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„Wenn es brennt, dann kann es wirklich zum Burnout kommen“

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz Teil 5
„Wenn es brennt, dann kann es wirklich zum Burnout kommen“

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Feuer­wehrleute und Ret­tungskräfte sind die Helden in der größten Not. Dort, wo nie­mand son­st Hil­fe leis­ten kann, sind Feuer­wehr und Ret­tungs­man­nschaften zur Stelle und ret­ten Men­schen­leben. Die Ein­satzkräfte erfahren große Anerken­nung für ihre Arbeit in der Bevölkerung. Solche Tätigkeit­en haben jedoch auch Schat­ten­seit­en: Die physis­chen und psy­chis­chen Anforderun­gen an die Ein­satzkräfte sind sehr hoch. Die Kon­fronta­tion mit lebens­bedrohlichen Sit­u­a­tio­nen und dem Leid ander­er Men­schen gehört für Feuer­wehrleute und Ret­tungskräfte zum Beruf­sall­t­ag. In jedem Ein­satz erleben sie mit, wie andere Men­schen, Kol­le­gen oder sog­ar sie selb­st extremen Belas­tun­gen aus­ge­set­zt sind und im schlimm­sten Fall ihr Leben ver­lieren können.

Dabei beste­ht die Arbeit der Feuer­weh-ren heute nur noch zu einem kleineren Teil aus der orig­inären Brandbe-kämp­fung. Deut­lich häu­figer sind Ein­sätze bei schw­eren Unfällen, Umweltkatas­tro­phen oder Beschädi­gun­gen durch Ele­men­tarkräfte. Befra­gun­gen von nieder­ländis­chen Feuer­wehrmän­nern zu psy­chis­chen Belas­tun­gen durch ihre Ein­satztätigkeit zeigten, dass die Tätigkeit von den Befragten heute als fordern­der betra­chtet wird als noch vor 20 Jahren. Zurück­ge­führt wird dies auf das erweit­erte Arbeits­feld, das neben Brand­bekämp­fung heute vor allem tech­nis­che Unter­stützung bei Verkehrsun­fällen, Ret­tungs- oder Rean­i­ma­tion­s­maß­nah-men, im Katas­tro­phen­schutz und bei der Besei­t­i­gung von Gefahrgut mitein­bezieht. Zu weit­eren Belas­tungs­fak­toren gehören neue Gefahren­quellen am Ein­sat­zort (wie Gifte und Krankheit­ser­reger), ver­mehr-te und län­gere Ein­sätze, häu­figere Übun­gen und höhere Train­ingsan­forderun­gen, ver­mehrte Pro­tokollpflicht­en, mehr Ver­ant­wor­tung und schließlich auch ein höher­er sozialer Druck.
Zu den beson­ders belas­ten­den Ein­sätzen zählen solche, bei denen es zum Anblick von oder Kon­takt mit drama­tis­chen Ver­let­zun­gen, entstell­ten, ver­stüm­melten, ver­bran­nten oder ver­we­senden Leichen, Wasser­le­ichen oder Ver­we­sungs­geruch kommt. Viele solch­er Sin­neser­fahrun­gen gehören aber zu den alltäglichen Erleb-nis­sen von Ein­satzkräften. Durch solche Ein­drücke kann es auch zu sekundärem trau­ma­tis­chem Stress kom­men. Dieser entste­ht durch das Wis­sen um ein trau­ma­tis­ches Ereig­nis, das ein­er anderen Per­son wider­fährt oder wider­fahren ist – eine
Belas­tung, die durch das Helfen oder den Ver­such zu helfen entste­ht. Sekundär­er trau­ma­tis­ch­er Stress wird daher als eine abse­hbare und natür­liche Reak­tion auf die Kon­fronta­tion mit den traumatischen
Erleb­nis­sen ander­er beschrieben.
Dabei gibt es mehrere Gründe für die Anfäl­ligkeit von Helfend­en für sekundären trau­ma­tis­chen Stress. Empathie, die Fähigkeit, sich gefühlsmäßig in einen anderen Men­schen hineinzu­ver­set­zen, spielt hier eine große Rolle. Sie ist eine der wichtig­sten Voraus­set­zun­gen in der pro­fes­sionellen Arbeit mit Trau­ma­tisierten und gle­ichzeit­ig der Schlüs­selfak-tor, durch den es zu ein­er Trau­ma­tisierung (siehe Kas­ten auf dieser Seite) kom­men kann: Angst, Entset­zen, Trauer und Leid eines Opfers erzeu­gen durch das empathis­che Ein­fühlen des Helfers eine Res­o­nanz in diesem und wer­den so – in abgeschwächter Form – von ihm nachempfunden.
Von Depres­sio­nen bis Rückenschmerzen
Die Symp­tombe­las­tung durch Extrem­si­t­u­a­tio­nen ist bei Ein­satzkräften ins­ge­samt sehr hoch. Ein­sätze im Rah­men von Katas­tro­phen sind mit diversen Symp­tomen und Störungs­bildern wie Depres­sio­nen, Konzen­tra­tionsstörun­gen, Ver­wirrtheit­szustän­den, dis­sozia­tiv­en Phänome­nen (z.B. Erin­nerungsver­lust, Bewusst­seinsstörun­gen, Störun­gen der eige­nen Iden­tität) und Rück­en­schmerzen assozi­iert. Bei den beteiligten Per­so­n­en kann es außer­dem zu Angst­störun­gen aller Art, sowie Alko­hol- und Dro­gen­miss­brauch kom­men. Ein­satzkräfte bericht­en in hohem Maße über Kopf- und Rück­en­schmerzen, Ner­vosität und Reizbarkeit, Kreis­lauf­störun­gen und gas­troin­testi­nalen Beschwerden.
Beson­ders alarmierend ist die Häu­figkeit von kar­dio­vaskulären Erkrankun­gen. So kon­nten 45% aller Todes­fälle im Ein­satzgeschehen von Feuer­wehrleuten und Ret­tungskräften auf Herz­erkrankun­gen zurück­ge­führt wer­den und nicht etwa, wie vielle­icht zu erwarten wäre, auf Ver­bren­nun­gen oder Rauchvergif­tun­gen. Neben der extremen kör­per­lichen Belas­tung der Ein­satzkräfte lässt sich die Häu­figkeit dieser Erkrankun­gen auf die gesund­heitlichen Auswirkung giftiger Dämpfe wie Kohlen­monox­id, Fein­staub­par­tikel und andere tox­is­che Chemikalien im Rauch, sowie die Auswirkun­gen von psy­chis­chem und emo­tionalem Stress zurückführen.
Neben den Belas­tun­gen im Ein­satz sehen sich Feuer­wehr- und Ret­tungskräfte auch den gestiege­nen Anforderun­gen im Wachall­t­ag aus­ge­set­zt. Die stetig zunehmende ständi­ge Ver­füg­barkeit und Alarm­bere­itschaft übt einen nicht zu unter­schätzen­den Druck auf die Berufs­feuer­wehrleute aus. Die Bere­itschaft­szeit­en stellen eben nicht Erhol­ungsphasen von belas­ten­den Ein­sätzen dar, wie man möglicher­weise ver­muten kann. Vielmehr han­delt es sich auch hier um Zeit­en kon­tinuier­lich­er Ein­satzbere­itschaft und Anspan­nung der Feuer­wehrleute. Hinzu kom­men die alltäglichen Auf­gaben in ein­er Feuer­wehrwache, die eben­falls erledigt wer­den müssen. Im Einzel­nen zeigen sich fol­gende zen­trale Stress­be­las­tun­gen für Berufsfeuerwehrleute:
  • Unbekan­nte und ständig wech­sel­nde Situationen
  • Ungewis­sheit vor und während Einsätzen
  • Zeit­druck
  • Ständi­ge Verfügbarkeit/Einsätze zu jed­er Zeit
  • Physis­che Belastungen
  • Psy­chis­che Belas­tun­gen durch trau­ma-tisierende Ereignisse
  • Unsicher­heit durch Verantwortungsdruck
  • Arbeit in der Öffentlichkeit
  • Infek­tion­srisiken
  • Wit­terung­se­in­flüsse
  • Gefahren an der Einsatzstelle
  • Beson­ders belas­tende Ein­sätze (z.B. Ein­sätze mit Kindern)
Im Gespräch mit einem Ange­höri­gen ein­er Berufs­feuer­wehr in ein­er deutschen Großs­tadt wer­den die poten­ziellen Gefahren und Risiken der Tätigkeit – auch und ins­beson­dere im psy­chis­chen Bere­ich und den daraus sich ergeben­den Gefährdun­gen im Hin­blick auf eine post­trau­ma­tis­che Belas­tungsstörung – deut­lich. Anders als son­st in dieser Serie wird nicht nur der Beruf­sall­t­ag fokussiert, son­dern auch auf aus­gewählte Ein­sätze und deren Auswirkun­gen einge­gan­gen. Wie immer wird über Experten­beiträge das beschriebene Erleben kom­men­tiert und es wer­den Hin­weise zu Ansätzen der Präven­tion und Inter­ven­tion bezüglich psy­chis­ch­er Belas­tun­gen am Arbeit­splatz gegeben.
Inter­view
Feuer­wehrmann: „Ich mache diesen Job nun schon seit fast 20 Jahren. Ich bin mit Leib und Seele Feuer­wehrmann, wollte das schon als Kind wer­den. Meine Arbeit­szeit­en sind natür­lich vom Schicht­di­enst gekennze­ich­net. Eine Schicht­folge dauert drei Wochen. In der ersten Woche ist mon­tags ein Nacht­di­enst, der um 16:30 Uhr begin­nt und am näch­sten Mor­gen um sieben Uhr endet. Mit diesem Dienst begin­nt eine neue Grun­dein­teilung, d.h. jed­er Kol­lege hat in den näch­sten drei Wochen eine bes­timmte Funk­tion die er ausübt. Nach Dien­st­be­ginn ste­ht zuerst eine Fahrzeug- und Geräteüber­nahme an, die sehr aus­führlich gemacht wird und bis zum Abend dauert. Im näch­sten Nacht­di­enst am Mittwoch gibt es nach der Fahrzeug- und Geräteüber­nahme eine Aus- bzw. Fort­bil­dung­sein­heit, wie in der darauf­fol­gen­den Woche auch. Ab 20 Uhr ist Bere­itschafts­di­enst, d.h. die Beamten kön­nen per­sön­lichen Inter­essen nachge­hen, dür­fen aber die Feuerwache nicht ver­lassen, son­dern müssen jed­erzeit sofort aus­rück­en kön­nen. Fre­itags und son­ntags ste­hen 24-Stun­den-Schicht­en auf dem Dien­st­plan, d.h. Dien­st­be­ginn ist um sieben Uhr mor­gens, Dien­s­tende um sieben Uhr am näch­sten Tag. Am Son­ntag ste­hen mor­gens zwei Stun­den Dien­st­sport an, danach ist Bereitschaftszeit.
In der fol­gen­den Woche ist dien­stags und don­ner­stags eine Nachtschicht, in der nach der Fahrzeug- und Geräteüber­nahme eine Aus- bzw. Fort­bil­dung­sein­heit stat­tfind­et. Am Sam­stag ist wieder eine 24-Stun­den-Schicht, in der vor­mit­tags Dien­st­sport auf dem Pro­gramm ste­ht. Die dritte Woche wird intern als Tag­di­enst-Woche beze­ich­net und dauert von Mon­tag bis Don­ner­stag. Der Dienst begin­nt um sieben Uhr mor­gens und dauert bis 16:30 Uhr. In dieser Zeit ste­hen Werk­statt­di­enst, Dien­st­sport und z.T. Aus- bzw. Fort­bil­dung auf dem Plan. Nach der Tag­di­enst-Woche haben die Beamten ein freies Woch­enende. In diesen drei Wochen kom­men so 168 Stun­den Dienst zusam­men, das sind im Durch­schnitt 56 Stun­den pro Woche. Da die wöchentliche Arbeit­szeit der Berufs­feuer­wehr 48 Stun­den beträgt, bekom­men die Kol­le­gen immer wieder einzelne Schicht­en frei, um diese durch­schnit­tliche Wochenar­beit­szeit zu erreichen.“
Experte: „Wie in allen Berufen mit Schicht­di­enst ist auch bei der Feuer­wehr die Arbeit im Schicht­di­enst ein psy­chis­ch­er Belas­tungs­fak­tor an sich. Sowohl der Arbeit­ge­ber als auch der Mitar­beit­er kön­nen einen Beitrag dazu leis­ten, die neg­a­tiv­en Fol­gen des Schicht­di­en­stes zu reduzieren oder gar ganz auszuschal­ten. Auf Seit­en des Arbeit­ge­bers sind das beispiel­sweise die Beteili­gung der Beschäftigten bei der Schicht­plangestal­tung, die Erfas­sung des Chrono­typs und dessen Berück­sich­ti­gung bei der Schicht­plangestal­tung, die arbeitsmedi­zinis­che Betreu­ung der Beschäftigten, die Durch­führung von Infor­ma­tionsver­anstal­tun-gen, auf denen Beschäftigte erfahren, was sie selb­st für ihre Gesund­heit tun kön­nen, die Verteilung von Fly­ern zum The­ma Schichtar­beit, je nach Größe des Betriebs auch eine Kinder­be­treu­ung, die zugeschnit­ten auf die Schichtzeit­en ange­boten wird, das Ange­bot von gesun­den Mahlzeit­en auch nachts sowie die Ein­rich­tung von Pausen­räu­men, in denen auch die Möglichkeit beste­ht, leichtere Mahlzeit­en zu erwärmen.
Der Mitar­beit­er kann sich mit den Prob­le­men der Schichtar­beit auseinan­der­set­zen, an arbeitsmedi­zinis­chen Vor­sorge­un­ter­suchun­gen teil­nehmen, auf gesunde Ernährung acht­en, ein dem Schicht­di­enst angepasstes Schlafver­hal­ten bzw. eine angepasste Schla­fumge­bung etablieren und seine sozialen Kon­tak­te pflegen.“
Feuer­wehrmann: „Nach dem Dien­st­be­ginn ste­ht täglich der Fahrzeug- und Gerätecheck an: Die Besatzung eines Fahrzeuges über­prüft dabei anhand von Lis­ten, ob alle Aus­rüs­tungs­ge­gen­stände vorhan­den und funk­tions­fähig sind. Das dauert etwa eine Stunde. Danach fol­gt zum Beispiel Unter­richt zu Geräten oder Ein­satz­tak­tiken und Infor­ma­tio­nen über Neuigkeit­en der Brand­di­rek­tion oder aus den anderen Fach­bere­ichen der Feuer­wehr (Atem­schutz­abteilung, Ret­tungsas­sis­ten­ten­schule oder Abteilung für Gerätetech­nik). Auch kleine Übun­gen mit Teilen der Aus­rüs­tung wer­den gemacht. Arbeits­di­enst in der Wache wie kleinere Repara­turen und Wartun­gen am Gebäude, Reini­gung von Fahrzeug und Gerät, Kon­troll­fahrten zu Baustellen (für die Feuer­wehr müssen schließlich Durch­fahrts- und Zugangsmöglichkeit­en bleiben) und Dien­st­sport füllen den Tagesablauf. Dazu zählen auch Grü­nar­beit­en und Win­ter­di­enst rund um das Wachgebäude.
In jed­er Schicht liegt irgen­deine Arbeit an, da die Feuer­wehr vieles selb­st macht: Schlauch­wäsche, Desin­fek­tion der Ret­tungswa­gen, Wartung der Atem­schutzgeräte. Abends ist dann Bere­itschafts­di­enst, den sich jed­er gestal­ten kann, wie
er möchte – voraus­ge­set­zt, er bleibt ein­satzbere­it. Einige Kol­le­gen leg­en noch eine Extrarunde im Fit­ness­raum ein, andere brin­gen sich ihr Hob­by mit, etwa ihre Gitarre oder beg­nü­gen sich mit dem
Fernseh­pro­gramm.“
Experte: „Das Span­nungs­feld zwis­chen unmit­tel­bar­er und per­ma­nent ver­langter Ein­satzbere­itschaft ein­er­seits und Phasen des ‚Bere­i­thal­tens‘ ander­er­seits kann zur Belas­tung wer­den. Aktiv­itäten, die zur Erhal­tung der Ein­satzfähigkeit dienen, helfen dabei, auch außer­halb der Ein­sätze etwas Sin­nvolles zu tun. Den­noch gilt es auch, mit dem geforderten ‚Alar­mzu­s­tand‘ umzuge­hen. Das schnelle Umschal­ten vom ‚Stand-by‘ in den ‚Ein­satz­modus‘ lässt sich trainieren. Entsprechende Ange­bote soll­ten den Ein­satzkräften gemacht wer­den. Innere Dialoge kön­nen hier eben­so hil­fre­ich sein wie kog­ni­tive Pro­gram­mierun­gen, bei denen durch das Wieder­holen von Selb­stin­struk­tio­nen Bewusst­sein­szustände gezielt her­beige­führt und geschärft wer­den können.“
Feuer­wehrmann: „Wenn das Ein­satzsig­nal ertönt, muss es schnell gehen. Die notwendi­gen Schritte und Abläufe wer­den immer wieder geübt und trainiert. Den­noch ist es jedes Mal eine beson­dere Sit­u­a­tion, wenn wir mit dem Ein­satz­fahrzeug die Wache ver­lassen. Auf dem Weg zum Ein­sat­zort erhal­ten wir nähere Infor­ma­tio­nen dazu, was uns erwartet. Die meis­ten Ein­sätze liegen im Bere­ich „Ret­tungs­di­enst“. Mit dem Ret­tungswa­gen wird man sehr oft für internistis­che Not­fälle gerufen, zum Beispiel Atem­not oder Herzprob­leme. Nur etwa ein Drit­tel sind soge­nan­nte chirur­gis­che Not­fälle, also der klas­sis­che Haus- oder Verkehrsunfall.
Im klas­sis­chen Feuer­wehrbere­ich wer­den wir oft zu kleineren Ein­sätzen gerufen: Ölspuren auf den Straßen beseit­i­gen, Türöff­nun­gen, wenn ein Patient die Woh­nung nicht mehr selb­st für den Ret­tungs­di­enst öff­nen kann, Klein­brände von zum Beispiel Abfall­ton­nen und Kochtöpfen. Viele Ein­sätze sind lei­der auch Fehlalarme durch automa­tis­che Brand­meldean­la­gen. Die Ein­sätze, die man schließlich in der Zeitung wiederfind­et, wie schwere Verkehrsun­fälle mit Eingek­lemmten oder Großbrände, sind glück­licher­weise nicht das haupt­säch­liche Tagesgeschäft.“
Experte: „Glück­licher­weise sind viele Ein­sätze der Feuer­wehr eher ‚harm­loser­er‘ Natur. Beson­ders belas­tende Ereignisse sind lebens­bedrohliche Ein­sätze, Ver­let­zun­gen der kör­per­lichen Unversehrtheit, der Tod eines Kol­le­gen, der Tod von Kindern, Großschadensla­gen, Sit­u­a­tio­nen extremer Hand­lung­sun­fähigkeit, bizarre Selb­st­morde und Ein­sätze mit extremen Sin­neser­fahrun­gen, z.B. durch schreiende, stöh­nende oder weinende Opfer. Daneben wirken sich aber auch die Rah­menbe­din­gun­gen der Ein­sätze belas­tend aus: lange Wartezeit­en bis zum Ein­satz, man­gel­hafte Infor­ma­tio­nen und unklare Ein­satzmel­dun­gen, ein unvor-herse­hbares Ein­satzgeschehen, das Han­deln unter Zeit- und Ereignis­druck am Ein­sat­zort sowie generell die 24-Stun­den-Bere­itschaften und Nachtschichten.
Zusät­zliche Belas­tun­gen durch den Ein­satz ergeben sich bei per­sön­lich­er unmit­tel­bar­er Betrof­fen­heit, durch das Aus­maß an Ver­ant­wor­tung (z.B. bei Führungsauf­gaben durch den Dien­st­grad), das Vorhan­den­sein neg­a­tiv­er Bew­er­tun­gen eines Ein­satzes sowie bei Selb­stvor­wür­fen, wenn man weiß oder glaubt, dass etwas falsch gelaufen ist.“
Feuer­wehrmann: „Wenn der Ein­satz läuft, ver­sucht man soweit wie möglich auf Rou­ti­nen und einge­spielte Abläufe zurück­zu­greifen. Das ist nicht ein­fach, denn jede Ein­satzsi­t­u­a­tion ist anders. Es kommt sehr auf das Ver­trauen in die eige­nen Fähigkeit­en, aber auch in die der Kol­le­gen an. Wir müssen als Team funk­tion­ieren. Das was man erlebt und sieht, ver­sucht man zunächst ein­mal gar nicht an sich her­ankom­men zu lassen. Umso wichtiger ist es, dass man nach einem Ein­satz Möglichkeit­en hat, das Geschehene zu ver­ar­beit­en. Und das nicht nur im Sinne ein­er pro­fes­sionellen Analyse – Was hät­ten wir anders/besser machen können/müssen? Was funk­tion­ierte gut? –, son­dern auch und ger­ade im Hin­blick auf die eige­nen Gefüh­le und Erleb­nisse während des Einsatzes.“
Experte: „Nach wie vor beste­ht in den ‚helfend­en Berufen‘ die Gefahr, dass eine eigene Hil­fs­bedürftigkeit nicht einge­s­tanden wird. Helfer neigen dazu, zu lang im Ein­satz zu bleiben und dabei ihre eige­nen Stress­reak­tio­nen zu überse­hen. Sie neigen dazu, sich in ihren Hil­festel­lun­gen weit über psy­chis­che und kör­per­liche Gren­zen hin­aus zu ver­aus­gaben oder ver­suchen im Anschluss an eine Katas­tro­phe ohne fremde Hil­fe zurechtzukom­men. Eigene Ver­let­zbarkeit wird geleugnet oder ver­drängt. Das über­wiegend männliche Ein­satz- und Ret­tungsper­son­al hat nach berufs­be­d­ingten Trau­ma­ta oft­mals Schwierigkeit­en, psy­chother­a­peutis­che Hil­f­sange­bote anzunehmen.
(Zu) viele leben immer noch mit dem Selb­stide­al eines Mannes, den nichts erschüt­tern kann und lehnen das Sprechen über Gefüh­le als „unmännlich“ ab. Sie haben die Vorstel­lung, trau­ma­tis­che Erfahrun­gen müssten an einem echt­en Mann „abprallen“. Hinzu kommt die Idee, immer hand­lungs­fähig sein und allzeit die Kon­trolle aufrechter­hal­ten zu müssen. Ist das nicht möglich, führt das zu ein­er akuten Diskrepanz zwis­chen Ide­al- und eigen­em Selb­st­bild. Ger­ade für solche Ein­satzkräfte sind schwere Ver­läufe von post­trau­ma­tis­chen Belas­tun­gen zu erwarten, da die damit ver­bun­de­nen Symp­tome von Schwäche und Hil­flosigkeit nicht mit dem eige­nen Selb­st­bild vere­in­bar erscheinen. Meist nehmen diese Ein­satzkräfte erst dann fach­liche Hil­fe in Anspruch, wenn sich ihre Prob­lematik nicht mehr länger leug­nen lässt, z.B. weil sie durch Schlaf- oder Funk­tion­sstörun­gen, unkonzen­tri­ertes oder unko­r­rek­tes Ver­hal­ten am Arbeit­splatz auf­fäl­lig wer­den. Häu­fig erfol­gt auf das Eingeste­hen der Schwäche eine völ­lige Dekom­pen­sa­tion. Zudem beste­ht für diese Ein­satzkräfte eine erhöhte Sucht­ge­fahr – ins­beson­dere in Bezug auf Alko­hol – sowie eine erhöhte Suizidgefährdung.“
Feuer­wehrmann: „Zum Glück bekom­men wir inzwis­chen auch nach den Ein­sätzen – speziell nach Großein­sätzen – Unter­stützung von Not­fallseel­sorg­ern oder Psy­cholo­gen. Ich habe das anfänglich für über­trieben erachtet. Andererseits
habe ich im Laufe mein­er beru­flichen Kar­riere auch Kol­le­gen erlebt, die an den Ein­drück­en eines Ein­satzes kaputt gegan­gen sind.“
Experte: „Das Ziel der frühzeit­i­gen Inter­ven­tion in der per­i­trau­ma­tis­chen Phase – d.h. in den ersten Stun­den nach einem trau­ma­tis­chen Ereig­nis – beste­ht darin, die Betrof­fe­nen zu unter­stützen, das Erleb­nis ohne schwere gesund­heit-liche Folgestörun­gen zu über­ste­hen und erste Schritte in Rich­tung Ver­ar­beitung einzuschla­gen. Zunächst ein­mal müssen nach dem Ein­satz basale Bedürfnisse wie Essen, Trinken, sich waschen, die Ein­satzk­lei­dung able­gen etc. befriedigt wer­den. Darüber hin­aus sind die Weit­er­gabe von Infor­ma­tio­nen, die Milderung phys­i­ol­o­gis­ch­er Reak­tio­nen und weit­er­führende psy­chosoziale Unter­stützung primäre Ziele der Inter­ven­tion. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, den Betrof­fe­nen zu helfen, die post­trau­ma­tis­che Reak­tion zu ver­ste­hen. Dazu gehört, ihnen begrei­flich zu machen, dass die unge­wohn­ten Empfind­un­gen, die sie bei sich wahrnehmen, nor­male Reak­tio­nen auf das Ereig­nis darstellen.
Mit der ver­stärk­ten Erforschung der psy­chis­chen Belas­tung speziell bei Ein­satzkräften wurde auch der Bedarf an ein­satzspez­i­fis­chen Präven­tion­s­maß­nah­men deut­lich. Die Unterteilung des Präven­tions­be­griffs in die Bere­iche Primäre, Sekundäre und Ter­tiäre Präven­tion erweist sich dabei als hil­fre­iche Gliederung.
Unter Primär­er Präven­tion wird das Ein­greifen vor Auftreten eines belas­ten­den Ein­satzes ver­standen, im Sinne ein­er Vor­sorge­maß­nahme. Sekundäre Präven­tion beschreibt das Ein­greifen zeitlich nach dem Auf­tauchen erster Symp­tome, mit dem Ziel, eine Chro-nifizierung zu ver­hin­dern. Ter­tiäre Präven­tion kennze­ich­net das Ein­greifen in einem Sta­di­um, in dem eine Störung bere­its stark aus­geprägt ist, mit dem Ziel, vorhan­dene Symp­tome zu mildern.
Es scheint, dass die Durch­führung von Inter­ven­tio­nen nach belas­ten­den Ein­sätzen prinzip­iell sin­nvoll sein kann. Dies lässt sich jedoch nicht gen­er­al­isieren und hängt von ver­schiede­nen Ein­flussfak­toren ab.“
Feuer­wehrmann: „Früher gab es so etwas wie ein Debrief­ing ja gar nicht. Da saß man nach dem Ein­satz zusam­men und trank ein Bier. Der eine erzählte mehr, der andere weniger. Manche tranken auch mehr als nur ein Bier. Es kam auch immer
darauf an, wer den Ein­satz geleit­et hat­te und wie der­jenige mit seinen Leuten sprach. Manch­mal passierte gar nichts. Als dann das Debrief­ing aufkam, wurde es zum Teil auch über­trieben. Dieses emo­tionale Nachempfind­en der Sit­u­a­tion in einem Ein­satz war und ist nicht jed­er­manns Sache. Deswe­gen ist es auch gut, wenn es Debrief­in­gs gibt, die sich nicht mit der emo­tionalen Aktivierung aufhal­ten – wo man also nicht nochmals das Erlebte gefühlsmäßig hochkom­men lässt. Es ist aber nicht immer leicht zu sagen, ob die eine oder die andere Meth­ode bess­er ist. Das muss ein Stück weit auch jed­er für sich selb­st entscheiden.“
Experte: „Die Nach­bear­beitung eines Ein­satzes läuft in der Regel in mehreren Phasen ab: Noch am oder in der Nähe des Ein­sat­zortes wird ein Ein­satz­ab­schluss, die soge­nan­nte Demo­bi­liza­tion, durchge­führt. Das Ein­satzgeschehen wird nochmals zusam­menge­fasst, es wer­den Hin­weise auf möglicher­weise nach dem Ein­satz auftre­tende psy­chis­che oder physis­che Reak­tio­nen bei den Helfern gegeben. Die Demo­bi­liza­tion kann auch mit größeren Grup­pen durchge­führt wer­den. Sie hat vor allem infor­ma­tiv­en Charak­ter und stellt den offiziellen Schluss des Ein­satzes dar. Alter­na­tiv hierzu gibt es die Kurzbe­sprechung, die einige Stun­den nach Ende des Ein­satzes, zum Beispiel am Ende ein­er Dien­stschicht, mit ein­er kleineren Zahl von Teil­nehmern durch-geführt wer­den kann und in der mehr Raum für indi­vidu­elle Inter­ak­tion ist.
Nach eini­gen Tagen sollte bei gegeben­er Indika­tion eine Nachbe­sprechung – das soge­nan­nte Debrief­ing – in einem geschützten Rah­men erfol­gen, in dem die Ein­satzkräfte ihre sub­jek­tiv­en Ein­drü-cke, Erfahrun­gen und Gefüh­le ansprechen kön­nen. Hier kom­men ide­al­er­weise sowohl psy­chosoziale Fachkräfte wie Seel­sorg­er, Sozialpäd­a­gogen oder Psy­cholo­gen als auch speziell geschulte Ein­satzkräfte zum Zuge. Im Debrief­ing geht es let­ztlich darum, sich sein­er Gefüh­le bewusst zu wer­den, diese zuzu­lassen, sich mit der Gruppe auszu­tauschen, die Nor­mal­ität der eige­nen kör­per­lichen und psy­chis­chen Reak­tio­nen nach einem Ein­satz anzuerken­nen und Tech­niken zur Stress­be­wäl­ti­gung anzuwenden.“
Das Bewusst­sein für den Umgang mit Belas­tun­gen bei Ein­satzkräften ist in den let­zten Jahren deut­lich gestiegen. In Deutsch­land wur­den bei Großschadensereignis­sen, wie etwa dem ICE-Unglück in Eschede 1998 oder dem Grube­nunglück bei Borken 1988, bei dem 51 Bergleute tödlich verunglück­ten, gezielt auch die Helfer in das Hil­fs- und Präven­tion­spro­gramm nach der Katas­tro­phe mit ein­be­zo­gen und pro­fes­sionell langfristig betreut. Dabei erfol­gte auch hier die nachträgliche Betreu­ung in der Regel durch speziell geschulte Teams in Form eines Debrief­in­gs. Ziel dieser Präven­tion­s­maß­nah­men war es, eine Chronifizierung erster Symp­tome zu ver­hin­dern. Den Schw­er­punkt bei Debrief­in­gs bilden in der Regel nach wie vor eher tech­nisch geprägte Ein­satz­nachbe­sprechun­gen. Den­noch sollen diese Besprechun­gen vor allem der Entwick­lung von akuten Stress­reak­tio­nen und post­trau­ma­tis­ch­er Symp­to­matik nach poten­ziell belas­ten­den Ereignis­sen vor­beu­gen. Das Aus­drück­en von Emo­tio­nen und der gemein­same Aus­tausch in der Gruppe mit anderen Betrof­fe­nen stellt eine wichtige Kom­po­nente für die Ver­ar­beitung des Erlebten dar.
Unter primär­er Präven­tion wird dage­gen das Trainieren, Schulen und Besprechen bere­its vor Auftreten eines belas­ten­den Ein­satzes ver­standen, ganz im Sinne ein­er Vor­sorge­maß­nahme. Das grundle­gende Ziel liegt darin, spez­i­fis­ches Wis­sen und spez­i­fis­che Fähigkeit­en zur Trau­maver­mei­dung oder zumin­d­est ‑abschwächung an mögliche Risiko­grup­pen zu ver­mit­teln, vorhan­dene Ressourcen zu stärken und Hil­f­s­net­zw­erke zu instal­lieren. Ange­boten wer­den vor allem Sem­i­nare. Zum Teil sind diese Maß­nah­men offene Ange­bote, zum Teil sind sie oblig­a­torisch­er Bestandteil der Aus­bil­dung. Die The­matik stellt aber meist noch keinen reg­ulären Bestandteil der offiziellen Aus­bil­dungspläne dar, eine Inte­gra­tion in die Aus­bil­dung beruht also auf der Ini­tia­tive der Ver­ant­wortlichen vor Ort.
Eine der umfassend­sten Unter­suchun­gen zum The­ma Präven­tion im Ein­satzwe­sen – durchge­führt in den Jahren 2007 und 2008 von der Lud­wig-Max­i­m­il­ians-Uni­ver­sität München – kommt zu fol­gen­den Schlussfol­gerun­gen: Ein­satzkräfte sind durch ihre Ein­satztätigkeit belastet und benöti­gen Begleitung, ins­beson­dere nach außergewöhn­lich belas­ten­den Ereignis­sen. Diese Begleitung sollte langfristig stat­tfind­en, nach­haltig sein, möglichst alle Betrof­fe­nen erre­ichen und vor einem Hin­ter­grund von regelmäßi­gen primär­präven­tiv­en Ver­anstal­tun­gen stat­tfind­en. Dabei soll­ten Nach­sorge­maß­nah­men an ein­er kog­ni­tiv­en Struk­tur ori­en­tiert sein und gezielte emo­tionale Aktivierung ver­mei­den. Die The­matik „ein­satzbe­d­ingte Belas­tung“ sollte Ein­gang in die Aus- und Weit­er­bil­dung aller Ein­satzkräfte find­en und im Bewusst­sein als eine Gefahr an der Ein­satzstelle ver­ankert wer­den, so dass ein selb­stver­ständlich­er Umgang mit psy­chis­ch­er Belas­tung möglich ist.
Zur Reduk­tion oder gar gän­zlichen Ver­mei­dung von post­trau­ma­tis­chen Belas­tungsreak­tio­nen wer­den fol­gende Empfehlun­gen gegeben:
Feuer­wehren und Ret­tung­sunter-nehmen soll­ten in ihrer Ver­ant­wor­tung als Arbeitgeber/Dienstherr eigene Präven­tion­sstruk­turen auf­bauen. Voraus­set­zung hier­für ist die Ein­rich­tung eines organ­i­sa­tion­sin­ter­nen Fach­bere­ich­es sowie die Bere­it­stel­lung entsprechen­der Planstellen.
Maß­nah­men der primären und sekundären Präven­tion soll­ten unter Ein­bindung bere­its tätiger Präven­tion­s­mi­tar­beit­er entwick­elt, aufeinan­der abges­timmt und umge­set­zt werden.
Eine flächen­deck­ende Durch­führung struk­turi­ert­er präven­tiv­er Schu­lun­gen durch kon­tinuier­liche Aus­bil­dung von Mul­ti­p­lika­toren (Peers, Seel­sorg­er im Ein­satzwe­sen, Fach­ber­ater Seel­sorge) sollte stattfinden.
Mul­ti­p­lika­toren soll­ten Mit­glied der jew­eili­gen Organ­i­sa­tion oder fest in die Struk­turen einge­bun­den sein. Die Ein­bindung psy­chosozialer Fachkräfte ist zu empfehlen.
Erforder­lich ist die Anbindung der Präven­tion­s­mi­tar­beit­er in definierte Struk­turen mit fach­lich­er Leitung, Super­vi­sion, Weit­er­bil­dungsange­boten und Maß­nah­men zur Qualitätssicherung.
Spez­i­fis­che Führungskräfteschu­lun­gen im Rah­men primär­er und sekundär­er Präven­tion sind durchzuführen.
Die Bere­it­stel­lung von spez­i­fis­chen Präven­tion­sange­boten für beson­ders belastete Wehren ist sicherzustellen, dies auch durch verbesserten Infor­ma­tions­fluss zwis­chen Mul­ti­p­lika­toren und Führungspersonal.
Weit­ere Unter­stützungsange­bote für belastete Ein­satzkräfte nach erfol­gter „klas­sis­ch­er“ Nach­sorge soll­ten vorge­hal­ten wer­den, die eher als Brücke zu weit­er­führen­den Ange­boten zu de-finieren ist.
Die Durch­führung von min­destens ein­mal jährlich stat­tfind­en­den psy­chosozialen „Übun­gen“ – ana­log zu tech­nis­chen Übun­gen –, die im Sinne eines Jahres­rück­blicks auf die The­matik eingehen.
Schließlich sollte eine klare Dif­feren­zierung der Ziel­grup­pen erfol­gen, Ein­satzkräfte soll­ten nicht durch Per­so­n­en betreut wer­den, die beim gle­ichen Ein­satz direkt Betrof­fene und/oder Ange­hörige betreut haben.
Die Ange­bots­dichte solch­er Maß­nah­men, wie die in den zehn genan­nten Punk­ten umschriebe­nen, ist in Deutsch­land zum gegen­wär­ti­gen Zeit­punkt noch eher ger­ing. Die Her­aus­forderung der Zukun­ft wird daher in ein­er kon­tinuier­lichen Weit­er­führung und dem Aus­bau von psy­chol­o­gis­ch­er Betreu­ung liegen, ins­beson­dere im Bere­ich der primären und der sekundären Präven­tion, um die psy­chis­che Gesund­heit der Feuer­wehrleute und Ret­tungskräfte zu erhalten.
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