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(Neue) Arbeitsstättenregel ASR A3.7 „Lärm“

Vorga­ben für die akus­ti­sche Gestal­tung von Arbeits­plät­zen

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Lärm und Lärmstress vermeiden, also möglichst leise Arbeitsbedingungen, sind Inhalte der ASR A3.7 Foto: © ptnphotof – stock.adobe.com
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Am 18. Mai 2018 wurden die Tech­ni­schen Regeln für Arbeits­stät­ten (Arbeits­stät­ten­re­gel) ASR A3.7 Lärm veröf­fent­licht. Die ASR A3.7 konkre­ti­siert die im Anhang 3.7 der Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung genann­ten Anfor­de­run­gen an die Redu­zie­rung der Schall­druck­pe­gel in Arbeits­stät­ten und an Arbeits­plät­zen in Arbeits­räu­men. Im Folgen­den werden die wesent­li­chen Aspekte der ASR A3.7 Lärm vorge­stellt.

Die ASR „Lärm“ gilt für geplante sowie für bereits exis­tie­rende Arbeits­plätze in Arbeits­räu­men. Für Arbeits­plätze auf Baustel­len oder mit Ultra­schall­be­las­tun­gen sollen zu einem späte­ren Zeit­punkt ergän­zende Rege­lun­gen folgen. Eine Ausnah­me­re­ge­lung bezie­hungs­weise einen Bestands­schutz für exis­tie­rende Arbeits­plätze gibt es nicht.

Ist die Einhal­tung der Vorga­ben zum Schall­schutz „mit Aufwen­dun­gen verbun­den, die offen­sicht­lich unver­hält­nis­mä­ßig sind, hat der Arbeit­ge­ber zu prüfen, wie durch andere oder ergän­zende Maßnah­men die Sicher­heit und der Gesund­heits­schutz der Beschäf­tig­ten in vergleich­ba­rer Weise gesi­chert werden kann. Die erfor­der­li­chen Maßnah­men hat er durch­zu­füh­ren“ (Abschnitt 8 (7)).

Der Anwen­dungs­be­reich der ASR wird auf A‑bewertete äqui­va­lente Dauer­schall­pe­gel unter­halb von 80 dB(A) fest­ge­legt. Für Lärm­ex­po­si­ti­ons­pe­gel ab 80 dB(A) gilt bekannt­lich die Lärm- und Vibra­ti­ons­ar­beits­schutz­ver­ord­nung (Lärm­Vi­bra­ti­ons­Arb­SchV) in Verbin­dung mit den Tech­ni­sche Regeln (TRLV) für den Bereich „Lärm“.

Während es bei der Lärm­Vi­bra­ti­ons­Arb­SchV in erster Linie um den Schutz vor aura­len, das heißt das Innen­ohr betref­fende Lärm­wir­kun­gen geht (zum Beispiel Gehör­schä­den), dient die ASR A3.7 insbe­son­dere dem Schutz vor extra-auralen Lärm­wir­kun­gen, die über das Gehirn und das Zentral­ner­ven­sys­tem auf den gesam­ten Orga­nis­mus des Menschen einwir­ken. Zur Veran­schau­li­chung der viel­fäl­ti­gen extra-auralen Lärm­wir­kun­gen enthält die ASR die hier als Abbil­dung 1 gezeigte, verein­fachte Darstel­lung. Es geht also um den soge­nann­ten Lärm­stress und psychi­sche Folge­wir­kun­gen, die Störung der sprach­li­chen Kommu­ni­ka­tion, die Minde­rung der Arbeits­ef­fek­ti­vi­tät, aber auch um das erhöhte Unfall­ri­siko durch Über­hö­ren von Warn­si­gna­len. In der Abbil­dung 1 findet sich auch der Hinweis, dass durch extra-aurale Lärm­wir­kun­gen lang­fris­tig gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen entste­hen können.

Abb. 1: Verein­fachte Darstel­lung akuter extra-auraler Lärm­wir­kun­gen; Quelle: Tech­ni­sche Regeln für Arbeits­stät­ten ASR A3.7 Lärm

Tätig­keits­ka­te­go­rien und maxi­mal zuläs­sige Beur­tei­lungs­pe­gel

Die ASR A3.7 defi­niert die Tätig­keit als eine ziel­ge­rich­tete, mit einer Aufga­ben­er­fül­lung verbun­dene Arbeit, die ein bestimm­tes Maß an Konzen­tra­tion oder eine bestimmte Quali­tät der Sprach­ver­ständ­lich­keit erfor­dert.

In Anleh­nung an die VDI-Richtlinie 2058–3 werden drei Tätig­keits­ka­te­go­rien nach den Anfor­de­run­gen unter­schie­den:

  • I) hohe Konzen­tra­tion oder hohe Sprach­ver­ständ­lich­keit
  • II) mitt­lere Konzen­tra­tion oder mitt­lere Sprach­ver­ständ­lich­keit
  • III) gerin­gere Konzen­tra­tion oder gerin­gere Sprach­ver­ständ­lich­keit

Zur Beschrei­bung der Tätig­keits­ka­te­go­rien nennt die ASR A3.7 eine Reihe von Beispie­len für entspre­chende Tätig­kei­ten, die hier in Tabelle 1 auszug­weise zusam­men­ge­stellt sind.

Tab. 1: Beschrei­bung der Tätig­keits­ka­te­go­rien

In Abhän­gig­keit von der Tätig­keits­ka­te­go­rie legt die ASR A3.7 die in Tabelle 2 ange­ge­be­nen maxi­mal zuläs­si­gen Beur­tei­lungs­pe­gel fest.

Tab. 2: Maxi­mal zuläs­sige Beur­tei­lungs­pe­gel

Dabei dürfte insbe­son­dere die Einhal­tung des maxi­mal zuläs­si­gen Beur­tei­lungs­pe­gels von 55 dB(A) für Arbei­ten in der Tätig­keits­ka­te­go­rie I häufig schwer­fal­len, wenn viele Perso­nen in einem Raum zu einem hohen zeit­li­chen Anteil spre­chen. Als Beispiel zeigt Abbil­dung 2 die für einen Büro­raum (125 m² Grund­flä­che) mit einer schall­ab­sor­bie­ren­den Decke nach VDI 3760 berech­nete Schall­druck­pe­gel­ver­tei­lung. Für die 10 Perso­nen im Raum wurde dabei jeweils eine rela­tiv entspannte, ruhige Sprech­weise mit einem Schall­leis­tungs­pe­gel LWA von 63 dB ange­nom­men. Selbst unter diesen verhält­nis­mä­ßig güns­ti­gen raum­akus­ti­schen Bedin­gun­gen erge­ben sich hier Schall­druck­pe­gel von rund 60 dB(A). Die Einhal­tung eines Pegels von maxi­mal 55 dB(A) lässt sich in diesem Fall nur durch Einsatz von wirk­sa­men Abschir­mun­gen reali­sie­ren. Proble­ma­tisch können aber auch die im Abschnitt 5.1 (4) der ASR A3.7 formu­lier­ten Anfor­de­run­gen sein: „Für Tätig­kei­ten, bei denen über­wie­gend sprach­ab­hän­gige kogni­tive Aufga­ben­stel­lun­gen zu lösen sind (z.B. Korrek­tur und Bewer­tung von Prüfungs­er­geb­nis­sen, Über­set­zun­gen, Verfas­sen und Redi­gie­ren von Texten und Doku­men­ten, Bera­tung zu komple­xen Produk­ten und Dienst­leis­tun­gen im Call­cen­ter oder Bera­tungs­büro), sollen Arbeits­plätze ohne Belas­tung durch Hinter­grund­spra­che zur Verfü­gung gestellt werden. Das Einspie­len von Hinter­grund­rau­schen als Maskie­rer für die Hinter­grund­spra­che soll vermie­den werden.“

Abb. 2: Nach VDI 3760 berech­nete Schall­druck­pe­gel­ver­tei­lung für einen Büro­raum von 125 m² Grund­flä­che mit einer schall­ab­sor­bie­ren­den Decke und Beset­zung mit 10 gleich­zei­tig ‧spre­chen­den Perso­nen (LWA = 63 dB); Quelle: VDI 3760

Hier stellt sich die Frage, wie man in einem Call­cen­ter Arbeits­plätze ohne Belas­tung durch Hinter­grund­spra­che reali­sie­ren will. Und warum soll die Maskie­rung von Hinter­grund­spra­che vermie­den werden, obwohl sich Maskie­rungs­ge­räu­sche (bis ca. 45 dB(A)) durch­aus bewährt haben und von den Beschäf­tig­ten viel­fach als Verbes­se­rung empfun­den werden (VDI 2569, Entwurf 2016)?

Falls Tätig­kei­ten der Tätig­keits­ka­te­go­rie I oder II zeit­wei­lig in einer lauten Umge­bung ausge­führt werden müssen, zum Beispiel bei der Program­mie­rung einer Maschine oder eines Robo­ters in der Produk­ti­ons­halle, darf ausnahms­weise für eine Über­gangs­zeit ein Gehör­schutz einge­setzt werden. Soweit möglich sind die entspre­chen­den Arbeits­plätze dann jedoch durch geeig­nete Maßnah­men, zum Beispiel eine Schall­schutz­ka­bine, verän­derte Arbeits­ver­fah­ren oder Fern­pro­gram­mie­rung, so umzu­ge­stal­ten, dass die für diese Tätig­kei­ten vorge­ge­be­nen Beur­tei­lungs­pe­gel einge­hal­ten werden.

Raum­akus­ti­sche Anfor­de­run­gen

Da die raum­akus­ti­sche Situa­tion an einem Arbeits­platz eine große Bedeu­tung für die Sprach­ver­ständ­lich­keit und das Wohl­be­fin­den der Beschäf­tig­ten hat, macht die ASR A3.7 konkrete Vorga­ben für die entspre­chende Gestal­tung von Büro­räu­men, Räumen in Bildungs­stät­ten und sons­ti­gen Räumen mit Sprach­kom­mu­ni­ka­tion.

Büro­räume und Bildungs­stät­ten:

Für Büro­räume und Bildungs­stät­ten gelten die in Tabelle 3 zusam­men­ge­stell­ten Vorga­ben zu den Nach­hall­zei­ten in den Oktav­bän­dern von 250 Hz bis 2000 Hz.

Tab. 3: Nach ASR A3.7 in Büro­räu­men und in Bildungs­stät­ten einzu­hal­tende Nach­hall­zei­ten (für Oktav­bän­der von 250 Hz bis 2000 Hz)

Die für Büro­räume ange­ge­be­nen Nach­hall­zei­ten sind jeweils im unbe­setz­ten Zustand einzu­hal­ten. Die vorge­ge­be­nen Nach­hall­zei­ten wurden aus einer frühe­ren Fassung der DIN 18041 (5/2004) abge­lei­tet, indem die dort in Abhän­gig­keit von den Grund­flä­chen fest­ge­leg­ten absor­bie­ren­den Flächen unter Anwen­dung der soge­nann­ten Sabine´schen Formel auf Nach­hall­zei­ten umge­rech­net wurden.

Die für Räume in Bildungs­stät­ten, zum Beispiel Schu­len, Hoch­schu­len und Kinder­ta­ges­stät­ten, zu reali­sie­rende Nach­hall­zeit wird nach der in der Tabelle 3 ange­ge­be­nen Formel unter Berück­sich­ti­gung des Raum­vo­lu­mens V berech­net. Diese Nach­hall­zeit gilt für besetzte Räume und ist in den Oktav­bän­dern von 250 Hz bis 2000 Hz jeweils mit einer Tole­ranz von +/- 20% einzu­hal­ten.

Die entspre­chende Formel zur Berech­nung der gefor­der­ten Nach­hall­zeit wurde aus der DIN 18041 über­nom­men und wird dort für Räume mit kommu­ni­ka­ti­ons­in­ten­si­ver Nutzung mit mehre­ren gleich­zei­ti­gen Spre­chern („Unterricht/Kommunikation“) bei einem Beset­zungs­grad von 80% vorge­ge­ben. Die Einhal­tung der gefor­der­ten Nach­hall­zei­ten ist in derar­ti­gen Räumen von großer Bedeu­tung für die sprach­li­che Verstän­di­gung über mitt­lere bis größere Entfer­nun­gen. Durch längere Nach­hall­zei­ten und die damit verbun­de­nen zeit­lich stark verzö­ger­ten Schall­re­fle­xio­nen werden die in der Spra­che enthal­te­nen Infor­ma­tio­nen verschlif­fen, so dass die Verständ­lich­keit leidet. Zudem führen die Schall­re­fle­xio­nen zu einem höhe­ren Geräusch­pe­gel in dem entspre­chen­den Raum.

Nach der DIN 18041 kann es erfor­der­lich sein, bei erhöh­ten Anfor­de­run­gen an die Sprach­ver­ständ­lich­keit, zum Beispiel bei Unter­richt für Perso­nen mit Hörmin­de­rung, noch nied­ri­gere Nach­hall­zei­ten zu reali­sie­ren. Ein entspre­chen­der Hinweis findet sich auch in der ASR A3.7.

Sons­tige Räume mit Sprach­kom­mu­ni­ka­tion:

Für alle sons­ti­gen Räume, in denen eine Sprach­kom­mu­ni­ka­tion erfor­der­lich ist, macht die ASR A3.7 Vorga­ben, die sich an den Rege­lun­gen der Tech­ni­schen Regeln (TRLV) zum Lärm orien­tie­ren. Die entspre­chen­den Anfor­de­run­gen an die Raum­akus­tik sind in Tabelle 4 zusam­men­ge­stellt.

Tab. 4: Raum­akus­ti­sche Anfor­de­run­gen (Alter­na­ti­ven) an sons­tige Räume mit Sprach‧kommunikation (für einge­rich­tete Räume)

Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung

Bei der Beur­tei­lung der Gefähr­dung durch Lärm geht es jeweils darum, die für den Arbeits­platz länger­fris­tig typi­sche Geräusch­si­tua­tion zu erfas­sen. Dabei sind einzelne, zufäl­lige oder zeit­wei­lige Schall­ein­wir­kun­gen durch Dritte auszu­schlie­ßen, zum Beispiel Lärm durch Einsatz- oder Abfall­sam­mel­fahr­zeuge, Garten­ge­räte oder benach­barte Baustel­len.

Zur Beur­tei­lung der Arbeits­platz­si­tua­tion beschreibt die ASR A3.7 unter­schied­li­che Vorge­hens­wei­sen bzw. Ermitt­lungs­ver­fah­ren, die in Tabelle 5 aufge­lis­tet sind.

Tab. 5: Ermitt­lungs­ver­fah­ren zur Beur­tei­lung der Gefähr­dung durch Lärm

Für viele Arbeits­plätze dürfte sich das Verfah­ren der lärm­be­zo­ge­nen Arbeits­platz­be­ge­hung anbie­ten, das ohne aufwen­dige Geräusch­mes­sun­gen und ‑analy­sen auskommt. Dieses Verfah­ren sieht eine Bege­hung durch mindes­tens zwei Perso­nen und jeweils eine Entschei­dung durch subjek­tive Beur­tei­lung der Lärm­si­tua­tion vor. Das bietet sich vor allem für solche Arbeits­plätze an, an denen es offen­sicht­lich keine stören­den Schall­quel­len und Lärm­pro­bleme gibt. Aber auch, falls es bereits Erfah­rungs­werte durch Messun­gen oder Berech­nun­gen an vergleich­ba­ren Arbeits­plät­zen gibt. Im Zwei­fels­fall sind danach jedoch ergän­zende Unter­su­chun­gen mit genaue­ren Messun­gen bezie­hungs­weise Berech­nun­gen erfor­der­lich.

Zur Beur­tei­lung der Lärm­be­las­tungs­si­tua­tion wird in der ASR A3.7 neben dem im Abschnitt 7.5 beschrie­be­nen Mess­ver­fah­ren, das sich an der Mess­norm DIN 45645–2 orien­tiert, auch ein verein­fach­tes Verfah­ren ange­bo­ten (orien­tie­rende Messung nach Abschnitt 7.4). Da sich der Aufwand dabei nur wenig von der genauen Messung unter­schei­det und bei Durch­füh­rung der orien­tie­ren­den Messung zudem deut­lich nied­ri­gere Grenz­werte von 46 dB(A) bzw. 61 dB(A) (Tätig­keits­ka­te­go­rien I und II) einzu­hal­ten sind, wird dieses Verfah­ren in der betrieb­li­chen Praxis wohl nur selten zur Anwen­dung kommen.

Zur Beur­tei­lung der raum­akus­ti­schen Situa­tion erlaubt die ASR A3.7 neben der mess­tech­ni­schen Ermitt­lung der entspre­chen­den Kenn­werte nach Abschnitt 7.3 auch die Anwen­dung eines Abschätz­ver­fah­rens unter Nutzung von im Anhang 2 der ASR ange­bo­te­nen Absorptionsgrad-Tabellen.

Maßnah­men zum Lärm­schutz

Falls im Rahmen der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung fest­ge­stellt wurde, dass die maxi­mal zuläs­si­gen Beur­tei­lungs­pe­gel für die entspre­chende Tätig­keit über­schrit­ten oder die raum­akus­ti­schen Vorga­ben nicht einge­hal­ten werden, müssen die Betriebe geeig­nete Schutz­maß­nah­men ergrei­fen. Wie bei den Tech­ni­schen Regeln zur Lärm­Vi­bra­ti­ons­Arb­SchV (TRLV) gilt dabei die folgende Reihen­folge (T – O – P):

  • T – Tech­ni­sche Lösun­gen, z.B. lärm­arme Maschi­nen, raum­akus­ti­sche Maßnah­men
  • O – Orga­ni­sa­to­ri­sche Maßnah­men, z.B. räum­li­che Verla­ge­rung oder zeit­li­che Verschie­bung von lärmin­ten­si­ven Arbei­ten
  • P – Persön­li­che Schutz­maß­nah­men, z.B. Einsatz von Gehör­schutz­mit­teln

Gehör­schutz kommt dabei nur im Ausnah­me­fall als vorüber­ge­hende Maßnahme in Betracht, zum Beispiel bei einer Baustelle in der Nach­bar­schaft oder zeit­wei­li­gen Program­mier­ar­bei­ten in einer Produk­ti­ons­halle.

Falls Schall­schutz­maß­nah­men offen­sicht­lich mit unver­hält­nis­mä­ßig hohen Aufwen­dun­gen verbun­den sind, „hat der Arbeit­ge­ber zu prüfen, wie durch andere oder ergän­zende Maßnah­men die Sicher­heit und der Gesund­heits­schutz der Beschäf­tig­ten in vergleich­ba­rer Weise gesi­chert werden kann. Die erfor­der­li­chen Maßnah­men hat er durch­zu­füh­ren.“


Lite­ra­tur

  • Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung – ArbStättV vom 20. März 1975, BGBl. I, S. 729, ersetzt durch: Verord­nung über Arbeits­stät­ten (ArbStättV) vom 12. August 2004, BGBl. I, S. 2179, zuletzt geän­dert durch Arti­kel 4 der Verord­nung v. 19. Juli 2010, BGBl. I, S. 960
  • Tech­ni­sche Regeln für Arbeits­stät­ten ASR A3.7 „Lärm“, Bek. D. BMAS v. 2.5.2018, Gemein­sa­mes Minis­te­ri­al­blatt v. 18. Mai 2018, S. 445–469
  • Verord­nung zum Schutz der Beschäf­tig­ten vor Gefähr­dun­gen durch Lärm und Vibra­tio­nen (Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung – Lärm­Vi­bra­ti­ons­Arb­SchV) v. 6. März 2007, BGBl. I, S. 261, letzte Ände­rung v. 19. Juli 2010, BGBl. I, S. 964
  • Tech­ni­sche Regeln zur Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (TRLV) Lärm, GMBl. 2010 Nr. 18–20 v. 23. März 2010, letzte Fassung GMBl 2017 Nr. 34/35 v. 5. Septem­ber 2017
  • VDI 2058 Blatt 3: Beur­tei­lung von Lärm am Arbeits­platz unter Berück­sich­ti­gung unter­schied­li­cher Tätig­kei­ten. (August 2014)
  • VDI 3760: Berech­nung und Messung der Schall­aus­brei­tung in Arbeits­räu­men.
    (Februar 1996)
  • VDI 2569: Schall­schutz und akus­ti­sche Gestal­tung im Büro. (Januar 1990 bzw. Entwurf v. Februar 2016)
  • DIN 18041: Hörsam­keit in Räumen – Anfor­de­run­gen, Empfeh­lun­gen und Hinweise für die Planung. (März 2016)
  • IFA-LSA 01–234: Raum­akus­tik in indus­tri­el­len Arbeits­räu­men – Anfor­de­run­gen, Grund­la­gen, Mess­ver­fah­ren, Maßnah­men, Lärm­min­de­rungs­er­folge. Deut­sche Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung e.V., August 2014
  • DIN 45645–2: Ermitt­lung von Beur­tei­lungs­pe­geln aus Messun­gen – Teil 2: Ermitt­lung des Beur­tei­lungs­pe­gels am Arbeits­platz bei Tätig­kei­ten unter­halb des Pegel­be­rei­ches der Gehör­ge­fähr­dung. (Septem­ber 2012)
  • Maue, J.H.: Lärm­mes­sung im Betrieb – Anlei­tung zur norm­ge­rech­ten Ermitt­lung der Lärm­ex­po­si­tion am Arbeits­platz und der Geräusch­emis­sion von Maschi­nen. ESV-Verlag, Berlin 2011

Lang­fas­sung und Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung

Details zur Durch­füh­rung der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung finden Sie in der zum Down­load (PDF) ange­bo­te­ten ausführ­li­che­ren Fassung dieses Beitrags auf

http://hier.pro/xniE6


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