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Fachbereich PSA neu aufgestellt

VDSI
Fach­be­reich PSA neu aufge­stellt

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Jürgen Schmidt, Leiter des Fachbereichs Persönliche Schutzausrüstung beim VDSI. Foto: VDSI
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Der Fach­be­reich Persön­li­che Schutz­aus­rüs­tung (PSA) des VDSI – Verband für Sicher­heit, Gesund­heit und Umwelt­schutz bei der Arbeit wurde im vori­gen Jahr neu aufge­stellt. Fach­be­reichs­lei­ter Jürgen Schmidt schil­dert im Inter­view, welche Projekte nun auf der Agenda stehen.

Das Inter­view führte Nina Gruber.

Herr Schmidt, was hat sich durch die Neuor­ga­ni­sa­tion des Fach­be­reichs inhalt­lich verän­dert?

Im Fach­be­reich PSA haben in den vergan­ge­nen Jahren nur noch wenige Perso­nen mitge­wirkt. Es konn­ten daher auch nur noch verein­zelt Infor­ma­tio­nen zu Produkt­nor­men, insbe­son­dere im Hand­schutz, veröf­fent­licht werden. Durch die Neuor­ga­ni­sa­tion wird der Fach­be­reich nun so ausge­rich­tet, dass VDSI-Informationen zum gesam­ten PSA-Spektrum erar­bei­ten werden können. Wir beschäf­ti­gen uns insbe­son­dere mit Tätig­kei­ten, bei denen mehrere Schutz­aus­rüs­tun­gen zusam­men einge­setzt werden müssen.

Gibt es bereits Veröf­fent­li­chun­gen des Fach­be­reichs PSA?

Seit Anfang Juli liegt eine VDSI-Information zur „Einfüh­rung eines PSA-Konzepts“ vor. Außer­dem behan­deln wir in klei­nen Arbeits­grup­pen weitere, spezi­elle PSA-Themen. Dazu gehört unter ande­rem „UV-Schutz – Arbei­ten im Freien“. Hierzu gibt es bereits eine VDSI-Information.

Worum geht es darin?

Die VDSI-Information „Einfüh­rung eines PSA-Konzepts“ rich­tet sich an Arbeit­ge­ber, Führungs­kräfte und Fach­kräfte für Arbeits­si­cher­heit, die Sifas, die PSA auswäh­len und neu einfüh­ren wollen oder die bereits einge­setzte PSA auf Trage­kom­fort und Akzep­tanz über­prü­fen möch­ten. Am Beispiel von Sicher­heits­schu­hen wird gezeigt, was es alles zu beach­ten gibt. Die VDSI-Information „UV-Schutz – Arbei­ten im Freien“ ist eben­falls als Praxis­hilfe ange­legt. Wir liefern wich­tige Zahlen, Daten und Fakten, erläu­tern Begriffe wie den UV-Index, zeigen was bei der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung zu berück­sich­ti­gen ist und erklä­ren, wie UV-Schutz nach dem TOP-Prinzip ausse­hen sollte. Auch auf das Thema arbeits­me­di­zi­ni­sche Vorsorge wird verwie­sen.

Was ist noch geplant?

Als nächs­tes planen wir eine VDSI-Information zu Unter­wei­sun­gen und Schu­lun­gen. Konkret soll es darin um PSA zum Schutz vor mitt­le­ren Risi­ken nach Kate­go­rie II bezie­hungs­weise um komplexe PSA zum Schutz vor tödli­chen Gefah­ren und irrever­si­blen Gesund­heits­schä­den nach Kate­go­rie III gehen. Außer­dem bestehen Arbeits­grup­pen zu den Themen „Hand­schutz auf Baustel­len“ und „PSA gegen Absturz“. Das Thema „PSA in der Arbeits­welt 4.0“ steht eben­falls auf der Agenda. Hier suchen wir noch Mitstrei­ter.

Warum lohnt es sich, im Fach­be­reich PSA aktiv zu werden und wie kann man sich einbrin­gen?

Als Sifa kann man nicht alles über die auf dem Markt erhält­li­che PSA wissen, aber man kann damit sehr schnell im Rahmen seiner Bera­tungs­auf­gabe konfron­tiert werden. Deshalb ist es wich­tig, dass sich Sifas vernet­zen und mit ihrem Wissen aktiv in die Fach­be­reichs­ar­beit einbrin­gen. Bei diesem Meinungs­aus­tausch und bei der Erar­bei­tung von Veröf­fent­li­chun­gen gewinnt man sehr viele nütz­li­che Erkennt­nisse. Sifas, die Fach­leute auf bestimm­ten PSA-Gebieten sind, aber nicht direkt im Fach­be­reich mitar­bei­ten wollen, können sich alter­na­tiv in eine Fach­kom­pe­tenz­liste aufneh­men lassen. Voraus­set­zung ist, dass die Bereit­schaft besteht, ande­ren VDSI-Mitgliedern bei Fragen als Ansprech­per­son zur Verfü­gung zu stehen.

Vielen Dank für das Gespräch.

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