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Mehr Sicherheit im Miniaturformat

Forschungsprojekt zu Filtertechnik
Mehr Sicherheit im Miniaturformat

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Wie kann der Arbeitss­chutz im Bere­ich Fil­tertech­nik weit­er verbessert, gle­ichzeit­ig aber die Umwelt ent­lastet und Kosten auf Kun­den­seite gesenkt wer­den? Mit diesen Fra­gen beschäfti­gen sich mehrere führende Tech­nolo­gie­un­ternehmen inner­halb eines Forschung­spro­jek­ts, an dem sich die TEKA Absaug- und Entsorgung­stech­nolo­gie beteiligt. Zum zweit­en Arbeit­str­e­f­fen des Pro­jek­ts „Intel­li­gente Fil­terüberwachung“, das das Bun­desmin­is­teri­um für Bil­dung und Forschung (BMBF) im Rah­men der För­der­maß­nahme „KMU-inno­v­a­tiv IKT“ über eine Laufzeit von drei Jahren mit ein­er Summe von 560.000 Euro fördert, trafen sich kür­zlich die Ver­bund­part­ner im Schu­lungszen­trum des Her­stellers von Absaug- und Fil­ter­an­la­gen im west­fälis­chen Weseke. Gemein­sam entwick­eln die Elec­tron­ic Design Chem­nitz, Tur­ck duotec und X‑Fab Semi­con­duc­tor Foundries in Koop­er­a­tion mit der Tech­nis­chen Uni­ver­sität Chem­nitz und TEKA seit einem hal­ben Jahr den soge­nan­nten „Smart­Fil­ter“. Zum Ein­satz kom­men mikroelek­tro­mech­anis­che Sys­teme (MEMS). Dabei bün­deln die Forsch­er mech­a­nis­che und elek­trische Ele­mente im Miniatur­for­mat auf einem Chip. Die dort gesam­melten Infor­ma­tio­nen wer­den mit Hil­fe der RFID-Tech­nik über Funk an ein Lesegerät über­mit­telt. „Wir bewe­gen uns in einem rel­a­tiv großen Nie­mand­s­land“, verdeut­lichte Dr. Gis­bert Hölz­er von der Fir­ma X‑Fab Semi­con­duc­tor Foundries, dass es sich um einen höchst kom­plex­en inno­v­a­tiv­en Prozess han­delt, der viel Forschungsar­beit erfordert. Während herkömm­liche Tech­nik lediglich Auskun­ft über das Fil­ter­sys­tem als Ganzes – beispiel­sweise über den Grad der Ver­schmutzung – gibt, soll der „Smart­Fil­ter“ in Zukun­ft eine Überwachung jed­er einzel­nen Fil­ter­pa­trone ermöglichen. Eine Tem­per­aturkon­trolle ist als vor­beu­gen­der Brand­schutz geplant. Eine Iden­ti­fika­tion­snum­mer soll gewährleis­ten, dass die Absaugan­lage nur läuft, wenn qual­i­ta­tiv geeignete Fil­ter einge­set­zt sind. „Bei­de Maß­nah­men dienen dazu, den Schutz der Mitar­beit­er zu erhöhen und das Gerät vor Schä­den zu bewahren“, erk­lärte TEKA-Geschäfts­führer Jür­gen Kem­per. Darüber hin­aus muss nur der Fil­ter, der stark ver­schmutzt oder defekt ist, tat­säch­lich gere­inigt bzw. aus­gewech­selt wer­den, was eine erhe­bliche Ressourcenerspar­nis mit sich bringt. Span­nend wird es, wenn nach den Sim­u­la­tio­nen im näch­sten Schritt prak­tis­che Testrei­hen folgen.

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