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Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen

Verantwortung und die richtige PSA
Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen

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Dieser Beitrag beleuchtet einige Aspek­te des Arbeit­ens in Behäl­tern und engen Räu­men. Dabei wer­den weniger die tech­nis­chen Details besprochen, als viel mehr grund­sät­zliche Prob­leme, die Führungskräfte anre­gen sollen, über die Vorge­hensweise in ihrem Unternehmen nachzudenken.

Das Arbeit­en in Behäl­tern, Silos und engen Räu­men, im Fol­gen­den als „Befahren von Behäl­tern“ beze­ich­net, stellt eine der gefährlich­sten Tätigkeit­en der Wirtschaft dar. Repara­turen, Inspek­tio­nen, Wartungs- und Reini­gungsar­beit­en sind typ­is­che Schnittstellen zwis­chen Men­sch und Tech­nik. Hier­bei wer­den nor­male Pro­duk­tion­s­abläufe unter­brochen, durch Ein­griffe in Sys­teme treten neue Gefährdun­gen auf, die von den üblichen Betrieb­s­be­din­gun­gen abwe­ichen und in vie­len Fällen von den Mitar­beit­ern oder Führungskräften nicht erkan­nt wer­den. Die tödliche Gefahr dieser beson­deren Arbeit­sorte ergibt sich vor allem aus

  • der räum­lichen Enge
  • und den erschw­erten Zugangs- und Rettungsbedingungen.

Die Sta­tis­tik zeigt: Je klein­er der Raum ist, desto zahlre­ich­er sind beim Befahren von Behäl­tern die Unfälle durch Explo­sio­nen, Stick­gase oder elek­trischen Strom. Hinzu kommt, dass diese Gefährdun­gen häu­fig unter­schätzt wer­den: Was wir nicht sehen, riechen oder hören, bedenken wir oft nicht.

Die Praxis in engen Räumen …

Täglich wer­den in Deutsch­land über 1000 Behäl­ter und enge Räume befahren, zum Beispiel: Druck­be­häl­ter bei der inneren Prü­fung, bei Reini­gungsar­beit­en, bei Ober­flächen­be­hand­lun­gen oder bei der Her­stel­lung der Behäl­ter. Dabei ereignen sich regelmäßig schwere, meist tödliche Unfälle. Eine Ursache dafür ist die Igno­ranz der Akteure gegenüber dem Vorschriften- und Regelwerk.

Die DGUV-Regel 113–004 „Arbeit­en in Behäl­tern, Silos und engen Räu­men“ ist die Regel, die von allen am wenig­sten beachtet wird! Zum Ver­gle­ich: Beim Explo­sion­ss­chutz wird zumeist jedes der im Regel­w­erk beschriebe­nen Details einge­hal­ten, während man beim Befahren oft die ein­fach­sten Anforderun­gen mis­sachtet. Und um das deut­lich zu sagen: Es ereignen sich in Deutsch­land wesentlich mehr tödliche Unfälle beim Befahren, als durch Explosionen.

Die zahlre­ichen, regelmäßig zu prüfend­en Druck­be­häl­ter ste­hen nicht nur in Groß­be­trieben, im Gegen­teil, die meis­ten überwachungs­bedürfti­gen Behäl­ter befind­en sich in Klein- und Mit­tel­be­trieben, in denen vor allem die organ­isatorischen Anforderun­gen oft nicht erfüllt wer­den. Häu­fig wird die erforder­liche Ret­tungsaus­rüs­tung nicht bere­it­gestellt, oder sie ist für den konkreten Anwen­dungs­fall ungeeignet. Das soll aber nicht bedeuten, dass Unter­las­sun­gen oder Fehler beim Befahren von Behäl­tern nur in kleineren Unternehmen vorkom­men. In mein­er langjähri­gen Prax­is als Tech­nis­ch­er Auf­sichts­beamter (für die jün­geren Leser: heute Auf­sichtsper­son) und Leit­er des Sachge­bi­ets „Behäl­ter und enge Räume“ habe ich in Groß­be­trieben Ver­fahrensweisen gese­hen, die ich mir bis dato nicht vorstellen konnte.

Selb­st das rechtsverbindliche Vorschriften­werk bleibt bis heute weit­ge­hend unbeachtet. So fordert zum Beispiel die Betrieb­ssicher­heitsverord­nung im §11 (2): „Der Arbeit­ge­ber hat dafür zu sor­gen, dass Beschäftigte und andere Per­so­n­en bei einem Unfall oder bei einem Not­fall unverzüglich gerettet und ärztlich ver­sorgt wer­den kön­nen. Dies schließt die Bere­it­stel­lung geeigneter Zugänge zu den Arbeitsmit­teln und in diese sowie die Bere­it­stel­lung erforder­lich­er Befes­ti­gungsmöglichkeit­en für Ret­tung­sein­rich­tun­gen an und in den Arbeitsmit­teln ein.“

Diese, in den meis­ten Fällen unbe­d­ingt erforder­lichen, Befes­ti­gungsmöglichkeit­en sind an den wenig­sten Behäl­tern vorhan­den und, was noch ver­wun­der­lich­er ist, sie wer­den auch an neuer­richteten Anla­gen nicht instal­liert. Hier stellt sich die Frage: Wenn eine so wichtige Forderung von den Unternehmen und Anla­gen­plan­ern ignori­ert und von den Überwachungsin­sti­tu­tio­nen, gle­ich welch­er Art, nicht über­prüft wird, warum erhebt man sie dann?

Die Anla­gen­be­treiber wer­den lei­der immer wieder vor Prob­leme gestellt, weil die Belange des Befahrens bei der Pla­nung ein­er Anlage kaum berück­sichtigt wer­den. Das bet­rifft vor allem die Größe und Lage der Zugangsöff­nun­gen. Hier drei planer­ische „Spitzen­leis­tun­gen“, die beispiel­haft für häu­fige Fehler stehen:

  1. Ein ste­hen­der Druck­be­häl­ter wird so aufgestellt, dass zwis­chen Mannloch und Mauer­w­erk nur 60 cm Platz vorhan­den und damit eine scho­nende Ret­tung aus dieser Öff­nung nicht möglich ist. Das Mannloch hätte an jed­er anderen Stelle posi­tion­iert wer­den kön­nen, nur eben nicht hier.
  2. Ein Behäl­ter kragt unge­fähr 110 cm aus dem Büh­nen­bo­den. Dadurch ist es unmöglich, eine mobile Anschlagein­rich­tung (Drei­bock) aufzustellen. Auch das Anbrin­gen ein­er Anschlagöse an der Decke ist nicht möglich, so dass eine Ret­tung kaum real­isier­bar ist.
  3. Ein ste­hen­der Druck­be­häl­ter wird so aufgestellt, das vom Mannloch zur Decke nur 60 cm Platz ist und damit ein Ein­stieg unmöglich wird.

Unfälle, Verantwortung, Rettung 

Viele Befahrun­fälle ereignen sich, weil keine Ret­tungs­geräte vorhan­den sind. Es gibt immer noch Zeitgenossen, die glauben, dass man eine bewusst­lose Per­son mit­tels eines Seils und ohne weit­ere Hil­f­s­mit­tel aus dem Behäl­ter ziehen kann — oder sie ver­lassen sich auf die Feuer­wehr. Aber selb­st eine Werk­feuer­wehr, die schnell vor Ort ist, benötigt zum Ret­ten Anschlag­punk­te und die für den jew­eili­gen Fall geeigneten Geräte. Abge­se­hen davon kommt jede auch noch so schnelle Feuer­wehr zu spät, wenn Sauer­stoff­man­gel vor­liegt, denn dann bleiben max­i­mal drei Minuten für die Ret­tung! Und die Sta­tisiken zeigen: Sauer­stoff­man­gel ist eine der häu­fig­sten Unfal­lur­sachen beim Befahren!

An dieser Stelle soll erwäh­nt wer­den, dass keines­falls der Eigen­tümer des Behäl­ters für die Ret­tung ver­ant­wortlich ist, son­dern der Unternehmer, also die Führungskraft, die ihre Werk­täti­gen im Behäl­ter arbeit­en lassen (der Begriff „Werk­tätiger“ stammt zwar aus DDR-Zeit­en, ist aber so schön gen­derg­erecht und ver­mei­det die ständi­ge Dop­pelaufzäh­lung!). Bei Tankreini­gungs­fir­men, zumin­d­est bei den Guten, ist es gängige Prax­is, dass diese in der Regel ihre gesamte Aus­rüs­tung inklu­sive der Ret­tungs­geräte mit­brin­gen. Einige der Zuge­lasse­nen Überwachungsstellen glauben aber immer noch, der „Betreiber“ des Behäl­ters sei für die Ret­tung zuständig. Das ignori­ert die DGUV-Vorschrift 1, in der es im §24 (1) heißt: Der Unternehmer hat dafür zu sor­gen, dass zur Ersten Hil­fe und zur Ret­tung aus Gefahr die erforder­lichen Ein­rich­tun­gen und Sach­mit­tel sowie das erforder­liche Per­son­al zur Ver­fü­gung ste­hen. Unternehmer (oder im staatlichen Recht der Arbeit­ge­ber) ist immer der­jenige, dessen Werk­tätige im Behäl­ter tätig sind, und er ist ver­ant­wortlich für deren Sicher­heit, nicht irgendwelche Betreiber oder Eigen­tümer. Diese müssen nur dafür sor­gen, dass vom Behäl­ter keine Gefahr ausgeht.

Das bedeutet, die Reini­gungs­fir­ma, die Prü­for­gan­i­sa­tion oder die Schlosser­fir­ma, die in einen Behäl­ter ein­steigt, ist für die Ret­tung ihrer Leute ver­ant­wortlich. Wenn Ret­tungsaus­rüs­tung des Betreibers bere­its vorhan­den ist oder dessen eigene Feuer­wehr die Ret­tung übern­immt, ist das nach entsprechen­der Absprache natür­lich möglich. Das ist ger­ade bei der inneren Prü­fung von Druck­be­häl­tern kostengün­stiger, denn die Prü­for­gan­i­sa­tion müsste dann mit zwei Per­so­n­en und der entsprechen­den Aus­rüs­tung anreisen. Allerd­ings übern­immt der Betreiber des Behäl­ters dann auch eine gewisse Garan­ten­stel­lung für die betrieb­s­frem­den Per­so­n­en. Zum Ver­gle­ich: Es kommt kaum vor, dass der Betreiber betrieb­s­frem­den Handw­erk­ern Atem­schutz zur Ver­fü­gung stellt, weil hier bekan­nt ist, dass an den Nutzer gewisse Anforderun­gen gestellt wer­den. Aber auch bei der Benutzung von PSA gegen Absturz oder der Ret­tungsaus­rüs­tung muss der Anwen­der bes­timmte Voraus­set­zun­gen erfüllen, die der zur Ver­fü­gung stel­lende Betrieb kaum ein­schätzen kann (zum Beispiel die gesund­heitliche Eig­nung oder die Ausbildung).

Bish­er wurde der Aspekt der Ret­tung betra­chtet, bei dem nach Ein­schätzung des Autors in vie­len Fällen noch Män­gel vorherrschen. Das Gle­iche trifft in noch größerem Maße für die Zugangsver­fahren zu.

Die Ägypter, die Römer und die alten Ger­ma­nen stiegen mit Leit­ern in Behäl­ter und Gruben. Das machen viele Unternehmen auch heute noch, ohne auf die schon lange auf dem Markt befind­lichen mod­er­nen Zugangsver­fahren zurück­zu­greifen, die gle­ichzeit­ig auch die Ret­tung sich­er­stellen. Wenn ein Behäl­ter befahren wird, muss in den meis­ten Fällen auch die Ret­tungsaus­rüs­tung vor Ort sein. Warum wird diese dann nicht als Zugangsver­fahren genutzt?

Das Ein­fahren mit der Ret­tungswinde hat viele Vorteile:

  1. Bere­its vor dem Ein­fahren kann der richtige Sitz der PSA über­prüft wer­den. Eine senkrechte Hänge­po­si­tion ist für die Ret­tung aus Mannlöch­ern Voraussetzung!
  2. Beim Ablassen kann ein Absturz aus­geschlossen wer­den, denn die Per­son hängt immer am straf­fen Seil.
  3. Die Per­son kommt viel beque­mer in den Behäl­ter und kann auch Werkzeug ein­fach­er mitführen.
  4. Das unbefugte Ein­steigen ist nicht möglich, da keine Leit­er vorhan­den und zum Ablassen immer eine zweite Per­son erforder­lich ist.

Beim lei­der immer noch prak­tizierten Ein­stieg mit Strick­leit­ern wird häu­fig vergessen, dass dann unbe­d­ingt PSA gegen Absturz erforder­lich ist. In diesem Fall muss also eine PSA gegen Absturz, in der Regel ein Höhen­sicherungs­gerät, und zusät­zlich eine Ret­tungsaus­rüs­tung benutzt werden!

Das sichere Befahren erfordert geeignete Zugangsöff­nun­gen. Lei­der hat der Begriff „Zugangsver­fahren“ noch keinen Ein­gang in die Nor­mung gefun­den. Daran arbeit­et zur Zeit die Kom­mis­sion für Arbeitss­chutznor­mung (KAN). Es gibt immer noch Nor­men (zum Beispiel DIN EN 12953 Großwasser­raumkessel; DIN 28136 Rührbe­häl­ter und AD-2000-Merk­blatt A5 zu Öff­nun­gen bei Druck­be­häl­tern), die Behäl­teröff­nun­gen von 300 x 400 mm zulassen — die Ret­tung ein­er bewusst­losen Per­son ist duch diese kleinen Behäl­teröff­nun­gen aber unmöglich, wie prak­tis­che Übun­gen gezeigt haben.

Übri­gens: Ist die schnelle und scho­nende Ret­tung über ein Mannloch nicht möglich, muss laut DGUV‑R 117–1 der Behäl­ter durch speziell bere­it­ge­hal­tene Tech­nik aufge­tren­nt wer­den — nicht nur bei Druck­be­häl­tern qua­si nicht durch­führbar, unwirtschaftlich und kaum realisierbar.

Es kann nicht Auf­gabe eine Norm sein, die Größe der Behäl­teröff­nung festzule­gen, denn diese richtet sich nicht nach einem abstrak­ten Maß, son­dern immer nach den zu erwartenden Anwen­dun­gen. Das sind zum Beispiel: Lage der Öff­nung, Freiraum darüber, darunter oder daneben, anzuwen­den­des Zugangsver­fahren (Ein­fahren mit Winde oder Arbeitssitz), erforder­liche PSA (Anseilschutz, Atem­schutz, Chemikalien­schutzanzug). Alle diese Punk­te kann nur der spätere Betreiber auf Grund­lage sein­er Gefährdungs­beurteilung ein­schätzen. Diese sollte nach Arbeitss­chutzge­setz und Betrieb­ssicher­heitsverord­nung bere­its bei der Pla­nung der Anlage erfol­gen, um daraus resul­tierend die Gestal­tung des Behäl­ters festzulegen.

Übri­gens: Die Empfehlun­gen der DGUV‑R 117–1 richt­en sich nicht an Her­steller, son­dern kön­nen lediglich Betreibern als Auswahlhil­fe beim Kauf von Behäl­tern dienen. Betreiber acht­en jedoch in der Regel primär auf Kosten und eine nor­mgerechte Aus­führung. Sie erken­nen in dieser Phase nicht, dass sie zwar einen nor­mgerecht­en Behäl­ter erwer­ben, dieser ihnen aber zukün­ftig Prob­leme bere­it­en kann.

Ein weit­eres Prob­lem: Bei vie­len Behäl­tern ist das Mannloch schräg ange­ord­net, wodurch die Ret­tung wesentlich erschw­ert wird. Eine Per­son, die aus dem Behäl­ter gezo­gen wird, hängt aber immer senkrecht. Beim schrä­gen Mannloch wird die nutzbare Öff­nungs­bre­ite deut­lich reduziert (Abb. 3). Außer­dem ist es nicht möglich, die Ret­tungs- beziehungsweise Zugangsaus­rüs­tung am Mannloch zu befes­ti­gen. Beim schrä­gen Mannloch han­delt es sich eben­falls um ein Relikt aus ver­gan­genen Zeit­en, was aber immer noch keinen Ein­gang in die Nor­men gefun­den hat.

Bei kom­plizierten Befahrvorgän­gen kön­nen auch seilun­ter­stütze Zugangs- und Posi­tion­ierungsver­fahren zur Anwen­dung kom­men. Es ist oft wesentlich ein­fach­er und schneller, mit diesen Ver­fahren im Behäl­ter zu arbeit­en, als ein Gerüst zu erstellen. Allerd­ings soll­ten die Arbeit­en nur von aus­ge­bilde­ten Höhenar­beit­ern durchge­führt wer­den, die den Anforderun­gen der DGUV-Infor­ma­tion 212–001 entsprechen. Nähere Infor­ma­tio­nen dazu find­et man auf der Home­page der Fachver­bände (FISAT, IRATA oder andere in der EU tätige Verbände).

Abschließend soll noch auf einige organ­isatorische Belange hingewiesen wer­den, die für jeden Befahrvor­gang selb­stver­ständlich sein sollten:

  1. Es muss ein Auf­sichts­führen­der vorhan­den sein, der alle Maß­nah­men fes­tlegt und überprüft.
  2. Es muss ein Sicherungsposten vor Ort sein, der die Arbeit­en überwacht und gegebe­nen­falls die Ret­tung ein­leit­et oder durch­führt. Zur Anforderung an den Sicherungsposten find­en sie auf der Home­page der BG RCI detail­lierte Angaben (BG RCI-Prävention-Fachthemen).
  3. Es muss ein Befahrerlaub­niss­chein aus­gestellt wer­den, auf dem alle erforder­lichen Maß­nah­men fest­gelegt sind. Der Befahrerlaub­niss­chein stellt die Gefährdungs­beurteilung für diesen konkreten Fall dar! Dazu wird der Mus­ter­erlaub­niss­chein der DGUV-Regel 113–004 emp­fohlen, der an die jew­eili­gen betrieblichen Belange angepasst wer­den kann.
  4. In den meis­ten Fällen ist Freimessen notwendig — dies erfordert Fachkunde. Die Freimessenden soll­ten nach dem DGUV-Grund­satz 113–002 aus­ge­bildet sein, auch dazu find­en Inter­essierte Näheres auf der Home­page der BG RCI.
  5. Für die Benutzung der PSA gegen Absturz und der Ret­tungsaus­rüs­tung muss eine umfan­gre­iche Unter­weisung mit prak­tis­chen Übun­gen durchge­führt wer­den. An die Per­son, die diese Übun­gen durch­führt, wer­den eben­falls Anforderun­gen gestellt, die im DGUV-Grund­satz 312–001 “Anforderun­gen an Aus­bildende und Aus­bil­dungsstät­ten zur Durch­führung von Unter­weisun­gen mit prak­tis­chen Übun­gen bei Benutzung von per­sön­lichen Schutzaus­rüs­tun­gen gegen Absturz und Ret­tungsaus­rüs­tun­gen” for­muliert sind. Ein Indus­triemeis­ter dürfte diese Anforderun­gen kaum erfüllen! Auch hier­für sind Fach­leute heranzuziehen.

Zum Schluss

Ich hoffe, ich kon­nte mit meinen Aus­führun­gen Anre­gun­gen geben, das Befahren von Behäl­tern in Ihrem Unternehmen sicher­er zu gestal­ten. Aus­führliche Hin­weise dazu find­en Sie auch im Lern­por­tal „Sicheres Befahren“ der BG RCI.


 


Autor: Dipl. Ing. Rain­er Schubert

Ehe­ma­liger Leit­er des DGUV Sachge­bi­ets „Behäl­ter und enge Räume“ im Fach­bere­ich RCI

www.sicheres-befahren-schubert.de

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