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Gefährdungsbeurteilung von raumlufttechnischen Anlagen in Arbeitsstätten

VDI 6022 Blatt 1
Gefährdungsbeurteilung von raumlufttechnischen Anlagen in Arbeitsstätten

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Als Bestandteil der Gebäude­tech­nik sind raum­luft­tech­nis­che (RLT) Anla­gen und Geräte in vie­len Arbeitsstät­ten zu find­en. Sie wer­den dabei zu unter­schiedlichen Zweck­en einge­set­zt. Dazu gehören die Belüf­tungs-/Kli­ma­tisierungs­funk­tion, die Erfül­lung pro­duk­tions­be­d­ingter Anforderun­gen oder die Gefahrstof­fab­saugung als auss­chließliche Sicherheitsfunktion.

Jed­er Arbeit­ge­ber ist verpflichtet für seine Beschäftigten eine Gefährdungs­beurteilung gemäß §5 Arbeitss­chutzge­setz durchzuführen. Was aber bedeutet das in der Folge konkret für RLT-Anla­gen und deren Betrieb?

An RLT-Anla­gen find­en Tätigkeit­en, wie das in der Betrieb­ssicher­heitsverord­nung (Betr­SichV) §2 benan­nte „Mon­tieren und Instal­lieren, Bedi­enen, An- oder Abschal­ten oder Ein­stellen, Gebrauchen, Betreiben, Instand­hal­ten, Reini­gen, Prüfen, Umbauen, Erproben, Demon­tieren, Trans­portieren und Überwachen“ statt. Daraus ließe sich prinzip­iell ableit­en, dass es sich bei RLT-Anla­gen grund­sät­zlich um Arbeitsmit­tel im Sinne der Betr­SichV han­delt und sich die Notwendigkeit ein­er Gefährdungs­beurteilung nach Betr­SichV, §3, ergibt.

Die all­ge­meine Gle­ich­set­zung von RLT-Anla­gen, wie auch ver­schiede­nen anderen gebäude­tech­nis­chen Anla­gen, mit einem „Arbeitsmit­tel“ gemäß Betr­SichV trifft aber in den Verkehrskreisen auf unter­schiedliche Sichtweisen. So gren­zen sich die Leitlin­ien zur Betr­SichV (LASI-Veröf­fentlichung (LV) 35) Aufzüge von anderen gebäude­tech­nis­chen Anla­gen ab. Dort wird unter Begriffs­bes­tim­mungen A 2.1 zu § 2, Abs. 1 „Gebäude / Gebäudebe­standteile / Ein­rich­tun­gen“ auf die Frage „Gehören Gebäude bzw. Ein­rich­tun­gen in Gebäu­den zu den Arbeitsmit­teln nach Betr­SichV?“ geant­wortet: „Gebäude, in denen sich Arbeitsstät­ten befind­en, unter­liegen der Arbeitsstät­ten­verord­nung Arb­StättV. Bei Ein­rich­tun­gen in Gebäu­den, wie z.B. kraft­be­triebene Türen, Roll­tore, Beleuch­tung, Lüf­tung­stech­nis­che Anla­gen, Elek­troin­stal­la­tion und Heizungsan­la­gen, gel­ten eben­falls die Anforderun­gen der Arb­StättV. Die Betr­SichV ist zugle­ich anzuwen­den, wenn die Benutzung der Ein­rich­tun­gen in direk­tem Zusam­men­hang mit der Arbeit ste­ht (z.B. Elek­troin­stal­la­tion in explo­sion­s­ge­fährde­ten Bere­ichen).“ Ähn­liche Abgren­zun­gen vom Gel­tungs­bere­ich der Betr­SichV für diese Anla­gen find­en sich in ver­schiede­nen Kom­mentaren dieser Verord­nung [1/2].

Nach unser­er Ein­schätzung erscheint diese Abgren­zung willkür­lich, da zum Beispiel RLT-Anla­gen häu­fig eine notwendi­ge Voraus­set­zung für die Arbeit darstellen. Unab­hängig von der verbleiben­den Unklarheit hin­sichtlich der Anwen­dung der Betr­SichV gilt für diese Anla­gen sehr wohl der Gel­tungs­bere­ich der Arb­StättV, wo im §3 gle­ich­falls die Anforderung an eine Gefährdungs­beurteilung besteht.

Welche Gefährdungsbeurteilung für wen?

In der VDI 6022 Blatt 1 – Hygie­n­ean­forderun­gen an raum­luft­tech­nis­che Anla­gen und Geräte – nimmt die Gefährdungs­beurteilung mit der aktuellen Fas­sung vom Jan­u­ar 2018 bre­it­en Raum ein [3]. So heißt es dort in Abschnitt 7.5 – Gefährdungs­beurteilung — „Diese Richtlin­ie erhebt die Forderung nach ein­er Gefährdungs­analyse selb­st nicht, sie ist die zen­trale Hil­festel­lung für die Erstel­lung ein­er Gefährdungs­analyse für die The­men Raum­luft­tech­nik und Raumluftqualität.“

Wie ein­gangs dargelegt, find­en an RLT-Anla­gen ver­schieden­ste Tätigkeit­en statt. In der Regel han­delt es sich in diesen Fällen bei der RLT-Anlage um den Arbeits­ge­gen­stand und dies erfordert tätigkeits­be­zo­gene Gefährdungs­beurteilun­gen für die Instand­hal­tung. Im Anhang der VDI 6022 Blatt 1 wird diese Gefährdungs­beurteilung konkretisiert. Neben den an Anla­gen / Maschi­nen regelmäßig auftre­tenden Risiken, zum Beispiel durch elek­trische oder mech­a­nis­che Gefährdun­gen, sind ins­beson­dere der häu­fig anzutr­e­f­fende Ein­satz von Gefahrstof­fen und das Auftreten von Biostof­fen für die Gefährdungs­beurteilung von Relevanz.

Bei den Gefahrstof­fen han­delt es sich in der Regel um Reini­gungs- und Desin­fek­tion­s­mit­tel oder auch Käl­temit­tel. Das Auftreten von Biostof­fen find­et gegebe­nen­falls im Rah­men nicht geziel­ter Tätigkeit­en gemäß Biostof­fverord­nung statt. Hier­bei han­delt es sich in der Regel um die mit der durch die RLT-Anlage ange­saugten Luft in die Anlage einge­tra­ge­nen Biostoffe. Dazu gehören zum Beispiel Bak­te­rien oder Schim­melpilzs­poren, die in der über­wiegen­den Mehrzahl der niedrig­sten Risiko­gruppe unter den Biostof­fen ange­hören dürften. Diese find­en sich in den Ver­schmutzun­gen der Anla­gen wieder und machen daher keinen Unter­schied zu anderen Arbeits­bere­ichen. Kri­tisch kann die Sit­u­a­tion wer­den, wenn es durch geeignete Wach­s­tums­be­din­gun­gen in der RLT-Anlage zu ein­er starken Ver­mehrung durch zum Beispiel Bak­te­rien wie Legionellen kommt. Hier­von sind primär Feucht­bere­iche wie Luftwäsch­er betrof­fen. Eine mas­sive Ver­mehrung von Schim­melpilzen, wie an dauer­haft feucht­en Wän­den oft zu beobacht­en, find­et sich nach unser­er Erfahrung in RLT-Anla­gen nur in sehr sel­te­nen Fällen (zum Beispiel bei dauer­haft durch­feuchteten Fil­tern und „Pfützen­bil­dung“). Auf­grund der nach Feuchtigkeit­snieder­schlag in der Regel schnell abgetrock­neten Met­all­ge­häuse erk­lärt sich dies nachvol­lziehbar. Eine tiefe und nach­haltige Feuchtigkeit, wie sie für andauern­des Schim­melpilzwach­s­tum nötig ist, liegt hier nur sel­ten vor.

In der VDI 6022 Blatt 1 wird auf­grund der ange­sproch­enen Bedin­gun­gen in beson­der­er Weise auf die Anforderun­gen aus den Gefährdungs­beurteilun­gen gemäß §6 Gefahrstof­fverord­nung und §4 Biostof­fverord­nung abge­hoben. Neben den poten­ziellen Gefährdun­gen wer­den die Schutz­maß­nah­men, ins­beson­dere die per­sön­liche Schutzaus­rüs­tung, die Anforderun­gen an die Betrieb­san­weisung und Mitar­beiterun­ter­weisung sowie die Doku­men­ta­tion der Gefährdungs­beurteilung beschrieben.

Wie aber sieht es mit den Beschäftigten aus, die sich lediglich in Arbeit­sräu­men aufhal­ten und der Zuluft ein­er RLT-Anlage aus­ge­set­zt sind? Auch hier fordert die VDI 6022 Blatt 1 im Abschnitt 7.5.1 „Die Beurteilung des Gesamtzu­s­tandes ein­er RLT-Anlage und das daraus abzulei­t­ende Risikopoten­zial wird mith­il­fe ein­er fachkundig durchge­führten Gefährdungs­beurteilung ermit­telt.“. Mögliche Gefährdun­gen sind Belas­tun­gen durch Zuger­schei­n­un­gen oder erhöhte Luft­tem­per­a­turen, Symp­tome des Sick Build­ing Syn­droms (Schleimhautreizun­gen, etc.) bis hin zu Belas­tun­gen mit Gefahrstof­fen und Mikroor­gan­is­men. Die bei­den let­zt­ge­nan­nten Gefährdun­gen kön­nen auftreten, wenn die Zuluftqual­ität aus der RLT-Anlage beein­trächtigt ist. Dies kann z.B. im Fall von keim­be­lasteten Luft­be­feuchtern in der Anlage der Fall sein. Andere Belas­tun­gen kön­nen über eine ungeeignete Lage der Außen­luftansaugung in die Arbeitsstätte gelan­gen (Abb. 1).

Die Gefährdungs­beurteilung für diese Ziel­gruppe, wie sie in der VDI 6022 Blatt 1 ange­sprochen wird, erscheint aus­ge­sprochen ein­seit­ig auf mögliche Anla­gen­ver­schmutzun­gen, speziell mikro­bieller Natur, aus­gerichtet. Das greift nach unser­er Ein­schätzung deut­lich zu kurz und deckt sich auch nicht mit den in den rel­e­van­ten Arbeitsstät­ten­richtlin­ien (ASR A3.5 und A3.6) beschriebe­nen Anforderun­gen. Diese heben primär auf Klima­pa­ra­me­ter, wie Tem­per­atur oder Luft­geschwindigkeit­en, ab. Unver­ständlich ist, dass sich Forderun­gen nach der Mes­sung von Klima­pa­ra­me­tern und Luftwech­sel­rat­en in der VDI 6022 Blatt 1 in diesem Zusam­men­hang nicht wiederfind­en. Dage­gen wird erwartet, dass die grund­sät­zlich sin­nvollen Luftkeimmes­sun­gen (ergänzend zu den bish­er auss­chließlich geforderten Ober­flächen­proben) verpflich­t­end auch die Keimd­if­feren­zierung von Schim­melpilzen ein­schließen. Diese Forderung geht nach unser­er aktuellen Befund­lage aus der Prü­fung tausender RLT-Anla­gen deut­lich über das notwendi­ge bzw. sin­nvolle Maß hin­aus, da eine Keimd­if­feren­zierung in vie­len Kon­stel­la­tio­nen (zum Beispiel geringe bis mäßige Luftkeimge­halte) keine zusät­zlichen beziehungsweise keine sta­tis­tisch abgesicherten Erken­nt­nisse liefert. Sie ist nach unser­er Ein­schätzung erst sin­nvoll, wenn bei den Luftkeimmes­sun­gen in der Zuluft deut­liche Auf­fäl­ligkeit­en auftreten oder konkrete Anlässe wie zum Beispiel gesund­heitliche Beschw­er­den bei Raum­nutzern vor­liegen. Im Umkehrschluss müssten diese Mes­sun­gen fol­gerichtig grund­sät­zlich auch an ein­er Vielzahl von nicht tech­nisch belüfteten Arbeit­splätzen durchge­führt wer­den. Stattdessen ist hier die Mes­sung der Klima­pa­ra­me­ter sin­nvoll, die wesentlich häu­figer zu Belas­tun­gen am Arbeit­splatz führen. Es bleibt daher abzuwarten, ob sich diese Forderung nach verpflich­t­en­den Schim­melpilzd­if­feren­zierun­gen im Rah­men der Luftkeimmes­sun­gen in der Prax­is wirk­lich durchsetzt.

Wer ist für welche Gefährdungsbeurteilung verantwortlich?

Da bezüglich der Ver­ant­wor­tungszuord­nung für die Gefährdungs­beurteilung häu­fig Missver­ständ­nisse auftreten, soll hier aus­drück­lich darauf ver­wiesen wer­den, dass natür­lich der Arbeit­ge­ber des Instand­hal­tungsper­son­als beziehungsweise der Beschäftigten in den belüfteten Räu­men für die jew­eilige Gefährdungs­beurteilung ver­ant­wortlich ist. Sofern die Instand­hal­tung der RLT-Anla­gen durch einen exter­nen Dien­stleis­ter erfol­gt, ist dieser natür­lich nur für seine eige­nen Beschäftigten ver­ant­wortlich. Er ist aber nicht der Adres­sat des Arbeitss­chutzrecht­es bezüglich der Gefährdungs­beurteilung für die Beschäftigten, welche der Zuluft durch die RLT-Anlage aus­ge­set­zt sind.

Gefährdungsbeurteilung als Grundlage für die Instandhaltung

Aus den Ergeb­nis­sen der Gefährdungs­beurteilung für die indi­vidu­elle Anlage sind Umfang und Fris­ten der Wartungs­maß­nah­men und Prü­fun­gen abzuleit­en. Der Arbeit­ge­ber ist dazu ange­hal­ten dies nach dem Stand der Tech­nik umzuset­zen. Eine Konkretisierung find­et sich dazu wed­er in der Arb­StättV noch in den Arbeitsstät­ten­richtlin­ien. Stattdessen liegen dafür, neben den Her­stellerangaben, unter­schiedliche tech­nis­che Regel­w­erke vor. Diese leg­en für die Anla­gen, je nach Ein­satzz­weck und Art des Gebäudes, Anforderun­gen an die Instand­hal­tung und den Betrieb fest. Die Regel­w­erke fokussieren sich aber nicht auss­chließlich auf die den Arbeitss­chutz umfassenden Sicher­heitsmerk­male, son­dern berück­sichti­gen auch Aspek­te wie Funk­tion­al­ität, Ver­füg­barkeit, Energieef­fizienz und Wirtschaftlichkeit. Von Bedeu­tung sind in diesem Zusam­men­hang vor allem nach­fol­gende Regelwerke:

  • VDI 3810 Blatt 4, Betreiben und Instand­hal­ten gebäude­tech­nis­ch­er Anla­gen [4]
  • VDI 6022 Blatt 1, Hygie­n­ean­forderun­gen an RLT-Anla­gen und ‑Geräte [2]
  • AMEV 430, Arbeit­skarte für Luft­tech­nis­che Anla­gen [5]
  • VDMA Ein­heits­blatt 24186, Leis­tung­spro­gramm für die Wartung von tech­nis­chen Anla­gen und Aus­rüs­tun­gen in Gebäu­den; Teil 1: Luft­tech­nis­che Geräte und Anla­gen [6]

Diese tech­nis­chen Regel­w­erke set­zen unter­schiedliche Schw­er­punk­te, sind in Teilen aber inhaltlich deck­ungs­gle­ich. Es bleibt let­ztlich Auf­gabe des Arbeit­ge­bers, die rel­e­van­ten tech­nis­chen Regel­w­erke für Betrieb und Instand­hal­tung zu ermit­teln und daraus die Maß­nah­men abzuleit­en. Gle­ich­es gilt im Fall der vorgeschriebe­nen Prü­fun­gen der Anla­gen, für die in der VDI 6022 Blatt 1 mit der Hygien­ein­spek­tion Prüf­fris­ten und ‑kri­te­rien beschrieben sind.

Lit­er­atur

  • Fäh­n­rich, Ralph; Mattes, Hat­to – Betrieb­ssicher­heitsverord­nung 2015 – Das Arbeits­buch mit Erläuterun­gen für die Prax­is, Erich Schmidt Ver­lag, Berlin 2015
  • Scheuer­mann, Klaus; Schucht, Carsten – Die neue Betrieb­ssicher­heitsverord­nung – Prax­isleit­faden zur sicheren Ver­wen­dung von Arbeitsmit­teln, Bun­de­sanzeiger Ver­lag, Köln 2015
  • VDI 6022 Blatt 1 (01/2018) Raum­luft­tech­nik, Raum­luftqual­ität; Hygie­n­ean­forderun­gen an RLT-Anla­gen und –Geräte
  • VDI 3810 Blatt 1 (04/2013) Betreiben und Instand­hal­ten von Gebäu­den und gebäude­tech­nis­chen Anla­gen – Raum­luft­tech­nis­che Anlagen
  • AMEV 430 Arbeit­skarte für Luft­tech­nis­che Anlagen
  • VDMA Ein­heits­blatt 24186 Leis­tung­spro­gramm für die Wartung von tech­nis­chen Anla­gen und Aus­rüs­tun­gen in Gebäu­den; Teil 1: Luft­tech­nis­che Geräte und Anlagen

Dr. Christoph Sin­der, B.Sc. Daniel Michalek, Dr. Frank Pfeifer

DMT GmbH & Co. KG, Geschäfts­feld Anla­gen- & Produktsicherheit,
TÜV NORD GROUP

Foto: © Sibylle Ostermann
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