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Multinormschutzkleidung - Eine Lösung zum Schutz vor vielen Risiken

Multinormschutzkleidung
Eine Lösung zum Schutz vor vielen Risiken

Per­sön­liche Schutzaus­rüs­tung (PSA) ist seit Jahren ein Wach­s­tums­markt. Vor allem die Nach­frage nach Schutzk­lei­dung steigt stetig – in der Indus­trie, bei Stadtwerken oder Energiev­er­sorg­ern. Was auf­fällt: Ins­beson­dere Multi­norm­schutzk­lei­dung, die vor vielfälti­gen Gefährdun­gen schützt, ist sehr beliebt. Was sind die Gründe dafür und worauf kommt es dabei an?

Sie schützt vor Ver­let­zungsrisiken durch Hitze und Flam­men genau­so wie vor den ther­mis­chen Gefahren eines Licht­bo­gens. Sie eignet sich in gewis­sem Maß als Schutzk­lei­dung gegen Chemikalien­spritzer und dient zur Ver­mei­dung ein­er zünd­fähi­gen Ent­ladung in explo­sion­s­ge­fährde­ten Bere­ichen. Und auch bei leicht­en Schweißar­beit­en gewährt sie Schutz: Keine andere PSA bietet ihren Trägern Sicher­heit vor so vie­len unter­schiedlichen Gefährdun­gen wie Multi­norm­schutzk­lei­dung. Welche Eigen­schaften die Klei­dung miteinan­der vere­int, richtet sich dabei nach den unter­schiedlichen Risiken im Arbeit­sprozess: Es beste­hen viele Kombinationsmöglichkeiten.

Studie bestätigt Trend hin zu Multinormschutzkleidung 

Von daher ver­wun­dert es nicht, dass Multi­norm­schutzk­lei­dung seit Jahren zunehmend gefragt ist. Das bestätigt auch die Macrom-Studie „Der deutsche PSA-Markt 2019“. Ihr zufolge liegen im Bere­ich der PSA soge­nan­nte „Mul­ti­funk­tion­spro­duk­te“ weit­er im Trend, die vie­len ver­schiede­nen Nor­men entsprechen und die Träger möglichst umfassend gegen mehrere Risiken schützen. Dies bet­rifft neben dem Fuß- und Hand­schutz vor allem auch den Bere­ich Schutzkleidung.

Arbeitsschutz gewinnt Bedeutung

Was sind die Gründe für die steigende Nach­frage? „Der Arbeitss­chutz hat in den ver­gan­genen Jahren stark an Bedeu­tung gewon­nen“, sagt Heike Altenhofen, Pro­duk­t­man­agerin beim Köl­ner Fam­i­lienun­ternehmen BP – Bier­baum-Proe­nen, das unter dem Marken­na­men BP für inno­v­a­tive Berufs­bek­lei­dungs- und PSA-Konzepte bekan­nt ist. Schließlich koste jed­er Betrieb­sun­fall Geld, senke die Pro­duk­tiv­ität und kratze am Image des Unternehmens. Zum anderen seien auch die Com­pli­ance-Regeln der Kun­den strenger gewor­den. „Das äußert sich beispiel­sweise darin, dass in großen Indus­trieparks, in denen längst nicht alle Beruf­s­grup­pen Schutzk­lei­dung tra­gen müssten – wie etwa Haus­meis­ter, Met­all­bauer oder Instal­la­teure – nur noch Beschäftigte in Multi­norm­schutzk­lei­dung aufs Gelände kom­men, damit das Unternehmen im Fall der Fälle abgesichert ist.“

Multinorm trifft Multitasking

Auch in Berufen, in denen man früher nur bei bes­timmten Arbeit­en Schutzk­lei­dung anle­gen musste und sich dafür dann umge­zo­gen habe, werde heute durchge­hend Schutzk­lei­dung getra­gen. „Das hat natür­lich mit der Arbeitsverdich­tung zu tun, denn heutzu­tage wer­den viele ver­schiedene Tätigkeit­en von ein­er Per­son erledigt“, erläutert Heike Altenhofen. So lässt sich auch erk­lären, weshalb Multi­normk­lei­dung zunehmend beliebt ist: Wer diese Form von PSA nutzt, ist gle­ich für viele Arbeit­en richtig ausgestattet.

Gehobene Ansprüche an Funktionskleidung

Ein weit­er­er Treiber für die gestiegene PSA-Nach­frage sind die Träger, die heute generell mehr Ansprüche an ihre Bek­lei­dung stellen. „Hin­sichtlich Tragekom­fort und Design leg­en die Beschäftigten heute ver­gle­ich­bar hohe Maßstäbe an ihre Berufs­bek­lei­dung wie an ihre Freizeitk­lei­dung, Out­door- oder Sports­wear“, erk­lärt Heike Altenhofen. „Das ist ja auch ver­ständlich, schließlich tra­gen sie ihre Berufs­bek­lei­dung täglich zwis­chen acht und zehn Stun­den.“ Wer so lange in sein­er Schutzk­lei­dung stecke, müsse sich in ihr wohlfühlen. Bewe­gungs­frei­heit und Leichtigkeit seien daher genau­so wichtig wie ein mod­ernes Design. „Die Beschäftigten wollen ihre Klei­dung aus Überzeu­gung und gerne tra­gen – und nicht, weil sie es eben müssen.“

Arbeitgeber punkten mit guter Ausrüstung

Arbeit­ge­ber haben in diesem Zusam­men­hang erkan­nt, dass gute Berufs­bek­lei­dung eine Form der Anerken­nung für die Mitar­beit­er ist, dass sie die Iden­ti­fika­tion mit dem Unternehmen und den Teamgedanken stärkt. Damit wird die Qual­ität von Work­wear und PSA immer mehr zu einem Fak­tor im Wer­ben um Fachkräfte. Dies spiegelt auch die Macrom-Studie zum PSA-Markt wider: Es „wurde auch ver­stärkt in desig­nori­en­tierte und kom­fort­ablere Schutzaus­rüs­tung investiert, weil diese zusät­zlich die Moti­va­tion der Träger steigert“.

Hersteller suchen nach Lösungen

Was bedeuten die gewach­se­nen Anforderun­gen in den Bere­ichen Bewe­gungs­frei­heit, Tragekom­fort, Leichtigkeit und Design für die Her­steller von Schutzk­lei­dung? „Wir müssen Lösun­gen find­en, die ein­er­seits den hohen Ansprüchen der Nor­men genü­gen. Ander­er­seits muss die Schutzaus­rüs­tung aber so leicht und kom­fort­a­bel sein, dass ein Mitar­beit­er sie den ganzen Tag lang prob­lem­los tra­gen kann und sich dauer­haft in sein­er Klei­dung wohlfühlt“, schildert Heike Altenhofen die Her­aus­forderung. Zusam­men mit ihrem Team hat sie sich lange mit den gewach­se­nen Ansprüchen der Träger befasst, hat viele Gespräche geführt und sich mit den vielfälti­gen Tätigkeit­en und Arbeits­be­din­gun­gen in der Energiebranche auseinan­derge­set­zt. Alle diese Erfahrun­gen sind in die neue Kollek­tion BP Mul­ti Pro­tect Plus einge­flossen, die sich beson­ders für Beschäftigte im Energiesek­tor eignet.

Multinormschutzkleidung: Leicht und dennoch robust

Eine Anforderung ist etwa leicht­es Gewebe, da die Arbeit­sumge­bung, in der Multi­norm­schutzk­lei­dung getra­gen wird, oft sehr warm ist. Zu den weit­eren Grün­den dafür zählt, dass die Tätigkeit­en an sich schweißtreibend sind und sich die Fachar­beit­er häu­fig oder dauer­haft mit Hand­schuhen und Kopf- und Gesichtss­chutz bewe­gen. „Wir set­zen heute auf einen neuar­ti­gen Gewebe­mix, der robust, aber zugle­ich sehr angenehm zu tra­gen ist“, sagt die Pro­duk­t­man­agerin. „Die Schutzk­lei­dung wird jet­zt mit Selb­stver­ständlichkeit getra­gen. Sie wird nicht mehr als schw­er und unbe­quem empfunden.“

Bewegungsfreiheit gefragt

Neben der Leichtigkeit ihrer Klei­dung ist den Trägern zudem ihre Bewe­gungs­frei­heit wichtig. Denn viele ihrer Auf­gaben wer­den in beengten Posi­tio­nen und Zwang­shal­tun­gen durchge­führt. „Eine ergonomis­che Schnit­tführung, die sich an den typ­is­chen Bewe­gungsabläufen ori­en­tiert, erhöht die Bewe­gungs­frei­heit“, erk­lärt Heike Altenhofen. „Das Gle­iche gilt für Fea­tures wie ein Arm­lift­sys­tem bei Jack­en und einen Schrit­tkeil bei Hosen.“ Und auch bei den Reflexstreifen, die für den Warn­schutz ver­ant­wortlich sind, kön­nen Her­steller anset­zen. „Bis­lang waren Reflexstreifen zumeist sta­tisch und mussten auf­genäht wer­den“, so Heike Altenhofen. „Wir set­zen auf seg­men­tierte Reflexstreifen, die aufgek­lebt und nicht mehr genäht wer­den. Damit kön­nen sich die Träger viel freier bewe­gen und unge­hin­dert ihrer Arbeit nachgehen.“

Diese und andere Entwick­lun­gen zeigen: Sicher­heit und Tragekom­fort sind bei mod­ern­er PSA längst keine Gegen­sätze mehr. Im Gegen­teil. Denn was nutzt schon eine Schutzk­lei­dung, die von den Beschäftigten abgelehnt oder nicht ord­nungs­gemäß getra­gen wird?

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