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GDA-Arbeitsprogramm zeigt

Bera­tung durch Aufsichts­per­so­nal wirkt

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Die Besich­ti­gung und Bera­tung von Aufsichts­per­so­nal führt in Betrie­ben mit Arbeits­schutz­män­geln zu Verbes­se­run­gen in allen MSE-relevanten Berei­chen. So lautet ein Ergeb­nis des Arbeits­pro­gramms Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) der Gemein­sa­men Deut­schen Arbeits­schutz­stra­te­gie (GDA). Fünf Jahre lang unter­suchte es, was Betriebe tun, um Risi­ko­fak­to­ren für MSE erfolg­reich zu redu­zie­ren. Dazu wurden bran­chen­über­grei­fend über 13.000 mal Betriebe besich­tigt. Die Ergeb­nisse zeigen, wo Hand­lungs­be­darf besteht und was bereits gut funk­tio­niert.

Hand­lungs­be­darf besteht beispiels­weise beim Thema Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung physi­scher Belas­tun­gen: So führt nur jeder zweite Betrieb (56 Prozent) diese gesetz­lich vorge­schrie­bene Analyse voll­stän­dig durch. Das gilt auch für Unter­wei­sun­gen und Anlei­tun­gen am Arbeits­platz. Ebenso bedenk­lich: die mangelnde Inan­spruch­nahme der arbeits­me­di­zi­ni­schen Vorsorge. 38 Prozent der Beschäf­tig­ten in beson­ders belas­ten­den Arbeits­be­rei­chen suchen ihren Betriebs­arzt oder ihre Betriebs­ärz­tin kaum oder nie auf.

Wie nach­hal­tig sich die Bera­tung durch Aufsichts­per­so­nal bei der Betriebs­be­sich­ti­gung auf den Arbeits­schutz auswirkt, verdeut­licht das Ergeb­nis der Zweit­be­sich­ti­gun­gen: Betriebe, bei denen das Aufsichts­per­so­nal bei der Erst­be­sich­ti­gung erkenn­bare Arbeits­schutz­män­gel fest­ge­stellt hatte, wurden erneut besucht. Fazit: Viele Betriebe inten­si­vier­ten ihr Enga­ge­ment im Arbeits­schutz erheb­lich, etwa bei der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung physi­scher Belas­tun­gen. Die Zahl der Betriebe, die sie ange­mes­sen durch­füh­ren, verdrei­fachte sich von 18 Prozent bei der Erst- auf 59 Prozent bei der Zweit­be­sich­ti­gung.

Die Analyse der Daten aus den Betriebs­be­sich­ti­gun­gen macht auch deut­lich, wie sehr es auf die Führungs­kräfte ankommt: Dort, wo sie ein vorbild­li­ches Präven­ti­ons­ver­hal­ten vorle­ben und MSE-präventives Verhal­ten der Beschäf­tig­ten unter­stüt­zen, erzie­len Unter­neh­men in allen MSE-relevanten Berei­chen deut­lich bessere Ergeb­nisse. Sie verfü­gen häufi­ger über eine ange­mes­sene Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung, haben die Rege­lun­gen im Umgang mit Lasten sowie die Unter­wei­sung und Anlei­tung der Beschäf­tig­ten erfolg­rei­cher umge­setzt und erfül­len in höhe­rem Umfang die gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen für die arbeits­me­di­zi­ni­sche Ange­bots­vor­sorge.

www.gdabewegt.de

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