Startseite » Sicherheit » Arbeitsschutzorganisation »

Auswirkungen der Pandemie und Arbeitsschutz

Auswirkungen der Pandemie
SARS-CoV‑2 und Arbeitsschutz

Work_from_home._Prevention_of_Coronavirus_infection_or_COVID-19_on_white_background_concept._Close_up_businessman_hand_signing_contract_paper_on_document_finance._Panoramic_banner_with_copy_space.
Während einer Pandemie spielt der Arbeitsschutz eine herausragende Rolle. Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte sind herausgefordert, die neuen Maßnahmen mit Handlungshilfen in Unternehmen umzusetzen. Foto: © Jeerasak – stock.adobe.com
Anzeige
Das Virus mit der Beze­ich­nung SARS-CoV­‑2, das die Lun­genkrankheit COVID-19 verur­sacht, hat eine Pan­demie aus­gelöst und das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben zum Teil erhe­blich eingeschränkt. Nun wird es langsam wieder hochge­fahren, auch wenn das Virus nicht aus­gerot­tet ist. Möglicher­weise müssen wir aber auch ler­nen, dauer­haft mit ihm zu leben. So oder so sind weit­er­hin Sicher­heit und Gesund­heitss­chutz der Beschäftigten zu gewährleis­ten. Als Ori­en­tierung­shil­fe dazu hat das Bun­desmin­is­teri­um für Arbeit und Soziales (BMAS) am 16.04.2020 einen SARS-CoV-2-Arbeitss­chutz­s­tan­dard mit entsprechen­den Hin­weisen veröf­fentlicht.

Zunächst müssen wir uns aber klar machen, welche Bedro­hun­gen von dem neuar­ti­gen Coro­n­avirus SARS-CoV­‑2 aus­ge­ht. Es han­delt sich um ein Virus, das per def­i­n­i­tio­nen kein Leben ist. Es denkt daher nicht, schon gar nicht ratio­nal, ken­nt keine Ver­wandtschaften oder son­sti­gen sozialen Beziehun­gen, wed­er arm noch reich, wed­er gesund noch krank, son­dern es will sich ein­fach ver­mehren, um weit­er zu existieren. Das geschieht beim SARS-CoV­‑2 in der Regel über Tröpfchen­in­fek­tion.

Jed­er Men­sch gibt alleine durch das reine Atmen und erst recht beim Sprechen oder Niesen und Schnupfen unwillkür­lich kleine Tröpfchen an die Umge­bung ab. Diese Tröpfchen hal­ten sich je nach Größe mehr oder weniger lange in der Luft und kön­nen eben­falls je nach Größe und auch Zusam­menset­zung sowie abhängig von den Klimabe­din­gun­gen vor Ort mehr oder weniger weit getra­gen wer­den.

Am Anfang der Pan­demie wurde von einem Abstand von 1,5 m bis 2 m aus­ge­gan­gen, wobei dieser Wert bere­its 1936 im Rah­men ein­er The­o­rie zur Virus­in­fek­tion durch Tröpfchen fest­gelegt wurde.1 Diese Angaben sind aber mit­tler­weile weit über­holt. Die let­zten Unter­suchun­gen zeigen sehr deut­lich, dass ger­ade stoßar­tig aus­gestoßene Tröpfchen wie beim Hus­ten oder Niesen dur­chaus acht Meter oder auch mehr fliegen kön­nen.2 Auf die Frage, ob das Virus­ma­te­r­i­al, das in diesen Tröpfchen enthal­ten sein kann, dann immer noch infek­tiös ist, wollen wir nicht einge­hen, das ist Gegen­stand der derzeit­i­gen Forschung, deren Ergeb­nisse wir abwarten müssen.

Erlebte Historie der Ereignisse

Erste Hin­weise auf den Aus­bruch eines neuar­ti­gen Coro­n­avirus mit entsprechen­dem Poten­zial zu ein­er Epi­demie gab es im Dezem­ber 2019 in der chi­ne­sis­chen Region Wuhan. Hin­weise auf erste Infizierte außer­halb Chi­nas gab es Anfang Jan­u­ar 2020. Der erste infizierte Fall in Deutsch­land wurde am 27.01.2020 bestätigt.

Im Laufe den fol­gen­den Wochen kamen weit­ere Infek­tion­sh­erde und ‑ket­ten hinzu, sodass bere­its Mitte Feb­ru­ar einzelne Unternehmen, vor­rangig solche, die im Bere­ich kri­tis­ch­er Infra­struk­turen, zum Beispiel der Ver­sorgung der Bevölkerung mit Energie, tätig waren, Maß­nah­men zum Fortbe­stand der Ver­sorgungssicher­heit ergrif­f­en haben. Gle­ichzeit­ig bilde­ten sich in vie­len Unternehmen erste „Krisen­stäbe“, um rasche Reak­tion­szeit­en auf notwendi­ge Maß­nah­men herzustellen.

Bere­its Ende Feb­ru­ar wur­den dazu in Unternehmen der Energiev­er­sorgung in inner­be­trieblichen Sitzun­gen (z. B. ASA-Sitzun­gen) notwendi­ge Maß­nah­men berat­en, zum Beispiel Aufteilung der Beschäftigten auf AB/ABC-Teams, um die Betrieb­ssicher­heit weit­er­hin zu gewährleis­ten, Maß­nah­men zum Ein­hal­ten der Abstände, Umgang mit Kun­den etc.

Im per­sön­lichen Erleben ging es Schlag auf Schlag weit­er. Der Energiev­er­sorgung fol­gte nach weni­gen Tagen die Wasserv­er- und ‑entsorgung und dann auch in der ersten Märzhälfte Pflegeein­rich­tun­gen (Alten- und Altenpflege­heime). Der Arbeitss­chutzauss­chuss hat sich als effek­tives Kom­mu­nika­tions- und Steuerungsin­stru­ment in dieser Anfangsphase mehr als bewährt.

In diesen ganzen Ein­rich­tun­gen wur­den bere­its Mitte März entsprechende Maß­nah­men, die anschließend umge­set­zt wur­den und derzeit Stan­dard sind, berat­en.

Wieder­rum eine Woche später gab es die ersten region­al weitre­ichen­den Kon­tak­tbeschränkun­gen, so dass Kun­denbe­suche prak­tisch eingestellt wur­den. Am 22.03.2020 wurde prak­tisch der kom­plette Lock­down von der Bun­desregierung verkün­det. Rund 30 Prozent der Unternehmen waren gezwun­gen, deswe­gen Kurzarbeit einzuführen.

Am 15.04.2020 wur­den von der Bun­desregierung gemein­sam mit den Min­is­ter­präsi­den­ten der Län­der die ersten Erle­ichterun­gen vere­in­bart. Am 16.04.2020, nach­dem viele Betriebe bere­its mit Maß­nah­men reagiert hat­ten, hat schließlich das BMAS den SARS-CoV-2-Arbeitss­chutz­s­tan­dard veröf­fentlicht.3

Arbeitsschutz in Zeiten einer Pandemie

Sicher­heit und Gesund­heitss­chutz unter­schei­det sich in den Zeit­en ein­er Pandemie/Epidemie nicht grund­sät­zlich und wesentlich von Sicher­heit und Gesund­heit in anderen Zeit­en. Es gel­ten diesel­ben Grund­sätze wie Gefährdungs­beurteilun­gen mit Ableitung von Maß­nah­men und deren Kon­trolle auf Wirk­samkeit. Der Fokus wird dabei im Wesentlichen auf Maß­nah­men liegen, die dur­chaus unter­schiedlich sein kön­nen von denen außer­halb der Pan­demiezeit­en.

Zunächst ein­mal bleibt aber festzustellen, dass wed­er eine Epidemie/Pandemie oder Kurzarbeit ein Grund für eine Reduzierung der betrieb­särztlichen und sicher­heit­stech­nis­chen Betreu­ung oder gar deren Aus­set­zung ist. Auch die grund­sät­zliche Arbeitss­chut­zor­gan­i­sa­tion wird im Wesentlichen erhal­ten bleiben. Der Arbeitss­chutzauss­chuss (ASA) ist weit­er­hin auss­chließlich bera­tend tätig und die Unternehmerin­nen und Unternehmer entschei­den, welche Maß­nah­men in welchem Maße umge­set­zt wer­den. Fern­er organ­isieren sie deren Überwachung und Wirk­samkeit­skon­trollen.

Bewährt hat sich die Imple­men­tierung eines Krisen­stabes, der sich in aller Regel nicht aus den Mit­gliedern des ASA zusam­menset­zt; sicher­lich ist der eine oder andere daraus im Krisen­stab vertreten, zum Beispiel Betrieb­särztin­nen und Betrieb­särzte und Fachkräfte für Arbeitssicher­heit sowie natür­lich der Unternehmer. In einem gut zusam­menge­set­zten Krisen­stab sind aber auch weit­ere Funk­tio­nen wie Per­son­al, Öffentlichkeit­sar­beit, Finanzen und natür­lich Pro­duk­tion­s­pla­nung vertreten. In mitbes­timmten Betrieben ist auch der inten­sive Kon­takt zur Mitar­beit­er­vertre­tung zu suchen, um gegen­be­nen­falls eine bre­ite Unter­stützung durch die Beschäftigten zu erre­ichen und dieses mit Betrieb­svere­in­barun­gen zu man­i­festieren.

Aus­gangspunkt der Schutz­maß­nah­men für die Unternehmer waren weniger die Sich­er­stel­lung von Sicher­heit und Gesund­heitss­chutz bei der Arbeit, son­dern schlicht und ergreifend dafür Sorge zu tra­gen, dass sich die Beschäftigten nicht gegen­seit­ig ansteck­en und damit möglicher­weise die Produktion/den Betrieb des Unternehmens lahm­le­gen.

Zu den geeigneten Maß­nah­men zum Schutz vor der Infek­tion wer­den von den Unternehmerin­nen und Unternehmern natür­lich sowohl die Betrieb­särztin­nen und Betrieb­särzte als auch die Fachkräfte für Arbeitssicher­heit befragt, da diese über genü­gend Erfahrun­gen ver­fü­gen. Da eine Eli­m­inierung des SARS-CoV­‑2 nicht möglich ist, verbleiben nur organ­isatorische Maß­nah­men wie räum­lich und zeitliche Tren­nung zwis­chen infizierten Per­so­n­en und den nicht infizierten. In dieses Muster passen die Abstand­sregeln, die all­ge­mein für die Bevölkerung gel­ten und natür­lich auch im Betrieb angewen­det wer­den müssen, per­fekt. Ist der Abstand nicht geeignet, um eine Infek­tion zu ver­hin­dern, weil der Min­destab­stand unter­schrit­ten wer­den muss, sind als dritte Stufe grund­sät­zlich per­sön­liche Schutzaus­rüs­tun­gen her­anzuziehen. SARS-CoV­‑2 ist, wie andere Coro­n­aviren eben­falls, als Biostoff in die Risiko­gruppe 3 eingestuft. Zum Schutz vor solchen Viren der RG 3 sind FFP3-Masken vorge­se­hen4, was auch Her­steller von Schutz­masken empfehlen.

Der Ver­lauf ein­er Epidemie/Pandemie und den Auswirkun­gen samt notwendi­gen Präven­tio­nen ist bere­its im Bericht zur Risiko­analyse im Bevölkerungss­chutz 2012 als Bun­destags­druck­sache erschienen.5 In anderen Län­dern wur­den ähn­liche Risiko­analy­sen durchge­führt, in aller Regel mit densel­ben Kon­se­quen­zen.

Um den Min­destab­stand zwis­chen Per­so­n­en einzuhal­ten, gibt es eine ganze Rei­he an Möglichkeit­en, die in den Betrieben umge­set­zt wer­den kön­nen. Der VDSI hat auf sein­er Home­page hierzu Anfang April eine nicht abschließende Liste von bere­its umge­set­zten und bewährten Möglichkeit­en veröf­fentlicht.6 Sie reichen von der Ver­lagerung von Tätigkeit­en nach Hause über Einzelbe­set­zun­gen von Büros und Aufteilung der Belegschaft in mehrere Schicht­en bis hin zu Video-/Tele­fonkon­feren­zen, Rei­se­ver­boten und Einzel­nutzung von Fahrzeu­gen. Diese Liste wird bei Bedarf angepasst.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Zu den Umset­zungsmöglichkeit­en des SARS-CoV-2-Arbeitss­chutz­s­tan­dards des BMAS vom 16.04.2020 hat der VDSI einige Tage später bere­its eine Gegenüber­stel­lung veröf­fentlicht.7 (diese ist auf den Seit­en 14 bis 18 in Sicher­heitsin­ge­nieur 7/2020 abge­druckt, hier der Link zur aktuellen Gegenüber­stel­lung).

Sowohl beim BMAS als auch bei der DGUV und den Unfal­lver­sicherungsträgern wur­den Gremien ein­gerichtet, die die Aspek­te des Arbeitss­chutz­s­tan­dards konkretisieren und umset­zen. Die Maß­nah­men sollen auch durch die Auf­sichts­be­hör­den über­prüft wer­den. Allerd­ings ist hier­bei zu beacht­en, dass sehr viele Unternehmerin­nen und Unternehmern derzeit andere Prob­leme haben, als sich sehr inten­siv um den Arbeitss­chutz zu küm­mern. Rund ein Drit­tel der Unternehmen mit Beschäftigten hat Kurzarbeit beantragt und ein Großteil der gesamten Unternehmen wis­sen derzeit nicht, wie sie die näch­sten Monate über­ste­hen sollen. Hier ist eine Unter­stützung im Sinne ein­er Beratung ange­bracht, weil Aspek­te aus dem Arbeitss­chutz dur­chaus auch dem Fortbe­stand des Unternehmens dienen kön­nen.

Weit­er­hin ist festzustellen, dass es sich bei dem Arbeitss­chutz­s­tan­dard nicht um eine Vorschrift han­delt, die eins zu eins umzuset­zen ist, son­dern lediglich um eine Ori­en­tierung­shil­fe.8 Denn grund­sät­zlich ergeben sich die notwendi­gen Maß­nah­men auch ohne den Arbeitss­chutz­s­tan­dard aus dem kod­i­fizierten Arbeitss­chutzrecht.

Hil­fre­ich für die Umset­zung des SARS-CoV-2-Arbeitss­chutz­s­tan­dards sind auf jeden Fall die branchen­spez­i­fis­chen Hand­lung­shil­fen der einzel­nen Unfal­lver­sicherungsträger, die diese auf ihren Home­pages veröf­fentlichen. Aber auch hier­bei han­delt es sich lediglich um Hand­lung­shil­fen, die nicht zwin­gend eins zu eins umge­set­zt wer­den müssen; andere, min­destens genau­so wirk­same Maß­nah­men sind dur­chaus denkbar. Lei­der sind hier einzel­nen Auf­sichtsper­so­n­en schon über das Ziel hin­aus­geschossen – was dem Schutzziel eher abträglich ist, da die Akzep­tanz für notwendi­ge Maß­nah­men sinkt.

Zu einzelnen Aspekten des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards

Zu 6. „Home­of­fice“ ist anzumerken, dass der Begriff nicht aus­re­ichend definiert ist. In der Arbeitsstät­ten­verord­nung wird von „Telear­beit“ gesprochen, was umgangssprach­lich häu­fig auch als Home­of­fice beze­ich­net wird. Die Telear­beit set­zt eine entsprechende ver­tragliche Grund­lage zwis­chen Unternehmen und Arbeit­nehmer voraus. Gemeint ist im Arbeitss­chutz­s­tan­dard aber eher – sofern nicht vorher schon Vere­in­barun­gen zur Telear­beit vor­la­gen – ein „mobiles Arbeit­en zuhause“, das in Aus­nahme­si­t­u­a­tio­nen wie der Coro­n­akrise auch über einen län­geren Zeitraum durchge­führt wer­den kann.9

Die unter 13. „Hand­lungsan­weisun­gen für Ver­dachts­fälle“ aufge­führte kon­tak­t­lose Fieber­mes­sung muss natür­lich unter dem Gesicht­spunkt des Daten­schutzes und der Ver­hält­nis­mäßigkeit noch ein­mal rechtlich bew­ertet wer­den. Unab­hängig von dieser juris­tis­chen Bew­er­tung sind kon­tak­t­lose Fieber­mes­sun­gen in der Regel nicht geeignet, um mit der notwendi­gen Genauigkeit eine erhöhte Tem­per­atur festzustellen. Wed­er sind die ver­füg­baren Ther­mome­ter in der Mess­ge­nauigkeit aus­re­ichend (nötig wäre eine Mess­ge­nauigkeit auf ein Zehn­tel Grad) noch ist die Stirn aus­re­ichend geeignet, eine Aus­sage über die Kör­pertem­per­atur zu geben; hat sich eine Per­son ger­ade kör­per­lich betätigt, ist die Tem­per­atur an der Stirn erhöht, kommt sie vielle­icht ger­ade aus der frischen Luft, ist die Tem­per­atur erniedrigt.

Die unter 14. „Psy­chis­che Belas­tun­gen durch Coro­na min­imieren“ genan­nten psy­chis­chen Belas­tun­gen durch mögliche kon­flik­thafte Auseinan­der­set­zun­gen mit Kun­den sowie lang andauernde hohe Arbeitsin­ten­sität, nicht nur in sys­tem­rel­e­van­ten Branchen, sind in ein­er gut erstell­ten Gefährdungs­beurteilung bere­its vor Aus­bruch der Pan­demie ermit­telt und ggf. Maß­nah­men abgeleit­et wor­den. Wichtiger und wesentlich kri­tis­ch­er sind die psy­chis­chen Belas­tun­gen, die sich durch das Arbeit­en zuhause ergeben, wenn gle­ichzeit­ig auch der Part­ner zuhause arbeit­et und vielle­icht noch pflegebedürftige Ange­hörige oder Kinder zu betreuen sind oder im Home­school­ing ler­nen. Die Ein­flussmöglichkeit­en des Arbeit­ge­bers sind hier begren­zt, da über Schul- und Kinder­garten­schließun­gen andere Insti­tu­tio­nen entschei­den. Es ist zu begrüßen, dass im Zuge der erweit­erten Not­be­treu­un­gen Ent­las­tun­gen in bes­timmten Bere­ichen nun möglich wer­den.

Fazit

Sicher­heit und Gesund­heitss­chutz sind in Zeit­en ein­er Pan­demie nicht aus­ge­set­zt, son­dern die Schw­er­punk­te verän­dern sich und die Akteure in diesem Bere­ich wer­den zum Teil mehr gefordert als außer­halb der Pan­demie. Der SARS-CoV-2-Arbeitss­chutz­s­tan­dard des BMAS ist hierzu eine hin­re­ichende, aber nicht notwendi­ge Hand­lung­shil­fe, zumal einige Aspek­te weit­er­er Konkretisierun­gen bedür­fen. Die branchen­spez­i­fis­chen Hand­lung­shil­fen der Unfal­lver­sicherungsträger und die Umset­zungsmöglichkeit­en des VDSI bieten die notwendi­gen Konkretisierun­gen.

1 W.F. Wells und M. W. Wells, J. Am. Med. Assoc. 107, 1678 (1936)

2 L. Bouroui­ba, J. Am. Med. Assoc. (2020), 323(18):1837–1838, DOI: 10.1001/jama.2020.4756

3 https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Schwerpunkte/sars-cov-2-arbeitsschutzstandard.pdf?__blob=publicationFile&v=1

4 DGUV Regel 112–190 „Benutzung von Atem­schutzgeräten“

5 https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

6 https://vdsi.de/media/moeglichkeiten_des_physical_distancing_in_betrieben_zum_schutz_der_beschaeftigten_vor_einer_infektion_mit_sars.pdf

7 https://vdsi.de/media/arbeitsschutzstandard_gegenueberstellung_22042020.pdf

8 https://vdsi.de/media/rechtliche_einschaetzung_zum_sars-cov-2-arbeitsschutzstandard_von_prof._dr._thomeas_wilrich.pdf

9 https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2020/quartal_1/details_1_385472.jsp


Foto: © VDSI

Michael Kloth

Vor­stand VDSI,

Ressort Qual­i­fizierung

E‑Mail: m.kloth@vdsi.de


 
Foto: © VDSI

Prof. Dr. Arno Weber

Vor­sitzen­der des Vor­stands VDSI

E‑Mail: a.weber@vdsi.de


Mitmachen, teilnehmen, partizipieren

Der VDSI freut sich über Kom­mentare, Ergänzun­gen, Mei­n­un­gen aber auch über kon­struk­tive Kri­tik zu diesem The­ma. Gerne dür­fen Sie auch Best-Prac­tice-Beispiele ein­re­ichen. Wen­den Sie sich hierzu bitte an die Geschäftsstelle unter kommunikation@vdsi.de

Alle weit­eren und zukün­fti­gen VDSI-Veröf­fentlichun­gen zur SARS-CoV-Pan­demie find­en Sie unter www.vdsi.de/corona.

Durch den fachüber­greifend­en Aus­tausch inner­halb des VDSI wer­den derzeit viele prak­tis­che Ergänzun­gen zu den all­ge­meinen Veröf­fentlichun­gen erstellt.

Anzeige
Gewinnspiel

Newsletter

Jet­zt unseren Newslet­ter abon­nieren

Meistgelesen

Jobs
Sicherheitsbeauftragter
Titelbild Sicherheitsbeauftragter 10
Ausgabe
10.2020
ABO
Sicherheitsingenieur
Titelbild Sicherheitsingenieur 10
Ausgabe
10.2020
ABO
Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de