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Prävention von Hauterkrankungen

Opti­mier­tes Haut­schutz­sys­tem bei Hella

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„Die neuen Spendersysteme und eine verschlankte Produktauswahl sind das Herzstück des optimierten Hautschutzsystems“ , sagt Thomas Siekmann von Hella. Foto: PGP
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Die Arbeits­welt wandelt sich und damit auch die Anfor­de­run­gen an den beruf­li­chen Haut­schutz. Deshalb entschied sich der Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer Hella, sein Haut­schutz­sys­tem zu opti­mie­ren. Gemein­sam mit dem Herstel­ler Peter Greven Physi­o­derm fand man Lösun­gen, von denen Mitar­bei­ter, Fach­kräfte für Arbeitschutz und der Einkauf profi­tie­ren.

Das Thema Haut­schutz findet in vielen Unter­neh­men vergli­chen mit ande­ren Formen der Persön­li­chen Schutz­aus­rüs­tung noch wenig Beach­tung. Das ist verwun­der­lich, machen Haut­krank­hei­ten laut Statis­tik der Deut­schen Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung doch rund ein Drit­tel aller begrün­de­ten Verdachts­an­zei­gen auf eine Berufs­krank­heit aus und sind damit die mit Abstand größte Krank­heits­gruppe. „Die Dunkel­zif­fer liegt vermut­lich noch viel höher“, sagt Manfred Neumeyer, Fach­be­ra­ter beim Euskir­che­ner Haut­schutz­her­stel­ler Peter Greven Physi­o­derm (PGP).

Teure Haut­krank­hei­ten

Für Unter­neh­men können Ausfall­tage der Beschäf­tig­ten aufgrund von Haut­krank­hei­ten schnell teuer werden. „Selbst wenn nur ein Mitar­bei­ter wegen einer Haut­er­kran­kung ausfällt, kommen bei einer durch­schnitt­li­chen Erkran­kungs­dauer von zwölf Arbeits­ta­gen im Falle von Haut­krank­hei­ten schnell Ausfall­kos­ten von bis zu 6000 Euro zusam­men“, rech­net Neumeyer vor. Studien zufolge belas­ten Haut­krank­hei­ten die Volks­wirt­schaft und das Sozi­al­sys­tem jähr­lich mit 1,5 Milli­ar­den Euro. Mindes­tens genauso schwer wie die Kosten wiegt jedoch das persön­li­che Leid der Betrof­fe­nen, die im schlimms­ten Fall sogar ihren Beruf aufge­ben müssen.

Beim Hella-Konzern mit Sitz im west­fä­li­schen Lipp­stadt spielt der Haut­schutz schon seit jeher eine wich­tige Rolle. Zum Haut­schutz zählen dabei sowohl Haut­schutz, Haut­rei­ni­gung und Haut­pflege
als auch Desin­fek­tion. „Wir haben ein profes­sio­nel­les Haut­schutz­sys­tem, das wir regel­mä­ßig über­prü­fen. Dabei schauen wir, ob es noch auf der Höhe der Zeit ist“, erklärt Thomas Siek­mann, verant­wort­lich für das Health-and-Safety-Management bei Hella in Deutsch­land.

Schließ­lich ändern sich die Arbeits­pro­zesse und damit auch die Anfor­de­run­gen an den Haut­schutz im Laufe der Zeit – vor allem in einem Unter­neh­men wie Hella, das als Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer in einer sehr dyna­mi­schen Bran­che aktiv ist. Aus den Kerzen- und Petro­le­um­lam­pen für Kutschen der Anfangs­jahre sind längst Hightech-Produkte gewor­den. Der Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer entwi­ckelt und fertigt heute beispiels­weise LED-Scheinwerfersysteme, die sich dyna­misch der jewei­li­gen Fahr- und Wetter­si­tua­tion anpas­sen.

Hygie­ni­scher, schlan­ker, einheit­lich

Weil sich unsere Produkte in den vergan­ge­nen Jahren stark weiter­ent­wi­ckelt haben, gibt es bei uns kaum noch Arbeits­plätze mit star­ken Verschmut­zun­gen“, sagt Siek­mann. „Deswe­gen ist die Haut­rei­ni­gung nicht mehr so wich­tig wie Haut­pflege, Haut­schutz und Desin­fek­tion.“ Auch aufgrund dieses Wandels entschied sich das börsen­no­tierte Fami­li­en­un­ter­neh­men Anfang 2016, das Haut­schutz­sys­tem komplett zu über­ar­bei­ten und es an die neuen Gege­ben­hei­ten anzu­pas­sen.

Weitere Gründe waren die Tatsa­che, dass das Thema Hygiene in Zeiten von EHEC, Vogel- und Schwei­ne­grippe bei inter­na­tio­nal täti­gen Konzer­nen zuneh­mend wich­ti­ger wird. Und nicht zuletzt spielte es auch eine Rolle, dass aus bauli­chen Grün­den mehrere Spen­der­sys­teme im Einsatz waren. „Unser Ziel war ganz klar, unser Haut­schutz­sys­tem zu opti­mie­ren. Wir woll­ten es hygie­ni­scher, wirk­sa­mer, einfa­cher, schlan­ker und über alle deut­schen Stand­orte einheit­lich gestal­ten“, erläu­tert Siek­mann.

In einem so großen Konzern wie Hella ist eine solche Opti­mie­rung ein ambi­tio­nier­tes Projekt, zumal Haut­schutz ein ziem­lich bera­tungs­in­ten­si­ves Thema ist. Daher arbei­tete Thomas Siek­mann eng mit den Haut­schutz­ex­per­ten von PGP zusam­men. „Wir haben uns die Gege­ben­hei­ten in den einzel­nen Werken ange­schaut und die gewon­ne­nen Erkennt­nisse in einen neuen Haut­schutz­plan über­führt. Außer­dem haben wir begon­nen, über­all einheit­lich ein Spen­der­sys­tem einzu­füh­ren“, sagt Neumeyer.

Gute Zusam­men­ar­beit

Auf Produkt­ebene setzt Hella jetzt nur noch jeweils ein Produkt für Desin­fek­tion, Haut­schutz, Haut­rei­ni­gung und ‑pflege ein. Hinzu kommt eine Hand­wasch­paste – insge­samt also fünf Produkte, im Gegen­satz zu sieben zuvor. Damit die Haut­schutz­mit­tel rich­tig einge­setzt und dosiert werden, kommen bei Hella nun auch neue Spen­der­sys­teme zum Einsatz, die deut­lich hygie­ni­scher sind als die zuvor verwen­de­ten. Sie lassen sich einfa­cher befül­len und arbei­ten wirt­schaft­lich, weil kaum Rück­stände in den Flaschen blei­ben.

Es war die rich­tige Entschei­dung, unser Haut­schutz­sys­tem umzu­stel­len“, zieht Thomas Siek­mann eine Zwischen­bi­lanz. „So konn­ten wir unser System weiter opti­mie­ren: Die Mitar­bei­ter sind zufrie­den, unsere Logis­tik ist effi­zi­en­ter und unterm Strich fallen gerin­gere Kosten an. Ausschlag­ge­bend für diesen Erfolg war vor allem auch die enge und vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit mit unse­ren Part­nern.“

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