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Wie viel Fach­kennt­nisse braucht eine EUP?

Kompetenz von „Elektrotechnisch unterwiesenen Personen (EUP)“ in der Diskussion
Wie viel Fach­kennt­nisse braucht eine EUP?

Abb. 2: Bestimmen des Verantwortlichen für das Vorbereiten und Durchführen der Prüfung (verantwortlicher Prüfer) sowie das Berufen der EUP als Prüfer. EFk: Elektrofachkraft [2] [9] EUP: Elektrotechnisch unterwiesene Person [2] [9] VEFk: verantwortliche Elektrofachkraft [9] UP: unterwiesene Person [6]
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Elek­tro­tech­nisch unter­wie­sene Perso­nen (EUP) werden zur Zeit auf uner­freu­li­che Weise verun­si­chert. Ehemals absol­vier­ten sie einen inhalt­lich nicht genau defi­nier­ten Zwei- oder Drei-Tageslehrgang und erhiel­ten dann ein Zerti­fi­kat. Dank der Beru­fung durch ihren Arbeit­ge­ber wurden sie offi­zi­ell zur EPU ernannt und viel­fach mit dem Prüfen elek­tri­scher Geräte beauf­tragt. Doch dann hat sich kaum jemand um sie geküm­mert. Und nun soll ihr Kompe­tenz beschnit­ten werden.

1. Bestands­auf­nahme
Ist diese zuge­spitzte Einschät­zung über­trie­ben? Lassen Sie das bitte Ihre EUP beur­tei­len. Fragen Sie andere Sicher­heits­fach­kräfte, was sie darüber denken. Und spre­chen sie auch mit den Arbeit­ge­bern darüber, von denen die EUPs beru­fen wurden. Diese konn­ten doch anneh­men, dass Dank des Lehr­gangs mit Zerti­fi­kat ihrem Mitar­bei­ter alles gesagt worden sei über
  • die Aufga­ben einer EUP sowie
  • die mögli­chen Gefähr­dun­gen und
  • notwen­di­gen Schutzeinrichtungen/Schutzmaßnahmen.
Verständ­li­cher­weise hat ein nicht­fach­kun­di­ger Arbeit­ge­ber dann auch voraus­setzt, dass eine elek­tro­tech­nisch unter­wie­se­nen Person nun auch elek­tro­tech­ni­sche Geräte prüfen kann und darf.
Die Empfeh­lung der hier zu beach­ten­den Norm [1], dass eine EUP „ … nur unter Anlei­tung einer Elek­tro­fach­kraft [EFK] prüfen soll/darf“, war den Arbeit­ge­bern als Elek­tro­laien nur selten bewusst. Sie kann­ten und kennen vor allem die Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift BGV A3 [2] (früher, VBG 4). Dort stand und steht in den Durch­füh­rungs­an­wei­sun­gen immer noch: „Die Verant­wor­tung für die ordnungs­ge­mäße Durch­füh­rung der Prüfung orts­ver­än­der­li­cher elek­tri­scher Betriebs­mit­tel darf auch eine elek­tro­tech­nisch unter­wie­sene Person über­neh­men, wenn geeig­nete Mess- und Prüf­ge­räte verwen­det werden.“
Das war eine zwar umstrit­tene aber doch erfreu­lich eindeu­tige Aussage. Auf ihrer Grund­lage wurden die betrieb­li­che Orga­ni­sa­tion des „Prüfens“ einge­rich­tet und die „geeig­ne­ten“ Prüf­ge­räte ange­schafft.
Was in Geset­zen, Verord­nun­gen und Normen außer­dem noch über die EUP veröf­fent­licht wurde, genügt keines­wegs zum Verständ­nis ihrer Aufga­ben und ihrer Verant­wor­tung. Auch die Infor­ma­tio­nen aus der Fach­li­te­ra­tur haben nicht ausrei­chend zur Klärung der Merk­male und der Einsatz­be­din­gun­gen einer EUP beigetra­gen, zumal diese Lite­ra­tur die EUPs und deren Chefs kaum erreicht hat. Zu Lesen war dann außer­dem besten­falls, „… was die EUPs nicht tun dürfen, was nach der Drei­ta­ge­aus­bil­dung von ihnen ja nicht zu erwar­ten sei…“. Kaum ein Wort über das alles, was bisher von den EUPs erfolg­reich und unfall­frei getan wurde. Nur selten konkrete Anga­ben zu dem, was sie beim Prüfen der Geräte nun tun oder verant­wor­ten dürfen/sollen, wo ihre fach­li­chen Gren­zen liegen usw. – und vor allem, keine gezielte Weiter­bil­dung. Nun kam dazu noch ein geziel­ter Schuss vor den Bug. Nach der Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung [3] hat nunmehr eine „Befä­higte Person“ (Elek­tro­fach­kraft) die elek­tri­schen Arbeitsmittel(Geräte) zu prüfen, eine EUP darf nur noch – krass formu­liert – „der Elek­tro­fach­kraft beim Prüfen helfen, ihr assis­tie­ren“.
Die oben zitierte „Geneh­mi­gung“ für das verant­wort­li­che Prüfen wurde zurück­ge­zo­gen [5],[7]. Welche ökono­mi­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Konse­quen­zen diese neue Rege­lung über­all dort hat, wo eine EUP bisher mehr oder weni­ger selbst­stän­dig mit dem Prüfen der Geräte betraut war, wie nun der Prüf­ab­lauf geset­zes­kon­form und trotz­dem kosten­güns­tig gere­gelt werden sollte, darüber war bisher nichts zu hören.Das beginnt nun, sich zu ändern [4],[5]. Hinsicht­lich der für eine EUP nöti­gen Anlei­tung und Aufsicht durch die Elek­tro­fach­kraft [2] blei­ben aber immer noch wider­sprüch­li­che Anga­ben. Beispiels­weise wird es
  • einer­seits als ausrei­chend ange­se­hen, wenn die EFK in ange­mes­se­nen Zeit­ab­stän­den am Arbeits-/Prüfort der EUP erscheint [4], ihr somit also in der Zwischen­zeit auch die Bewer­tung der Prüfung über­lässt
  • ande­rer­seits aber der EUP nur zuge­stan­den, dass sie beim Prüfen der Elek­tro­fach­kraft unter­stüt­zend mitwirkt [5] oder ihr die Mess­ergeb­nisse zur Entschei­dung vorle­gen muss.
Dann die über­all verwen­de­ten Fach­aus­drü­cke „Prüfen“ und „Prüfung“. Niemand weiß auf Anhieb so genau, ob
  • damit nur die unmit­tel­bare Prüf­tä­tig­keit (Besich­ti­gen bis zum Bewer­ten) oder
  • der gesamte Prüf­pro­zess, einschließ­lich dessen tech­no­lo­gi­scher Vorbe­rei­tung
gemeint ist.
Und dann gibt es nunmehr
  • neben den „elek­tro­tech­nisch unter­wie­se­nen Perso­nen“
  • auch die über Arbeits­mit­tel, also auch über elek­tri­sche Geräte „unter­wie­se­nen Perso­nen“ [6] (Bild 1).
Irrtü­mer, Rück­fra­gen und Ärger sind program­miert. Trotz dieser Unklar­hei­ten wird von den Arbeit­ge­bern, unter Straf­an­dro­hung [3] verlangt, dass sie die elek­tri­schen Geräte geset­zes­ge­treu und norm­ge­recht prüfen lassen, mit oder ohne EUP.
Am schlimms­ten ist aus meiner Sicht, dass wir Elek­tro­tech­ni­ker für die mit dem Prüfen elek­tri­scher Geräte beauf­trag­ten EUPs eine Ausbil­dung akzep­tiert haben, die „so auf die Schnelle“ [5] durch­ge­führt werden kann. Und schlimm ist wohl auch, dass in [3] und [7] verlangt wird, für den Einsatz einer EUP „… „geeig­nete“ Prüf­ge­räte … zur Verfü­gung gestellt …“, „… an denen das Prüf­ergeb­nis durch opti­sche oder akus­ti­sche Signale ange­zeigt oder leicht abge­le­sen werden kann …“, und „… der Prüf­ab­lauf zwangs­läu­fig fest­ge­legt ist …“. Dem Prüf­ge­rät wird damit mehr Kompe­tenz zuge­bil­ligt als dem Prüfer. Dann ist es kein Wunder, dass die EUP mitun­ter nicht aner­kannt wird.
2. Wie soll die EUP beschaf­fen sein?
Fest steht [4] [5] [8], dass eine große Anzahl der zur Zeit mit dem Prüfen beauf­trag­ten elek­tro­tech­nisch unter­wie­se­nen Perso­nen eine höhere Quali­fi­ka­tion haben soll­ten und besser durch eine Elek­tro­fach­kraft ange­lei­tet werden müss­ten, als dies bisher erfolgt. Fest­zu­stel­len ist aber auch, dass es so manche hervor­ra­gend arbei­tende EUP gibt, die ohne viel Aufse­hen regel­mä­ßig und ordnungs­ge­mäß prüft. Und mitun­ter erle­digt sie ihre Arbeit besser als ein „Elek­tri­ker“.
Unbe­streit­bar ist: ohne den Einsatz von elek­tro­tech­nisch unter­wie­sene Perso­nen zum Prüfen elek­tri­scher Geräte wäre ein ausrei­chen­der Erfolg auf diesem Gebiet nicht zu schaf­fen bzw. unbe­zahl­bar. Wenn es über­haupt möglich werden soll, alle im Einsatz befind­li­chen elek­tri­schen Geräte regel­mä­ßig zu prüfen, dann kann dies nur mit Hilfe vieler EUPs erreicht werden.
Das heißt also,
  • es soll­ten noch mehr EUPs zum Einsatz kommen und
  • diese müssen effek­ti­ver wirk­sam werden.
Es kann daher nicht sein, dass in Anbe­tracht der von uns selbst orga­ni­sier­ten und daher oft unzu­rei­chen­den Kompe­tenz der EUPs, ihre Einsatz­mög­lich­kei­ten beschnit­ten werden. Anders­herum wird ein Schuh daraus. An die „Geräte prüfende EUP“ soll­ten wesent­lich höhere Anfor­de­run­gen gestellt werden, als es zur Zeit der Fall ist. Es muss konkre­ter ange­ge­ben werden, was sie können muss, um als „Geräte prüfende EUP“ aner­kannt zu werden.
Was zu ändern ist, wird schon beim kriti­schen Betrach­ten der bereits betag­ten Defi­ni­tion der EUP deut­lich. Sie ist derzeit
„… eine Person, die durch eine Elek­tro­fach­kraft über die ihr über­tra­ge­nen Aufga­ben, über die mögli­chen Gefah­ren bei unsach­ge­mä­ßem Verhal­ten unter­rich­tet und erfor­der­li­chen­falls ange­lernt wurde. Sie muss weiter­hin über notwen­di­gen Schutz­ein­rich­tun­gen und Schutz­maß­nah­men belehrt worden sein …“
Diese „passi­ven“ Ziel­vor­ga­ben entspre­chen nicht mehr dem heuti­gen „Stand der Prüf-Technik“. Eine solche Defi­ni­tion darf nicht nur erken­nen lassen, was eine EUP zu wissen hat, sondern sollte auch „aktiv“ zum Ausdruck brin­gen,
  • für welchen konkre­ten Einsatz­fall sie ausge­bil­det wurde und befä­higt ist,
  • was bei diesem spezi­el­len Einsatz­fall von ihr verlangt wird und
  • dass sie mit der Über­nahme der Aufgabe auch bestä­tigt, die dafür erfor­der­li­chen Fähig­kei­ten zu besit­zen.
Seiner­zeit waren es nur sehr einfa­che Tätig­kei­ten, die einer EUP über­tra­gen und die ihr im Vorfeld Schritt für Schritt erläu­tert wurden. Das zu bear­bei­tende Objekt – die Siche­rung, der Stecker – befand sich im Blick­feld, alle zu beach­ten­den Einzel­hei­ten, Teile, Zustände waren unmit­tel­bar zu erken­nen. Nur einfa­che Entschei­dun­gen, wie die Auswahl zwischen zwei Möglich­kei­ten – z.B. beim Einset­zen von Siche­run­gen oder Glüh­lam­pen, wurden erfor­der­lich oder blie­ben sogar die Ausnahme. Es genüg­ten – verein­facht ausge­drückt – eine verständ­li­che Anlei­tung und der gesunde Menschen­ver­stand. Ein solches „anti­quier­tes“ Bild haben die meis­ten Elek­tro­fach­kräfte und die für das Beru­fen der EUP zustän­di­gen Arbeitgeber/Vorgesetzten immer noch vor Augen.
Welches Können verlan­gen wir denn heute von dieser EUP, die
  • im Auftrag des Arbeit­ge­bers und mit Billi­gung der für die Prüfung verant­wort­li­chen Elek­tro­fach­kraft und
  • unter Beach­tung der Prüf­an­wei­sung und ande­rer Vorga­ben des verant­wort­li­chen Prüfers
die elek­tri­schen Geräte des Unter­neh­mens prüft? Die dann durch das Aufkle­ben der Prüf­marke bestä­tigt, dass sich das geprüfte Gerät in einem siche­ren Zustand befin­det und höchst­wahr­schein­lich keine Gefähr­dung für dessen Anwen­der hervor­ruft?
Die EUP muss etwa alle 5 bis 10 Minu­ten, nach dem Durch­füh­ren des ihr vorge­ge­be­nen Prüf­ab­laufs, unter Beach­tung der ihr über­ge­be­nen Vorga­ben, über nicht immer sicht­bare, oder „greif­bare“ Eigen­schaf­ten des Prüf­lings befin­den.
  • Darf sie das eigent­lich, ist sie dazu berech­tigt? Natür­lich, sie wurde ja von dem gemäß [3] Verant­wort­li­chen damit beauf­tragt.
  • Muss oder darf denn der Prüf­pro­zess – mit der EUP – in dieser Form orga­ni­siert werden? Selbst­ver­ständ­lich, nur so ist das Prüfen bezahl­bar.
  • Aber kann sie das? Dafür müssen wir sorgen, das ist durch geeig­nete Maßnah­men (Vorga­ben, Bildung, Kontrolle, Hilfe, Fest­le­gen sinn­vol­ler Gren­zen ihrer Tätig­keit usw.) durch den jeweils Verant­wort­li­chen für jede einzelne EUP zu gewähr­leis­ten.
Sie darf zwar keine Prüf­vor­ga­ben, Grenz­werte usw. fest­le­gen. Sie darf – und muss – aber entschei­den, ob diese ihr vorge­ge­be­nen Grenz­werte einge­hal­ten werden.
Die sie anlei­tende weisungs­freie Elek­tro­fach­kraft hat die „Verant­wor­tung für den Prüf­pro­zess“, legt die Prüf­ver­fah­ren, die Grenz­werte usw. fest. Unter­halb dieser „Grenze ihrer Tätig­kei­ten“ bleibt viel Spiel­raum, den die EUP je nach ihrer Quali­fi­ka­tion mehr oder weni­ger ausfül­len darf und dann auch muss. Ob und welche Entschei­dun­gen sie als „Zum Prüfen elek­tri­scher Geräte befä­higte elek­tro­tech­nisch unter­wie­sene Perso­nen“ dabei zu tref­fen hat und tref­fen darf, ist Sache der weisungs­freien Elek­tro­fach­kraft.
3. Wer sorgt nun für Ordnung?
Der Gesetz­ge­ber? Er fragt nicht, sagt nicht, wie das mit dem Prüfen zu machen sei. Man hat beim Lesen der Betr­SichV [3] [9] den Eindruck, er weiß gar nicht, dass es Elek­tro­fach­kräfte und elek­tro­tech­ni­sche unter­wie­sene Perso­nen gibt.
Die Berufs­ge­nos­sen­schaft? Leider findet man auch in der Broschüre BGI 5190 „Orga­ni­sa­tion der wieder­keh­ren­den Prüfung“ [7] dazu kein Wort.
Nein, selbst ist der Mann. Der Arbeit­ge­ber hat gemäß Betr­SichV [3] dafür zu sorgen, dass seine elek­tri­schen Arbeits­mit­tel (Geräte) recht­zei­tig und ordent­lich geprüft werden. Wenn er oder seine befä­higte Person inner­halb des Prüf­ab­laufs (Abb. 2) auch EUPs einset­zen, ist von ihnen zu gewähr­leis­ten, dass diese die dafür erfor­der­li­che Quali­fi­ka­tion haben. Ohne Wenn und Aber (§§ 25,26 [3]).
Zur Kompe­tenz: Für die zum Prüfen einge­setzte EUP sollte abge­lei­tet aus ihrer Prüf­auf­gabe und in Ergän­zung der Defi­ni­tion gelten:
Die EUP „ ist eine Person, die durch eine Elek­tro­fach­kraft über die ihr über­tra­ge­nen Aufga­ben und damit im jeweils nöti­gen Umfang,
  • 1. über das Prüfen elek­tri­scher Geräte nach Prüf­an­wei­sung und unter Anlei­tung und Kontrolle einer damit beauf­trag­ten Elek­tro­fach­kraft sowie
  • 2. über die mögli­chen Gefah­ren
– beim Umgang mit elek­tri­schen Gerä­ten und
– beim Prüfen dieser Geräte und
– bei unsach­ge­mä­ßem Verhal­ten
unter­rich­tet und erforderlichen- falls ange­lernt wurde.
Die Person muss weiter­hin über die bei elek­tri­schen Gerä­ten
  • 1. erfor­der­li­chen und die
  • 2. bei ihrem Prüfen notwen­di­gen
Schutz­ein­rich­tun­gen und Schutz­maß­nah­men belehrt worden sein und selbst bestä­ti­gen, dass sie in der Lage ist, deren Prüfung fach­ge­recht und nach den Vorga­ben der Arbeits­schut­zes durch­zu­füh­ren.
Das heißt, dass die betref­fende Person
  • vor ihrem Einsatz als EUP einen Lehr­gang absol­vie­ren muss, dessen fach­li­che Ziel­stel­lung dieser Defi­ni­tion entspricht1 und dann
  • von der sie betreu­en­den verant­wort­li­chen Elek­tro­fach­kraft (Abb. 2) über die Prüf­auf­ga­ben sowie die zu prüfen­den elek­tri­schen Geräte unter­wie­sen werden muss.
Sie sollte
  • gege­be­nen­falls einen solchen Lehr­gang nach­ho­len und
  • auch weiter­hin die Gele­gen­heit erhal­ten, sich durch Lehr­gänge und Fach­li­te­ra­tur [8] über die Entwick­lung der Prüf­vor­ga­ben und der Prüf­ge­räte zu infor­mie­ren.
Der Arbeit­ge­ber (Abb. 2) hat dies zu ermög­li­chen und durch­zu­set­zen.
Zur Anlei­tung und Kontrolle: Es ist die Aufgabe des verant­wort­li­chen Prüfers , Umfang und Art der Anlei­tung und der Kontrolle seiner EUP mit Hilfe einer Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung so fest­zu­le­gen, dass er die Verant­wor­tung für ihr ordnungs­ge­mä­ßes Prüfen über­neh­men kann. So ist seine Anwe­sen­heit beim Prüfen erfor­der­lich, wenn neue Geräte des Unter­neh­mens der Erst­prü­fung unter­zo­gen oder fremde, der EUP unbe­kannte Geräte geprüft werden. Hinge­gen muss er nicht stän­dig anwe­send sein, wenn eine EUP die ihr aus frühe­ren Prüfun­gen bereits bekann­ten Geräte des entspre­chen der Prüf­an­wei­sung und seiner ande­ren Vorga­ben prüft und bewer­tet.
In [12] wird dies wie folgt beschrie­ben:
„Nach wie vor kann die EUP im begrenz­ten Umfang Arbei­ten … vorneh­men, wie z. B. Prüfen einfa­cher ortver­än­der­li­cher Betriebs­mit­tel mit geeig­ne­ten Prüf­ge­rä­ten … EuPs dürfen aber keine Eingriffe in Schal­tun­gen vorneh­men, … oder Fehler … loka­li­sie­ren oder behe­ben.“
Und dann die Kontrolle: Auch da muss sich etwas ändern. Lehr­gänge müssen mit einer echten Prüfung enden! Die verant­wort­li­che Elek­tro­fach­kraft (VEFK) sollte ihrer EUP wenigs­tens ab und zu ein Gerät zur Prüfung über­ge­ben, das zuvor mit einem Fehler ausge­stat­tet wurde. Die dann folgende Erläu­te­rung der Prüf­ergeb­nisse durch die EUP lässt sicher­lich erken­nen, ob und woran etwas zu verän­dern ist. Der Arbeit­ge­ber (Abb. 2) hat seine befä­higte Person/verantwortliche EFK auch damit nach­drück­lich zu beauf­tra­gen.
Zur Prüf­an­wei­sung: Da die EUP für eine bestimmte Tätig­keit, z.B. Prüfen der Geräte eines bestimm­ten Bereichs (Unternehmen/Betriebsteil), benannt wird, ist ihr eine dementspre­chende Arbeits-/Prüfanweisung zu über­ge­ben. Darin müssen neben den allge­mei­nen Vorga­ben
  • alle Prüf­schritte ange­ge­ben werden, die von der EUP selbst­stän­dig, d.h. auch in Abwe­sen­heit des verant­wort­li­chen Prüfers vorge­nom­men werden dürfen und
  • alle Vorga­ben genannt werden, die sie bei ihren Entschei­dun­gen zu berück­sich­ti­gen hat.
Beispiel 1
Prüf­vor­ga­ben für Wasser­koch­töpfe Typ A und B
Merk­male: Schutz­lei­t­er­schutz­maß­nahme, Wasser­be­häl­ter aus Isolier­stoff, keine berühr­ba­ren leit­fä­hi­gen Teile
Messun­gen: Isola­ti­ons­wi­der­stand (L/NàPE) und Schutz­lei­ter­strom (Stecker umpo­len und dann zweite Messung).
Beson­der­hei­ten: Bei Messun­gen am Gerät Behäl­ter zu 10% mit Wasser füllen
Vorgaben/einzuhaltende Grenz­werte:
  • Isola­ti­ons­wi­der­stand: mindes­tens 5MOhm
  • Schutz­lei­ter­strom: beide Mess­werte müssen gleich sein(ca. 0,5 mA).
Die Prüf­an­wei­sung sollte im Zusam­men­hang mit der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung entste­hen, die vom verant­wort­li­chen Prüfer für das Prüfen der EUP zu erar­bei­ten ist. Mit der Prüf­an­wei­sung muss auch erreicht werden, dass die anlei­tende Elek­tro­fach­kraft nicht zu häufig benö­tigt wird. Der Einsatz der EUP wäre ande­ren­falls nicht effek­tiv. Der Arbeit­ge­ber (s. Abb. 2) hat dafür die Voraus­set­zun­gen zu schaf­fen. Der verant­wort­li­che Prüfer hat die Prüf­an­wei­sung zu aktua­li­sie­ren.
Zu den Prüf­ge­rä­ten: Das vom verant­wort­li­chen Prüfer in Abstim­mung mit der EUP und unter Beach­tung der Prüf­be­din­gun­gen (Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung!) auszu­wäh­lende Prüf­ge­rät
  • muss alle nach DIN VDE 0701–0702 [1] mögli­cher­weise vorzu­neh­men­den Messun­gen erlau­ben sowie
  • die Anzeige der Kenn­werte (digi­tal oder analog, zwei- oder drei­stel­lig) zulas­sen und
  • sollte das Spei­chern der Mess­werte u.a., auch zur Kontrolle der Arbeit der EUP, ermög­li­chen.
Es sollte keinen auto­ma­ti­schen Prüf­ab­lauf bewir­ken. Ohne wenn und aber gilt: es gibt keine „spezi­ell für die EUP, geeig­nete“ und auch keine „spezi­ell von Elek­tro­fach­kräf­ten benö­tigte“ Prüf­ge­räte . Jede EUP kann Lesen, Nach­den­ken und Verglei­chen. Jedes Prüf­ge­rät muss die zum Beur­tei­len des geprüf­ten Geräts erfor­der­li­chen Mess­werte (Zahlen­werte) ausge­ben, unab­hän­gig von der Person die es bedient. Die EUP ist kein Mess­knecht, dem das Prüf­ge­rät den Prüf­ab­lauf vorgibt, sie muss wie jeder andere Prüfer, die Anga­ben der Prüf­ge­räte immer kritisch beur­tei­len können. Diese kate­go­ri­sche Fest­stel­lung ist zwar in keiner offi­zi­el­len Vorgabe zu finden, sie ergibt sich aber für den verant­wort­li­chen Prüfer zwangs­läu­fig, wenn er gründ­lich über die Mess­vor­gänge, die in der Norm [1] genann­ten Grenz­werte und die Persön­lich­keit seiner EUP nach­denkt. Der Arbeit­ge­ber hat die vom verant­wort­li­chen Prüfer ausge­wähl­ten Geräte zur Verfü­gung zu stel­len.
Weiter­bil­dung der EUP: Es gilt das Glei­che wie in allen ande­ren Fällen. Der Verant­wort­li­che Prüfer (s. Abb. 2) muss die EUP als „seinen“ Prüfer
  • stets mit dem „Stand der Tech­nik“ (Fach­zeit­schrift u.a.) sowie
  • mit den Beson­der­hei­ten der im Betrieb zum Einsatz kommen­den neuen Geräte und deren Prüf­be­din­gun­gen vertraut machen und
  • die zur Infor­ma­tion einer EUP geeig­nete Lite­ra­tur [8] empfeh­len.
Unver­zicht­bar ist auch, dass die Fehler der bean­stan­de­ten Geräte und deren Ursa­chen mit der EUP bespro­chen werden. Nur so kann sie Erfah­run­gen erwer­ben. Außer­dem sollte sie wenigs­tens alle 2 Jahre eine ihrem Wissen­stand entspre­chende Fachtagung/Seminar besu­chen. Zu beden­ken ist auch die Möglich­keit, eine EUP bei entspre­chen­der Qualifikation/ Erfah­rung zur „Elek­tro­fach­kraft des Unter­neh­mens“ zu ernen­nen² [9], der dann eine größere Selbst­stän­dig­keit zuge­stan­den werden kann. Der Arbeit­ge­ber (s. Abb. 2) hat die erfor­der­li­chen Bildungs­maß­nah­men zu gewähr­leis­ten.
4. Verbleibt ein Risiko?
Selbst­ver­ständ­lich. Wie bei jeder ande­ren Arbeit. Wie auch beim Prüfen durch eine Elek­tro­fach­kraft. Auch das strikte Anwen­den der Normen/Prüfgeräte bietet keine Gewiss­heit, dass alle Fehler gefun­den werden. Wer selbst elek­tri­sche Geräte geprüft hat, der kennt das unan­ge­nehme Empfin­den, wenn z.B. bei der Messung des Schutzleiter- oder des Isola­ti­ons­wi­der­stands unge­wöhn­li­che Mess­werte auftau­chen, an einem voll­iso­lier­ten Gerät kein Doppel­qua­drat zu finden ist oder sich mit der Prüf­span­nung, dem Prüf­strom oder der Mess­me­thode auch die Mess­ergeb­nisse ändern. Ebenso ergeht es der EUP, wenn die von ihr geprüf­ten Geräte schnell wieder zum Einsatz kommen sollen, der verant­wort­li­che Prüfer aber nicht erreich­bar ist. Wie ist in solchen Zwei­fels­fäl­len zu verfah­ren? Darf der EUP vom verant­wort­li­chen Prüfer eine Risi­ko­ent­schei­dung zuge­stan­den werden?
Natür­lich nicht. Die EUP muss auf solche Ereig­nisse vorbe­rei­tet werden. Für alle denkbaren/möglichen Prüf­ergeb­nisse (Mess­werte, Zustände, Eigen­schaf­ten usw.), die mit den Vorga­ben der Prüf­an­wei­sung zu verglei­chen sind, ist daher der EUP vorzu­ge­ben, in welchen Fällen die Gut- oder die Schlecht-Entscheidung zu tref­fen ist. Dies so konkret wie möglich. Im Beispiel 1 könnte z. B. ergänzt werden:
Beispiel 1a
Bewer­tung: Die Prüfung gilt als „nicht bestan­den“ wenn ein Isola­ti­ons­wi­der­stand unter 5 MOhm oder bei den beiden Messun­gen des Schutz­lei­ter­stroms unter­schied­li­che oder Werte über 0,5 mA gemes­sen werden.
Durch diese Verfah­rens­weise wird verhin­dert, dass der Einsatz einer EUP mit beson­de­rem Risiko verbun­den ist. Zu bemer­ken ist in diesem Zusam­men­hang noch, dass bisher keine Unfälle/Schäden bekannt gewor­den sind, die auf fehler­haf­tes Verhal­ten der EUPs zurück­ge­führt werden können. Es gibt auch EUPs, die das Niveau einer EFK aufwei­sen.
5. Was muss der verant­wort­li­che Prüfer für die EUP tun?
Der Arbeit­ge­ber kann die nach den Geset­zen [3] erfor­der­li­che Sicher­heit seiner Mitar­bei­ter beim Umgang mit elek­tri­schen Arbeits­mit­teln (Anla­gen und Betriebsmittel/Geräte) nur gewähr­leis­ten, wenn
  • er selbst die Quali­fi­ka­tion einer in dieser Hinsicht erfah­rene Elek­tro­fach­kraft besitzt oder
  • eine dafür „verant­wort­li­che Elek­tro­fach­kraft“ (VEFK) [9] beruft.
Diese VEFK kann ein Mitar­bei­ter (Elek­tro­fach­kraft) des Unter­neh­mens, der Elek­tro­meis­ter eines Elek­tro­fach­be­triebs oder z.B. ein selbst­stän­di­ger Sach­ver­stän­di­ger sein. Sie ist dann für die gesamte Elek­tro­tech­nik des Unter­neh­mens und somit auch für das Vorbe­rei­ten und Durch­füh­ren des in Abbil­dung 2 darge­stell­ten Ablaufs der Prüfun­gen an den elek­tri­schen Arbeits­mit­tel (Anla­gen und Betriebs­mit­tel) zustän­dig. Ihr obliegt als „Verant­wort­li­che Prüfer“ die Orga­ni­sa­tion des Prüf­pro­zes­ses sowie Anlei­tung und Kontrolle aller „Prüfer“ d.h. der mit dem Prüfen beauf­trag­ten EFK und EUP. Sie ist hinsicht­lich des Prüfens weisungs­frei [3] [9] und zwangs­läu­fig iden­tisch mit der vom Arbeit­ge­ber nach Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung [3] für das Prüfen der Arbeits­mit­tel zu beru­fen­den „Befä­hig­ten Person“ [10]. Einzel­hei­ten dazu sind in der Lite­ra­tur aufge­führt [11].
Diese VEFK ist gewis­sen­haft auszu­wäh­len. Sie muss über gründ­li­che und auch zeit­nahe Erfah­run­gen auf dem Gebiet der Prüfung elek­tri­scher Arbeits­mit­tel verfü­gen. Der Arbeit­ge­ber sollte sich bei seiner Auswahl durch erfah­rene Fach­leute zustän­di­ger Insti­tu­tio­nen (Elek­tro­in­nung, TÜV o.ä.) bera­ten lassen. Es ist Aufgabe dieser VEFK (verant­wort­li­cher Prüfer),
  • dafür zu sorgen, dass die Fähig­kei­ten jeder EUP (Prüfer) mit den ihr zuge­teil­ten Aufga­ben über­ein­stim­men und
  • diese EUP so zu Fordern und zu Fördern, dass sie die ihr über­ge­be­nen Vorga­ben ganz bewusst, selbst­stän­dig und ratio­nell durch­füh­ren kann.
6. Zusam­men­fas­sung
Wird eine EUP mit dem Prüfen elek­tri­scher Arbeits­mit­tel betraut, so muss sie über eine höhere Quali­fi­ka­tion verfü­gen, als dies bisher zumeist üblich war. Der Arbeit­ge­ber hat dafür zu sorgen, dass seine verant­wort­li­che Elek­tro­fach­kraft (VEFK) ihn bei der Auswahl der EUP berät und dann auch deren Anleitung/Kontrolle bei der Prüfar­beit (s. Abb. 2) sowie deren Weiter­bil­dung gewähr­leis­tet.
Es muss akzep­tiert werden, dass künf­tig Prüfar­bei­ten, vor allem die an den orts­ver­än­der­li­chen elek­tri­schen Geräte eines Unter­neh­mens, weit­ge­hend von EUPs vorge­nom­men werden, um in ausrei­chen­dem Maß für Sicher­heit und Gesund­heit der Mitar­bei­ter sorgen zu können. Eine solche „EUP für das Prüfen elek­tri­scher Geräte“ kann natür­lich nicht der „verant­wort­li­che Prüfer“ sein (s. Abb. 2), sie ist aber auch kein „Prüf­hel­fer“, sie hat mitzu­den­ken und im Rahmen ihrer Aufga­ben­stel­lung selbst zu entschei­den. Sie hat bei ihrem Einsatz zuneh­mend bestimmte von der VEFK fest­ge­legte Arbeits-Prüfschritte selbst­stän­dig durch­zu­füh­ren, so dass von ihr auch zuneh­mend eine höhere Quali­fi­ka­tion verlangt und die Möglich­keit zu deren Erwerb gege­ben werden muss.
Die Elektro- und Sicher­heits­fach­kräfte eines Unter­neh­mens, in dem EUPs zum Einsatz kommen, soll­ten mit dafür sorgen, dass diese ihre Aufga­ben mit der erfor­der­li­chen fach­li­chen Kompe­tenz und dem notwen­di­gen Rück­halt durch die Verant­wort­li­chen vorneh­men können.
Lite­ra­tur
[1] DIN VDE 0701–0702 Prüfung nach der Instand­set­zung, Ände­rung und .Wieder­ho­lungs­prü­fung elek­tri­scher Geräte
[2] UVV BGV A3 Elek­tri­sche Anla­gen und Betriebs­mit­tel
[3] Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung
[4] Egyp­tien, Euler, Schlie­pha­cke: Die elek­tro­tech­nisch unter­wie­sene Person (EUP) WEKA-Verlag
[5] Euler, Ensmann: Prüfung orts­ver­än­der­li­cher elek­tri­scher Geräte Sicher­heits­in­ge­nieur 9/2009
[6] TRBS 1201 Tech­ni­sche Regeln für Betriebs­si­cher­heit, Prüfung von Arbeits­mit­teln und über­wa­chungs­be­dürf­ti­gen Anla­gen
[7] BGI 5190 Orga­ni­sa­tion wieder­keh­ren­der Prüfun­gen orts­ver­än­der­li­cher elek­tri­scher Arbeits­mit­tel
[8] Böde­ker, Böde­ker: Prüfung elek­tri­scher Geräte, eine Prüf­an­wei­sung für elek­tro­tech­nisch unter­wie­sene Perso­nen, Hüthig und Pflaum Verlag
[9] DIN VDE 1000-10 Anfor­de­run­gen an die in der Elek­tro­tech­nik täti­gen Perso­nen
[10] TRBS 1203 Befä­higte Person, allge­meine Anfor­de­run­gen
[11] Neumann: Orga­ni­sa­tion der Prüfung von Arbeits­mit­teln VDE Reihe Normen leicht verständ­lich Nr. 120
[12] Leit­li­nien zur Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung (LV 35), Frage/Antwort A 10.3
¹ Derar­tige Lehr­gänge werden bereits ange­bo­ten, z.B. unter www.mebedo.de
² Eine EUP kann zur EFK des betref­fen­den Unter­neh­mens beru­fen werden, wenn sie nach Ansicht der Elektro-Fachleute über eine ausrei­chende Quali­fi­ka­tion verfügt. [1]
Autor
Dipl.-Ing. Klaus Böde­ker Klaus.Boedeker@t‑online.de
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