Startseite » Sicherheitsingenieur » Entwick­lung neuer PSA in der Holborn Europa Raffi­ne­rie

Eine Eigenkreation, die stolz macht

Entwick­lung neuer PSA in der Holborn Europa Raffi­ne­rie

Anzeige
Die Mitar­bei­ter der Holborn Europa Raffi­ne­rie Hamburg sind gut geschützt bei Wind und Wetter. Doch ihre multi­funk­tio­nale Schutz­be­klei­dung der Marke „Eigen­krea­tion“ kann noch weit mehr: Sie ist schwer entflamm­bar, anti­sta­tisch, trotzt Stör­licht­bö­gen und besticht zudem durch sinn­volle Extras.

Petra Jauch

Es hat lange gedau­ert, aber es hat sich gelohnt: Ich bin sehr stolz auf das Produkt“, bilan­ziert Health & Safety Offi­cer Georg Schlö­mer, der den aufwän­di­gen Entwick­lungs­pro­zess leitete. Begon­nen hat alles im Jahr 2012: Die Mitar­bei­ter in der Holborn Europa Raffi­ne­rie Hamburg nutz­ten zu diesem Zeit­punkt zwei verschie­dene Wetter­schutz­ja­cken, die unter­schied­li­che Normen erfüll­ten. „Damals war Baum­woll­misch­ge­webe mit dem Merk­mal ‚Schwer entflamm­bar‘ noch schlicht und ergrei­fend eine Gewichts­frage“, erklärt Schlö­mer. „Bei der Schutz­be­klei­dung, die tagtäg­lich getra­gen wurde, hatte man beim Auszie­hen das Gefühl, einen Ruck­sack abzu­le­gen“, verdeut­licht er die Dimen­sion.

Aus zwei mach eins

Die größ­ten Risi­ken in der Raffi­ne­rie gehen vom Umgang mit Kohlen­was­ser­stof­fen, Hitze und der Gefahr der elek­tro­sta­ti­schen Aufla­dung aus. Letz­tere entwickle sich zu einem großen Problem, meint Schlö­mer: Die mobi­len elek­tro­ni­schen Geräte, genannt Weara­bles, die heut­zu­tage fast jeder bei sich trage, mach­ten die Menschen zu klei­nen „Elek­tro­ak­kus“. Gleich­zei­tig würden die Mess- und Analy­se­ge­räte in indus­tri­el­len Prozess­an­la­gen immer empfind­li­cher. Die Zünd­ener­gie eines soge­nann­ten kalten, mecha­nisch erzeug­ten Funkens reiche bereits aus, um die sensi­blen Geräte unwie­der­bring­lich zu zerstö­ren. Kohlen­was­ser­stoff­ge­mi­sche seien zudem leit­fä­hige fossile Brenn­stoffe, bestehend aus unter­schied­li­chen chemi­schen Verbin­dun­gen. „Die Beschäf­tig­ten macht das zu idea­len Ener­gie­spei­chern.“ Die Schutz­klei­dung für die Beschäf­tig­ten in der Raffi­ne­rie muss folg­lich zuver­läs­sig ablei­ten.

Viel­fäl­tige Nutzung

Neben dem Wind- und Wetter­schutz und den benö­tig­ten anti­sta­ti­schen Eigen­schaf­ten sollte die neue PSA aber noch weitere Sicher­heits­as­pekte erfül­len – Stich­wort Multi­funk­tio­na­li­tät: Hitze- und Flamm­schutz, hohe Sicht­bar­keit sowie Schutz vor Chemi­ka­li­en­sprit­zern gehör­ten mit ins Anfor­de­rungs­pa­ket. Um die Sache perfekt zu machen, soll­ten auch noch die Betriebs­elek­tri­ker entlas­tet werden: „Bei ihren Schalt­hand­lun­gen muss­ten sie sich vormals zusätz­lich schüt­zen. Die große Heraus­for­de­rung war deshalb, ein Gewebe zu finden, das zusätz­lich die Prüf­norm 61482 „Arbei­ten unter Span­nung – Schutz­klei­dung gegen die ther­mi­schen Gefah­ren eines elek­tri­schen Licht­bo­gens“ erfüllt“, erklärt Schlö­mer.

Drei Taschen …

Weitere Krite­rien für die neue Jacke erga­ben sich aus dem Arbeits­all­tag in der Raffi­ne­rie: Da nahezu jeder Mitar­bei­ter bei Holborn ein Funk­ge­rät bei sich trägt, sollte die Schutz­klei­dung über eine Funk­ge­rä­te­ta­sche verfü­gen – und zwar norm­ge­recht in Form eines aufge­setz­ten und verschließ­ba­ren Falten­balgs. Solche prak­ti­schen Acces­soires würden von den Konfek­tio­nä­ren häufig vernach­läs­sigt, ist Schlö­mers Erfah­rung: „Die Models auf den Werbe­fo­tos halten zwar oft ein Funk­ge­rät oder Ähnli­ches in der Hand. Eine Tasche zum siche­ren Verstauen von Gerä­ten oder Werk­zeu­gen sucht man aber häufig verge­bens.“ Dies sei den heute übli­chen modi­schen Schnit­ten geschul­det, meint Schlö­mer: „Die PSA soll hübsch ausse­hen. Ich brau­che aber keinen Dress­man, ich brau­che einen Work­man“, legt er vor allem Wert auf Funk­tio­na­li­tät. Aus diesem Grund kamen neben der Funk­ge­rä­te­ta­sche auch noch zwei große Hand­schuh­taschen in aufge­setz­ter Form auf die Liste. „Ich habe noch keinen Indus­trie­ar­bei­ter gese­hen, der ohne Werk­zeug auskommt. Und das muss er ja irgendwo lassen können.“

… plus eine Lasche

Eine dritte Beson­der­heit ist die Haltelasche für den Eingas­de­tek­tor: Dieses Warn­ge­rät benö­ti­gen alle Chemie­fach­ar­bei­ter und Beschäf­tig­ten in der Instand­hal­tung bei Holborn, um sicher­zu­stel­len, dass eine unbe­ab­sich­tigte Frei­set­zung von Substan­zen sofort bemerkt wird. Der ange­nähte Strei­fen dient zum Einhän­gen des Geräts. Für den optio­na­len Kälte- und Wetter­schutz kamen noch eine Innen­ja­cke aus Fleece­stoff zum Einzip­pen sowie eine abnehm­bare Kapuze mit Knöp­fen oder Klett­ver­schluss auf die Wunsch­liste.

Berück­sich­ti­gung der EU-Normen

Nicht einfa­cher wurde das Projekt dadurch, dass die neue PSA Verord­nung 2016/425 zum Zeit­punkt des Projekt­starts noch nicht verab­schie­det, die baldige Novel­lie­rung der PSA-Richtlinie aber bereits abseh­bar war. Das machte eine umfang­rei­che Recher­che in Hinblick auf die aktu­el­len und künf­ti­gen EU-Normen nötig. „Sich hier auszu­ken­nen, ist sport­lich gewor­den“, meint Schlö­mer. „Man muss sich vorher schon im Klaren sein, welches Produkt geeig­net ist. Ist alles abge­deckt, ist das über eine Baumus­ter­prü­fung des Herstel­lers sicher­ge­stellt, ist eine Konfor­mi­täts­er­klä­rung vorhan­den?“ Als Fach­kraft für Arbeits­si­cher­heit sei er mitver­ant­wort­lich und haft­bar, wenn die ausge­wählte PSA die gesetz­li­chen Vorga­ben für den vorge­se­he­nen Einsatz­zweck nicht erfülle. „Da wirst du schon zu einem klei­nen Verwal­tungs­guru.“

Problem: Die kleine Stück­zahl

Einfach einen Kata­log durch­blät­tern, eine Jacke schick finden und bestel­len – das funk­tio­nierte so nicht mehr, betont Schlö­mer. Schutz­klei­dung, die den defi­nier­ten Anfor­de­run­gen entspro­chen hätte, war zum frag­li­chen Zeit­punkt zudem nicht im Handel. „Bis circa 2015 gab es für die Indus­trie noch kein vergleich­ba­res Produkt“, erklärt er. So habe man sich rela­tiv früh darauf einge­stellt, die gewünschte Klei­dung indi­vi­du­ell anfer­ti­gen zu lassen. Doch die Gesprä­che mit verschie­de­nen Konfek­tio­nä­ren versetz­ten ihm und dem Projekt zunächst einen schwe­ren Dämp­fer: „Eigent­lich ist Indi­vi­du­al­fer­ti­gung kein Thema und es stehen genü­gend Konfek­tio­näre zur Auswahl – wenn es um Stück­zah­len von 1.000 plus geht“, erklärt Schlö­mer. Doch am Holborn-Standort in Hamburg arbei­ten im gewerb­li­chen Segment nur rund 220 Beschäf­tigte. „Damit ließ sich kein Geschäft machen.“

Iturri und Gore als Part­ner

Ein Ausweg aus dieser Sack­gasse wurde letzt­lich zusam­men mit dem Liefe­ran­ten Iturri gefun­den. „Die waren auch auf dem Markt unter­wegs und hatten sich gefragt, was können wir der Raffi­ne­rie für ein Produkt anbie­ten?“ Über Iturri kam Gore, bekannt als Herstel­ler hoch­wer­ti­ger, inno­va­ti­ver Mate­ria­lien, ins Spiel. Eine Zusam­men­ar­beit bot sich an: Gore hatte jüngst mit seiner Pyrad Textil­tech­no­lo­gie ein flamm­hem­men­des Gewebe entwi­ckelt, das darüber hinaus den Wärme­fluss während eines Stör­licht­bo­gens blockiert und durch Verkoh­lung des Gewe­bes eine Ausbrei­tung der Flam­men verhin­dert. Das Gewebe ist zudem wasser­dicht, leicht und atmungs­ak­tiv. Damit ließ sich die Holborn Spezi­fi­ka­tion komplett abde­cken – keine beson­ders güns­tige, aber eine hoch­wer­tige und somit insge­samt über­zeu­gende Lösung.

Doch bis zum ferti­gen Produkt sollte es noch dauern: Nach der zwei­jäh­ri­gen Entwick­lungs­zeit stan­den zunächst noch ein umfang­rei­cher Stress­test und ein einjäh­ri­ger akti­ver Trage­test für das entwi­ckelte Modell auf dem Programm. „Ich wollte hier nichts auslas­sen. Denn es sollte ja ein Produkt dabei heraus­kom­men, das eine Inves­ti­tion in dieser Größen­ord­nung und die lange Entwick­lungs­zeit recht­fer­tigt.“ Außer­dem war es der Sifa wich­tig, dass die neue PSA auf breite Zustim­mung im Unter­neh­men stößt – sowohl bei den Kolle­gen aus dem Einkauf, als auch und gerade bei ihren zukünf­ti­gen Nutzern. „Wir legen hier in diesem Haus ganz großen Wert darauf, dass die Mitar­bei­ter ihre PSA akzep­tie­ren und nicht einfach nur zu tragen haben.“

Trage­test und Stress­test

Den Proto­ty­pen der neuen Jacke stellte Schlö­mer im Arbeits­schutz­aus­schuss vor – der dazu „präde­sti­nier­ten Platt­form“. Ihre Praxis­taug­lich­keit unter realen Bedin­gun­gen musste sie jedoch im akti­ven Trage­test unter Beweis stel­len: Zusam­men mit dem Betriebs­rat suchte Schlö­mer dazu nach geeig­ne­ten Test­per­so­nen. „Wir woll­ten den Versuch möglichst breit aufstel­len, die verschie­de­nen Produk­ti­ons­be­triebe einbe­zie­hen und vor allem dieje­ni­gen betei­li­gen, die am stärks­ten mit dem Wetter konfron­tiert sind – die Chemie­fach­ar­bei­ter.“ Gezielt ange­spro­chen wurden dazu die Sicher­heits­be­auf­trag­ten im Voll­schicht­be­trieb. „Ich habe alle drei­ßig Sibes im Flächen­ver­tei­ler ange­schrie­ben. Denn die Sicher­heits­be­auf­trag­ten sollen ja nicht nur der Form halber dieses Amt ausüben, sondern tatsäch­lich parti­zi­pie­ren.“ Die Anfrage stieß insge­samt auf ein reges Inter­esse und die 20 Proban­den waren schnell gefun­den.

Neben dem allge­mei­nen Trage­kom­fort mit Blick auf Gewicht, Beweg­lich­keit und klima­ti­sche Eigen­schaf­ten bewer­te­ten die Test­per­so­nen auch die Anfäl­lig­keit des Gewe­bes für Verschmut­zun­gen, die Quali­tät der aufge­setz­ten Taschen und die neue Sicht­bar­keit. In einem umfang­rei­chen Stress­test durch­lief das Modell­pro­dukt zudem einen gesam­ten Lebens­zy­klus in Zeit­raf­fer. In Inten­siv­wa­schun­gen wurde die Belast­bar­keit des Mate­ri­als getes­tet, wobei ein Haupt­au­gen­merk auf der Halt­bar­keit der Naht­stel­len­ab­dich­tun­gen sowie der Rück­strahl­kraft der Reflex­strei­fen lag.

Schul­ter­re­flex für Eisen­bah­ner

Nach insge­samt posi­ti­ven Ergeb­nis­sen kam es 2016 zur ersten Ferti­gungs­li­nie der Holborn Europa Multinorm-Wind-Wetterschutzjacke. Ein Jahr später folgte eine zweite mit einer klei­nen Verän­de­rung, die vor allem den Mitar­bei­tern zugu­te­kommt, die im Gleis­be­reich arbei­ten bezie­hungs­weise diesen wieder­keh­rend inspi­zie­ren müssen: Um die Sicht­bar­keit für Gleis­ar­bei­ter und Rangie­rer zu gewähr­leis­ten, wurde ein Schul­ter­re­flex­strei­fen ergänzt. „Bei den Eisen­bah­nern ist es so, dass sie stets in ganzer Silhou­ette wahr­ge­nom­men werden müssen. Das besagt die Richt­li­nie der DB Netz AG, die auch auf inner­be­trieb­li­chem Gleis­netz Gültig­keit hat. Folg­lich benö­ti­gen unsere Gleis­ar­bei­ter Reflex­strei­fen unten an den Beinen der Latz­ho­sen, in der Körper­mitte und im Ober­kör­per­be­reich. Denn wenn sich eine Person im Akti­ons­be­reich von Gleis­an­la­gen bückt, blei­ben nur die Schul­ter­re­flex­strei­fen sicht­bar“, erklärt Schlö­mer. Die Strei­fen müssen dabei so ange­bracht sein, dass sie nicht durch einen Ruck­sack oder eine geschul­terte Werk­zeug­ta­sche verdeckt werden.

Mit der Ferti­gungs­li­nie zwei entfal­len nun auch die zusätz­li­chen Westen für diese Perso­nen­gruppe. Insge­samt ist die Zufrie­den­heit mit dem aktu­el­len, zerti­fi­zier­ten Eigen­pro­dukt groß. „Auf einer Skala von eins bis zehn errei­chen wir geschätzt 8,5 Punkte“, meint Schlö­mer. Kleine Abstri­che gäbe es zum Beispiel deshalb, weil Wärme durch den Stoff früh­zei­ti­ger wahr­nehm­bar sei. „Das ist ein leich­tes und damit dünnes Gewebe. Wer damit an warm­füh­ren­den Arma­tu­ren oder Appa­ra­ten vorbei­kommt und gerade nicht die Fleece­ja­cke oder die neue Winter­s­tepp­ja­cke darun­ter trägt, spürt die Wärme­strah­lung von außen.“

Inten­si­ves Lern­feld

Nach dem Motto „Besser geht immer“ lässt sich Schlö­mer nicht davon entmu­ti­gen. Insge­samt sei die Beschaf­fung neuer PSA ein „inten­si­ves Lern­feld“ – insbe­son­dere dann, wenn es um einen spezi­el­len Indus­trie­zweig wie die Petro­che­mie gehe: Für deren beson­dere Nutzer­an­for­de­run­gen gebe es keinen großen Markt. Zum fina­len Endpro­dukt sei es folg­lich ein langer Weg mit hoher Eigen­leis­tung gewe­sen, die viel Zeit und Ener­gien gebun­den habe. Doch letzt­end­lich sei es gelun­gen, ein hoch­wer­ti­ges Produkt für den Standort-Arbeitsschutz mit den vorhan­de­nen Ressour­cen zu entwi­ckeln. Das wissen auch die Kolle­gen aus ande­ren petro­che­mi­schen Betrie­ben zu schät­zen, die Schlö­mer aus dem Arbeits­schutz kennt. „Die haben alle gesagt, es wird Zeit, dass das mal einer anfasst. Uns ist das zu aufwän­dig.“ In der Raffi­ne­rie­welt Deutsch­land sei die Multinorm-Wetterschutzjacke inso­fern auf großes Inter­esse gesto­ßen.

Hohe Iden­ti­fi­ka­tion

Lohn für den vielen Fleiß und Schweiß, der in das indi­vi­du­elle „Holborn Sonder­mo­dell“ geflos­sen ist, ist nicht zuletzt die hohe Iden­ti­fi­ka­tion mit dem Endpro­dukt in den eige­nen Reihen. Da die Beschäf­tig­ten in den Auswahl- und Gestal­tungs­pro­zess einge­bun­den waren, trifft die Schutz­klei­dung auf große Akzep­tanz. Die Jacke ist maßge­schnei­dert für die Ansprü­che aller gewerb­li­chen Nutzer und hat auch den tech­ni­schen Ange­stell­ten etwas zu bieten. Jeder Beschäf­tigte bei Holborn ist damit hoch­wer­tig ausge­stat­tet – wodurch auch Wert­schät­zung für die Mitar­bei­ter zum Ausdruck kommt. „Die Botschaft lautet: Ihr seid uns wich­tig! Und zwar jeder Einzelne von euch. Denn jeder hat seine persön­li­che Jacke, die durch das aufge­stickte, aus flamm­hem­men­den Mate­rial bestehende Namens­schild eindeu­tig iden­ti­fi­zier­bar ist.“


Holborn Europa Raffi­ne­rie GmbH

  • Verar­bei­tungs­ka­pa­zi­tät rund 5 Millio­nen Tonnen Rohöl
  • Rund 300 Voll­zeit­be­schäf­tigte
  • davon rund 120 im Produk­ti­ons­schicht­be­trieb (Chemie­fach­ar­bei­ter)
  • und rund 80 in gewerb­li­cher Instand­hal­tung (Mecha­ni­ker, Elek­tri­ker, Analysen- und Instru­men­ten­fach­ar­bei­ter) im Tagdienst

Eigen­schaf­ten der neuen PSA

Die Holborn-Spezifikationen sind:

  • Wetter-und Signal­wir­kung (Orange)
  • moder­nes Schnitt­mus­ter
  • Iden­ti­fi­zie­rung mit dem Unter­neh­men und dem Produkt
  • Gute Schutz­funk­tion…
  • … gegen­über Kohlen­was­ser­stoff­res­ten
  • … gegen­über Hitze­ein­wir­kun­gen
  • … gegen­über stati­scher Aufla­dung
  • … gegen­über Kälte (optio­nal)

Als Nutzer-Anforderungen kommen hinzu:

  • norm­ge­rechte Funk­ge­rä­te­ta­sche als aufge­setzte Falten­balg­ver­sion
  • Innen­ja­cke aus Fleece­stoff, ein- und auszieh­bar, auch sepa­rat nutz­bar
  • Kapuze, anklett- oder anknöpf­bar
  • zwei große Hand­schuh­taschen in aufge­setz­ter Form
  • Haltelasche für Eingas­de­tek­tor

Im akti­ven Trage­test ging es um …

  • den allge­mei­nen Trage­kom­fort (Jacken­ge­wicht und Beweg­lich­keit)
  • Schmutz­an­haf­tun­gen
  • Flecken­bil­dun­gen
  • die Taschen­be­las­tung durch Werk­zeuge in Bezug auf Stabi­li­tät und Nutz­bar­keit
  • das Kälte­über­tra­gungs­emp­fin­den
  • das Wärme­st­au­ge­fühl
  • die Atmungs­ak­ti­vi­tät
  • eine verbes­serte Wahr­neh­mung durch die erhöhte Sicher­heits­aus­stat­tung

Praxis­tipps

Bei der Eigen­ent­wick­lung von PSA sind folgende Punkte wich­tig:

  • umfas­sende Vorpla­nung
  • inten­sive Ausein­an­der­set­zung mit der neuen PSA-Benutzungsverordnung
  • Zerti­fi­zie­rung im Blick behal­ten
  • Aufstel­len eines Projekt­kos­ten­plans
  • klare Limits für den Zeit- und Kosten­rah­men defi­nie­ren – insbe­son­dere bei Verhand­lun­gen mit Händ­lern und Konfek­tio­nä­ren
Anzeige

News­let­ter

Jetzt unse­ren News­let­ter abon­nie­ren

Meistgelesen

Jobs

Sicher­heits­be­auf­trag­ter

Titelbild Sicherheitsbeauftragter 9
Ausgabe
9.2019
ABO

Sicher­heits­in­ge­nieur

Titelbild Sicherheitsingenieur 8
Ausgabe
8.2019
ABO
Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de