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Gesucht: Schutz für komplexe Meisterwerke

Handverletzungen minimieren
Gesucht: Schutz für komplexe Meisterwerke

Die Hände zählen zu unseren wichtig­sten Arbeitsin­stru­menten. Um sie vor Ver­let­zun­gen zu bewahren, benöti­gen sie einen Schutz, der exakt auf die Anforderun­gen am Arbeit­splatz abges­timmt ist. Entschei­dend hier­für sind eine sorgfältige Auswahl und die richtige Nutzung von Schutzhandschuhen.

Die Grund­lage des Arbeitss­chutzes bildet das Arbeitss­chutzge­setz. Es basiert auf dem Grundge­setz, welch­es jedem Men­schen das Recht auf Leben und kör­per­liche Unversehrtheit zusichert. „Arbeit­ge­ber haben eine Für­sorgepflicht gegenüber ihren Mitar­beit­ern. Das heißt konkret, dass ein Unternehmer alle Maß­nah­men tre­f­fen muss, damit ein Angestell­ter kein­er Unfall- oder Ver­let­zungs­ge­fahr aus­ge­set­zt wird oder durch anhal­tend hohe Belas­tun­gen eine chro­nis­che Erkrankung erlei­det“, erk­lärt Axel Hauber, Arbeitss­chutzmedi­zin­er in Bonn. Dieses Prinzip gilt auch für den Hand­schutz: „Hände sind kom­plexe Meis­ter­w­erke. Wer­den sie ver­let­zt, kann das weitre­ichende Fol­gen haben. Umso wichtiger ist ein angemessen­er, exakt auf den Arbeit­splatz abges­timmter Handschutz.“

Häufig Hand- und Fußverletzungen

Hand- oder Fußver­let­zun­gen zählen dabei zu den häu­fig­sten Ver­let­zun­gen am Arbeit­splatz. Rund 30 Prozent aller „nicht tödlichen Ver­let­zun­gen“ machen äußere Ver­let­zun­gen wie Hand­schnit­twun­den aus, die sich mit den richti­gen Hand­schuhen zumeist ver­mei­den ließen. Zudem kommt es häu­fig zu Frak­turen, Fleisch- und Schür­fwun­den, Verätzun­gen oder auch Aus­trock­nun­gen und Kontaktallergien.

Mit pro­fes­sionellem Hand­schutz unter­stützt der Her­steller Ejen­dals Unternehmen dabei, solche Arbeit­sun­fälle zu ver­hin­dern. „Schutzhand­schuhe gehören zur Per­sön­lichen Schutzaus­rüs­tung und sind immer dann auszuwählen, wenn nach Sub­sti­tu­tion­sprü­fung, tech­nis­chen und organ­isatorischen Maß­nah­men ein Restrisiko verbleibt“, erk­lärt Wern­er Schwarzberg­er, ver­ant­wortlich für die D‑A-CH-Region des schwedis­chen Unternehmens.

So vielfältig wie die Berufsgruppen

Während Arbeit­splätze und ‑sit­u­a­tio­nen immer kom­plex­er wer­den, steigen zugle­ich die Anforderun­gen an den Hand­schutz. „Im Umgang mit Met­allen, Spä­nen oder weit­eren schar­fkanti­gen Gegen­stän­den braucht es einen hochw­er­ti­gen Schnittschutzhand­schuh. Außen­tätigkeit­en bei Minus­graden ver­lan­gen nach einem Käl­teschutz. Bei Mon­tage- und Fein­mechaniker­ar­beit­en ist eine gute Hap­tik gefragt. Schweißer müssen vor Hand­ver­bren­nun­gen geschützt wer­den und der Chemikalien­hand­schuh muss eine zuver­läs­sige Bar­riere bieten”, gibt der Experte einige Beispiele für die große Band­bre­ite an Schutzzielen.

Grundsätzliche Anforderungen

Hinzu kommt eine Vielzahl an weit­eren Kri­te­rien, unab­hängig vom jew­eili­gen Ein­satzz­weck: „Ele­men­tar ist zum Beispiel schlicht die richtige Hand­schuh­größe. Immer gehören der hohe Tragekom­fort und die Bewe­gungs­frei­heit dazu – son­st kön­nte der Hand­schuh unbe­wusst oder acht­los aus­ge­zo­gen wer­den, was ein großes Unfall­risiko birgt. Und natür­lich spielt auch das ansprechende Design eine Rolle“, ergänzt Schwarzberger.

Beratung und Schulung

Mit 320 Hand­schuh­mod­ellen und 140 Sicher­hheitss­chuh­vari­anten, die opti­mal auf den Träger und jeden Ein­satz abges­timmt sind, ver­fügt Ejen­dals über ein umfassendes Sor­ti­ment an Hand- und Fußschutz. „Ober­ste Prämisse ist bei uns die einge­hende Kun­den­ber­atung. Denn nur, wenn das richtige Pro­dukt aus­gewählt und kon­se­quent getra­gen wird, kann es auch den Mitar­beit­er schützen”, unter­stre­icht der Experte. Neben fachkundi­ger Beratung gehören neuerd­ings auch Schu­lun­gen zum ganzheitlichen Kun­denser­vice: Zu diesem Zweck wurde aktuell die Ejen­dals Akademie gegründet.


Richtiger Umgang mit Schutzhandschuhen

Für die sichere Nutzung von Schutzhand­schuhen sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Hand­chirurgie (DGH) fol­gende Grun­dregeln zu beachten:

  • nur die für die Tätigkeit nach Gefährdungs­beurteilung vorge­se­henen Schutzhand­schuhe benutzen
  • nur unbeschädigte, innen saubere und trock­ene Schutzhand­schuhe tragen
  • Schutzhand­schuhe nur mit sauberen, trock­e­nen Hän­den anziehen
  • ver­schwitzte Schutzhand­schuhe wechseln
  • nur die per­sön­lich zuge­ord­neten Schutzhand­schuhe benutzen
  • Ein­mal­hand­schuhe nur ein­mal verwenden
  • max­i­male Tragedauer von Chemikalien­schutzhand­schuhen beacht­en und zuvor auf Dichtigkeit prüfen
  • Stulpe von Chemikalien­schutzhand­schuhen umschlagen
  • benutzte Hand­schuhe so ausziehen, dass ein Kon­takt mit den anhaf­ten­den Arbeitsstof­fen ver­mieden wird
  • bei Haut­prob­le­men Vorge­set­zten und Betrieb­sarzt informieren

www.dg‑h.de

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