10. Sep­tem­ber 2002 (BGBl. I S. 3543), zulet­zt geän­dert durch Artikel 2 der Verord­nung vom 26. Novem­ber 2010 (BGBl. I S. 1643)
  • 20. Richtlin­ie Auf­be­wahrung son­stiger explo­sion­s­ge­fährlich­er Stoffe (SprengLR 300) vom 08. Juli 1991 (BArb­Bl. 11/1991 S. 40)
  • 21. UVV BGV B4 „Organ­is­che Per­ox­ide“ vom 01.01.1997
  • 22. Verord­nung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäis­chen Par­la­ments und des Rates vom 16.12.2008 über die Ein­stu­fung, Kennze­ich­nung und Ver­pack­ung von Stof­fen und Gemis­chen sowie zur Änderung der Richtlin­ie 67/548/EWG und der Verord­nung (EG) Nr. 1907/2006 (EG-CLP-Verord­nung), zulet­zt geän­dert durch Verord­nung (EU) Nr. 286/2011 der Kom­mis­sion vom 10. März 2011, ABl. EU Nr. L 83 vom 30.03.2011 S. 1
  • 23. Gesetz über die friedliche Ver­wen­dung der Kernen­ergie und den Schutz gegen ihre Gefahren (Atom­ge­setz) vom 15. Juli 1985 (BGBl. I S. 1565), zulet­zt geän­dert durch Artikel 1 des Geset­zes vom 8.Dezember 2010 (BGBl. I S. 1817)
  • 24. Verord­nung über den Schutz vor Schä­den durch ion­isierende Strahlen (Strahlen­schutzverord­nung – StrlSchV) vom 20. Juli 2001 (BGBl. I S. 1714; BGBl. I 2002 S. 1459), zulet­zt geän­dert durch Artikel 2 des Geset­zes vom 29. August 2008 (BGBl. I S. 1793)
  • 25. Gesetz über explo­sion­s­ge­fährliche Stoffe (Sprengstof­fge­setz – SprengG) in der Fas­sung der Bekan­nt­machung vom 10. Sep­tem­ber 2002 (BGBl. I S. 3518), zulet­zt geän­dert durch Artikel 4 des Geset­zes vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2723)
  • 26. www.vci.de/Transport_Verpackung/default2~cmd~shd~docnr~121802~rub~739~tma~882~nd~.htm
Autor
Dr. Ulrich Welzbach­er E‑Mail: autor@gefahrstoffinformation.de
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