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Atemschutzmasken von Skylotec

Während der Pandemie und danach
Atmungsaktiv und angenehm zu tragen

Als weltweit agieren­des Unternehmen und bish­er für Absturzsicherung bekan­nte Marke hat Sky­lotec im ver­gan­genen Jahr sein Pro­gramm um leicht­en Atem­schutz erweit­ert und wird über die Coro­na-Pan­demie hin­aus medi­zinis­che Gesichts­masken und Masken für den Atem­schutz (FFP-Atem­schutz­masken) pro­duzieren. Das deutsche Fam­i­lienun­ternehmen ver­fügt als Her­steller von Schutzaus­rüs­tung über eine mehr als 70-jährige Erfahrung und entsprechende Sys­teme zur Qual­itätssicherung in der Pro­duk­tion. Sicher­heitsin­ge­nieur fragte den Geschäfts­führer Dr. Kai Rin­klake zum Stand der Dinge.

Herr Dr. Rin­klake, Sie haben Ende 2020 Ihr Pro­gramm um Atem­schutz erweit­ert und mit der Pro­duk­tion begonnen. Wie hat sich die Nach­frage entwickelt?

Die Nach­frage bei uns ist schwank­end, wie auch am gesamten Markt. Wir haben das teil­weise sehr extrem wahrgenom­men. In der einen Woche war der Bedarf noch so drin­gend, dass sofor­tige Liefer­un­gen ange­fragt wur­den. Eine Woche später hieß es: „Wir haben kein Inter­esse, unsere Lager sind voll.“ Das lag zum einen an unter­schiedlichen Vorschriften zum Tra­gen von Masken und schwank­enden Inzi­den­zen. Zum anderen stellt die Nach­frage während der Coro­na-Pan­demie keinen Bedarf dar, aus dem sich ein geregel­ter und sta­bil­er Markt entwick­elt. Schließlich kon­nten Einzel­händler ihre Einkäufe und Lagerbestände nicht auf­grund von Erfahrungswerten pla­nen. Aktuell aber sta­bil­isiert sich die Nachfrage.

Wie beurteilen Sie die Ver­wen­dung von FFP2-Masken, die ihren Ursprung im Arbeitss­chutz haben und jet­zt auch im pri­vat­en All­t­ag gebraucht werden?

FFP-Masken sind ein Arbeitss­chutzpro­dukt und für pro­fes­sionelle Anwen­der entwick­elt. Sie dür­fen nur nach Unter­weisung, Risikobe­w­er­tung und Vor­sorge­un­ter­suchun­gen einge­set­zt wer­den, um etwa Schä­den durch das erschw­erte Atmen zu ver­hin­dern. Wenn Träger nicht mit ihnen ver­traut sind, beste­ht ein erhöht­es Risiko, diese Masken nicht kor­rekt zu ver­wen­den. Eine FFP2-Maske ist etwa so auszuwählen, dass ihre Form zum jew­eili­gen Gesicht des Trägers passt. Sie ist kor­rekt anzule­gen und durch den Träger auf einen dicht­en Sitz zu über­prüfen. Erfol­gt dies nicht, strömt Luft an der Maske vor­bei. Sie ist nut­z­los oder zumin­d­est weit­ge­hend wirkungs­los. Hinzu kommt, dass von FFP-Masken ein zusät­zlich­es Risiko für Men­schen mit Atemwegsprob­le­men, Kinder oder ältere Men­schen aus­ge­hen kann. Auf­grund des erhöht­en Atemwider­standes sind Pausen vorgeschrieben und lange Tragedauern begren­zt. Der höhere Atemwider­stand solch­er Masken führt zudem dazu, dass diese oft lock­er­er aufge­set­zt oder zwis­chen­durch vom Gesicht gezo­gen wer­den. Auch in solchen Fällen ist die Schutzwirkung nicht exis­tent. Der Schritt der Bun­desregierung war daher richtig, zur Eindäm­mung der Pan­demie nicht nur das Tra­gen von FFP2-Masken vorzuschreiben. Solche Pro­duk­te beispiel­sweise auf Zug­fahrten oder im Unter­richt über Stun­den zu tra­gen, ohne eben diese gel­tenden Vorschriften einzuhal­ten, darf mein­er Mei­n­ung nach nicht ange­ord­net wer­den – ins­beson­dere nicht für Kinder oder ältere Men­schen. Die Erlaub­nis, auch medi­zinis­che Gesichts­masken ver­wen­den zu dür­fen, ist daher sin­nvoll. Schließlich sind auch solche Masken wirk­sam, fil­tri­erend, aber den­noch leichter zu dur­chat­men. Masken vom Typ IIR beispiel­sweise bieten einen begren­zten Eigen­schutz. Dieser allerd­ings wird durch das Robert-Koch-Insti­tut als aus­re­ichend erachtet, um eine Über­tra­gung zu ver­hin­dern, wenn bei­de Seit­en eine solche Maske tra­gen. Die Erfahrun­gen haben let­z­tendlich auch gezeigt, dass die Ver­wen­dung von zer­ti­fizierten medi­zinis­chen Masken anstelle von Stoff­masken einen entschei­den­den Beitrag geleis­tet hat, die Infek­tion­szahlen zu senken.

Müssen Sie nicht befürcht­en, ein Überange­bot an Masken zu haben, wenn erst ein Großteil der Bevölkerung gegen das Coro­na-Virus geimpft wurde?

Davon gehen wir nicht aus. Es ist ein­er­seits noch nicht abse­hbar, wie lange es dauert, bis diejeni­gen, die sich impfen lassen möcht­en, auch tat­säch­lich geimpft sind. Außer­dem kön­nen wir lei­der nicht auss­chließen, dass es nach Coro­na weit­ere Pan­demien geben wird. Im All­t­ag wer­den daher weit­er­hin Masken gebraucht wer­den, um sich und andere Men­schen vor Infek­tio­nen zu schützen. Auf der anderen Seite gibt es im Gesund­heitswe­sen und auch in der Indus­trie viele Anwen­dungs­bere­iche, in denen Masken mit ein­er Schutzwirkung auch außer­halb von Pan­demien sin­nvoll und nicht zulet­zt vorgeschrieben sind. Daher war es von Beginn an Teil unser­er langfristi­gen Über­legun­gen, auch für diese Tätigkeit­en Schutz­masken zu pro­duzieren. Diesen Markt gab es vor der Pan­demie, es wird ihn auch danach geben.

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