Herausforderung verschiedene Nutzergewichte. Absturzsicherung -
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Absturzsicherung

Heraus­for­de­rung verschie­dene Nutzer­ge­wichte

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Die Deut­schen haben im Durch­schnitt zuge­nom­men. Gleich­zei­tig gibt es aber auch Mitar­bei­ter mit vergleichs­weise gerin­gem Gewicht. Auf diese Verän­de­run­gen müssen sich Herstel­ler von Persön­li­cher Schutz­aus­rüs­tung (PSA) einstel­len. Das Gewicht ist bei der Absturz­si­che­rung ein wich­ti­ger Faktor, der bei der Entwick­lung neuer Lösun­gen immer mitge­dacht werden muss. Worauf es dabei ankommt, zeigt Skylo­tec. Der Herstel­ler hat einen Band­fall­dämp­fer entwi­ckelt, der mit mögli­chen Nutzer­ge­wich­ten von 50 bis 140 Kilo­gramm eine große Gewichts­spanne abdeckt.

Das Tragen von PSAgA ist bei Arbei­ten in der Höhe verpflich­tend – also beispiels­weise auf Wind­ener­gie­an­la­gen, bei der Wartung indus­tri­el­ler Einrich­tun­gen oder an Hoch­haus­fas­sa­den. In der Regel besteht die Ausstat­tung aus Auffang­gurt und einem Verbin­dungs­mit­tel wie Seil oder Gurt­band mit Kara­bi­ner und Band­fall­dämp­fer. In dem unschein­bar wirken­den, für den Anwen­der aber unver­zicht­ba­ren Band­fall­dämp­fer, der zwischen Auffang­gurt und Anschlag­punkt einge­setzt wird, ist ein länge­res Band in mehre­ren Schlau­fen vernäht. Im Falle eines Abstur­zes reißt es stufen­weise auf und verrin­gert so die auftre­tende Stoß­kraft auf maxi­mal sechs Kilo­new­ton. Das bewahrt die abstür­zende Person vor schwe­re­ren Verlet­zun­gen, die bei Auffang­sys­te­men ohne dämp­fende Elemente auftre­ten: Bereits bei einer Fall­höhe von vier Metern wirken dann nämlich kurz­zei­tig Stoß­kräfte von mehr als 20 Kilo­new­ton auf die Auffangöse des Auffang­gur­tes und den Anschlag­punkt.

Gewichts­ex­treme im Fokus
Teil­weise kommen herkömm­li­che Band­fall­dämp­fer jedoch an ihre Gren­zen: Gemäß EN 355 müssen sie nur ein maxi­ma­les Gewicht von 100 Kilo­gramm unter sechs Kilo­new­ton abmil­dern. Bei einer schwe­re­ren Last wirkt ein deut­lich hefti­ge­rer Fangstoß, weil das Gewicht in den Endan­schlag des Band­fall­dämp­fers rutscht. Die Belas­tung über­steigt bei einem Auffang­weg von 1,75 Metern das nach der Norm erlaubte Höchst­maß. Dass ein Gewicht von 100 Kilo­gramm immer häufi­ger über­schrit­ten wird, liegt unter ande­rem daran, dass der durch­schnitt­li­che Erwach­sene in Deutsch­land in den vergan­ge­nen Jahren zuge­nom­men hat. Außer­dem ist Beschäf­tig­ten bei der Berech­nung des zuläs­si­gen Gesamt­ge­wich­tes häufig nicht bewusst, dass auch die am Körper getra­gene PSA oder mitge­nom­me­nes Werk­zeug rele­vant sein können. Wer etwa zur Wartung auf Indus­trie­tanks klet­tert oder in einem Hoch­re­gal­la­ger im Einsatz ist, trägt neben seiner PSAgA in der Regel noch mehr an seinem Körper: Schutz­helm, Sicher­heits­schuhe und Werk­zeug, manch­mal noch ein Funk­ge­rät – schon sind insge­samt ein paar Kilo­gramm dazu­ge­kom­men. Diese können in Summe entschei­dend sein und dazu beitra­gen, dass das Gesamt­ge­wicht eines Anwen­ders die 100‐Kilogramm‐Marke über­schrei­tet.
Manche Beschäf­tigte muss­ten bislang also ganz genau rech­nen, bevor sie sich an den Aufstieg zu ihrem hoch gele­ge­nen Arbeits­platz gemacht haben. Für dieses Problem suchte Skylo­tec nach einer passen­den Lösung. Das Ergeb­nis ist ein kanten­ge­eig­ne­ter Band­fall­dämp­fer namens „Skysafe Pro“. Der Herstel­ler von Absturz­si­che­run­gen legte bei der Entwick­lung einen Schwer­punkt auf die Sicher­heit von Anwen­dern mit vergleichs­weise höhe­rem Körper­ge­wicht.
Gleich­zei­tig vernach­läs­sig­ten die Exper­ten aber auch den Gegen­pol nicht. Denn was passiert, wenn ein Nutzer zu leicht ist? Herkömm­li­che Band­fall­dämp­fer lösen dann erst gar nicht aus und der Fangstoß kann daher nicht redu­ziert werden. Auffang­gurt oder Anschlag­punkt werden durch die auftre­ten­den Stoß­kräfte beschä­digt, und das Verlet­zungs­ri­siko für den Anwen­der steigt immens. Hier sind beson­ders Frauen oder auslän­di­sche Beschäf­tigte betrof­fen; das durch­schnitt­li­che Körper­ge­wicht von Asia­ten zum Beispiel beträgt nur zirka 57 Kilo­gramm. Die Entwick­ler konzi­pier­ten den Band­fall­dämp­fer also so, dass er im Absturz­fall auch bereits bei einem vergleichs­weise gerin­gen Gewicht von nur 50 Kilo­gramm aufreißt. Der „Skysafe Pro“ ist somit ein Produkt, das eine Problem­lö­sung über Stan­dard­an­for­de­run­gen hinaus bietet und gleich­zei­tig für einfa­che Hand­ha­bung steht.
Rich­tige Anwen­dung wird erleich­tert
Wie Statis­ti­ken bele­gen, passie­ren Arbeits­un­fälle häufig nicht, weil Beschäf­tigte ihre PSAgA nicht tragen, sondern weil sie sie falsch verwen­den. Bei der Auswahl­mög­lich­keit verschie­de­ner Gewichts­klas­sen ist das Risiko höher, zum falschen Band­fall­dämp­fer zu grei­fen. Die Folgen können verhee­rend sein. Der „Skysafe Pro“ hinge­gen leis­tet allen Beschäf­tig­ten, die mit Ausrüs­tung 50 bis 140 Kilo­gramm auf die Waage brin­gen, bei einem Absturz über­le­bens­wich­tige Dienste. Die Sorgen, ob Band­fall­dämp­fer und Gesamt­ge­wicht zusam­men­pas­sen, dürf­ten bei dieser Band­breite über­flüs­sig sein. Denn der moderne Dämp­fer deckt als erster seiner Art über­haupt die Spanne von 50 bis 140 Kilo­gramm Gewicht ab. Zudem erfüllt er die Anfor­de­run­gen der EN 355 an einen Band­fall­dämp­fer. Je nach Gesamt­last des Anwen­ders mit seiner Ausrüs­tung reißen bei einem Sturz zwei Dämp­fer­sys­teme in acht Stufen zeit­ver­setzt auf und mildern den Fangstoß ab. Ein Fall­in­di­ka­tor kenn­zeich­net farb­lich, wenn der Band­fall­dämp­fer durch einen Absturz oder eine Stoß­be­las­tung beschä­digt wurde und somit nicht mehr verwen­det werden darf.
Wenn es um die Sicher­heit der Anwen­der geht, bietet der „Skysafe Pro“ neben der großen Gewichts­band­breite weitere Vorteile. So verhin­dert seine spezi­elle Konstruk­tion, dass es nicht mehr zu einem soge­nann­ten Kurz­schluss kommen kann. Dies kann bei herkömm­li­chen Band­fall­dämp­fern in Y‐Form der Fall sein, wenn beide Kara­bi­ner­arme nicht auf einer Höhe ange­bracht werden und sich dadurch gegen­sei­tig behin­dern. Darauf müssen Anwen­der mit dem „Skysafe Pro“ nun nicht mehr geson­dert achten. Denn es kommt nicht länger darauf an, ob der zweite Kara­bi­ner­arm etwa an einer Halte­öse am Gurt oder an einer ande­ren tiefe­ren Stelle im System befes­tigt ist. Der Aufriss des Band­fall­dämp­fers wird bei einem Absturz nicht gestoppt, die dämp­fende Wirkung hält daher an. Dies ist möglich, weil die Arme am Verbin­dungs­mit­tel flexi­bel befes­tigt sind und somit mitrut­schen, wenn der Band­fall­dämp­fer aufreißt.
Nicht nur Beschäf­tigte nahezu aller Gewichts­klas­sen können sich mit dem inno­va­ti­ven Band­fall­dämp­fer von Skylo­tec siche­rer fühlen, sondern auch ihre Arbeit­ge­ber. Denn sie tragen Verant­wor­tung für die Sicher­heit ihrer Ange­stell­ten, zumal vor allem in klei­ne­ren Betrie­ben die Ausrüs­tung für Arbei­ten in der Höhe selte­ner und daher von unter­schied­li­chen Mitar­bei­tern genutzt wird. Um den unter­schied­li­chen Körper­ge­wich­ten seiner Beschäf­tig­ten zu entspre­chen, musste ein Unter­neh­mer bislang mehrere Band­fall­dämp­fer anschaf­fen. Dank der großen Gewichts­spanne des „Skysafe Pro“ ist das nicht mehr nötig. Damit wissen Arbeit­ge­ber ihre Mitar­bei­ter in absturz­ge­fähr­de­ten Berei­chen nicht nur im siche­ren Einsatz. Sie können die Tätig­kei­ten auch flexi­bler planen und sparen über­dies noch Kosten, weil sie weni­ger Dämp­fer anschaf­fen müssen.
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