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Damit Mitarbeiter gesund bleiben

A+A-Schwerpunkt „Health & Workplace Design“
Damit Mitarbeiter gesund bleiben

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Fachkräfte- und Arbeit­skräfte­man­gel sowie alternde Belegschaften stärken die Rolle des Betrieblichen Gesund­heits­man­age­ments: Unternehmen und Krankenkassen investieren zunehmend, um Krankheit­en vorzubeu­gen. Erfol­gre­iche Strate­gien und Präven­tion­sange­bote stellt der The­men­bere­ich „Health & Work­place Design“ der A+A 2019 in Düs­sel­dorf vor.

Wie wichtig es ist, die Gesund­heit von Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern in Unternehmen zu erhal­ten, das zeigen aktuelle Zahlen der Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin (BAuA) aus der Pub­lika­tion „Arbeitswelt im Wan­del 2019“. Über alle Branchen hin­weg wur­den im Jahr 2016 159 Krankmel­dun­gen je 100 Mit­glied­s­jahre in den Geset­zlichen Krankenkassen verze­ich­net. Im Durch­schnitt waren die Betrof­fe­nen zwölf Tage krank – beson­ders häu­fig im pro­duzieren­den Gewerbe (ohne Baugewerbe) und in der Land- oder Forstwirtschaft und Fis­cherei sowie dem Dienstleistungsgewerbe.

Fachkräfte erreichten und halten

„Gute Arbeits­be­din­gun­gen und Gesund­heits­förderung gewin­nen in den Unternehmen seit Jahren an Bedeu­tung. Treiber sind der Fach- und Arbeit­skräfte­man­gel sowie eine alternde Erwerb­s­bevölkerung. Für die meis­ten Tätigkeit­en müssen Arbeit­ge­ber heute mehr als Stan­dard bieten, um Arbeit­skräfte zu bekom­men oder zu hal­ten. Dazu gehört auch ein Betrieblich­es Gesund­heits­man­age­ment“, sagt Bruno Zwing­mann, Geschäfts­führer der Bun­de­sar­beits­ge­mein­schaft für Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit (Basi). Zu den Pio­nieren im Bere­ich Cor­po­rate Health zählt das Insti­tut für Betriebliche Gesund­heits­förderung (BGF), das zur AOK Rheinland/Hamburg gehört und mit dem AOK-Bun­desver­band an der A+A 2019 teil­nimmt. „Wir sind vor mehr als 20 Jahren mit einzel­nen Maß­nah­men wie ein­er Rück­en­schule ges­tartet – und bieten heute ein bre­ites Spek­trum an, das The­men wie Ernährung, Bewe­gung, Stress und psy­chis­che Belas­tun­gen umfasst“, sagt Geschäfts­führer Andreas Schmidt. Fir­men kön­nen, sein­er Mei­n­ung nach, die Betriebliche Gesund­heits­förderung heute kaum noch ignori­eren, wenn sie im Wet­tbe­werb beste­hen wollen. Dabei gehe es um nach­haltige Ange­bote, die der Gesund­heit der Mitar­beit­er zugutekom­men. „Und der Präven­tion­sleit­faden der Geset­zlichen Krankenkassen schreibt vor, dass die Krankenkassen keine isolierten Maß­nah­men fördern dür­fen, die eine Nach­haltigkeit ausschließen.“

Werte für mehr Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt

Das BGF-Insti­tut unter­stützt Unternehmen dabei, ein struk­turi­ertes Sys­tem des Betrieblichen Gesund­heits­man­age­ments zu entwick­eln, in das auch der Arbeitss­chutz und das Betriebliche Eingliederungs­man­age­ment nach Erkrankun­gen ein­be­zo­gen wer­den müssen. Schmidt: „Um Nach­haltigkeit zu erzie­len, bilden wir beispiel­sweise Bewe­gungss­couts aus, die die in einem Rück­en­train­ing erlern­ten Ver­hal­tensän­derun­gen ver­steti­gen sollen. Nach­dem sich ein Rück­en­train­er die Arbeit­splätze im Unternehmen ange­se­hen und dafür mit den Betrof­fe­nen maßgeschnei­derte Übun­gen trainiert hat, soll ein Mitar­beit­er als Bewe­gungss­cout seine Kol­le­gen dazu motivieren, am Ball zu bleiben und das Erlernte in den Arbeit­sall­t­ag zu inte­gri­eren.“ Web­basierte Ange­bote, die man sich herun­ter­laden oder auf seinem Smart­phone anse­hen kann, sind als Unter­stützung gedacht. Das BGF-Insti­tut hat beispiel­sweise mit „Froach“ einen ani­mierten Frosch im Ange­bot, der als dig­i­taler Begleit­er für mehr Bewe­gung, Regen­er­a­tion und Entspan­nung am Arbeit­splatz sor­gen soll (froach.de).

„Unser Ziel ist es aber, nicht nur das Ver­hal­ten, son­dern auch die Ver­hält­nisse zu ändern“, erläutert BGF-Experte Schmidt. Er spricht davon, dass der Sitzungsraum zum „Ste­hungsraum“ umgewid­met wer­den kann – mit einem Ste­htisch, an dem die Gespräche nicht nur gesün­der, son­dern auch kürz­er und effizien­ter geführt wer­den. Aber es gibt noch viele weit­ere Möglichkeit­en, die Arbeit­sor­gan­i­sa­tion und die Ver­hält­nisse am Arbeit­splatz zu gestal­ten: „Gesunde Führung in der dig­i­tal­en Arbeitswelt ver­langt zum Beispiel, dass Werte ver­mit­telt wer­den, die es den Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­ern ermöglichen, Sinn in ihrer Tätigkeit inner­halb ein­er glob­al­isierten Arbeitswelt zu sehen.“ Dies trifft ins­beson­dere für eine hochgr­a­dig ver­net­zte Arbeitswelt zu, in der Pro­jek­tar­beit einen neuen Stel­len­wert gewinnt.

Damit solche Ziele durch ein Betrieblich­es Gesund­heits­man­age­ment erre­icht wer­den kön­nen, soll­ten nach Ansicht der Akteure der Deutschen Geset­zlichen Unfal­lver­sicherung (DGUV) bes­timmte Qual­ität­skri­te­rien bei der Beratung gel­ten: Voraus­set­zun­gen, Rah­menbe­din­gun­gen und Vorge­hensweisen müssen in Abstim­mung mit dem Arbeitss­chutz umris­sen wer­den. Um die Qual­ität von „Cor­po­rate Health“ wird es bei der A+A 2019 am Stand der DGUV in Halle 10 gehen, an dem sich auch die Beruf­sgenossen­schaften und Unfal­lka­ssen vorstellen. In Halle 10 stellt auch die B.A.D Gesund­heitsvor­sorge und Sicher­heit­stech­nik GmbH ihr Ange­bot für Kle­inst- und Klein­be­triebe vor.

Betrieblich­es Gesund­heits­man­age­ment (BGM) muss noch pro­fes­sioneller wer­den – diese Mei­n­ung ver­tritt Oliv­er Walle, Sprech­er des Bun­desver­bands Betrieblich­es Gesund­heits­man­age­ment (BBGM). Er hat die Erfahrung gemacht: „Viele Geschäfts­führer müssen nicht mehr nur mit ein­er Kosten-Nutzen-Analyse überzeugt zu wer­den, son­dern benöti­gen Unter­stützung, um BGM in ihrem Unternehmen umzuset­zen.“ Dass das Bewusst­sein der Notwendigkeit von BGM gestiegen ist, führt Walle auch auf die Entwick­lung im Zusam­men­hang mit dem gesellschaftlichen Werte­wan­del und Arbeit­en 4.0 zurück: „Immer mehr Mitar­beit­er empfind­en es als nor­mal, flex­i­bler arbeit­en zu kön­nen und sich somit auch bess­er um die Fam­i­lie zu küm­mern. E‑Mails und Tele­fonate kön­nen auch mal von zu Hause aus erledigt wer­den. In solchen Fällen stellt sich aber die Frage: Wie ergonomisch ist das Home­of­fice ein­gerichtet und wie wirkt sich die ständi­ge Erre­ich­barkeit aus?“ In der indus­triellen Fer­ti­gung werde es dage­gen als belas­tend emp­fun­den, sich weniger zu bewe­gen und gle­ichzeit­ig hochkonzen­tri­ert auf­passen zu müssen, dass die Maschi­nen richtig laufen. „Wir haben es also mit unter­schiedlichen Belas­tung­spro­filen zu tun und das Betriebliche Gesund­heits­man­age­ment muss indi­vidu­ell darauf zugeschnit­ten wer­den“, sagt der Experte.

BGM-Fachkräfte und ‑Manager

So genan­nte Gesund­heits­man­ag­er kön­nen dafür zuständig sein, Cor­po­rate Health beziehungsweise BGM im Fir­me­nall­t­ag zu organ­isieren und zu begleit­en. Für die Aus­bil­dung von BGM-Fachkräften und ‑Man­agern hat der BBGM mehrstu­fige Aus­bil­dungskri­te­rien entwick­elt und ein Cur­ricu­lum definiert. Die geschul­ten Experten kön­nen als Dien­stleis­ter in der Beratung, als interne Gesund­heits­man­ag­er, aber auch als weit­erge­bildete Mitar­beit­er von Krankenkassen für eine gute Qual­ität des BGM sor­gen. „Seit 2013 zer­ti­fiziert unser Bun­desver­band Hochschulen und andere Aus­bil­dungsstät­ten, die eine solche Aus­bil­dung anbi­eten – jet­zt wur­den die Kri­te­rien über­ar­beit­et und dabei auch dig­i­tale Lösun­gen ein­be­zo­gen“, erk­lärt Oliv­er Walle. Als Beispiel für dig­i­tale Lösun­gen nen­nt er Apps im Zusam­men­spiel mit Sen­soren, wie etwa bei Schrittzäh­lern, mit denen im Team Wet­tbe­werbe ver­anstal­tet werden.

Allerd­ings hat sich laut dem Spezial­is­ten gezeigt: Es kann kein auss­chließlich dig­i­tales Betrieblich­es Gesund­heits­man­age­ment geben, man muss auch ana­log pla­nen und über­prüfen, ob etwas funk­tion­iert und von Fall zu Fall nachbessern. „Das bedeutet: Klas­sis­ches BGM mit dig­i­taler Unter­stützung, die nutze­ror­i­en­tiert ist und gezielt hil­ft, Prob­leme zu lösen.“ So sollen auch Risiko­grup­pen erre­icht wer­den – wie zum Beispiel Mitar­beit­er, die in der Güter­wa­genin­stand­hal­tung bei der Deutschen Bahn arbeit­en. Hier ver­gab der BBGM auf dem BGM-Sum­mit 2018 den Nach­wuchsin­no­va­tion­spreis für ein Pro­jekt der Bahn, bei dem die Mitar­beit­er über ein Tablet von einem Phys­io­ther­a­peuten gezeigte Übun­gen nach­machen soll­ten. Walle: „Das funk­tion­iert, ihr Ver­hal­ten ändert sich zugun­sten der Gesund­heit.“ Um frühzeit­ig einzu­greifen, gelte es laut dem Spezial­is­ten, etwa mith­il­fe von Apps oder Sen­soren ein Risiko­pro­fil her­auszufind­en und Mitar­beit­er anzus­prechen – damit sie gar nicht erst krank wer­den, son­dern ihr Ver­hal­ten vor­ab gesund­heits­förder­lich ändern. „Hier­bei ist zu prüfen, wie im Rah­men der Arbeit­szeit Freiräume für Bewe­gungspausen und solche Übun­gen wie die bei der Bahn geschaf­fen wer­den, ohne dass dabei die Pro­duk­tiv­ität lei­det“, sagt Oliv­er Walle. Die Bere­itschaft hier­für steigt nach seinen Worten, auch wenn manche Unternehmen­schefs noch zöger­lich seien.

Pausenbedürfnis erkennen – und entspannen

Dass schon kleine Verän­derun­gen, die nicht viel kosten, viel zugun­sten der Fit­ness im Arbeit­sall­t­ag bewirken kön­nen, diese Erfahrung hat Dorothée Remm­ler-Bellen gemacht. Sie ist Stu­di­en­lei­t­erin und Dozentin sowie Mit­glied im Dachver­band Freie Gesund­heits­berufe, der auf der A+A 2019 unter anderem Übun­gen für die Prax­is im Betrieb vorstellen wird. „Es reicht schon, sich darüber bewusst zu wer­den, wann man eine kleine Pause braucht und sich etwas Gutes tun sollte. Dann macht man vielle­icht Qi Gong oder eine Entspan­nungsübung. Möglich sind auch Acht­samkeits- und Genussübun­gen, bei denen zum Beispiel ein Stück Schoko­lade mit hohem Kakaoan­teil im Mund zerge­ht, während fünf Minuten lang über den Kakaoan­bau medi­tiert wird“, erk­lärt die Exper­tin, die mit solchen Beispie­len kleinen Betrieben die Sorge nimmt, dass „Cor­po­rate Health“ automa­tisch mit viel Aufwand, Zeit und Geld ver­bun­den ist. „Wichtig ist es, alle Beteiligten einzubeziehen, Prozesse anzus­toßen, diese zu begleit­en und sich dann langsam aus dem laufend­en Betrieb her­auszuziehen“, sagt Remm­ler-Bellen und erzählt von den Ham­burg­er Müll­w­erk­ern, die oft krank waren und unter Rück­en­schmerzen lit­ten: „Das besserte sich erst, als die Teams sel­ber darüber entschei­den durften, wer welche Auf­gabe übern­immt. Die Men­schen beka­men das Gefühl, gebraucht und gehört zu wer­den, statt nur Erfül­lungs­ge­hil­fen zu sein.“ So habe sich deut­lich gezeigt, dass auch seel­is­che Belas­tun­gen zu den Ursachen für Rück­en­schmerzen zählen kön­nen. Um die richtige Lösung für die Prob­leme eines jew­eili­gen Betriebes zu find­en, sind laut Dorothee Remm­ler-Bellen manch­mal nur zwei bis drei Sitzun­gen notwendig – manche Prozesse laufen aber auch über ein Jahr hinweg.

Lachs statt Currywurst

Zuweilen dauert es etwas, bis sich die Belegschaft daran gewöh­nt hat, lieber Lachs unter der Kür­bishaube oder einen leck­eren Lin­senein­topf statt der Cur­ry­wurst mit Pommes frites zu essen. Das weiß Susanne Leitzen, die bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Refer­at Gemein­schaftsverpfle­gung und Qual­itätssicherung das Ange­bot „JOB&FIT – Mit Genuss zum Erfolg!“ betreut. „JOB&FIT“ (jobundfit.de) ist Teil der Ini­tia­tive IN FORM für gesunde Ernährung und mehr Bewe­gung (in-form.de) – die DGE hat in diesem Rah­men den „DGE-Qual­itäts­stan­dards für die Betrieb­sverpfle­gung“ entwick­elt, der auch auf der A+A 2019 vorgestellt wird.

Viele Betriebe richt­en sich bere­its danach; etwa 240 davon haben sich für ihr gesund­heits­fördern­des Ange­bot im Betrieb­srestau­rant zer­ti­fizieren lassen. Doch wie schafft man es, selb­st notorischen Fleis­chessern Salat und Gemüse schmack­haft zu machen? „Die Ver­hält­nisse auf dem Teller müssen stim­men – also eher mehr Gemüse und Sät­ti­gungs­beila­gen als Fleisch“, sagt Susanne Leitzen. Zusät­zliche Anreize: Ein Menü wird aus­drück­lich als gesund­heits­förder­lich gekennze­ich­net und ist in der Kan­tine schnell ver­füg­bar, zudem kön­nen Pro­bier­por­tio­nen und das Menü eventuell gün­stiger als andere Gerichte ange­boten wer­den. Das Küchen­per­son­al sowie die Ser­vicekräfte soll­ten, so Leitzen, geschult wer­den, so dass sie hin­ter dem Konzept ste­hen und auch gezielt Gerichte empfehlen. Wer­den beson­ders viele Men­schen vom gesund­heits­fördern­den Menü überzeugt, sollte das auch belohnt wer­den – zum Beispiel, indem die gesamte Küchen­mannschaft zu einem Aus­flug ein­ge­laden wird. Leitzen: „Natür­lich muss man auch die Tis­chgäste informieren, ihnen zum Beispiel mit Fly­ern und Newslet­tern erk­lären, weshalb ihnen heute beim Mit­tagstisch ein Gericht mit Hülsen­frücht­en kre­den­zt wird – näm­lich zum Beispiel, weil diese reich an Eiweiß und Bal­last­stof­fen sind und lange satt machen.“ Nicht zulet­zt emp­fiehlt die DGE, das Speise­nange­bot ziel­grup­pen­spez­i­fisch auszuricht­en und für weit­ere Infor­ma­tio­nen zum The­ma Essen mit regionalen Liefer­an­ten und Ernährungs­ber­atern zusam­men­zuar­beit­en. Denn schließlich mag der Ham­burg­er meist ganz andere Gerichte als der Münchner.

Arbeiten und Alkohol passen nicht zusammen

Vor­sicht ist geboten, wenn jemand meint, dass zu einem guten Essen immer Alko­hol gehört: Das Rausch- und Sucht­mit­tel spielt eine große Rolle in der Arbeit der Deutschen Haupt­stelle für Sucht­fra­gen (DHS), die bei der diesjähri­gen A+A zum ersten Mal dabei ist. Dr. Peter Rais­er, Ref­er­ent für Grund­satzfra­gen bei der DHS: „Wir starten regelmäßig Aktionswochen, um darauf aufmerk­sam zu machen, dass Arbeit­en und Alko­hol nicht zusam­men­passen.“ Christi­na Rum­mel, stel­lvertre­tende Geschäfts­führerin, ergänzt: „Alko­hol spielt bei jedem fün­ften Arbeits- und Wege­un­fall eine Rolle und mit zunehmen­dem Kon­sum fehlen Beschäftigte auch häu­figer am Arbeit­splatz.“ Inzwis­chen gebe es in vie­len großen Unternehmen ein betrieblich­es Sucht­pro­gramm, erk­lärt Peter Rais­er – es gelte jedoch, mit sin­nvollen Strate­gien und Vor­beuge­maß­nah­men auch kleine Betriebe zu erre­ichen und zu unterstützen.

Mit­glieder der Dachor­gan­i­sa­tion DHS sind 23 Ver­bände der Suchthil­fe und Sucht-Selb­sthil­fe. Sie ste­hen unter anderem für 1400 ambu­lante Ein­rich­tun­gen und Beratungsstellen, die Arbeit­ge­bern helfen, indi­vidu­elle Lösun­gen zu find­en. Sucht­präven­tion gehört zum Betrieblichen Gesund­heits­man­age­ment dazu – denn schließlich wird ein Alko­hol­prob­lem in vie­len Fällen auch durch Stress und psy­chis­che Belas­tun­gen verur­sacht. In diesem Zusam­men­hang beobachtet Peter Rais­er einen Wan­del in den Unternehmen: „Was früher ein Tabu-The­ma war, wird heute offen ange­sprochen. Es geht darum, Suchterkrankun­gen vorzubeu­gen und funk­tion­ierende Hil­f­sange­bote zu machen.“

Natascha Planker­mann

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