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TK-Gesundheitsreport 2022

TK-Gesundheitsreport 2022
Beschäftigte nach der Pandemie: Folgen der Corona-Erkrankung im Fokus

Der TK-Gesundheitsreport 2022 fokussiert Post- und Long-COVID
© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Der Gesund­heit­sre­port 2022 der Tech­niker Krankenkasse (TK) blickt auf zwei Jahre Coro­na-Pan­demie zurück und fragt: “Wie geht es Deutsch­lands Beschäftigten?” Dabei betra­chtet die TK schw­er­punk­t­mäßig die Auswirkun­gen der Coro­na-Pan­demie. Neben der eigentlichen COVID-Infek­tion treten ver­stärkt Langzeit­fol­gen in den Fokus. Die TK befasst sich daher damit, inwiefern sich Post- und Long-COVID auf die Gesellschaft, das alltägliche Leben und das Gesund­heitssys­tem auswirken. Obgle­ich die Daten­lage noch über­schaubar ist, gibt es bere­its gesicherte Erken­nt­nisse, durch die Auswirkun­gen auf das Gesund­heitssys­tem genauer ermessen wer­den kön­nen und den Betrof­fe­nen geholfen wer­den kann. Daher wid­met die TK dem Ein­fluss von Long-COVID auf die Fehlzeit­en ein Son­derkapi­tel des Gesundheitsreports.

Hoher Krankenstand durch Long-COVID

Knapp ein Prozent der TK-ver­sicherten Erwerb­stäti­gen, die sich 2020 mit PCR-Test nach­weis­lich mit COVID-19 infiziert hat­te, war im Jahr 2021 mit der Diag­nose Long-COVID krankgeschrieben. Damit sorgt Long-COVID ins­ge­samt betra­chtet bei den Erwerb­stäti­gen bish­er zwar nur für einen rel­a­tiv gerin­gen Anteil am Gesamtkranken­stand – die Betrof­fe­nen sind mit durch­schnit­tlich 105 Tagen jedoch ver­gle­ich­sweise lange Zeit krankgeschrieben.

Viele Fehltage nach Corona-Infektion

Per­so­n­en mit ein­er leicht­en Coro­na-Infek­tion, die an Long-COVID erkrankt sind, waren 2021 durch­schnit­tlich 90 Tage krankgeschrieben. Long-COVID-Betrof­fene, die coro­n­abe­d­ingt mehr als sieben Tage im Kranken­haus lagen, waren im darauf­fol­gen­den Jahr im Schnitt 168 Tage krankgeschrieben. Bei den­jeni­gen, die im Kranken­haus beat­met wer­den mussten, waren es sog­ar durch­schnit­tlich 190 Tage. Zum Ver­gle­ich: Im Schnitt war jede TK-ver­sicherte Erwerb­sper­son im let­zten Jahr 14,6 Tage arbeit­sun­fähig gemeldet.

Nicht absehbare Auswirkungen von Long-COVID

Die Symp­tome von Long-COVID sind vielfältig und reichen von eingeschränk­ter Belast­barkeit und extremer Müdigkeit über Atem­not und Kopf­schmerzen bis hin zu Muskel- und Glieder­schmerzen. “Die Analyse zeigt: Wer von Long-COVID betrof­fen ist, hat lange mit dieser Krankheit — die uns noch viele Rät­sel aufgibt — zu tun”, sagt Dr. Jens Baas, Vor­standsvor­sitzen­der der TK. “Die Zahl der Long-COVID-Betrof­fe­nen erscheint mit knapp einem Prozent rel­a­tiv ger­ing. Aber das sind nur die Pati­entin­nen und Patien­ten, die auch mit dieser konkreten Diag­nose krankgeschrieben wor­den sind – wir gehen zusät­zlich von ein­er hohen Dunkelz­if­fer aus.”

Neue App hilft bei ausgeprägter Erschöpfung

Long-COVID-Betrof­fene mit den Symp­tomen ein­er aus­geprägten Erschöp­fung  unter­stützt die TK seit Ende Juni mit der “Fimo Health-App”. Dr. Jens Baas: “Starke Erschöp­fung gehört mit zu den häu­fig­sten Symp­tomen von Long-COVID. Die Fimo Health-App kann Betrof­fe­nen helfen, ihren All­t­ag zur erle­ichtern. Zum Beispiel mit einem Symp­tom­tage­buch, Gam­i­fi­ca­tion-Ele­menten sowie der Erfas­sung äußer­lich­er Ein­flüsse mit Hil­fe von Wear­ables oder Smartphone.”


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