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Schichtarbeit und Schlaf

Leistungsvermögen, Produktivität und Gesundheit
Schichtarbeit und Schlaf in unserer 24-Stunden-Nonstop-Gesellschaft

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Foto: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com
Wer schläft, so die gängige Vorstel­lung, der arbeit­et nicht und ist nicht wet­tbe­werb­s­fähig. Denn die Konkur­renz schläft bekan­ntlich auch nicht. Maschi­nen sind in der Lage, rund um die Uhr zu arbeit­en. Nur der Men­sch zeigt ver­meintliche Schwächen und braucht Schlaf. Früh­schicht, Spätschicht, Nachtschicht. Die einen schlafen, die anderen bauen Autos am Fließband, schieben Dienst im Kranken­haus, fahren Taxi oder sor­gen für die öffentliche Sicherheit.

Wir leben in ein­er 24-Stun­den Non­stop-Gesellschaft. Schichtar­beit ist auf dem Vor­marsch. Derzeit arbeit­et jed­er sech­ste in Schicht oder schicht­na­hen Dien­sten. Ten­denz steigend. Nicht nur mod­erne inter­na­tionale Unternehmen wie Google oder Face­book, son­dern auch zunehmend viele deutsche Unternehmen haben die gesund­heits­förder­liche und leis­tungssteigernde Wirkung eines gesun­den Schlafes erkan­nt. Sie bieten ihren Mitar­beit­ern im Rah­men der betrieblichen Präven­tion entsprechend der neuen arbeitsmedi­zinis­chen S2k-Leitlin­ie „S2k- Leitlin­ie Gesund­heitliche Aspek­te und Gestal­tung von Nacht- und Schichtar­beit“ der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedi­zin Gesund­heit­sange­bote zur Förderung des Schlafes an.

Schlaf und Gesundheit

Gesun­der Schlaf fördert nicht nur das Leis­tungsver­mö­gen und die Pro­duk­tiv­ität am Arbeit­splatz, son­dern auch die Gesund­heit: Schlaf­man­gel und Schlaf­störun­gen erhöhen das Risiko für Herz-Kreis­lauf-Erkrankun­gen und Stof­fwech­sel­erkrankun­gen, wie zum Beispiel Dia­betes. Auch psy­chis­che Störun­gen, wie Depres­sio­nen und Angst­störun­gen, sind häu­fige Fol­gen von Schlaf­störun­gen und Ursachen für Arbeit­sun­fähigkeit­en und Früh­ber­en­tun­gen. Darüber hin­aus wird bei chro­nis­chen Schlaf­störun­gen ein erhöht­es Risiko für Alterserkrankun­gen wie Parkin­son und Demenz angenommen.

Erhöhte Gesundheitsrisiken bei Schichtarbeit

Stu­di­en bele­gen ein erhöht­es Gesund­heit­srisiko auch bei Schichtar­beit­ern, ins­beson­dere im Dreis­chicht­be­trieb. In ein­er Meta-Analyse von Lee et al. (2017) über ins­ge­samt elf Stu­di­en fand sich ein um 43 Prozent erhöht­es Risiko für die Entwick­lung von depres­siv­en Störun­gen bei Schichtar­beit. In ein­er Studie von Yan et al. (2018) zeigte sich ein erhöht­es Risiko für ver­schiedene Kreb­sarten, wie Brustkrebs, Magen-Darm- und Hautkrebs bei Frauen. Ins­beson­dere bei Dauer­nachtschicht­en kön­nte sich ein bedeut­sames Kreb­srisiko ergeben. In ein­er Meta-Analyse von Wang et al. (2015) erhöhte sich das Darmkreb­srisiko mit der Dauer der Nachtschicht alle fünf Jahre um weit­ere elf Prozent. In weit­eren aktuellen Stu­di­en und Meta-Analy­sen ergab sich für Schichtar­beit­er ein höheres Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Stof­fwech­sel­erkrankun­gen wie Dia­betes (Zuck­erkrankheit) und ein leicht höheres Risiko für Herz-Kreis­lauf-Erkrankun­gen (Torquati et al., 2018; Manohar et al., 2017; Gan et al., 2015; Liu et al., 2018).

Die Ursachen für das erhöhte Gesund­heit­srisiko bei Schichtar­beit sind nicht endgültig gek­lärt. Ver­ant­wortlich für das erhöhte Gesund­heit­srisiko wird zum einen eine Entkop­pelung zwis­chen dem natür­lichen Schlaf-Wach-Rhyth­mus des Men­schen (innere Uhr) und exter­nen Zeit­ge­bern, wie dem Hell-Dunkel-Rhyth­mus (Son­nenuhr) und sozialen Uhren, wie zum Beispiel den Arbeit­szeit­en im Rah­men von Schicht­tätigkeit gemacht.

Mela­tonin, ein wichtiges Schlafhor­mon, steuert Schlafen und Wachen. Es ist darüber hin­aus ein starkes Antiox­i­dans und ein freier Radikalfänger. Es kann den Kör­p­er bei der Bekämp­fung von Entzün­dun­gen unter­stützen, die Immunab­wehr stärken und eine antikarzino­gene Wirkung ent­fal­ten, das heißt bei der Abwehr von Kreb­serkrankun­gen unter­stützen. Die bei Schichtar­beit auftre­tende Störung des Mela­ton­in­haushalts wird unter anderem als Ursache für das höhere Kreb­srisiko bei Schichtar­beit disku­tiert. Darüber hin­aus treten auf­grund des häu­fi­gen Schlaf­man­gels bei Schichtar­beit die gesund­heitlichen Risiken der Schlaflosigkeit bei Schichtar­beit ver­mehrt auf.

Schlaf, Unfälle und die Leistungsfähigkeit

Schlaf­man­gel hat nicht nur Auswirkun­gen auf die Gesund­heit, son­dern auch Auswirkun­gen auf das psy­chosoziale Leis­tungsniveau, die Arbeits­fähigkeit und die Pro­duk­tiv­ität. Nach ein­er Studie der AAA Foun­da­tion for Traf­fic Safe­ty aus dem Jahr 2016 erhöht sich das Unfall­risiko bei ein­er Stunde weniger Schlaf um 30 Prozent, bei zwei Stun­den weniger Schlaf bere­its um 90 Prozent und bei weniger als vier Stun­den Schlaf um das 11,5‑Fache.

In ein­er Studie von Legér et. al. (2014) berichteten Patien­ten mit Ein- und Durch­schlaf­störun­gen inner­halb der let­zten zwölf Monate in 10,1 Prozent der Fälle von min­destens einem Arbeit­sun­fall und in 20,9 Prozent der Fälle von min­destens einem Haushaltsunfall.

Neun Prozent der Befragten hat­ten Sekun­den­schlaf am Steuer und 4,1 Prozent einen Unfall infolge Sekun­den­schlaf. Mitar­beit­er mit nächtlichem Schnar­chen und Tagess­chläfrigkeit haben ein 2,2‑Fach höheres Risiko für Arbeitsunfälle.

66 Prozent der Arbeit­nehmer, die schläfrig sind und auch Atemaus­set­zer im Schlaf haben, geben an, Schwierigkeit­en zu haben, ihre Arbeit zu ver­richt­en. Nach der inter­na­tionalen Rand-Studie aus dem Jahr 2016 gehen der deutschen Wirtschaft bei Schlaf­störun­gen infolge Absen­tismus und Präsen­tismus am Arbeit­splatz jährlich 1,56 Prozent des Brut­tosozial­pro­duk­tes ver­loren. Dies entspricht gut 50 Mil­liar­den Euro.

Dabei führen Schlaf­störun­gen zu 210.000 ver­lore­nen Arbeit­sta­gen bezo­gen auf alle Vol­lzeit- und Teilzeitkräfte. Nach dem Gesund­heit­sre­port der Barmer GEK aus dem Jahr 2019 weisen Mitar­beit­er mit Schlaf­störun­gen 2,8‑fach mehr Arbeit­sun­fähigkeit­stage auf als Mitar­beit­er ohne Schlaf­störun­gen. Im Durch­schnitt wiesen Ver­sicherte der Barmer ohne Schlaf­störun­gen 20 AU-Tage und Ver­sicherte mit Schlaf­störun­gen 56 AU-Tage pro Jahr auf.

Häufigkeit von Schichtarbeitersyndrom und Insomnien

Nach ein­er vor Kurzem veröf­fentlichen Studie der DAK kla­gen mehr als 80 Prozent der Erwerb­stäti­gen zwis­chen 35 und 65 Leben­s­jahren über Schlaf­prob­leme. Viele Stu­di­en leg­en die Ver­mu­tung nahe, dass der Schlaf bei Schichtar­beit häu­figer gestört ist als bei rein­er Tagschicht. Nach ein­er aktuellen Studie der Tech­niker Krankenkasse lei­den 40 Prozent aller Schichtar­beit­er an Schlaf­prob­le­men und haben durch­schnit­tlich weniger als sechs Stun­den Schlaf. Nach wis­senschaftlichen Stu­di­en lei­den bis zu 43 Prozent der Schichtar­beit­er an einem Schichtar­beit­er­syn­drom. Das Schichtar­beit­er­syn­drom ist dadurch gekennze­ich­net, dass entwed­er Ein- und Durch­schlaf­störun­gen (Insom­nien) oder Leis­tung­sein­schränkun­gen am Tage an Arbeit­sta­gen auftreten.

Schichtbedingte Schlafprobleme

Jede Schicht hat ihre spez­i­fis­chen Auswirkun­gen auf den Schlaf. Nach Nachtschicht­en ist die Schlaf­dauer am ger­ing­sten, zeigt mehr Unter­brechun­gen und weniger Tief­schlaf. Spätschicht­en sind bei den Mitar­beit­ern nicht sehr beliebt, da gear­beit­et wird, wenn sich die Fam­i­lie trifft und die Fre­unde ihren Hob­bys nachge­hen. Trotz­dem entspricht das Schlaf-Wach-Muster bei Spätschicht­en bei vie­len deren natür­lichem Schlaf-Wach-Rhyth­mus. Der Schlaf bei Spätschicht ist im Ver­gle­ich aller Schicht­en oft am läng­sten und am erhol­sam­sten. Der Schlaf bei Früh­schicht­en ist häu­fig auf­grund vorver­lagert­er Zubettgeh-Zeit­en und frühem Auf­ste­hen verkürzt. Viele haben Angst zu ver­schlafen und richt­en ihren inneren Blick anges­pan­nt die ganze Nacht auf den Weck­er, was erhöhte Schlafer­wartungsäng­ste bed­ingt. Die Folge ist ober­fläch­lich­er und wenig erhol­samer Schlaf.

Kon­tinuier­liche Schicht­en kön­nten gegenüber dem Wech­sel in Dreis­chicht­be­trieben einen gewis­sen Vorteil bieten. Stu­di­en leg­en bei Dauer­nachtschicht oder Dauer­spätschicht gegenüber der Tagschicht keine reduzierte Schlaf­menge nahe. Ins­ge­samt scheinen langsam rotierende Schicht­en zu einem län­geren Schlaf zu führen als kurzrotierende Schicht­en. Nachteil ist aber, dass bei langsameren Schichtwech­seln eher kör­per­liche Adap­ta­tion­sprozesse stat­tfind­en, was für den Organ­is­mus belas­ten­der sein kön­nte. Grund­sät­zlich sind vor­wärt­srotierende Schicht­en vorzuziehen. Sie weisen eine län­gere Schlaf­dauer auf. Bei rück­wärt­srotieren­den Schicht­en sind die dazwis­chen­liegen­den Pausen für aus­re­ichend Schlaf, ins­beson­dere bei Frauen, die noch famil­iäre Verpflich­tun­gen haben, häu­fig verkürzt (Weeß, 2016).

Kriterien der Schichtfähigkeit und Schichtakzeptanz

Welche Fak­toren bee­in­flussen die Schicht­fähigkeit? Die Arbeit­sor­gan­i­sa­tion, wie zum Beispiel die Gestal­tung flex­i­bler Arbeit­szeit­en und eigen­ständi­ges und abwech­slungsre­ich­es Arbeit­en, hat einen pos­i­tiv­en Ein­fluss auf die Schicht-akzep­tanz. Stu­di­en bele­gen keine ein­deuti­gen Geschlecht­sef­fek­te, aber Män­ner kön­nten eine etwas höhere Schicht­tol­er­anz aufweisen als Frauen. Jün­gere scheinen mit Schichtar­beit eben­falls bess­er zurechtzukom­men. Mit zunehmen­dem Alter steigen der Schlafmit­telkon­sum und die Anzahl der Früh­ber­en­tun­gen. Nachtschicht­en sind bei älteren Mitar­beit­ern trotz besser­er Bezahlung unbe­liebter. Der Chrono­typ, ob Früh- oder Spät­typ, hat einen Ein­fluss auf die Schlaf­fähigkeit und Schich­takzep­tanz des Schichtar­beit­ers. Frühtypen schlafen bei Früh­schicht­en bis zu ein­er Stunde länger und sind aus­geschlafen­er als Spät­typen. Nach Nachtschicht­en haben hinge­gen Spät­typen, was die Schlaf­dauer ange­ht, Vorteile. Sie schlafen länger als Frühtypen.

Prävention von schichtbedingten Schlafstörungen

In der arbeitsmedi­zinis­chen S2k-Leitlin­ie „Gesund­heitliche Aspek­te und Gestal­tung von Nacht- und Schichtar­beit, Kapi­tel Auswirkun­gen auf den Schlaf“ wird dem Schlaf bei Schichtar­beit ein eigenes Kapi­tel gewid­met: Es wird im Ergeb­nis nach Sich­tung der wis­senschaftlichen Evi­denz zum Zusam­men­hang zwis­chen Schichtar­beit und Schlaf­störun­gen gefordert, dass im Rah­men der betrieblichen Gesund­heits­förderung (Primär­präven­tion) speziell auf Schichtar­beit aus­gerichtete eduka­tive Maß­nah­men ange­boten wer­den sollen. Auf Ebene der Ter­tiär­präven­tion soll­ten Schichtar­beit­ern mit Ein- und Durch­schlaf­störun­gen speziell auf Schichtar­beit­er aus­gerichtete eduka­tive und selb­st­wirk­same ther­a­peutis­che Maß­nah­men der kog­ni­tiv­en Ver­hal­tens­ther­a­pie für Insom­nie (KVT‑I) ange­boten werden.

Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen bei Normal- und Wechselschicht

Neue Stu­di­en zeigen vielver­sprechende Ergeb­nisse der Primär- und Ter­tiär­präven­tion für den Schlaf der Mitar­beit­er bei Nor­mal- und Wech­selschicht. In ein­er eige­nen Studie bei einem großen Auto­mo­bilkonz­ern (Weeß et al., 2018, 2019) mit Mitar­beit­ern in Nor­mal- und Wech­selschicht kon­nten wir zeigen, dass Schichtar­beit­er mit behand­lungs­bedürfti­gen Ein- und Durch­schlaf­störun­gen (Insom­nien) von KVT-I-Maß­nah­men prof­i­tieren. Es wur­den im Rah­men des betrieblichen Gesund­heits­man­age­ments schlaf­förder­liche Ver­hal­tensweisen und selb­st­wirk­same Tech­niken der kog­ni­tiv­en Ver­hal­tens­ther­a­pie für Insom­nien ver­mit­telt. Noch sechs Monate nach den Maß­nah­men berichteten über 86 Prozent der Teil­nehmer von einem besseren Schlaf trotz Schichtar­beit und von einem verbesserten Leis­tungsver­mö­gen am Tage. Weit­er­hin fand sich eine bessere Akzep­tanz der Schichtar­beit. Zu ähn­lichen pos­i­tiv­en Ergeb­nis­sen in Bezug auf den Schlaf, das Leis­tungsver­mö­gen und das psy­chis­che Befind­en infolge schlafmedi­zinis­ch­er Schu­lun­gen im Rah­men des BGM kom­men weit­ere inter­na­tionale Studien.

Online-Programme zur Förderung des Schlafes bei Schichtarbeit

Die Ver­mit­tlung selb­st­wirk­samer kog­ni­tiv-ver­hal­tens­ther­a­peutis­ch­er Tech­niken bei Schicht­mi­tar­beit­ern und auch Mitar­beit­ern in Nor­malschicht mit Insom­nie oder Schichtar­beit­er­syn­drom mit­tels Online-Pro­gram­men weist nach wis­senschaftlichen Stu­di­en (Peter et al. 2019) eine nahezu ver­gle­ich­bar hohe Wirk­samkeit wie Präsen­zver­anstal­tun­gen und Face- to-Face-Ther­a­pi­en auf.

Durch diese neuen Behand­lungsan­sätze sind nur noch in weni­gen Einzelfällen auf­grund von Insom­nien und Schichtar­beit­er­syn­dromen dauer­hafte Schich­tun­fähigkeit­en gegeben. Vorüberge­hend kann bis zum Greifen oben genan­nter Primär- und Ter­tiär-Präven­tion­s­maß­nah­men aber eine vorüberge­hende Beschränkung auf Nor­mal- und Spätschicht­en bis zur erfol­gre­ichen Behand­lung der Insom­nie ther­a­piefördernd sein.

Lit­er­atur:

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Kai Spiegel­halder, Jens Ack­er, Har­ald Baumeis­ter, Antje Büt­tner-Telea­ga, Hei­di Danker-Hopfe, David D. Ebert, Ingo Fiet­ze, Lukas Frase, Sarah Klein, Dirk Lehr, Andy Maun, Isabel­la Mer­tel, Knegin­ja Richter, Dieter Rie­mann, Cor­nelia Sauter, Clau­dia Schilling, Ange­li­ka A. Schlarb, Markus Specht, Lisa Stein­metz, Hans G. Weeß, Tat­jana Crön­lein. Dig­i­tale Behand­lungsange­bote für Insom­nie – eine Über­sicht­sar­beit, Som­nolo­gie, 24: 106–114, DOI: 10.1007/s11818–020–00238–9

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Dr. Hans-Günter Weeß

Beru­fliche Qual­i­fika­tio­nen: Diplom Psy­chologe, Psy­chol­o­gis­ch­er Psy­chother­a­peut, Som­nologe (DGSM), Inhab­er der Akademie für Schlafmedi­zin (AfS), Leit­er des Inter­diszi­plinären Schlafzen­trums des Pfalzklinikums.

Dr. Hans-Gün­ter Weeß besitzt sowohl in der klin­is­chen als auch wis­senschaftlichen Schlafmedi­zin ein hohes Maß an Erfahrung und ist Autor zahlre­ich­er wis­senschaftlich­er Pub­lika­tio­nen und Büch­er. Er ist in der Aus- und Weit­er­bil­dung von Schlafmedi­zin­ern tätig. Er unter­richtet an ver­schiede­nen Hochschulen und ist im Vor­stand der Deutschen Gesellschaft für Schlaf­forschung und Schlafmedi­zin (DGSM). Aktuell ist er Delegiert­er der DGSM für die Neuen­twick­lung der AWMF-Leitlin­ie Schichtar­beit der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedi­zin (DGAUM). Er berät Fir­men wie Daim­ler und RWE und deren Mitar­beit­er im Umgang mit und der Gestal­tung von Schichtar­beit und führt Präven­tion­skurse im Rah­men des betrieblichen Gesund­heits­man­age­ments durch.

Sein Buch „Prax­is der Schlafmedi­zin“ (Springer) ist das im deutschen Sprachraum das am häu­fig­sten gele­sene Fach­buch zum The­ma „Schlaf­störun­gen“. Vor Kurzem ist sein neues Fach­buch „Ther­a­pi­etools Schlaf­störun­gen“ im Beltz Ver­lag erschienen.

Dr. Weeß ist weit­er­hin Autor von pop­ulär­wis­senschaftlichen Büch­ern, wie „Die schlaflose Gesellschaft“ und „Schlaf wirkt Wunder“.

 


Foto: privat

Autor:

Dr. Hans-Gün­ter Weeß

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