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60 Jahre Arbeitssicherheitsschuhe bei thyssenkrupp Steel

60 Jahre Arbeitssicherheitsschuhe bei thyssenkrupp Steel
Vom Holz- zum Sicher­heits­schuh

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Die Arbeits­si­cher­heit hat eine lange Tradi­tion bei thys­sen­krupp Steel. Vor nunmehr 60 Jahren schlos­sen Vorstand und Betriebs­rat der August Thyssen-Hütte AG eine Betriebs­ver­ein­ba­rung, durch die allen Beleg­schafts­mit­glie­dern in der Produk­tion das Tragen von Sicher­heits­schu­hen zur Pflicht gemacht wurde. Bis dahin trugen die Hoch­öf­ner ledig­lich Holz­schuhe. Und auch sonst hat sich hinsicht­lich der Arbeits­si­cher­heit bei thys­sen­krupp Steel eini­ges getan.

Die Holz­schuhe am Hoch­ofen gab es bereits seit den 1920er Jahren. Doch wirk­lich sicher war das nicht – die Anzahl an Fußver­let­zun­gen war hoch. Das Unter­neh­men handelte schließ­lich und machte das Tragen von Sicher­heits­schu­hen mit der Betriebs­ver­ein­ba­rung vom 19. April 1960 über­all in der Produk­tion zur Pflicht. Anfangs hieß es von den Mitar­bei­ten­den noch, die neuen Sicher­heits­schuhe seien schwer, unbe­quem und man könne außer­dem Holz­schuhe viel schnel­ler vom Fuß bekom­men als einen Sicher­heits­schuh, sollte man in heißes Eisen treten. Nach und nach etablier­ten sie sich jedoch zu einem der wich­tigs­ten Uten­si­lien hinsicht­lich der Arbeits­si­cher­heit. In ihrer moder­nen Form sind die Stahl­kap­pen­si­cher­heits­schuhe – neben Helm, Spritz­schutz und Silber­man­tel – auch heute noch Pflicht, nicht nur am Hoch­ofen.

Das Ziel: Eine Kultur der Arbeits­si­cher­heit

Erst sicher und dann gut“ – das ist heute das Motto des Sicher­heits­kul­tur­pro­gramms, das auf vielen Wegen und Wänden bei thys­sen­krupp Steel steht, seit das Programm 2018 ins Leben geru­fen wurde. Denn der Schutz der Gesund­heit aller Mitar­bei­ten­den ist der höchste Wert des Unter­neh­mens, und auf lange Sicht ist es das Ziel, die Arbeits­si­cher­heit nicht nur tech­nisch und orga­ni­sa­to­risch weiter­zu­ent­wi­ckeln, sondern eine Kultur der Sicher­heit als obers­ten Wert zu leben. „Seit vielen Jahren sensi­bi­li­sie­ren wir Führungs­kräfte und Mitar­bei­tende dafür, wie wich­tig ihre Sicher­heit und Gesund­heit sind, mittels unter­schied­li­cher Schu­lun­gen und Kampa­gnen – und wir stel­len einen deut­li­chen Fort­schritt im Umgang mit der Arbeits­si­cher­heit fest“, sagt Beatrice Schen­uit, leitende Sicher­heits­in­ge­nieu­rin bei thys­sen­krupp Steel. „Offen kommu­ni­zie­ren zu können und eine Kultur, in der man aus Fehlern lernen kann, sind uner­läss­lich für eine funk­tio­nie­rende Sicher­heits­kul­tur.“ Deshalb werden die Mitar­bei­ten­den aktiv in die Weiter­ent­wick­lung der Sicher­heits­kul­tur einbe­zo­gen: Ideen werden zusätz­lich auf den Prüf­stand gestellt, indem jede Maßnahme zunächst auf ihre Praxis­taug­lich­keit getes­tet und erst nach dem Mitarbeiter-Feedback umge­setzt wird.

www.thyssenkrupp-steel.com

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