Schutz vor Frost – und mehr. Kältehandschutz -
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Kältehandschutz

Schutz vor Frost – und mehr

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Kälte­hand­schutz muss heut­zu­tage mehr leis­ten, als nur die Hände bei eisi­gen Tempe­ra­tu­ren warm zu halten. So darf er etwa das Fein­ge­fühl der Finger nicht bein­träch­ti­gen und sollte bequem sein, damit er getra­gen wird und tatsäch­lich schützt. Bei der Produk­tion sind außer­dem die Einhal­tung von Normen, die Berück­sich­ti­gung unter­schied­li­cher Einsatz­be­rei­che sowie das Mate­rial und die Quali­tät entschei­dend. Wie ein Entwick­ler und Produ­zent von Schutz­hand­schu­hen seine Auswahl trifft und die Güte prüft, verrät das Unter­neh­men W+R.

Beschäf­tigte, die auch bei eisi­gen Tempe­ra­tu­ren arbei­ten, müssen oftmals dem Frost trot­zen. Das funk­tio­niert nur mit einer Persön­li­chen Schutz­aus­rüs­tung, die vor Kälte schützt. Dazu zählen auch Kälte­schutz­hand­schuhe, die die Hände des Trägers warm halten. Doch nicht allein das: Der Hand­schuh soll bequem sein und ein anspre­chen­des Design haben. Zudem darf er die Finger­fer­tig­keit des Trägers nicht beein­träch­ti­gen.

Grund­lage ist die Norm EN 511

Hand­schuh­her­stel­ler wie W+R kennen diese Anfor­de­run­gen. Das Unter­neh­men aus Metzin­gen liefert mit Produk­ten im Bereich Kälte­schutz unter­schied­li­che Lösun­gen, beispiels­weise für den Lebens­mit­tel­be­reich, die Auto­mo­bil­in­dus­trie, das Bauhand­werk, das Mili­tär, die Poli­zei oder für Sport­an­wen­dun­gen in Form von Ski‐ oder Motor­rad­hand­schu­hen. Jedes Modell unter­liegt dabei einem indi­vi­du­ell defi­nier­ten Produk­ti­ons­pro­zess, einer laufen­den Quali­täts­prü­fung und -siche­rung nach DIN ISO 9001 und der inter­na­tio­na­len Umwelt­ma­nagement­norm DIN ISO 14001 sowie spezi­el­len Verar­bei­tungs­vor­schrif­ten und Vorga­ben von Marken­lie­fe­ran­ten.

Die Grund­lage jeder Entwick­lung von Kälte­hand­schutz ist die Norm EN 511. Sie gilt für Hand­schuhe, die resis­tent gegen Konvektions‐ und Kontakt­kälte sowie wasser­fest sind. Die Konvek­ti­ons­kälte, also die durch­drin­gende Kälte, betrifft Menschen, die sich den ganzen Tag in Berei­chen mit nied­ri­gen Tempe­ra­tu­ren aufhal­ten. Anders ist es etwa bei Beschäf­tig­ten im Kühl­haus, die mit tief­ge­fro­re­nen Produk­ten in Berüh­rung kommen: Hier spricht man von Kontakt­kälte.

Um für Nutzer in unter­schied­li­chen Einsatz­fel­dern die jeweils passende Lösung zu entwi­ckeln, steht W+R in engem Kontakt mit Kunden und Liefe­ran­ten. „Wir konzi­pie­ren jeden Schutz­hand­schuh wie einen hoch­wer­ti­gen Mode­hand­schuh, der dann unter Verwen­dung ausge­wähl­ter Mate­ria­lien so konfek­tio­niert wird, dass er opti­mal sitzt und schützt. Egal, für welches Einsatz­ge­biet“, erklärt Wolf­gang Burk­hardt, Head of Divi­sion Indus­try, die Philo­so­phie des Unter­neh­mens. „Beson­de­ren Wert legen wir auf gute Pass­form und hohen Trage­kom­fort. Denn ein unbe­que­mer und deshalb unge­tra­ge­ner Hand­schutz bringt keine Sicher­heit.“

Mit Hightech‐Materialien gegen die Kälte

Um das passende Mate­rial auszu­wäh­len, müssen zunächst die Anfor­de­run­gen der Träger unter­sucht werden: So benö­ti­gen etwa Stap­ler­fah­rer, Bauar­bei­ter oder Automobil‐Testfahrer Schutz vor Kälte bei der Ausübung ihrer ganz­jäh­ri­gen Tätig­keit bei wech­seln­den Bedin­gun­gen. Auch für Arbei­ten an Solar‐ und Offshore‐Anlagen wird dieser Schutz vor der soge­nann­ten Konvek­ti­ons­kälte gebraucht.

Bei dieser durch­drin­gen­den Kälte, die den Hand­schuh­trä­ger den ganzen Tag umgibt, werden je nach Anfor­de­rung Isolie­run­gen in den Hand­schu­hen einge­setzt: „Hier empfiehlt sich eine Einlage aus weichem Baum­wol­lin­nen­fut­ter wie bei unse­rem Hand­schutz ‚Road Polar‘“, erklärt Wolf­gang Burk­hardt. „Dieser Hand­schuh besteht aus sehr feinem Rind­nar­ben­le­der. Reflek­to­ren gewähr­leis­ten bessere Sicht­bar­keit. Dadurch eignet er sich auch beson­ders für Arbei­ten im Bereich der Trans­port­lo­gis­tik.“ Ein alter­na­ti­ves Mate­rial für eine im Hand­schuh einge­setzte Isolie­rung ist beispiels­weise wärme­däm­men­des Vlies aus Kunst­fa­ser wie „Thin­su­late“.

Für Beschäf­tigte, die stän­dig mit kalten Gegen­stän­den in Berüh­rung kommen und somit von der Kontakt­kälte betrof­fen sind, ist nicht nur der Schutz vor Kälte, sondern häufig auch der Tast­sinn sehr wich­tig. Um die notwen­dige Takti­li­tät und ein Fein­ge­fühl zu gewähr­leis­ten, besteht das Außen­ma­te­rial dieses Hand­schut­zes meist aus Wolle, Leder oder Synthe­tik. Typi­sche Arbeits­be­rei­che sind das Kühl­haus, in dem Schutz gegen Gefrier­brand beim Berüh­ren tief­ge­fro­re­ner Gegen­stände gefor­dert ist, oder Monta­ge­ar­bei­ten im Freien. Kälte­schutz­hand­schuhe wie etwa der „Winter Grip“ von W+R mit naht­lo­sem 3D‐Gestrick eignen sich hier­für. Seine Beschich­tung auf der Innen­hand aus mikro­po­rö­sem Latex­schaum ist atmungs­ak­tiv und zugleich wasser­dicht. Ein beson­de­rer Fokus liegt bei diesem Modell auf der Grif­fig­keit, beispiels­weise bei feuch­ten Teilen.

Quali­tät auf dem Prüf­stand

Um den Grund­an­for­de­run­gen an Kälte­hand­schutz nach­zu­kom­men und Produkte mit langem Produkt­le­bens­zy­klus herzu­stel­len, legt das Metzin­ger Unter­neh­men viel Wert auf Quali­täts­kon­trol­len. Neben der verpflich­tend regel­mä­ßi­gen Zerti­fi­zie­rung von Kälte­schutz­hand­schu­hen nach den Normen DIN EN 511 und der neuen DIN EN 388 für Schutz­hand­schuhe gegen mecha­ni­sche Risi­ken prüft W+R im haus­ei­ge­nen Labor alle Mate­ria­lien vor und nach der Verar­bei­tung.

Durch haus­in­terne AQL (accep­tance quality limit)-Prozesse wird das akzep­ta­ble Quali­täts­li­mit fest­ge­legt und anhand einer Liefer­probe bestimmt, ob die Gesamt­lie­fe­rung die Wünsche des Kunden erfüllt. Zusätz­lich sind weitere spezi­fi­sche Kunden­an­for­de­run­gen möglich, nach denen sich die Quali­täts­kon­trolle rich­tet. Die Prüfun­gen und Kontrol­len erfol­gen nicht nur intern durch eige­nes Perso­nal, sondern auch durch unab­hän­gige Insti­tute wie den TÜV. Zusätz­lich hält sich der Herstel­ler an die stren­gen Richt­werte von Öko‐Tex oder dem Code of Conduct.

Wissens­trans­fer

Tech­no­lo­gien aus bereits etablier­ten Hand­schu­hen werden oftmals entspre­chend ange­passt, um sie in einem ande­ren Anwen­dungs­be­reich einzu­set­zen. So können Membrane aus der Sport­welt, die über Eigen­schaf­ten wie Atmungs­ak­ti­vi­tät und Feuch­tig­keits­aus­tausch verfü­gen, auch für die Indus­trie genutzt werden. „In unse­rem Hause wurde beispiels­weise die ‚Sharktec‘-Innenhand aus dem Militär‐ in den Sport‐Bereich trans­fe­riert“, nennt W+R-Handschutzexperte Burk­hardt ein konkre­tes Beispiel für eine Technologie‐Adaption. Über­dies lässt sich abrieb­fes­tes Mate­rial aus der Motor­rad­bran­che ebenso für Schwer­last­ar­bei­ten im Hand­werk oder in der Indus­trie einset­zen. „Durch zusam­men­ge­tra­ge­nes Wissen aus unter­neh­mens­ei­ge­nen Ideen und aus Erfah­rungs­be­rich­ten unse­rer Kunden entste­hen indi­vi­du­ell maßge­fer­tigte Hand­schuhe.“

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