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Auswahl von Schutzkleidung - Worauf Sicherheitsbeauftragte achten

Persönliche Schutzausrüstung
Auswahl von Schutzkleidung — Worauf Sicherheitsbeauftragte achten

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Ein Beispiel für PSA mit großer Schutzwirkung und hohem Tragekomfort: die besonders leichte „PYRAD Bekleidung“ von Gore mit Störlichtbogenschutz. Foto: Gore
Gilt der Arbeit­splatz auf­grund von hoher Ver­let­zungs­ge­fahr oder Gesund­heits­beein­träch­ti­gun­gen als gefährlich, ist eine Per­sön­liche Schutzaus­rüs­tung (PSA) verpflich­t­end. Sicher­heits­beauf­tragte acht­en auf die kor­rek­te Nutzung der vorgeschriebe­nen Aus­rüs­tung, denn nur so kann ein aus­re­ichen­der Schutz gewährleis­tet wer­den. Sie wis­sen auch, was die Akzep­tanz von PSA erhöht: Der Tragekom­fort spielt eine entschei­dende Rolle.

„Damit der Träger motiviert ist, die PSA ord­nungs­gemäß einzuset­zen, reicht es nicht aus, dass die Bek­lei­dung die rel­e­van­ten Stan­dards und Nor­men erfüllt, son­dern sie sollte auch angenehm zu tra­gen sein“, sagt Peter Wim­mer, Pro­duk­t­spezial­ist bei W. L. Gore & Asso­ciates. „Denn nur kom­fort­able, passende und ergonomis­che Bek­lei­dung wird auch gerne und kor­rekt getra­gen.“ Als Pro­duk­t­spezial­ist arbeit­et Peter Wim­mer sehr eng mit Sicher­heits­beauf­tragten zusam­men. Aus sein­er langjähri­gen Erfahrung her­aus acht­en diese bei der Beschaf­fung von PSA auf fol­gende Punkte:

1. Geringes Gewicht

Je leichter die PSA, desto länger wird sie kor­rekt getra­gen. Schwere Schutzk­lei­dung hinge­gen schränkt nicht nur den Tragekom­fort ein, sie kann bei anstren­gen­der Arbeit auch deut­lich Kraft kosten und so zu Ermü­dung führen. Mit­tler­weile sind inno­v­a­tive Funk­tion­stech­nolo­gien auf dem Markt, die teil­weise halb so schw­er sind wie ältere, ver­gle­ich­bare PSA-Modelle.

2. Hohe Atmungsaktivität

Bei anstren­gen­der bis schw­er­er kör­per­lich­er Arbeit kann Schwitzen in der PSA prob­lema­tisch sein. Es ist daher wichtig, dass die Bek­lei­dung sehr gut wasser­dampf­durch­läs­sig ist, sodass Schweiß leichter durch das Mate­r­i­al entwe­ichen kann, die Haut trock­en bleibt und der Kör­p­er effek­tiv gekühlt wird.

3. Regenschutz

Atmungsak­tiv von innen, gle­ichzeit­ig wasserdicht von außen – dies sind wichtige Kom­fortvo­raus­set­zun­gen. Wasserdichte Mate­ri­alien ver­hin­dern, dass zum Beispiel Regen durch die tex­tilen Außen­la­gen ein­dringt und die darun­ter­liegen­den Bek­lei­dungss­chicht­en nass wer­den. Wichtig ist zudem, dass die PSA dauer­haft wasserdicht bleibt, also auch nach vie­len Waschzyklen, denn ver­schmutzte PSA sollte regelmäßig gere­inigt werden.

4. Mehr Bewegungsfreiheit

Wer sich in sein­er Schutzk­lei­dung nicht aus­re­ichend bewe­gen kann, nimmt schneller Abstriche in der Arbeitssicher­heit in Kauf – beispiel­sweise wird die Jacke geöffnet oder gar ganz wegge­lassen. Bek­lei­dung mit dem erforder­lichen Schutz­grad sollte heutzu­tage durch Leichtigkeit und eine bessere Pass­form mehr Beweglichkeit gewährleisten.

5. Höhere Trageakzeptanz

Der ästhetis­che Wohlfüh­laspekt sollte auch bei ein­er PSA nicht zu kurz kom­men. Arbeit­sklei­dung, die dem Träger gefällt, wird lieber und vor allem ord­nungs­gemäß getragen.

Beschaf­fer und Her­steller soll­ten sich daher nicht nur mit den vorgeschriebe­nen Schutz­funk­tio­nen, son­dern ins­beson­dere auch mit den Ein­flüssen auf den Tragekom­fort auseinan­der­set­zen. Zur Weit­er­en­twick­lung der PSA ist es beson­ders wichtig, Tragetests durchzuführen. Auch wis­senschaftliche Dat­en aus der Kom­fort­forschung, wie zum Beispiel dem Gore Bio­physics Labor, kom­biniert mit Befra­gun­gen von Trägern, kön­nen Auf­schluss darüber geben, welche Eigen­schaften beson­ders wichtig sind.

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