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Corporate Identity und PSA – wie passt das zusammen?

Berufs- und Schutzkleidung
Corporate Identity und PSA – wie passt das zusammen?

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Beruf­sklei­dung erfüllt nicht allein rein tex­tile Zwecke, son­dern dient bei vie­len Tätigkeit­en als Imageträger und Vis­itenkarte des Betriebes. Dazu gehören die far­bliche Anpas­sung an das Cor­po­rate Design und ein gut sicht­bares Fir­men­l­o­go auf der Klei­dung. Doch die Gestal­tungs­frei­heit hat ihre Gren­zen – ins­beson­dere, wenn nor­mgerechte Schutzk­lei­dung getra­gen wer­den muss.

Die Work­wear abges­timmt auf die Fir­men­far­ben, dazu das Logo des Betriebes klas­sisch vorne auf der Jack­en­tasche – das ver­hil­ft den Mitar­bei­t­en­den zu einem pro­fes­sionellen Auftritt und hin­ter­lässt Ein­druck beim Kun­den. Ein solch­es Design mit Wieder­erken­nungswert lässt sich bei „nor­maler“ Beruf­sklei­dung rel­a­tiv ein­fach umset­zen: Sie bietet an vie­len Stellen Platz für wer­be­trächtige Aufnäher – etwa auf dem Rück­en, an den Ärmeln oder den Gesäß­taschen. An Gren­zen stoßen diese Mod­i­fika­tio­nen im Sinne der Cor­po­rate Iden­ti­ty (CI) allerd­ings, wenn es um Kom­fort, Funk­tion und vor allem die Sicher­heit der Mitar­beit­er geht: Diese dulden keine Abstriche.

Dehnfalten oder Stretchzonen tabu

So gehören Logos und Embleme wed­er auf Dehn­fal­ten noch in Stretch­zo­nen der Beruf­sklei­dung. Kom­pliziert wird es zudem, wenn Funk­tion­s­tex­tilien und nor­mgerechte PSA getra­gen wer­den. „Wer seine Soft­hell­jacke oder seinen Wet­ter­schutz aus Gore-Tex mit ein­er Direk­te­in­stick­ung ver­sieht, beschädigt häu­fig die empfind­lichen Gewebe“, warnt Thomas Krause vom tex­tilen Miet­di­en­stleis­ter DBL. „Das Ergeb­nis wären Nässe- oder Käl­te­brück­en – und das ist unan­genehm“, skizziert er mögliche Fol­gen. Stattdessen emp­fiehlt der Fach­mann Soft­em­bleme zum Patchen, die jedoch vom Profi ange­bracht wer­den sollten.

Nicht alles an allen Stellen möglich

Krause weiß, wovon er spricht, schließlich wird im Miet­ser­vice auf Wun­sch der Kun­den die Vere­delung der Beruf­sklei­dung über­nom­men – auch die von normiert­er Schutzk­lei­dung. In diesem Zusam­men­hang weist der Experte darauf hin, dass nicht alle Etiket­tierun­gen an allen Stellen möglich sind. Nach seinen Erfahrun­gen lassen sich zum Beispiel bei flammhem­menden Emble­men auf­grund ihrer chemis­chen Struk­tur nicht alle Far­ben darstellen.

Warn- und Chemikalienschutz

Weit­ere Ein­schränkun­gen seien zudem bei Warn­schutzartikeln zu beacht­en: „Hier gibt es Vor­gaben bezüglich der max­i­mal zuläs­si­gen Fläche, welche durch Embleme abgedeckt wer­den darf“, erläutert Krause. Auch beim Chemikalien­schutz existierten Ein­schränkun­gen hin­sichtlich der möglichen Posi­tio­nen. Über allem ste­ht: Die nor­mgerechte Schutz­funk­tion der PSA darf nicht beein­trächtigt werden.

Fachliche Expertise gefragt

Den­noch müssen die Betriebe nicht auf eine stim­mige CI mit Logos und Emble­men auf der Dien­stk­lei­dung verzicht­en. Auf­grund der Ein­schränkun­gen sind Aus­führung, Mate­r­i­al, Größe und Posi­tion der Aufnäher allerd­ings auf die Schutz­funk­tio­nen der jew­eili­gen PSA abzus­tim­men. Hier­bei hil­ft eine pro­fes­sionelle Beratung im Vor­feld, zum Beispiel durch die geschul­ten Mitar­beit­er der DBL. „Als tex­til­er Dien­stleis­ter mit entsprechen­der Erfahrung bieten wir unseren Kun­den auch eine fachgerechte Vere­delung an.“

Individuelle Lösungen

Im Miet­ser­vice der DBL wer­den somit indi­vidu­elle Bek­lei­dungslö­sun­gen aus ein­er Hand ange­boten – sowohl für Beruf­sklei­dung als auch für normierte Schutzk­lei­dung. Dazu gehören ein bre­ites Farb­spek­trum sowie stim­mige Kom­bi­na­tion­s­möglichkeit­en. „In per­sön­lichen Gesprächen klären wir die Ansprüche und kön­nen so best­möglich Work­wear und PSA aufeinan­der abstimmen.“

Verlässliche Dauerlösung

Als entschei­den­den Fak­tor sieht der Experte, dass die einge­set­zte Schutzk­lei­dung im Miet­ser­vice dauer­haft der zugeschriebe­nen Norm entspricht – und zwar auch nach der Vere­delung, nach der Reparatur und nach der Wäsche: „Mit ihren zer­ti­fizierten Wasch­prozessen sowie der regelmäßi­gen Kon­trolle der einge­set­zten Klei­dungsstücke und fachgerecht­en Reparatur mit Orig­i­nal­ma­te­ri­alien bieten die regionalen DBL Part­ner den Betrieben Sicher­heit und ein­wand­freie Hygiene. Klar doku­men­tiert und verlässlich.“


Was heißt Veredlung?

„Tech­nisch betra­chtet ver­ste­hen wir in der Tex­tilin­dus­trie darunter chemis­che, mech­a­nis­che und ther­mis­che Meth­o­d­en inner­halb der Pro­duk­tion, die den Rohstoff bee­in­flussen und verbessern. Daneben wird aber heute im all­ge­meinen Sprachge­brauch auch die Indi­vid­u­al­isierung von Tex­tilien mit Schriftzü­gen, Namen und Logos oft als Vere­delung bezeichnet.“

Thomas Krause, Verkauf­sleit­er DBL Ver­tragswerk Böge Tex­til-Ser­vice GmbH & Co. KG


CI und PSA – die wichtigsten Aspekte

  • Platzierung von Logo und Namenss­child: Bei „nor­maler“ Beruf­sklei­dung ist an vie­len Stellen Platz für wer­be­trächtige Aufnäher. Vor­sicht ist bei PSA geboten: Ihre nor­mgerechte Schutz­funk­tion darf nicht beein­trächtigt werden.
  • Achtung bei Chemikalien- und Warn­schutz: Bei Warn­schutzartikeln darf nur eine bes­timmte Fläche mit Emble­men abgedeckt wer­den. Beim Chemikalien­schutz gibt es Ein­schränkun­gen bei der Positionierung.
  • Das gilt bei Wet­ter­schutz und Funk­tion­s­tex­tilien: Direk­te­in­stick­un­gen auf Soft­hell­jack­en oder Wet­ter­schutz aus Gore-Tex beschädi­gen häu­fig die empfind­lichen Gewebe. Hier sind Soft­em­bleme die bessere Wahl.
  • Fachgerechte Indi­vid­u­al­isierung: Bei der Gestal­tung müssen die Aufnäher in Aus­führung, Mate­r­i­al, Größe und Posi­tion exakt auf die Schutz­funk­tio­nen der jew­eili­gen PSA abges­timmt wer­den. Tex­tile Miet­di­en­stleis­ter sind auf die fachgerechte Vere­delung spezialisiert.
  • Indi­vidu­elle Bek­lei­dungslö­sun­gen: Prak­tisch sind indi­vidu­elle Bek­lei­dungslö­sun­gen für Beruf­sklei­dung und normierte Schutzk­lei­dung. Dazu gehören ein bre­ites Farb­spek­trum sowie stim­mige Kombinationsmöglichkeiten.
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