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Rück­ruf­ma­nage­ment: Neuer Online-Dienst der BAuA

Schutz vor gefährlichen und mangelhaften Produkten verbessert
Rück­ruf­ma­nage­ment: Neuer Online-Dienst der BAuA

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Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) Herrn Jörg Feld­mann Friedrich-Henkel-Weg 1–25 44149 Dort­mund

Der Rück­ruf mangel­haf­ter und gefähr­li­cher Produkte ist für jedes Unter­neh­men eine krisen­hafte Heraus­for­de­rung. Hier unter­stützt das neue Rückruf-Formular der Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) Unter­neh­men bei der Bewäl­ti­gung solcher Krisen. Ab sofort können Herstel­ler, Bevoll­mäch­tigte und Impor­teure mit Sitz in Deutsch­land im Rahmen ihres betrieb­li­chen Rück­ruf­ma­nage­ments die Aufsichts­be­hör­den über Gefähr­dun­gen durch Produkte und Rück­ruf­ak­tio­nen infor­mie­ren. Als zentrale Melde­stelle des Bundes für mangel­hafte und gefähr­li­che Produkte benach­rich­tigt die BAuA dabei auch die für die Markt­auf­sicht zustän­di­gen Behör­den in den Bundes­län­dern.
Para­graph 5 Absatz 2 und 3 des Geräte- und Produkt­si­cher­heits­ge­set­zes (GPSG) verpflich­tet den Herstel­ler, seinen Bevoll­mäch­tig­ten, den Einfüh­rer (Impor­teur) und den Händ­ler, die Markt­auf­sicht über fehler­hafte Produkte und Gefah­ren für die Gesund­heit und Sicher­heit von Anwen­dern und Verbrau­chern zu unter­rich­ten. Die Meldung an die Markt­auf­sichts­be­hör­den in Deutsch­land und darüber hinaus auch in die Vertriebs­län­der inner­halb und außer­halb der Euro­päi­schen Union ist daher ein fester Bestand­teil einer profes­sio­nel­len Rück­ruf­pla­nung.
Zudem muss sie im Rahmen der Legal Compli­ance eines Unter­neh­mens zwin­gend berück­sich­tigt werden. Im Fall einer Rück­ruf­ak­tion steht für das Unter­neh­men viel auf dem Spiel. Dabei geht es nicht nur um recht­li­che Folgen oder darum, als verant­wor­tungs­be­wuss­ter Herstel­ler möglichst schnell und reibungs­los Risi­ken und Gefah­ren für Anwen­der und Verbrau­cher abzu­wen­den.
Mangel­hafte und gefähr­li­che Produkte können auch den guten Ruf eines Unter­neh­mens vernich­ten. Profes­sio­nel­les Rück­ruf­ma­nage­ment zielt deshalb darauf ab, ein nega­ti­ves Image zu vermei­den und die wert­vol­len Bezie­hun­gen zu Geschäfts­part­nern, Inves­to­ren und Kunden zu schüt­zen und zu erhal­ten. Nicht zuletzt müssen Aufwand und Kosten für den Produkt­rück­ruf mini­miert werden. Das neue Rückruf-Formular der BAuA ist hier­für unver­zicht­bar. Mit Hilfe des Formu­lars lassen sich alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen und Daten sicher und bequem in einem Melde­vor­gang an die BAuA über­mit­teln. Anschlie­ßend veröf­fent­licht die BAuA den vom Herstel­ler verant­wor­te­ten Rück­ruftext in seiner Origi­nal­form auf ihrer Inter­net­seite. Als weite­ren Service benach­rich­tigt die Bundes­an­stalt die zustän­dige Markt­auf­sichts­be­hörde, da von dort aus unter Umstän­den weitere Maßnah­men in die Wege gelei­tet werden können. Damit können von Rück­ru­fen betrof­fene Unter­neh­men davon ausge­hen, ihre gesetz­li­che Melde­pflicht erfüllt zu haben. Alle Herstel­ler verbes­sern darum ihre Krisen­be­wäl­ti­gung, wenn sie die Nutzung des Rückruf-Formulars in den inter­nen Bestim­mun­gen des haus­ei­ge­nen Rück­ruf­ma­nage­ments verbind­lich vorse­hen.
Das Rückruf-Formular ist eine wesent­li­che Anwen­dung der Inter­net­platt­form der BAuA für Rück­ruf­ma­nage­ment, Miss­brauch von Zerti­fi­ka­ten und Verbrau­cher­infor­ma­tio­nen www.portal-produktsicherheit.de, die sich zurzeit im Aufbau befin­det. Die direkte Adresse zum Formu­lar lautet www.rueckrufe.de
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