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Der Robotics Park auf der A+A 2021

Fokusthema Digitalisierung – Technologie erleben, verstehen und ausprobieren
Der Robotics Park auf der A+A 2021

Exoskelett.jpg
Dieses Exoskelett soll die Muskulatur bei Schraubarbeiten überkopf entlasten. Foto: © Rainer Bez/Fraunhofer IPA
Auf der A+A 2021 kann man mit der vollen Unter­stützung der Maschi­nen rech­nen, wenn es um die The­men Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit geht. Das diesjährige Schw­er­punk­t­the­ma „Dig­i­tal­isierung“ spiegelt sich unter anderem auf der Son­der­fläche des Robot­ics Park wider.

Zahlre­iche Aussteller, das Fraun­hofer IPA und die Uni­ver­sität Stuttgart IFF präsen­tieren auf dieser Son­der­fläche, dem dazuge­höri­gen Self­ex­pe­ri­ence Space und beim Exoworkathlon, wie kör­per­liche Belas­tun­gen für Mitar­beit­er gesenkt und gle­ichzeit­ig die Pro­duk­tiv­ität gesteigert wer­den kann. Die dort gezeigten Exoskelette schützen die Mitar­beit­erge­sund­heit und ent­las­ten bei kör­per­lich schw­eren Tätigkeiten.

Die Fir­ma Otto­bock bietet mit sein­er Paexo Rei­he eine adäquate Lösung an. „Unsere Exoskelette schaf­fen es, durch soge­nan­ntes „ener­gy har­vest­ing“ kör­pereigene Energie kurzfristig zu spe­ich­ern und ziel­gerichtet wieder freizugeben, wenn Belas­tungsspitzen für die Wirbel­säule oder die Schul­ter bei der Arbeit erre­icht wer­den. Dieses Prinzip find­et sich in unserem Paexo Back und Paexo Shoul­der wieder und ist unsere Antwort auf die Haup­tur­sache für Muskel-Skelett-Erkrankun­gen“, sagt Dr. Sönke Röss­ing, Head of Otto­bock Industrials.

Robotics Park & Selfexperience Space: So geht Prävention bei der Arbeit

Im Robot­ics Park präsen­tieren sich Her­steller von Exoskelet­ten zusam­men mit dem Fraun­hofer IPA und zeigen, wie diese Tech­nolo­gien bei kör­per­lich anspruchsvollen Tätigkeit­en oder in uner­gonomis­chen Posi­tio­nen unter­stützen kön­nen. Im angren­zen­den Self­ex­pe­ri­ence Space kön­nen Aussteller ihre Inno­va­tio­nen zusät­zlich in Aktion präsen­tieren. Drei nachgestellte und von Experten aus­gewählte Arbeitssi­t­u­a­tio­nen, die für indus­trielle Exoskelette rel­e­vant sind, wer­den dort zugänglich gemacht. Die drei Par­cours-Bere­iche sind: Logis­tik, Mon­tage und Schweißen.

Die Par­cours wur­den vom Fraun­hofer IPA und der Uni­ver­sität Stuttgart IFF ent­wor­fen und kön­nen von den Ausstellern und Kun­den für die Erprobung der ver­schiede­nen Exoskelette genutzt wer­den. „Mit dem Self­ex­pe­ri­ence Space wollen wir zeigen, dass indus­trielle Exoskelette faszinierende neue Geräte sind. Sie wer­den entwick­elt und einge­set­zt, um kör­per­liche Arbeit zu unter­stützen“, so Dr. Urs Schnei­der vom Fraun­hofer IPA. Infor­ma­tio­nen zur Teil­nahme am Robot­ics Park und dem Self­ex­pe­ri­ence Space gibt es unter

www.aplusa.de/de/Home/Prgramm_2021/Robotics_Park

Exoworkathlon: Live Studie zur Belastungssteuerung

Zusät­zlich präsen­tieren im Rah­men des Robot­ics Park das Fraun­hofer IPA und die Uni­ver­sität Stuttgart IFF den Exoworkathlon. Auch hier wird ein Par­cours aufge­baut, den junge Proban­den (Auszu­bildende und Tech­niker­schüler) ein­mal mit und ein­mal ohne Exoskelett durch­laufen. Es wer­den ver­schiedene Tätigkeit­en vorgestellt, um Funk­tio­nen in Bezug auf Benutzer­feed­back, Ergonomie, Stof­fwech­sel und Pro­duk­tion­squal­ität in Bezug auf Exoskelette aufzuzeigen und zu diskutieren.

START-UP ZONE – junge und innovative Unternehmen im Fokus

Auf der Son­der­fläche der START-UP ZONE ste­hen junge und inno­v­a­tive Unternehmen aus der ganzen Welt im Ram­p­en­licht. Unternehmen, deren Grün­dung weniger als fünf Jahre zurück­liegt, kön­nen sich hier einen Platz sich­ern, um während der A+A mit den Top-Entschei­dern für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin sowie mit Experten und Per­sön­lichkeit­en aus Wirtschaft, Forschung und Poli­tik zusammenzutreffen.


Exoskelette: Prävention bei der Arbeit

Exoskelette, auch Robot­er­anzüge genan­nt, kom­binieren men­schliche Intel­li­genz mit maschineller Kraft. Sie unter­stützen Mitar­beit­er bei kör­per­lich anspruchsvollen Tätigkeit­en oder beim Arbeit­en in nicht ergonomis­chen Positionen.

Das sollen Exoskelette bewirken

  • 23 % aller krankheits­be­d­ingten Fehlzeit­en sind auf Muskel- Skelet­terkrankun­gen zurück­zuführen – verur­sacht vor allem durch kör­per­liche Fehlbe­las­tun­gen beim Heben und Tragen.
  • Exoskelette ermöglichen Mitar­beit­ern, ihrer Arbeit gesund­heitss­cho­nend nachzugehen.
  • Sie unter­stützen den Bewe­gungsap­pa­rat und ver­min­dern so die Belastung. 
  • Sie ent­las­ten bei kör­per­lich anstren­gen­den Tätigkeiten.
  • Exoskelette reduzieren damit krankheits­be­d­ingte Fehlzeit­en und Produktionsausfälle.
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