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Gehörschutz

Otoplas­ti­ken lohnen sich

An vielen Arbeitsplätzen in der Industrie ist Gehörschutz Pflicht. Die Marke ForSec bietet maßgeschneiderte PSA-Lösungen für die Ohren. Foto: © ForSec
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Beschäf­tigte verwen­den beim Gehör­schutz häufig Stan­dard­lö­sun­gen, die nicht auf ihre Bedürf­nisse ange­passt sind. Sie werden daher ungerne oder nicht dauer­haft getra­gen und bieten somit zumeist keinen ausrei­chen­den Schutz. Sinn­volle Alter­na­ti­ven bieten Otoplas­ti­ken, wie sie unter der Marke ForSec vertrie­ben werden. Spezia­lis­ten beglei­ten Unter­neh­men bei der Beschaf­fung – von der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung bis zum ferti­gen Gehör­schutz.

Lärm gehört zu den häufigs­ten Gefähr­dun­gen am Arbeits­platz. In Deutsch­land sind laut der Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin rund fünf Millio­nen Arbeit­neh­mer gehör­ge­fähr­den­dem Lärm ausge­setzt. Wer täglich in der indus­tri­el­len Produk­tion oder mit Maschi­nen arbei­tet, riskiert massive Hörschä­den. Lang­fris­tige Folgen können Taub­heit, Kreis­lauf­pro­bleme oder erhöh­ter Blut­druck sein – und Ausfall­zei­ten, die sich kein Unter­neh­men dauer­haft leis­ten will. Gehör­schutz ist für sie daher uner-lässlich. Was häufig unter­schätzt wird: Beschwer­den können schon bei einem mitt­le­ren Dauer­schall­pe­gel von 80 dB auftre­ten. Das entspricht der Laut­stärke eines lauten Gesprächs oder eines vorbei­fah­ren­den Autos. Aus gutem Grund sind Arbeit­ge­ber daher gemäß EN 352 verpflich­tet, ihre Mitar­bei­ter schon ab diesem Grenz­wert mit geeig­ne­tem Gehör­schutz als Teil ihrer Persön­li­chen Schutz­aus­rüs­tung (PSA) auszu­stat­ten. Ab einem Wert von 85 dB muss der Arbeit­ge­ber zudem regel­mä­ßig über­prü­fen, ob der Gehör­schutz auch von den Beschäf­tig­ten getra­gen wird.

Auf den Arbeits­platz kommt es an
In der Regel verfü­gen alle Betriebe daher über ein soge­nann­tes Lärm­ka­tas­ter, das etwa von der zustän­di­gen Berufsgenos-senschaft erstellt wurde. „Darin ist auf-geführt, welcher Arbeits­platz wel-chem Lärm­pe­gel ausge­setzt ist“, erläu­tert Thomas Frey­al­den­ho­ven. Der gelernte Hörge­rä­te­akus­ti­ker­meis­ter ist seit über 15 Jahren im Arbeits­schutz tätig und berät Unter­neh­men in Fragen rund um den Gehör­schutz. Dazu nutzt er das Lärm­ka­tas­ter als Grund­lage, auch wenn eine Werks­be­sich­ti­gung für ihn unver­zicht­bar ist.
„Nur mit einer Bege­hung vor Ort lassen sich die Gege­ben­hei­ten genau prüfen, lässt sich ein Gesamt­bild erfas­sen“, sagt der Fach­mann. Er weiß, wovon er spricht, denn für die Marke ForSec ist er nahezu täglich in Unter­neh­men unter­wegs, um opti­male Gehör­schutz­kon­zepte zu entwi­ckeln. Frey­al­den­ho­ven unter­stützt die Unter­neh­men etwa bei der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung und prüft, in welchen Berei-chen die Mitar­bei­ter welcher Lärm­be­las­tung ausge­setzt sind. „Davon ist abhän­gig, welche Filter später in den Gehör­schutz einge­setzt werden“, so Frey­al­den­ho­ven. Er bestimmt dabei, welche Frequen­zen gedämpft werden und welche hörbar blei­ben sollen. „Das hängt immer vom jewei­li­gen Arbeits­platz ab“, berich­tet der Experte. Beschäf­tigte in Produk­ti­ons­stät­ten beispiels­weise benö­ti­gen einen ande­ren Filter als ein Gabel­stap­ler­fah­rer, der in der Ferti­gung, in Lager­hal­len und auf Verkehrs­we­gen im Außen­ge­lände unter­wegs ist. „Denn dann ist er auch auf stra­ßen­ver­kehrs­taug­li­chen Gehör­schutz ange­wie­sen“, so Frey­al­den­ho­ven. In jedem Fall soll der Träger im Lärm­be­reich geschützt werden, seine Umge­bung aber trotz­dem weiter­hin wahr­neh­men.
Entschei­dend ist dabei nicht nur das Wissen über die Lärm­be­rei­che, sondern auch die Ausstat­tung der Mitar­bei­ter mit anato­misch passen­dem Gehör­schutz. In den meis­ten Fällen wählen Unter­neh­men Einweg- oder Mehr­weg­pro­dukte wie fertig geformte Gehör­schutz­stöp­sel oder Bügel-stöpsel. Das Problem: Sie werden oft nicht korrekt ange­wen­det. Entwe­der werden sie nicht tief genug einge­führt, sind veral­te­tet oder verschmutzt. Das verrin­gert die Dämp­fung – und kann zu Gehör-schäden führen. Zusätz­li­cher Nach­teil: Sie sind nicht immer opti­mal auf den Lärm­ar­beits­be­reich ange­passt – und erst recht nicht spezi­ell auf die Anato­mie des Ohres des Trägers abge­stimmt. Doch nur wenn PSA opti­mal sitzt, wird sie auch gerne und dauer­haft getra­gen. Teil­weise verzich­ten Beschäf­tigte auch auf ihren Gehör­schutz, weil er beim Tragen von weite­ren Teilen der PSA wie Schutz­brille oder Schutz­helm als störend und lästig empfun­den wird. „Das muss nicht sein“, stellt Thomas Frey­al­den­ho­ven klar. Denn inzwi­schen bieten PSA-Hersteller wie ForSec längst passende Lösun­gen, die an die Anato­mie des Ohres des jewei­li­gen Trägers ange­passt sind.
Indi­vi­du­ell auf den Träger ange­passt
Bei Gesprä­chen mit Unter­neh­men stellt Frey­al­den­ho­ven oftmals fest, dass die Möglich­kei­ten indi­vi­du­el­ler PSA gar nicht bekannt sind. „Viele Arbeit­ge­ber und Beschäf­tigte wissen nicht, dass es in Form von Otoplas­ti­ken mitt­ler­weile maßge­schnei­der­ten Gehör­schutz gibt“, berich­tet der Experte. Otoplas­ti­ken sind eine Sonder­form der fertig geform­ten Gehör­schutz­stöp­sel.
Die Beson­der­heit: Sie sind indi­vi­du­ell nach dem Ohr und insbe­son­dere nach dem Gehör­gang des Trägers geformt. Zudem kommen spezi­elle, auf die indi­vi­du­elle Lärm­be­las­tung abge­stimmte Filter zum Einsatz, die verschie­dene Frequen­zen dämmen, während andere jedoch hörbar blei­ben. So wird der Arbei­ter vor stören­den und gesundheitsschäd-lichen Geräu­schen geschützt. Andere Geräu­sche – etwa das Signal einer Alarm­si­rene oder die mensch­li­che Stimme – blei­ben für ihn dage­gen hörbar. „Das mini­miert die Unfall­ge­fahr, denn der Arbei­ter ist in seiner Wahr­neh­mung nicht beein­träch­tigt“, bringt Frey­al­den­ho­ven die Vorteile auf den Punkt.
Zusätz­li­ches Plus: Otoplas­ti­ken haben nicht nur dämmende Eigen­schaf­ten, sondern sind auch luft­durch­läs­sig. Dies ermög­licht eine Luft­zir­ku­la­tion und verhin­dert, dass die Tempe­ra­tur inner­halb des Ohres ansteigt und Kondens­was­ser entsteht. „Bereits bestehende Entzündun-gen im Ohr werden durch Wärme noch geför­dert. Wer sich also etwa einen Einweg-Gehörschutz einsetzt, beschleu-nigt unbe­wusst eine Erkran­kung“, sagt Frey­al­den­ho­ven. Mit Otoplas­ti­ken dage­gen lässt sich dieses Risiko mini­mie­ren. Und so lassen sich letzt­lich auch die Ausfall­zei­ten der Mitar­bei­ter redu­zie­ren. Auf ihren indi­vi­du­el­len Gehör­schutz müssen die Arbei­ter dabei nicht lange warten. „Wir können inner­halb von drei Wochen nach der Anpas-sung liefern“, sagt ForSec-Experte Frey­al­den­ho­ven.
Danach besucht er den Betrieb erneut, um gemäß der Tech­ni­schen Regeln zur Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung die vom Herstel­ler gewähr-leistete Schutz­wir­kung der Otoplas­ti­ken zu über­prü­fen. Diese Funktionskon-trolle muss maxi­mal sechs Monate nach dem Liefer­da­tum durch­ge­führt werden. Häufig tragen die Mitar­bei­ter ihren Gehör­schutz erst einmal zur Probe. So wissen sie nach kurzer Zeit, ob es drückt und bei Bedarf Korrek­tu­ren vorge-nommen werden müssen. „Das gehört dann zum Service. Natür­lich können wir auch die regel­mä­ßig wieder­keh­ren­den Funk­ti­ons­kon­trol­len durch­füh­ren, die im Abstand von höchs­tens zwei Jahren vorge­schrie­ben sind“, berich­tet Freyal-denhoven.
Fest steht also: Wer seine Mitar­bei­ter mit indi­vi­du­ell ange­pass­tem Gehör­schutz ausstat­tet, inves­tiert nicht nur in ihre Sicher­heit, sondern auch in ihre Gesund­heit. Und die Beschäf­tig­ten haben keine Ausrede mehr, warum sie ihre PSA für die Ohren nicht getra­gen haben.
A+A: Halle 03/E51
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