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Schutz auf hohem Komfortniveau

PSA: Trends + Entwick­lun­gen

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Alles fließt, so Hera­klit. Denn nichts bleibt so, wie es ist. Die alten grie­chi­schen Philo­so­phen hatten dabei zwar nicht an Persön­li­che Schutz­aus­rüs­tun­gen gedacht, aber die Entwick­lun­gen in den vergan­ge­nen Jahr­zehn­ten zeigen, dass auch bei PSA nichts so bleibt, wie es mal war. Aber ein gleich­blei­bend Gemein­sa­mes gibt es, nämlich die Schutz­funk­tion. Welche aktu­el­len Entwick­lun­gen, norma­tive Heraus­for­de­run­gen und Trends es gibt, zeigt der folgende Beitrag.

Unter­neh­men jeder Größen­ord­nung können sich Weggänge und krank­heits­be­dingte Ausfall­zei­ten ihrer Mitar­bei­ter immer weni­ger leis­ten, denn eine Ausdün­nung der Perso­nal­de­cke führt zu Termin­ver­schie­bun­gen, Umsatz­aus­fäl­len und mögli­cher­weise zu Auftrags­stor­nie­rung durch den Kunden. Die Gesund­erhal­tung der Mitar­bei­ter durch siche­rere Arbeits- und Betriebs­ab­läufe hat in vielen Betrie­ben daher deut­lich mehr Gewicht bekom­men. Es lohnt sich also, auch in die Persön­li­chen Schutz­aus­rüs­tun­gen (PSA) der Beschäf­tig­ten zu inves­tie­ren.

Die allei­nige Funk­ti­ons­ver­rich­tung einer PSA reicht heut­zu­tage nicht mehr aus. Wetter‑, Warn‑, Schwei­ß­er­schutz­klei­dung und Co. müssen zusätz­lich einen guten Komfort bieten, denn eine brett­harte, schwere Schutz­klei­dung trifft längst nicht mehr den Geschmack der Mitar­bei­ter. Statt­des­sen erwar­ten diese eine möglichst leichte und bequeme Schutz­klei­dung, die Bewe­gungs­frei­heit gewährt, bei anstren­gen­den Arbei­ten für ein gutes Klima sorgt und möglichst schick aussieht. Eine entspre­chend PSA hat große Chan­cen, tatsäch­lich getra­gen zu werden.

Der geän­der­ten Anspruchs­hal­tung an PSA haben die Gewe­be­her­stel­ler und Konfek­tio­näre Rech­nung getra­gen. In den vergan­ge­nen Jahren wurden neuar­tige Mate­ria­lien entwi­ckelt, die nun auch norm­ge­rechte Modelle wie Softshell- und Fleece­ja­cken ermög­licht haben. Sie begüns­ti­gen einen ande­ren Kollek­ti­ons­auf­bau, der sich in der priva­ten Funk­ti­ons­be­klei­dung längst bewährt hat.

So hat das Zwie­bel­prin­zip, ein flexi­bel nutz­ba­res System aus drei aufein­an­der aufbau­en­den Beklei­dungs­la­gen, inzwi­schen auch in der Schutz­klei­dungs­bran­che Einzug gehal­ten. Hitze‑, Flamm‑, Störlichtbogen- und Schwei­ß­er­schutz­klei­dung besteht nicht mehr aus einer schwe­ren Jacke und passen­der Hose, sondern wird aus Unter­wä­sche, Zwischen­lage und Außen­be­klei­dung zusam­men­ge­stellt. Jedes Teil und die mögli­chen Kombi­na­tio­nen müssen zerti­fi­ziert sein, damit der Nutzer sie dem Gefähr­dungs­grad entspre­chend zusam­men­stel­len kann. Wenn es also an einem Tag beson­ders heiß ist und die Arbeit nur ein gerin­ges oder gar kein Gesund­heits­ri­siko birgt, ist eine „leichte“ Kombi­na­tion ausrei­chend. Stei­gen die Schutz­an­for­de­run­gen, ist eine entspre­chend nach Klasse 2 zerti­fi­zierte Zusam­men­stel­lung – also beispiels­weise Unter­wä­sche plus mitt­lere Lage, gege­be­nen­falls sogar noch inklu­sive der äußers­ten Beklei­dungs­schicht – zu tragen.

Da jede einzelne Funk­ti­ons­schicht erheb­lich leich­ter ist als eine auf Schutz­klasse 2 ausge­legte einzelne Jacke, kommt der gestaf­felte PSA-Aufbau dem Klima- und dem Trage­kom­fort zugute. Aller­dings darf man nicht über­se­hen, dass ein Rest­ri­siko bleibt – nämlich, wenn die Beschäf­tig­ten verges­sen, die Schutz­klei­dung einer geän­der­ten Gefah­ren­lage anzu­pas­sen. An Lösun­gen für dieses Problem wird gear­bei­tet und mit der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung werden sich geeig­nete Wege weisen. So gibt es erste Ansätze, in denen die Voll­stän­dig­keit einer PSA durch RFID-Systeme oder elek­tro­ni­sche Zugangs­kon­trol­len über­prüft wird. Solche Verfah­ren haben dann ihre Berech­ti­gung, wenn die Beschäf­tig­ten immer in den selben Arbeits­be­rei­chen mit gleich­blei­ben­den (Rest)Risiken tätig sind. Wenn die Mitar­bei­ter sich aber immer in unter­schied­li­chen Berei­chen aufhal­ten, grei­fen solche Kontrol­len nicht. Ein Rest­ri­siko bleibt also bei mehr­la­gig aufge­bau­ten Schutz­klei­dungs­sys­te­men.

Die neue Leich­tig­keit …

Der Trend zu ange­neh­me­ren Mate­ria­lien wird auch auf Seiten der Texti­lien unter­stützt. So ist Elas­ti­zi­tät längst nicht mehr den Outdoor-Jacken vorbe­hal­ten. Auch im Schutz­klei­dungs­sek­tor gibt es inzwi­schen dehn­bare Softs­hell­ja­cken. Je nach Herstel­ler sind die komfor­ta­blen Ober­teile schwer entflamm­bar (ISO 11612), elek­tro­sta­tisch ableit­fä­hig (EN 1149–5), (kurz­fris­tig) chemi­ka­li­en­ab­wei­send (EN 13034 Typ 6), sie haben eine gute Tag- und Nacht­sicht­bar­keit (ISO 20471), bieten Schutz gegen Stör­licht­bö­gen (EN 61482–2), sind für Schweiß­ar­bei­ten geeig­net (ISO 11611) und schüt­zen gegen kühles Wetter (EN 14058). Die schüt­zen­den Softshell-Jacken ermög­li­chen damit endlich auch in Beru­fen einen hohen Bewe­gungs­kom­fort, die bisher weit­ge­hend darauf verzich­ten muss­ten.

Eine weitere Verbes­se­rung ist durch die Entwick­lung leich­te­rer, saug­fä­hi­ger Schutz­klei­dungs­ge­webe möglich gewor­den. Sie sorgen für ein ange­neh­mes Trage­klima und Atmungs­ak­ti­vi­tät, wenn es in der Arbeits­um­ge­bung heiß wird. Als beson­ders beliebt haben sich dabei Gewebe mit einer Cellulose-Faserkomponente erwie­sen, da sie saug­fä­hig, weich und ange­nehm zur Haut sind. Für die komfor­ta­blen, leich­ten Gewe­be­mi­schun­gen kommen in der Regel zwei Kombi­na­tio­nen in Frage. Entwe­der werden perma­nent flamm­hem­mende Cellu­lo­se­fa­sern (zum Beispiel Viscose FR oder Lenzing FR) im Mix mit Arami­den verar­bei­tet. Oder unmo­di­fi­zierte Cellu­lo­se­fa­sern (zum Beispiel Baum­wolle oder Tencel) werden mit flamm­hem­men­den, synthe­ti­schen Fasern wie Modacryl gemischt. Diese neuen Gewebe ermög­li­chen die Herstel­lung von Multinorm-Kleidung, deren Grund­ge­webe nicht mehr als 250 g/m² auf die Waage bringt. Auch Gore unter­stützt den Trend zu immer leich­te­rer Schutz­klei­dung. Die Gore „Pyrad“-Technologie bietet Schutz vor Hitze, Flam­men, Stör­licht­bö­gen und Chemi­ka­lien, ist anti­sta­tisch und enthält Schweißer- und Warn­schutz. Zudem ist sie dauer­haft wind- und wasser­dicht.

… hat Gren­zen

Dank der komfor­ta­blen Mate­ria­lien und einem geschick­ten Aufbau der Schutz­klei­dung wird bei gerin­ge­rem Gewicht eine hohe Leis­tungs­fä­hig­keit mit guter Schutz­wir­kung erreicht. Dieser Trend bleibt nach Insider-Informationen jedoch nicht ohne Auswir­kung auf die Zerti­fi­zie­rung. Damit insbe­son­dere leichte Multi­funk­ti­ons­schutz­klei­dung zerti­fi­ziert werden kann, orien­tie­ren sich die notwen­di­gen Prüfun­gen nicht mehr unbe­dingt an den Ober­gren­zen einer Norm. Statt­des­sen werden die Unter­gren­zen ausge­lo­tet, inner­halb derer das Teil gerade noch die Norm­vor­ga­ben besteht. Solche Mini­mal­an­for­de­rung können durch­aus Folgen haben. Da die Schutz­klei­dung die Anfor­de­run­gen „mit Ach und Krach“ besteht, können geringe Abwei­chun­gen auch mal unter die gefor­der­ten Grenz­werte fallen. Dann wird eine Schutz­klei­dung ihrer Funk­tion nicht mehr gerecht und muss erneu­ert werden. Bei der Anschaf­fung von Schutz­klei­dung sollte daher ein Abgleich zwischen Soll (Vorgabe durch die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung) und Ist (Leis­tungs­fä­hig­keit der PSA) durch­ge­führt werden.

Schutz gegen UV-Strahlen

Von Entwick­lun­gen auf dem Gewe­be­sek­tor hat insbe­son­dere Warn­klei­dung (ISO 20471) profi­tiert. Da sie fast ausschließ­lich im Außen­ein­satz getra­gen wird, beinhal­ten Shirts, Jacken und Co. immer öfter einen einge­bau­ten Schutz gegen UV‑A und UV-B-Strahlen. Dieser redu­ziert – vergleich­bar mit einer Sonnen­creme – die nega­tive Wirkung der Sonnen­strah­len (zum Beispiel Sonnen­brand) und erlaubt, je nach UV-Schutzfaktor (UPF), eine deut­lich längere Aufent­halts­dauer im Freien. Der an der Klei­dung ausge­wie­sene Licht­schutz­fak­tor ist quasi ein Zeit­fak­tor: Er gibt an, um wieviel­mal länger sich eine Person in der Sonne aufhal­ten kann, ohne Risi­ken für die Haut und die Gesund­heit davon­zu­tra­gen. Was der Wert für jeden einzel­nen Beschäf­tig­ten tatsäch­lich bedeu­tet, rich­tet sich nach dessen Haut­typ und der von Haut­ärz­ten empfoh­le­nen maxi­ma­len Bestrah­lungs­dauer. So können sommer­spros­sige Menschen mit sehr heller Haut (Haut­typ I) höchs­tens 10 Minu­ten unge­schützt an der Sonne blei­ben, bei sehr dunk­len Typen können bis zu 1,5 Stun­den verge­hen, ohne dass sich Zeichen eines Sonnen­brands zeigen. Während sich hell­häu­tige Menschen an einen sommer­li­chen Arbeits­tag also mit UPF 80 wapp­nen müssen, reicht ande­ren schon ein UPF 10. Der UPF einer (Schutz)kleidung lässt sich an ihrer UV-801-Zertifizierung able­sen.

Das Risiko von Haut­ver­bren­nun­gen besteht nicht nur durch UV‑A und UV-B-Strahlen aus dem Sonnen­licht. Bei Schweiß­ar­bei­ten können außer­dem beson­ders kurz­wel­lige, UV-C-Strahlen entste­hen. Diese sind beson­ders haut­schä­di­gend und können Haut­krebs verur­sa­chen. Aller­dings wurden sie bisher in der Norm für Schwei­ß­er­schutz­klei­dung, der ISO 11611, nicht weiter berück­sich­tigt. Das soll sich ändern. Der Grund sind im Auftrag von der DGUV und der BGHM durch­ge­führte Unter­su­chun­gen. Sie zeig­ten, dass die am Markt ange­bo­tene PSA in der Regel keine ausrei­chende Schutz­wir­kung gegen künst­li­che UV-C-/UV-Exposition aufweist. Ledig­lich Texti­lien aus teuren Spezi­al­fa­sern wie Kermel oder solche mit hohem Flächen­ge­wicht bieten einen ausrei­chen­den UV-C-Schutz. Um den Schutz gegen die kurz­wel­li­gen Strah­len sicher­zu­stel­len, soll die ISO 11611 daher zukünf­tig um einen entspre­chen­den Zusatz ergänzt werden.

Trag­bare Verant­wor­tung

Ein zuneh­mend wich­ti­ges Thema in der Indus­trie ist die Corpo­rate Social Respon­si­bi­lity (CSR). Grund hier­für ist die „Richt­li­nie zur Bericht­erstat­tung über nicht­fi­nan­zi­elle Infor­ma­tio­nen“, in der das Euro­päi­sche Parla­ment und die Mitglied­staa­ten der EU bei großen kapi­tal­markt­ori­en­tie­ren Unter­neh­men mehr Trans­pa­renz über ökolo­gi­sche und soziale Aspekte fordern. Dabei geht es um Infor­ma­tio­nen zu Umwelt‑, Sozial- und Arbeit­neh­mer­be­lan­gen sowie die Achtung der Menschen­rechte und die Bekämp­fung von Korrup­tion und Bestechung.

Neben Maßnah­men im direk­ten Einfluss­be­reich eines Betriebs (zum Beispiel Ener­gie­rück­ge­win­nung) kann auch die Anschaf­fung „nach­hal­tig“ herge­stell­ter Schutz­klei­dung zur unter­neh­me­ri­schen Gesell­schafts­ver­ord­nung zählen. Hier­un­ter fällt PSA, die unter ethisch unbe­denk­li­chen Bedin­gun­gen produ­ziert wird. Als Nach­weis dienen Siegel wie das der „Fair Wear Foun­da­tion“ (FWF) oder der „World­wide Respon­si­ble Appa­rel Produc­tion“ (WRAP). Sie bestä­ti­gen, dass in den Konfek­ti­ons­be­trie­ben inter­na­tio­nal geltende Kern­ar­beits­nor­men einge­hal­ten werden, zu denen unter ande­rem das Verbot von Kinder­ar­beit zählt.

Doch nach­hal­tige Schutz­klei­dung umfasst auch ökolo­gi­sche Aspekte bei der Herstel­lung und der Pflege. Hier kann vor allem der Textil­ser­vice punk­ten: Mietservice-Betriebe sind auf eine ressour­cen­scho­nende Bear­bei­tung von Schutz­klei­dung spezia­li­siert: Im Vergleich zu einer Haus­halts­wä­sche kommen sie mit bis zu 50% weni­ger Wasser und Ener­gie aus. Auch bei der Nachim­prä­gnie­rung von Chemikalien- und Wetter­schutz­klei­dung sind einige Textil­dienst­leis­ter einen Schritt weiter. Anstelle ökolo­gisch bedenk­li­cher, fluo­rier­ter Imprä­gnier­mit­tel setzen sie auf fluor­freie Substan­zen. Abge­se­hen davon kennen sich die Profis mit der rich­ti­gen Pflege der Schutz­klei­dung aus. Sie stel­len den Funk­ti­ons­er­halt sicher, so dass eine PSA über einen langen Zeit­raum im Einsatz bleibt. Die fach­ge­rechte Pflege hilft also auch dabei, unnö­ti­gen Abfall zu vermei­den.

Inter­ak­tive Schutz­klei­dung

Die Zukunft wird digi­ta­ler und wird zu weit­rei­chen­den Ände­run­gen in vielen Berufs­fel­dern führen. Vor allem betrof­fen ist das produ­zie­rende Gewerbe, in dem bereits eine zuneh­mende Auto­ma­ti­sie­rung und Vernet­zung von Maschi­nen und Anla­gen einge­setzt hat. Die Umwäl­zun­gen, die sich aus der Indus­trie 4.0 erge­ben, werden nicht ohne Auswir­kun­gen auf die Schutz­klei­dung blei­ben. Sie muss intel­li­gent werden! Diese Forde­rung ist allein deshalb zwin­gend, weil Mensch, Inter­net und auch Robo­ter zukünf­tig deut­lich enger zusam­men­ar­bei­ten. Eine clevere Schutz­klei­dung der Zukunft kann aber auch Umge­bungs­be­din­gun­gen über­wa­chen, das körper­li­che Wohl­be­fin­den des Beschäf­tig­ten kontrol­lie­ren und ihn bei zu hohen Risi­ken zum Verlas­sen des Arbeits­be­reichs auffor­dern. Sie unter­stützt die Funk­tion von Warn­klei­dung durch zusätz­li­che, aktiv leuch­tende Licht­ele­mente und verbes­sert die Erkenn­bar­keit von Perso­nen bei schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen.

Ein weite­rer Einsatz­be­reich dient der Opti­mie­rung der Ergo­no­mie eines Arbeits­plat­zes durch gezielte Über­wa­chung und Anpas­sung von Bewe­gungs­ab­läu­fen. Ein weite­res Einsatz­ge­biet smar­ter Lösun­gen soll zukünf­tig der Selbst­kon­trolle von PSA dienen: Durch Zugangs­be­schrän­kun­gen an risi­ko­rei­chen Arbeits­plät­zen soll zukünf­tig das Vorhan­den­sein, die Voll­stän­dig­keit und die Funk­ti­ons­tüch­tig­keit der PSA ermit­telt werden können.

Stan­dards für „clevere“ Klei­dung

Für die cleve­ren (smar­ten) Funk­tio­nen sind Senso­ren, elek­tro­ni­sche Kompo­nen­ten und die Versor­gung mit Strom notwen­dig, für Zugangs­kon­trol­len werden RFID-Systeme benö­tigt. Schutz­klei­dung wird durch die Inte­gra­tion von entspre­chen­den Elemen­ten also auch zu einem Elek­tro­ge­rät und einem Daten­über­trä­ger. Zum Schutz des Menschen und dem siche­ren Gebrauch der Garde­robe gelten aber ganz andere Vorga­ben als die bekann­ten Schutz­klei­dungs­nor­men: So ist beispiels­weise die Nieder­span­nungs­richt­li­nie, die Richt­li­nie für elek­tro­ma­gne­ti­sche Verträg­lich­keit oder die Richt­li­nie für Elektro- und Elektronik-Altgeräte zu beach­ten. Darüber hinaus grei­fen die Verord­nun­gen zum Daten­schutz.

Da die „Elek­tri­fi­zie­rung“ von Klei­dung ein sehr junges Gebiet ist, wurden für PSA mit smar­ten Funk­tio­nen noch gar keine Rege­lun­gen getrof­fen. Immer­hin hat das DIN in Berlin den ersten Vorstoß unter­nom­men. Seit dem 13. Februar 2018 beschäf­ti­gen sich Exper­ten mit einer DIN SPEC zur 20471. Sie soll Rege­lun­gen für aktiv leuch­tende Warn­klei­dung tref­fen, damit deren Benut­zung in Zukunft keine unge­ahn­ten Risi­ken birgt.


Foto: © SA Katzen­bach

Autorin: Dipl.-Ing. Sabine Anton-Katzenbach

Textil­be­ra­tung Hamburg

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