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Schätze heben mit Ideen-Treffen

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Schätze heben mit Ideen-Treffen

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Mit der lösung­sori­en­tierten Herange­hensweise der mod­erierten Ideen-Tre­f­fen lassen sich prob­lema­tis­che Prozesse in Unternehmen iden­ti­fizieren und verbessern. So gelingt es, Erfahrungss­chätze des Teams zu heben und nutzbar zu machen.

Beson­ders das Auf­spüren psy­chis­ch­er Belas­tungs­fak­toren ist und bleibt eine Her­aus­forderung. Oft­mals geht es um Kom­mu­nika­tion­sprob­leme, unver­ständliche Prozesse oder Arbeitsverdich­tung. Das Konzept der Ideen-Tre­f­fen bietet eine gute Möglichkeit, sich im Work­shop-Ver­fahren mit der Gefährdungs­beurteilung im inter­diszi­plinären Dia­log zu beschäfti­gen. Es lässt sich aber auch für alle anderen The­men im Rah­men eines kon­tinuier­lichen Verbesserung­sprozess­es ein­set­zen.

Die Meth­ode der Ideen-Tre­f­fen hil­ft, struk­turi­ert vorzuge­hen. In den mod­erierten Zusam­menkün­ften arbeit­en die Teil­nehmenden inter­diszi­plinär zusam­men: Sie iden­ti­fizieren und pri­or­isieren Prob­leme im Unternehmen und entwick­eln gemein­sam Lösun­gen. Wichtig für den Erfolg ist, dass Ver­ant­wortlichkeit­en und Ter­mine fest­gelegt und Ergeb­nisse über­prüft wer­den.

Moderieren, protokollieren, evaluieren

Im ersten Schritt wird das Team durch die mod­erierende Per­son aufge­fordert, auf ein­er Mod­er­a­tionskarte zu notieren „Was läuft gut?“ beziehungsweise „Was läuft nicht?“ Anschließend präsen­tieren alle ihre Karten und erk­lären, was genau sie damit meinen. In ein­er zweit­en Runde wird gefragt „Was kön­nen wir verbessern?“. So wer­den aktuelle The­men gesam­melt und pri­or­isiert. Bei jedem Tre­f­fen wird dann nur ein The­ma bear­beit­et, wobei die Exper­tise der Teil­nehmenden für ihre Arbeit­stätigkeit ein­fließt. Für die näch­sten Schritte leg­en sie zusam­men konkrete Maß­nah­men, Ver­ant­wortliche und Ter­mine fest. Beim Fol­geter­min wird dann der neue Stan­dort bes­timmt und unter­sucht, was gut und was weniger gut geklappt hat.

Wichtig ist, dass die Mod­er­a­tion sich in den Dienst der Gruppe stellt und eigene Ansicht­en ausklam­mert. Deswe­gen kann es hil­fre­ich sein, eine externe Mod­er­a­tion zu beauf­tra­gen oder eine Per­son – etwa einen Sicher­heits­beauf­tragten – aus einem anderen Unternehmens­bere­ich damit zu betrauen. Für den Erfolg der Maß­nahme ist es entschei­dend, dass der Mod­er­a­tor oder der Schrift­führer alles notiert, sodass nichts ver­loren geht.


Foto: Nele Kem­ming

Autorin: Dipl.-Ing. Andrea Stick­el

Jour­nal­istin für Tech­nik
und Wis­senschaft (BJV)


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