Startseite » Sicherheit » Arbeitsschutzorganisation »

Gesetzliche Unfallversicherung bereitet Corona-Arbeitsschutzstandard für alle Branchen auf

Gesetzliche Unfallversicherung bereitet Corona-Arbeitsschutzstandard für alle Branchen auf
Arbeit unter den Bedin­gun­gen der Pande­mie ermög­li­chen

Hussy_Aufmacher_AdobeStock_53583453_(1).jpg
Arbeit unter den Bedingungen der Pandemie ermöglichen – das ist das Ziel, zu dem Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und die DGUV beitragen wollen. Foto: © fotogestoeber – stock.adobe.com
Anzeige
Nach dem weit­rei­chen­den Lock­down des priva­ten und wirt­schaft­li­chen Lebens im März und April dieses Jahres haben viele Bran­chen unge­dul­dig auf die Locke­run­gen der Kontakt­be­schrän­kun­gen gewar­tet. Um den Betrie­ben eine Perspek­tive zu geben, wie sie unter den Bedin­gun­gen der Corona-Pandemie ihre Arbeit wieder­auf­neh­men konn­ten, hat das Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit und Sozia­les am 16. April den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröf­fent­licht.

Dieser Beitrag stammt aus Sicher­heits­in­ge­nieur 6/2020 und spie­gelt somit den Stand von Anfang Juni 2020 wider.

Er gibt grund­le­gende Hinweise, welche Maßnah­men zu ergrei­fen sind, um Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit auch in Zeiten des weiter gras­sie­ren­den Corona-Virus zu gewähr­leis­ten. „Wer in diesen beson­de­ren Zeiten arbei­tet, braucht auch beson­de­ren Schutz“, sagte Bundes­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil: „Wich­tig ist, dass wir bundes­weit klare und verbind­li­che Stan­dards haben. Auf diese Stan­dards können sich alle verlas­sen und an diese Stan­dards müssen sich auch alle halten.“

Die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung über­nimmt bei der Umset­zung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards eine wich­tige Rolle. Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen sind Part­ner der Betriebe im Arbeits­schutz. Ihre Aufgabe ist es jetzt, den Arbeits­schutz­stan­dard in die Spra­che und Bedarfe ihrer jewei­li­gen Bran­chen zu über­set­zen. Sie tun dies auf der Basis ihrer Exper­tise und Erfah­rung im Arbeits­schutz und in enger Zusam­men­ar­beit mit Betrie­ben, Bran­chen­ver­tre­tun­gen und den Vertre­te­rin­nen und Vertre­tern von Bund und Ländern. Im Fokus der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung stehen insbe­son­dere kleine und mitt­lere Betriebe, denn anders als Groß­be­triebe, die oft auf eigene Spezia­lis­ten zugrei­fen können, sind diese stär­ker auf externe Unter­stüt­zung ange­wie­sen.

Arbeit unter den Bedin­gun­gen der Pande­mie ermög­li­chen – das ist das Ziel, zu dem Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen mit ihren bran­chen­be­zo­ge­nen Hand­lungs­emp­feh­lun­gen beitra­gen wollen. Dabei sind die Kompe­ten­zen klar vonein­an­der abge­grenzt: Es obliegt nicht der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung darüber zu entschei­den, welche Bran­che wann wieder die Arbeit aufneh­men kann. Das ist eine Frage der Abwä­gung von verschie­de­nen Risi­ken und Grund­rech­ten. Solche Entschei­dun­gen müssen deshalb in einer Demo­kra­tie von den Vertre­te­rin­nen und Vertre­tern des Volkes getrof­fen werden.

Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen fällt in dieser – histo­risch beispiel­lo­sen – Situa­tion die Rolle zu, möglichst schnell hand­hab­bare Rahmen­be­din­gun­gen für die Betriebe zu schaf­fen, damit diese unter den Bedin­gun­gen der Pande­mie weiter­ar­bei­ten oder die Arbeit wieder­auf­neh­men können.

Dabei gibt es verschie­dene Heraus­for­de­rung. Zum einen gilt es, einen Spagat zu leis­ten zwischen prag­ma­ti­schen Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­ten und den Anfor­de­run­gen an Sicher­heit und Gesund­heit unter den spezi­el­len Bedin­gun­gen einer erhöh­ten Infek­ti­ons­ge­fahr. Zum ande­ren sind die wissen­schaft­li­che Erkennt­nisse über das neue Virus sowie die Pande­mielage stän­dig im Fluss. Wir haben es also in jeder Hinsicht mit einer dyna­mi­schen Situa­tion zu tun. Das bedeu­tet für uns, dass die Hand­lungs­emp­feh­lun­gen unter Umstän­den schnell ange­passt werden müssen. Manche Hinweise werden viel­leicht im Licht neuer Erkennt­nisse keinen Bestand mehr haben. Diesen Unsi­cher­hei­ten können wir nicht auswei­chen. Wir machen deshalb die Grund­la­gen unse­rer Empfeh­lun­gen so trans­pa­rent wie möglich.

Erste Reak­tion auf die Krise

Seit Beginn der Corona-Krise arbei­ten Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten, Unfall­kas­sen und die DGUV daran, den Betrie­ben Mate­ria­lien und Hilfe­stel­lun­gen zur Verfü­gung zu stel­len. Das reicht von Tipps fürs Home­of­fice über Hinweise zum effi­zi­en­ten Schutz für das Perso­nal an Kassen­plät­zen bis hin zu Infor­ma­tio­nen zur rich­ti­gen Verwen­dung von Schutz­mas­ken.

Viele Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger haben ihren Versi­cher­ten einen ersten Einstieg ins Thema über FAQ-Listen gege­ben. Ergänzt werden sie durch bran­chen­spe­zi­fi­sche Hand­lungs­hil­fen oder Info­blät­ter, auch in mehre­ren Spra­chen. Einige Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen haben zudem Hotlines aufge­baut, unter denen Arbeit­ge­ber und Beschäf­tigte sich bera­ten lassen können zu Schutz­maß­nah­men, Regeln oder auch zum Thema Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung bei Corona. Die DGUV sammelt die entspre­chen­den Doku­mente und stellt sie in Form einer branchen- und berufs­be­zo­ge­nen Link­liste zusam­men, die auf ihrer Website veröf­fent­licht wird.

Die Krise verstärkt mögli­cher­weise auch psychi­sche Belas­tun­gen bei Beschäf­tig­ten. Bei den einen zum Beispiel aufgrund einer Doppel­be­las­tung durch Home­of­fice und Kinder­be­treu­ung. Bei den ande­ren durch starke beruf­li­che Mehr­be­las­tun­gen zum Beispiel im Lebens­mit­tel­han­del oder auch im Gesund­heits­we­sen. Auch hier bieten Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen Hilfen und Bera­tung an.

Zwei Beispiele dafür geben Ange­bote der Berufs­ge­nos­sen­schaft für Gesund­heits­dienst und Wohl­fahrts­pflege (BGW). Sie versi­chert unter ande­rem Menschen, die in Kran­ken­häu­sern oder Pfle­ge­hei­men tätig sind. Das ist eine zurzeit beson­ders belas­tete Gruppe von Beschäf­tig­ten. Ihren Versi­cher­ten bietet die BGW eine tele­fo­ni­sche Krisen­be­ra­tung durch erfah­rene Psycho­the­ra­peu­tin­nen und ‑thera­peu­ten an. Spezi­ell Führungs­kräfte können ein Krisen-Coaching per Video oder Tele­fon in Anspruch nehmen, um auch in Ausnah­me­si­tua­tio­nen hand­lungs­fä­hig zu blei­ben. Die DGUV hat auf das Thema psychi­sche Belas­tun­gen auch im Rahmen ihrer aktu­el­len Präven­ti­ons­kam­pa­gne komm­mit­mensch reagiert – mit Hand­lungs­hil­fen dazu.

Beson­ders stark disku­tiert werden seit Beginn der Krise der rich­tige Gebrauch von Atem­schutz­mas­ken und Mund-Nase-Bedeckungen. Inzwi­schen ist das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (sog. DIY- oder Community-Masken) an vielen öffent­lich genutz­ten Plät­zen wie Läden oder Bussen und Bahnen empfoh­len oder sogar vorge­schrie­ben. Trotz­dem gibt es nach wie vor Unsi­cher­hei­ten über die unter­schied­li­chen Funk­tio­nen und Verwen­dungs­ar­ten. Die DGUV hat daher früh ein Plakat veröf­fent­licht, das Betrie­ben eine Über­sicht zu den Unter­schie­den an die Hand gibt und auch für die breite Öffent­lich­keit als Infor­ma­ti­ons­quelle dient.

Das Insti­tut für Arbeits­schutz der DGUV (IFA) hat zudem gemein­sam mit der DEKRA Testing and Certi­fi­ca­tion GmbH einen Schnell­test entwi­ckelt, mit dem sich über­prü­fen lässt, ob auch Atem­schutz­mas­ken, die derzeit vieler­orts im Eilver­fah­ren herge­stellt werden und auf ihre Zulas­sung warten, für die Dauer der akuten Gesund­heits­be­dro­hung zum Schutz der Menschen im Gesund­heits­we­sen einge­setzt werden können. Ziel ist es, dem akuten Mangel an euro­pä­isch zuge­las­se­nen Produk­ten mit soge­nann­tem Pande­mie­atem­schutz kurz­fris­tig zu begeg­nen und damit medi­zi­ni­sche und pfle­ge­ri­sche Fach­kräfte zu schüt­zen.

All diese Infor­ma­tio­nen, die seit Beginn der Krise erstellt wurden, sind einge­flos­sen in die Erar­bei­tung und Ausfor­mu­lie­rung der Arbeits­schutz­stan­dards für die jewei­li­gen Bran­chen.

Einheit­lich­keit und Verbind­lich­keit

Damit Betriebe in ganz Deutsch­land mit den Corona-Handlungshilfen ihrer Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger arbei­ten können, ist es wich­tig, dass sie einheit­lich und nicht wider­sprüch­lich sind. Um die Arbeit inner­halb der Unfall­ver­si­che­rung zu koor­di­nie­ren, wurde deshalb ein Steu­er­kreis und mehrere Arbeits­grup­pen auf Ebene der DGUV einge­rich­tet, in denen Fach­leute der Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen tätig sind. Diese Zusam­men­ar­beit erweist sich als große Stärke bei der Erar­bei­tung der bran­chen­be­zo­ge­nen Arbeits­schutz­stan­dards. Darüber hinaus müssen aber auch weitere Akteure im Arbeits- und Infek­ti­ons­schutz auf Bund- und Länder­ebene einbe­zo­gen werden. Die Viel­falt des Föde­ra­lis­mus kann an dieser Stelle zur Heraus­for­de­rung werden. Dieser müssen wir uns stel­len, denn von der Einheit­lich­keit und Trans­pa­renz der vorge­schla­ge­nen Maßnah­men hängt letzt­lich ihre Akzep­tanz ab.

Aber was geschieht, wenn einzelne Betriebe die erfor­der­li­chen Maßnah­men zur Minde­rung des Infek­ti­ons­ri­si­kos in ihrem Arbeits­all­tag nicht umset­zen wollen? Indem Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen helfen, Mindest­stan­dards zu defi­nie­ren, schaf­fen sie die Voraus­set­zun­gen dafür, dass die Betriebe und Einrich­tun­gen wieder die Arbeit aufneh­men können. Im Umkehr­schluss muss es dann aber auch möglich sein, den Betrie­ben, die sich über den Arbeits­schutz­stan­dard hinweg­set­zen, Gren­zen zu setzen. Das werden die Aufsichts­dienste der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger gege­be­nen­falls auch tun. Ein gemein­sa­mer Leit­fa­den für die Aufsicht und Bera­tung legt eine einheit­li­che Vorge­hens­wiese der Aufsichts­per­so­nen fest.

Grund­lage für dieses Handeln ist zunächst der Arbeits­schutz­stan­dard des BMAS. Er hat zwar nicht den Status eines Geset­zes, aller­dings beschreibt er im Sinne des Arbeits­schutz­ge­set­zes den Stand von Tech­nik, Arbeits­me­di­zin und Hygiene zur Präven­tion des Corona-Virus. Erar­bei­tet wird zudem unter der Feder­füh­rung der Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) eine über­grei­fende Arbeitsschutz-Regel. Sie wird die Inhalte des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards auf der Grund­lage bestehen­der Arbeits­schutz­ver­ord­nun­gen konkre­ti­sie­ren.

Im Pande­mie­fall ist die Einlei­tung geeig­ne­ter Abwehr­maß­nah­men eine staat­li­che Aufgabe des Bevöl­ke­rungs­schut­zes. Auf betrieb­li­cher Ebene ist die Infek­ti­ons­ge­fähr­dung zugleich auch eine Gefähr­dung für die Sicher­heit und die Gesund­heit der Beschäf­tig­ten. Die Infek­ti­ons­ge­fähr­dung wird damit Bestand­teil der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung des Arbeit­ge­bers zur betrieb­li­chen Pande­mie­prä­ven­tion.

Bera­tung und Über­wa­chung

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard gibt dem Arbeit­ge­ber Sicher­heit bei der Auswahl und Umset­zung geeig­ne­ter Maßnah­men zum betrieb­li­chen Infek­ti­ons­schutz. Er ist aber zugleich auch Richt­schnur für die Aufsichts­dienste bei der Bera­tung und Über­wa­chung der Betriebe. Das schließt notfalls auch eine Sank­tio­nie­rung bei Verstö­ßen gegen den Infek­ti­ons­schutz mit ein. Unsere Erfah­run­gen der vergan­ge­nen Wochen zeigen, dass viele Arbeit­ge­ber die Präven­tion ernst nehmen. Denn in einer Hinsicht dürfen wir uns alle nichts vorma­chen: Kontrolle durch den Staat und die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung ist wich­tig. Der härteste Kontrol­leur ist jedoch das Virus selbst. Wer als Arbeit­ge­be­rin oder Arbeit­ge­ber vermei­den möchte, dass sein Betrieb zum Quaran­tä­ne­fall wird oder gar zum Anlass für die Behör­den, eine ganze Region in den Lock­down zu schi­cken – mit all den nega­ti­ven Konse­quen­zen für das eigene Anse­hen – der kann nicht umhin, entspre­chend zu handeln. Insbe­son­dere den Führungs­kräf­ten kommt in diesem Zusam­men­hang eine entschei­dende Rolle und Vorbild­funk­tion zu.

Ausblick

Den Trägern der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ist bewusst, dass sie mit der Präzi­sie­rung des Arbeits­schutz­stan­dards für die verschie­de­nen Bran­chen eine große Verant­wor­tung über­nom­men haben. Gleich­zei­tig ist dies aber auch eine unglaub­li­che Chance für den Arbeits­schutz. Wir können zeigen, dass wir auch in schwie­ri­gen Zeiten verläss­li­che und kompe­tente Part­ner für Betriebe und Einrich­tun­gen sind.

In der aktu­el­len Phase der schritt­wei­sen Locke­run­gen des Lock­downs wird deut­lich, dass Sicher­heit und Gesund­heit im Betrieb eine zentrale Rolle spie­len, um die Folgen der Pande­mie für die Beschäf­tig­ten unter Kontrolle zu behal­ten und gleich­zei­tig die Wirt­schaft wieder anzu­kur­beln. Gesund­heits­ge­fah­ren im Betrieb sind ganz klar ein Arbeits­schutz­thema.

Das ist nicht nur in Zeiten der Pande­mie so, aber unter den aktu­el­len Bedin­gun­gen wird die Bedeu­tung, die eine gute Orga­ni­sa­tion von Sicher­heit und Gesund­heit für einen Betrieb hat, noch einmal deut­lich hervor­ge­ho­ben. Guter Arbeits­schutz ist ein Baustein, um dem Virus das Hand­werk zu legen. Arbeits­schutz ist Gesund­heits­schutz!


Foto: © DGUV

Autor: Dr. Stefan Hussy

Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Deut­schen Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung (DGUV)


Anzeige
News­let­ter

Jetzt unse­ren News­let­ter abon­nie­ren

Meistgelesen

Jobs
Sicher­heits­be­auf­trag­ter
Titelbild Sicherheitsbeauftragter 8
Ausgabe
8.2020
ABO
Sicher­heits­in­ge­nieur
Titelbild Sicherheitsingenieur 7
Ausgabe
7.2020
ABO
Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de