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Von der einfachen Stiege zum architektonischen Gestaltungselement

Die Treppe
Von der einfachen Stiege zum architektonischen Gestaltungselement

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Bere­its bei der Pla­nung ein­er Treppe beste­ht die Gefahr, über die eine oder andere Hürde zu stolpern. Dieser Artikel soll Fach­plan­ern, Fachkräften für Arbeitssicher­heit und Sicher­heits­beauf­tragten für ihre Pla­nung und Berech­nung beziehungsweise bei der dahinge­hen­den Beratung einen Überblick über die wichtig­sten Grund­la­gen geben.

Was vor rund 10.000 Jahren in Göbek­li Tepe in Südostana­tolien als ein­fache Auf­stiegshil­fe begann, und davor vielle­icht sog­ar schon den Früh­men­schen bekan­nt war, hat sich längst zu einem bedeu­ten­den Gestal­tungse­le­ment der Architek­tur entwick­elt. Die Rede ist von der Treppe.
Trep­pen wer­den seit Jahrtausenden über­all auf der Welt kon­stru­iert. Den­noch scheint die Pla­nung ein­er Treppe viele Fach­plan­er noch immer vor ein schi­er unüber­wind­bares Hin­der­nis zu stellen. So wird beispiel­sweise beim An- und Aus­tritt gerne mal die Kon­struk­tion des Fuß­bo­dens unberück­sichtigt gelassen. Auch kann es vorkom­men, dass die Stei­gung, der Auftritt und das Stei­gungsver­hält­nis der Treppe falsch berech­net wer­den. Viele Trep­pen wer­den dadurch zu einem erhe­blichen Unfall­risiko, wie ein Blick in die Unfall­sta­tis­tik des sta­tis­tis­chen Bun­de­samtes erschreck­end beweist:
Im Jahr 2010 ver­loren bei Trep­pen­stürzen 1134 (Platz 2 in der Sta­tis­tik!) Men­schen ihr Leben, was natür­lich nicht auss­chließlich auf falsch kon­stru­ierte Trep­pen zurück­zuführen ist. Selb­stver­ständlich spie­len auch die Konzen­tra­tion, das geeignete Schuh­w­erk, die Nutzung von Mobil­tele­fo­nen, die Über­ladung mit Akten und die Nicht­be­nutzung von Han­dläufen o.ä. beim Unfal­lopfer eine Rolle, aber lei­der oft auch die Gestal­tung der jew­eili­gen Unfalltreppe.
Ger­ade Treppen
„Die ein­fach­ste Form ein­er Treppe ist ein ger­ad­er Ver­lauf vom Boden bis zum höheren Zielpunkt, bei der die Stufen ohne Unter­brechung aufeinan­der auf­bauen. Im Trep­pen­bau ist dies eine ein­läu­fige, ger­ade Treppe. Die Beze­ich­nung ein­läu­fig, zweiläu­fig, dreiläu­fig oder auch mehrläu­fig hat nichts mit der Anzahl von nebeneinan­der­liegen­den Trep­pe­naufgän­gen zu tun, wie man sie gele­gentlich bei beson­ders repräsen­ta­tiv­en Trep­pen find­et. Sie bezieht sich vielmehr darauf, ob der Lauf der Stufen durch ein oder mehrere Podeste unter­brochen wird, und zählt die Anzahl der Unter­brechun­gen.“ (Quelle: www.treppen.info)
Obwohl ein Podest bekan­nter­maßen der beque­men Nutzung ein­er Treppe und der Sicher­heit dient, kommt es in der Prax­is immer wieder zu leb­haften Diskus­sio­nen. Mal fehlt im gesamten Trep­pen­ver­lauf oder direkt vor oder hin­ter Türen ein Podest. Dann ist ein Absatz da, dessen Tiefe aber falsch berech­net wurde.
Lei­der find­et man in den Lan­des­bauord­nun­gen keine ein­deuti­gen Bes­tim­mungen zur Gestal­tung von Podesten. Das bedeutet jedoch keines­falls, dass es keine Bes­tim­mungen dazu gibt. Es gibt näm­lich den soge­nan­nten „Stand der Tech­nik“, den es grund­sät­zlich immer einzuhal­ten gilt, und der sich in diesem Fall auf die DIN 18065 bezieht, nach der ein Trep­pen­lauf bei notwendi­gen Trep­pen nach spätestens 18 Stei­gun­gen durch eine Podest­fläche unter­brochen wer­den muss.
Die Tiefe eines Podestes kann man auf zwei ver­schiedene Arten ermit­teln. Man kann es sich dabei ein­fach machen und gestal­tet die Podeste direkt gemäß der Muster­bauord­nung (MBO), nach der die Länge eines Podestes min­destens der nutzbaren Lauf­bre­ite entsprechen (bei notwendi­gen Trep­pen min­destens 100 cm) soll. Man kann die Länge eines Podestes aber auch auf den Zen­time­ter genau berech­nen, und zwar so:
Gewinkelte Trep­pen
„ […] Nicht jede Treppe kann in ein­er ger­ade Lin­ie von einem Geschoss zum näch­sten führen. Der Platz für die Treppe ist in vie­len Fällen begren­zt. Trep­pen­häuser sind rein funk­tionelle Teile eines Haus­es, die keinen weit­eren Zweck erfüllen. Es ist deswe­gen Ziel der meis­ten Kon­struk­tio­nen, nicht unnötig viel Platz dafür zu ver­schwen­den. Darin liegt auch der Haupt­grund, warum Trep­pen auf engem Raum ihre Rich­tung ändern und so die Höhe in zwei oder mehreren Abschnit­ten über­winden. Geschieht dies durch den Ein­bau eines eck­i­gen Podestes, han­delt es sich um je nach Anzahl der Podeste um eine ein‑, zwei- oder mehrläu­fige gewinkelte Treppe, die zusät­zlich je nach Gehrich­tung als Rechts- oder Linkstreppe beze­ich­net wird.“ (Quelle: www.treppen.info)
Wen­del­trep­pen
„[…] Podeste benöti­gen Platz und haben noch dazu den Nachteil, dass sie nichts dazu beitra­gen, den Höhe­nun­ter­schied zu bewälti­gen. Es ist deswe­gen üblich, gle­ich darauf zu verzicht­en und bei ein­er Rich­tungsän­derung eine Wen­del einzubauen. Die Stufen bleiben dabei zur Wand hin bre­it und eck­ig, ver­jün­gen sich aber nach innen. Von oben betra­chtet hat eine Wen­del Ähn­lichkeit mit einem Fäch­er. Der Grad, in dem der Fäch­er sich ent­fal­tet, kann von unter­schiedlich­er Größe sein, wobei die Form der Außen­lin­ie immer noch eck­ig bleibt.“ (Quelle: www.treppen.info)
„[…] Die Wen­del­treppe ist eine beson­dere Form der Trep­pen […] Erst durch den Ein­satz mod­ern­er Werk­stoffe ist es inzwis­chen auch möglich, Wen­del­trep­pen ohne Ver­ankerung in ein­er Außen­mauer und sog­ar ohne Innen­säule zu erricht­en. Eine solche Kon­struk­tion erfordert allerd­ings auch wieder viel Platz und reduziert den früheren Vorteil der Wen­del­treppe. Hinzu kommt, dass Bau­vorschriften den Ein­bau in öffentlichen Gebäu­den unter Aufla­gen wie Podeste stellen. In Pri­vathäusern mit stark begren­ztem Platzange­bot sind durchge­hende Wen­del­trep­pen immer noch sehr beliebt. Wer sich dafür entschei­det, wird jedoch bald fest­stellen, dass die engen Wen­del­trep­pen jeden Trans­port sper­riger Gegen­stände sehr kom­pliziert machen kön­nen.“ (Quelle: www.treppen.info)
Nicht sel­ten kommt es vor, dass eine Fachkraft für Arbeitssicher­heit bei der Frage eines Architek­ten zur geplanten Errich­tung ein­er Wen­del­treppe ablehnend den Kopf schüt­telt. So manch ein Fach­plan­er kann diese Ablehnung nicht ver­ste­hen, doch wie man es auch dreht und wende(lt) – eine Wen­del­treppe bleibt eine Wen­del­treppe, auch wenn sie der Fach­plan­er noch so wort­ge­waltig als „dezent geschwun­gen“, „luftig gerun­det“ oder „lock­er gebo­gen“ anpreist. Keine dieser vor­ge­nan­nten Beze­ich­nun­gen ändert etwas daran, dass Wen­del­trep­pen gemäß Arbeitsstät­ten-Regel ASR A 2.3 „Fluchtwege, Notaus­gänge, Flucht- und Ret­tungs­plan“ im Ver­lauf eines ersten Fluchtweges nicht zuläs­sig sind. UND…
„[…] Im Ver­lauf eines zweit­en Fluchtweges sind sie nur dann zuläs­sig, wenn die Ergeb­nisse der Gefährdungs­beurteilung deren sichere Benutzung im Gefahren­fall erwarten lassen […]“ (Quelle: www.komnet.de)
Wollte ich an dieser Stelle über den Sinn und Zweck ein­er vorgeschriebe­nen Gefährdungs­beurteilung sprechen, würde ich den Rah­men dieses Artikels spren­gen. Daher lange Rede, kurz­er Sinn: Wen­del­trep­pen gehören als erster Fluchtweg nicht ins Treppenhaus!
Das Stei­gungsver­hält­nis
„Trep­pen wer­den nicht ein­fach nach dem per­sön­lichen Geschmack des Architek­ten gebaut. Sie müssen ein bes­timmtes Stei­gungsver­hält­nis haben, um sie bequem bege­hbar zu machen. Grund­lage der Berech­nun­gen ist dabei die durch­schnit­tliche Schrit­tlänge von 63 Zen­time­tern. Mit drei ver­schiede­nen Formeln lässt sich die Stei­gung ein­er Treppe berech­nen. Das sind die Schrittmaßregel, die Bequem­lichkeit­sregel und die Sicher­heit­sregel. Im Ergeb­nis führen diese drei Formeln dann zu einem aus­ge­wo­ge­nen Ver­hält­nis von Höhe und Tiefe der Stufe. Trep­pen, die einen zu steilen Winkel haben, gel­ten als Trep­pen­leit­ern. Im umgekehrten Fall wer­den Trep­pen mit sehr flachem Steig­winkel als Trep­pen­ram­p­en eingestuft. Berüchtigt ist gerne als Sam­ba-Treppe beze­ich­nete schmale Steil­treppe, bei der die Stufen so geformt sind, dass sie keinen Platz für bei­de Füße bieten. Sie kön­nen nur im Wech­sel betreten wer­den, sind sehr platzs­parend, aber auch steil und nicht ein­fach bege­hbar.“ (Quelle: www.treppen.info)
Eigentlich soll­ten Trep­pen nicht ein­fach nach dem per­sön­lichen Geschmack des Architek­ten gebaut sein, aber in der Prax­is beschle­icht einen manch­mal das gegen­teilige Gefühl. Zumin­d­est aber kommt es mir oft so vor, als ob die Treppe „mal eben so irgend­wie“ zwis­chen die Geschosse gequetscht wurde. Man kann das selb­stver­ständlich so machen. Man kön­nte das Stei­gungsver­hält­nis aber auch ordentlich berech­nen, und zwar so:
Innen- und Außentreppen
„Das Prinzip ein­er Treppe unter­schei­det sich kaum danach, ob sie im Innen­bere­ich oder im Außen­bere­ich einge­set­zt wird. Unter­schiede find­en sich dage­gen im ver­ar­beit­eten Mate­r­i­al. Außen­trep­pen sind der Wit­terung mit ihren starken Tem­per­aturschwankun­gen und Ein­flüssen wie Regen und Sonnene­in­strahlung oder Schmutz aus­ge­set­zt. Bei der Auswahl des Mate­ri­als ist Wit­terungs­beständigkeit deswe­gen eben­so wichtig wie eine beson­dere Rutschfes­tigkeit der Stufen auch bei Nässe oder kühlen Tem­per­a­turen. Holzkon­struk­tio­nen benöti­gen einen speziellen Schutzanstrich und die Auswahl der Holzart muss von Anfang an auf gut wit­terungs­beständi­ge Arten gerichtet sein.“ (Quelle: www.treppen.info)
Die Trit­tflächen von Trep­pen müssen, je nach Ein­satzbere­ich, mehr oder weniger rutschhem­mend aus­ge­führt sein. Zudem müssen Trep­pen aus­re­ichend und blendungs­frei beleuchtet sein.
Erfahrungs­gemäß sind viele Trep­pen ziem­lich glatt. Vor allem die Kan­ten sind oft her­rlich abgerun­det. Ein Zuviel an Rutschhem­mung ist auf der anderen Seite aber auch nicht gut. Bei Trep­pen muss man grund­sät­zlich auf die Übergänge vom nor­malen Verkehr­sweg auf die Treppe acht­en. Hier sollte die Rutschfes­tigkeit bei bei­den Unter­gründe unge­fähr gle­ich sein. Fol­gt näm­lich einem rel­a­tiv glat­ten Boden eine Treppe, deren Ober­fläche einem groben Sand­pa­pi­er ähnelt, sind Unfälle vorprogrammiert.
Trep­pen­gelän­der
„Wenn Trep­pen nicht sowieso zwis­chen zwei Wän­den ver­laufen, ist ein Trep­pen­gelän­der unter mehreren Gesicht­spunk­ten unverzicht­bar. Ist die Treppe zu ein­er Seite hin offen, ist ein Verzicht auf ein Gelän­der schon ein Symp­tom für großen Wage­mut. Unab­hängig davon, dass die Bau­vorschriften Trep­pen­gelän­der vorschreiben, ist ein Sturz jed­erzeit möglich. Es ist bere­its unan­genehm genug, die Treppe der Länge nach hin­un­terz­u­fall­en, ein seitlich­es Abstürzen in ein manch­mal über mehrere Stock­w­erke reichen­des Trep­pen­haus ist lebens­ge­fährlich. Aber auch beim Auf­stieg bietet ein Gelän­der mit einem Hand­lauf den Halt, um den Auf­stieg zu erle­ichtern. Die Form der Trep­pen­gelän­der richtet sich dabei immer nach dem Design der Trep­pen, damit ein har­monis­ch­er Gesamtein­druck entste­ht.“ (Quelle: www.treppen.info)
Har­monie ist selb­stver­ständlich immer wichtig. Vor allem sollte sich bei der Pla­nung von Trep­pen ein har­monis­ches Ver­hält­nis zwis­chen Vorschrift, Design, The­o­rie und Prax­is ein­stellen. Bei der Gestal­tung von Trep­pen­gelän­dern und der Aus­führung von Han­dläufen scheinen sich die Geis­ter jedoch meist endgültig zu scheiden.
Immer wieder gibt es zwis­chen Fach­plan­ern und Beratern Stre­it darüber, ob Trep­pen­gelän­der und/oder Han­dläufe über­haupt nötig sind. Sie sind nötig! Die Bauord­nun­gen der Län­der schreiben vor, dass auf den freien Seit­en von Trep­pen­läufen, ‑absätzen und ‑öff­nun­gen (Trep­pe­nau­gen) Gelän­der anzubrin­gen sind. Dies gilt auch für Ebe­nen mit ein­er Absturz- höhe ab 1 m. Zudem sind für Fol­gen von min­destens drei Stufen feste und griff­sichere Han­dläufe gefordert. Der Hand­lauf ein­er Treppe sollte grund­sät­zlich in Abwärt­srich­tung gese­hen an der recht­en Trep­pen­seite ange­bracht wer­den, auch wenn sich dort oft­mals eine architek­tonisch wertvolle Wand befind­et. Falls eine Treppe bre­it­er als 150 cm ist, muss sie außer­dem auf bei­den Seit­en mit Han­dläufen aus­gerüstet sein.
Es gibt schein­bar ein paar Fach­plan­er, die in ihrer Freizeit mit dem Segel­boot die Welt­meere bereisen. Das ist schön, doch ein Hand­lauf aus Tauw­erk dient allen­falls der Zierde! Der Geset­zge­ber schreibt einen fes­ten Hand­lauf vor.
Ein weit­er­er Teil der Fach­plan­er ist stets um den Gel­beu­tel des Bauher­rn bemüht, und gutes Bau­ma­te­r­i­al ist bekan­nter­maßen teuer. Dünne Met­all­stäbe und Flacheisen lassen sich im Bauhan­del dage­gen recht gün­stig erwer­ben. Das ist pri­ma, doch Han­dläufe soll­ten möglichst abgerun­det sein und einen Durchmess­er von 20 bis 45 mm haben. Sie soll­ten zudem durch­laufend sein und möglichst über die erste und let­zte Trep­pen­stufe hin­aus geführt werden.
Nach Bege­hung­spro­tokollen gibt es erfahrungs­gemäß immer Gemeck­er, wenn dem Bauher­rn bauliche Änderungs­maß­nah­men vorgeschla­gen wer­den. Meist heißt es dann: „Aber wir haben doch eine Baugenehmigung!“
Das ist schön, doch eine Bau­genehmi­gung ist kein Freifahrtschein für alle möglichen und unmöglichen Basteleien. Die Behör­den prüfen den Arbeitss­chutz bei der Erteilung ein­er Bau­genehmi­gung näm­lich längst nicht mehr. Die Bau­genehmi­gung bekommt man aber den­noch, solange bau­rechtlich (nur in Bezug auf die Bauord­nung des jew­eili­gen Bun­des­lan­des) keine Bedenken gegen das geplante Bauw­erk beste­hen. Für die Ein­hal­tung des Arbeitss­chutzes gemäß Arbeitsstät­ten­verord­nung und weit­er­er Vorschriften ist allein der Bauherr ver­ant­wortlich, der bekan­nter­maßen bere­its in der Pla­nungsphase der Errich­tung ein­er Arbeitsstätte gemäß Arbeitssicher­heits­ge­setz entsprechende Berater (Fachkraft für Arbeitssicher­heit, Betrieb­sarzt) ein­binden muss.
Sofern Sie als Fachkraft für Arbeitssicher­heit vom ver­ant­wortlichen Bauher­ren und dem Fach­plan­er frühzeit­ig und vorschrifts­gemäß einge­bun­den wer­den, soll­ten Ihnen die vorherge­hen­den Erk­lärun­gen, Hin­weise und Berech­nung­shil­fen bei Ihrer Beratung in der Pla­nungsphase eines Bau­vorhabens weit­er­helfen. Auf alle Fälle soll­ten Sie aber gute Argu­men­ta­tion­shil­fen bei der Gestal­tung Ihres Bege­hung­spro­tokolls haben, wenn Sie die Treppe(n) doch erst bei der Erst­bege­hung zu Gesicht bekom­men sollten.
Übri­gens: Einen Bestand­schutz gibt es bei Trep­pen nicht und auch der Denkmalschutz ist kein Argu­ment gegen eine vernün­ftige Treppe, ein Trep­pen­gelän­der und einen ordentlichen Hand­lauf, da die Sicher­heit rechtlich über dem Bestand- und Denkmalschutz steht.
Weit­er­führende Lit­er­atur und Vorschriften zu Treppen:
(Quelle: Lexikon Sicher­heit und Gesund­heit; Uni­ver­sum Verlag)
  • Bauord­nun­gen der Bundesländer
  • Verord­nung über Arbeitsstät­ten (Arbeitsstät­ten­verord­nung – ArbStättV)
  • UVV Grund­sätze der Präven­tion (BGV A1) / (GUV‑V A1) / (VSG 1.1 All­ge­meine Vorschriften für Sicher­heit und Gesundheitsschutz)
  • UVV Ver­anstal­tungs- und Pro­duk­tion­sstät­ten für szenis­che Darstel­lung (BGV C 1) / (GUV‑V C1)
  • UVV Arbeitsstät­ten, bauliche Anla­gen und Ein­rich­tun­gen (VSG 2.1)
  • UVV Garten­bau, Obst­bau und Parkan­la­gen (VSG 4.2)
  • Fußbö­den in Arbeit­sräu­men und Arbeits­bere­ichen mit Rutschge­fahr (BGR 181) / (GUV‑R 181)
  • Grund­sätze der Präven­tion (BGR A1) / (GUV‑R A1)
  • Trep­pen bei Bauar­beit­en (BGR 113)
  • Tech­nis­che Regel für Arbeitsstät­ten (ASR) A1.8 Verkehrswege
  • Tech­nis­che Regel für Arbeitsstät­ten (ASR) A2.1 Schutz vor Absturz und her­ab­fal­l­en­den Gegen­stän­den, Betreten von Gefahrenbereichen
  • Tech­nis­che Regel für Arbeitsstät­ten (ASR) A3.4 Beleuchtung
  • DIN 15920–11 Ver­anstal­tung­stech­nik – Podestarten – Teil 11: Sicher­heit­stech­nis­che Fes­tle­gun­gen für Podeste (Prak­tik­a­bel), Schrä­gen, Stufen, Trep­pen und Büh­nen­gelän­der aus Holz
  • DIN 18065 Gebäude­trep­pen; Def­i­n­i­tio­nen, Mess­regeln, Hauptmaße
  • DIN 24531 Ros­te als Stufen
  • DIN 83204 Trep­pen und Gelän­der in Maschi­nen- und Kessel­räu­men von Seeschif­f­en; Grund­sät­zliche Anforderungen
  • DIN 83214 Trep­pen und Trep­pen­gelän­der für den Außen- und Innen­bere­ich von Seeschif­f­en; Grund­sät­zliche Anforderungen
  • DIN 83217 Trep­pen und Gelän­der in Lade­tanks von Schif­f­en; Grund­sät­zliche Anforderungen
  • DIN 83218 Trep­pen aus Stahl in Lade­tanks von Schiffen
  • DIN EN 12312–1 Luft­fahrt-Bodengeräte – Beson­dere Anforderun­gen – Teil 1: Flug­gast­trep­pen; Deutsche und Englis­che Fassung
  • DIN EN 12312–8 Luft­fahrt-Bodengeräte – Beson­dere Anforderun­gen – Teil 8: Wartungstrep­pen und ‑büh­nen
  • DIN EN 14076 Holztrep­pen – Terminologie
  • DIN EN 14975 Boden­trep­pen – Anforderun­gen, Kennze­ich­nung und Prüfung
  • DIN EN 16481 Holztrep­pen – Bau­pla­nung – Berech­nungsmeth­o­d­en (Norm-Entwurf)
  • DIN EN ISO 14122–3 Sicher­heit von Maschi­nen – Orts­feste Zugänge zu maschinellen Anla­gen – Teil 3: Trep­pen, Trep­pen­leit­ern und Geländer
  • Ros­te – Auswahl und Betrieb (BGI/GUV‑I 588–1)
  • Trep­pen (BGI 561) / (GUV‑I 561)
  • Stolpern – Rutschen – Stürzen, Sich­er unter­weisen, Heft 6, Uni­ver­sum Ver­lag, Wies­baden 2003
  • BG-INFO – Die CD-ROM der BG BAU (zu beziehen über die Beruf­sgenossen­schaft der Bauwirtschaft)
Infor­ma­tio­nen im Internet*:
(Auszug)
Autor
Heiko Mit­tel­staedt
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