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Wirksamkeit willensabhängiger Schutzmaßnahmen beiTätigkeiten mit Gefahrstoffen

Methodisches Vorgehen zur Entwicklung eines Verfahrens für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
Wirksamkeit willensabhängiger Schutzmaßnahmen

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Tätigkeit­en mit Gefahrstof­fen wer­den in nahezu allen Branchen an ein­er Vielzahl von Arbeit­splätzen aus­ge­führt. Die Beschäftigten sind dabei auf wirk­same Schutz­maß­nah­men angewiesen, um sich vor den physikalisch-chemis­chen, chemis­chen und tox­is­chen Wirkun­gen der Stoffe und Gemis­che wirk­sam schützen zu kön­nen. Gle­ichzeit­ig sind sie aber auch Beteiligte in ihrem Arbeitssys­tem und kön­nen die Wirk­samkeit der durch den Arbeit­ge­ber fest­gelegten Schutz­maß­nah­men in unter­schiedlich­er Art und Weise beeinflussen.

Die Arbeitssys­teme unter­liegen einem steten Verän­derung­sprozess, wie auch die Anforderun­gen an die darin Beschäftigten und die Erwartun­gen dieser an den Schutz und die Gesun­der­hal­tung bei der Arbeit. Ein langfristiges Ergeb­nis dieser Entwick­lun­gen sind gerin­gere Ereigniszahlen, z. B. die Häu­figkeit meldepflichtiger Arbeit­sun­fälle pro 1 Mio. geleis­teter Arbeitsstun­den, gegenüber früheren Jahrzehn­ten in Deutsch­land [1].

All­ge­mein betra­chtet, zeigen die Ereignis­sta­tis­tiken einen erfreulichen Rück­gang der Unfall­häu­figkeit. Fokussiert man jedoch die Unfall­sta­tis­tiken der DGUV auf betriebliche Tätigkeit­en mit Gefahrstof­fen, so ist festzustellen, dass die Entwick­lung der Unfal­lzahlen seit 2010 nicht für alle in der Sta­tis­tik erfassten Stof­f­grup­pen rück­läu­fig ist, was die zu Beginn angestellte Betra­ch­tung der all­ge­meinen Unfal­lzahlen zwangsläu­fig nach sich ziehen würde [1, 9]. Hier stellt sich die Frage nach den Ursachen für die verbleibende Anzahl an Arbeit­sun­fällen mit Gefahrstoffen.

Ähn­lich stellt sich die Lage in der Entwick­lung der bestätigten Ver­dachts­fälle bei berufs­be­d­ingten Erkrankun­gen mit stof­flich­er Rel­e­vanz dar. Die Zahl berufs­be­d­ingter Erkrankun­gen mit bestätigtem Ver­dacht betrug pro Jahr 25.570 im Jahre 2009 und ist bis 2018 unun­ter­brochen auf ca. 38.000 angestiegen [1, 9]. Die chro­nis­che Wirkung von schädi­gen­den Ein­flüssen durch Gefahrstoffe zeigt über die Häu­figkeit des Auftretens berufs­be­d­ingter Erkrankun­gen eine hohe Rel­e­vanz für den Arbeitss­chutz in Deutsch­land [1, 9].

Bei arbeits­be­d­ingten Erkrankun­gen durch chemis­che Ein­wirkun­gen ist ein Anstieg zwis­chen 12 Prozent in 2013 und 51 Prozent in 2016 im Ver­gle­ich zu 2009 als Ref­eren­z­jahr zu verze­ich­nen. Im Jahr 2018 betrug der Anstieg 41 Prozent. Bei den Hauterkrankun­gen ist der Anstieg der bestätigten Ver­dachts­fälle noch deut­lich­er. Er über­schritt seit 2011 in jedem Jahr die 100 Prozent Anstiegs­marke im Ver­gle­ich zu 2009 [1, 9].

Gemäß Gefährdungsmod­ell [3] sind mehrere Vari­ablen von Rel­e­vanz, um Gefährdun­gen und in der Folge arbeits­be­d­ingte Erkrankungszahlen zu reduzieren. Dabei ist die gezielte Bee­in­flus­sung des sicher­heits­gerecht­en Ver­hal­tens durch Unter­weisung der Beschäftigten eine rechtlich ver­ankerte Vorge­hensweise, um Arbeits­be­din­gun­gen sich­er zu gestal­ten. Die Frage nach dem Nach­weis der Wirk­samkeit dieser Kat­e­gorie von wil­lens­ab­hängi­gen Schutz­maß­nah­men stellt sich im Rah­men dieser Veröf­fentlichung und dem ges­tarteten Promotionsvorhaben.

Schutz­maß­nah­men sind erforder­lich, um die einem Gefahrstoff (-gemisch) inhärente physikalisch-chemis­che, chemis­che und tox­is­che Wirkung so zu min­imieren, dass die Tätigkeit mit einem vertret­baren Restrisiko durchge­führt wer­den kann.

Betra­chtet man den Leben­szyk­lus eines Stoffes, als klas­sis­ches Beispiel für ein chemis­ches Pro­dukt, so wird in Europa durch REACH [6] bere­its vor dem ersten möglichen Kon­takt mit einem Ver­wen­der der Leben­szyk­lus reg­uliert. Es beste­hen Reg­istrierungspflicht­en und Vor­gaben zu Risiko­be­tra­ch­tun­gen sowie Stoff­sicher­heits­bericht­en, um die Eigen­schaften des Stoffes, inkl. ihrer Auswirkun­gen bei poten­ziellen Ver­wen­dun­gen des Stoffes in der Liefer­kette (beim sog. Down­stream Use) sicher­heit­stech­nisch bew­erten und an die Ver­wen­der stan­dar­d­isiert kom­mu­nizieren zu können.

Primäres Ziel von REACH ist es, inhärent sichere Chemikalien in Verkehr zu brin­gen. In den Fällen, in denen Restrisiken nicht zu ver­mei­den sind, hat der Her­steller bzw. der Inverkehrbringer die Restrisiken aus­führlich zu beschreiben und im Sicher­heits­daten­blatt an den Ver­wen­der zu kommunizieren.

Der Ver­wen­der ist gemäß Gefahrstof­frecht verpflichtet, Gefährdun­gen bei der Ver­wen­dung von gefährlichen Stof­fen zu beurteilen. Dabei sind u.a. auch die Arbeit­sumge­bung, die Qual­i­fika­tion und die Zuver­läs­sigkeit sein­er Beschäftigten zu berück­sichti­gen [7]. Die Gefährdun­gen sowie die erforder­lichen Schutz­maß­nah­men und Ver­hal­tensregeln wer­den über Betrieb­san­weisun­gen an die Beschäftigten kom­mu­niziert. Auf Grund­lage der Gefährdungs­beurteilung und der Betrieb­san­weisung hat der Unternehmer seine Beschäftigten ein­mal pro Jahr mündlich zu unter­weisen [7]. Die Schutz­maß­nah­men sind zudem auf ihre Wirk­samkeit zu über­prüfen und bei Bedarf anzupassen.

Damit schließt sich der Hand­lungskreis von der Entwick­lung eines inhärent sicheren chemis­chen Pro­duk­tes über die Kom­mu­nika­tion der verbliebe­nen Gefährdung über die Gefährdungs­beurteilung und Gestal­tung des Arbeitssys­tems bis zum Unfall- und Beruf­skrankheit­engeschehen, soweit die Wirk­samkeit der getrof­fe­nen Maß­nah­men die Anforderun­gen nicht erfüllt, und / oder die Maß­nah­men nicht hin­re­ichend umge­set­zt werden.

Es wird also direk­te und indi­rek­te Prädik­toren geben, die die Wirk­samkeit von Schutz­maß­nah­men bei Tätigkeit­en mit Gefahrstof­fen bee­in­flussen, die aber im Rah­men der all­ge­meinen Wirk­samkeit­sprü­fung ggf. nicht oder nur ungenü­gend berück­sichtigt werden.

Forschungsfeld und ‑fragen

Diese, die Wirk­samkeit ein­er Maß­nahme bee­in­flussenden Fak­toren gilt es im Rah­men des Forschungsvorhabens zu iden­ti­fizieren, zu über­prüfen und in die Entwick­lung und Eval­u­a­tion ein­er Meth­ode zur Abschätzung der Wirk­samkeit von Schutz­maß­nah­men einzubeziehen.

Bevor ein Ver­fahren zur Abschätzung der Wirk­samkeit von Schutz­maß­nah­men bei Tätigkeit­en mit Gefahrstof­fen entwick­elt und evaluiert wer­den kann, ist eine grundle­gende fach­liche Auseinan­der­set­zung darüber erforder­lich, wie Wirk­samkeit definiert ist und über welche Para­me­ter sie in der Abhängigkeit von der Art der Maß­nahme erre­icht wer­den kann.

Die Über­prü­fung der Wirk­samkeit kann als Nach­weis dafür aufge­fasst wer­den, dass die im Rah­men der Gestal­tung der Arbeitsver­hält­nisse prog­nos­tizierte Schutzwirkung vol­lum­fänglich einge­treten ist, vgl. [3] und das geforderte Schutzniveau einge­hal­ten wird.

Die Wirk­samkeit von Schutz­maß­nah­men kann u. a. ver­hal­tens­be­zo­gen klas­si­fiziert wer­den, d. h. unter Bezug­nahme auf die erforder­liche Mitwirkung der Beschäftigten. Danach kann u. a. zwis­chen wil­lens­ab­hängi­gen und wil­len­sun­ab­hängi­gen Maß­nah­men unter­schieden wer­den. Die Abschätzung der Wirk­samkeit von wil­len­sun­ab­hängi­gen Schutz­maß­nah­men erfol­gt in der Regel durch tech­nis­che Funk­tion­sprü­fun­gen, die zum Beispiel das Saugvol­u­men eines Indus­tri­es­taub­saugers, der zwangsweise mit dem Net­zschal­ter ein­er Bohrmas­chine ver­bun­den ist, mit den Her­steller­vor­gaben abgle­ichen. Die Wirk­samkeit ist dabei kein dig­i­tales Kri­teri­um, son­dern wird in der Prax­is zum Beispiel über einen Con­trol-Band­ing Ansatz bew­ertet, da über die Nutzungs­dauer ein­er Mas­chine immer ein gewiss­er Ver­schleiß ein­tritt, der nur bis zu einem definierten Maß akzept­abel ist.

Die Wirk­samkeit wil­lens­ab­hängiger Schutz­maß­nah­men wird durch andere Ein­flussfak­toren bewirkt, die in der Meth­ode der Abschätzung der Wirk­samkeit berück­sichtigt wer­den müssen. Dabei ist die aktive Mitwirkung der Beschäftigten erforder­lich, um das Sicher­heit­sziel, vor­rangig durch sicher­heits­gerecht­es Ver­hal­ten (Com­pli­ance), zu erre­ichen, vgl. [3].

Das sicher­heits­gerechte Ver­hal­ten ist von jedem einzel­nen Beschäftigten bei jedem Arbeitsvor­gang Voraus­set­zung ein­er sich­er durchge­führten Tätigkeit. Im Umkehrschluss fol­gen aus nicht sicher­heits­gerecht­en Ver­hal­tensweisen zwangsweise auch Ein­schränkun­gen bei der Wirk­samkeit wil­lens­ab­hängiger Schutz­maß­nah­men. Auch an dieser Stelle kann ein Con­trol-Band­ing Ansatz Sinn machen.

Das Ziel muss darauf aus­gerichtet sein, dass die fest­gelegten wil­lens­ab­hängi­gen Schutz­maß­nah­men von den Beschäftigten nach­haltig akzep­tiert wer­den, um dauer­haft die notwendi­ge Wirk­samkeit der Schutz­maß­nahme zu erreichen.

Es ist daher method­isch nicht aus­re­ichend, sich sin­gulär mit der Schutz­maß­nahme an sich zu beschäfti­gen, und sich ergänzend dem sicheren Ver­hal­ten zu widmen.

Eine genauere Betra­ch­tung des Akzep­tanzprozess­es ist uner­lässlich. In der Akzep­tanz­forschung hat sich die Unter­schei­dung der Akzep­tanz in Ein­stel­lungs- und Ver­hal­tensakzep­tanz etabliert [10].

Die Ein­stel­lungskom­po­nente wird als Ein­stel­lung zur Hand­lung aufge­fasst und schließt die sub­jek­tive Norm, also Erwartun­gen an das Ver­hal­ten ander­er rel­e­van­ter Per­so­n­en, ein [11]. Rel­e­vante Per­so­n­en kön­nen im Bere­ich der Arbeitssicher­heit Vorge­set­zte, Führungskräfte und Kol­legin­nen und Kol­le­gen sein.

Die Ver­hal­tensakzep­tanz kann in der Prax­is als tat­säch­lich erfol­gte Nutzung beobachtet wer­den [10].

Über die erwäh­n­ten rel­e­van­ten Per­so­n­en und die Erwartun­gen an ihr Ver­hal­ten wird eines deut­lich: Nicht nur die Schutz­maß­nahme selb­st, son­dern auch die Umge­bung, also der Kon­text, hat einen Ein­fluss auf das Ver­hal­ten der Beschäftigten und über die Akzep­tanz gegenüber der Schutz­maß­nahme auch einen indi­rek­ten Ein­fluss auf ihre Wirk­samkeit. Die Wil­lens­ab­hängigkeit der Schutz­maß­nahme natür­lich vorausgesetzt.

In der Akzep­tanz­forschung wur­den Ein­flüsse durch Kon­textvari­ablen in der Durch­führung von Inter­ven­tio­nen in ver­schiede­nen Fachge­bi­eten unter­sucht, z. B. in der betrieblichen Gesund­heits­förderung und der Imple­men­tierung von E‑Learning Werkzeu­gen, und ver­schiedene Mod­elle entwick­elt [16, 17].

Die Mod­elle zur Beschrei­bung des Akzep­tanzbe­griffes helfen in der Arbeits- und Organ­i­sa­tion­spsy­cholo­gie, Inter­ven­tio­nen in Arbeitssys­te­men lenken und gestal­ten zu kön­nen, so dass sich die Akzep­tanz gegenüber der neu imple­men­tierten Maß­nahme schrit­tweise entwick­elt und Reak­tanz ausbleibt.

Ziele der Mod­elle sind die begrif­flichen Bes­tim­mungen der Akzep­tanz, die Beschrei­bung der rel­e­van­ten Ein­flussfak­toren sowie die Wirkung dieser Fak­toren auf die Akzep­tanz der Betrof­fe­nen, z. B. von erforder­lichen betrieblichen Veränderungsprozessen.

Eines dieser Mod­elle ist das Tech­nol­o­gy Accep­tance Mod­el 2 (TAM 2), welch­es u. a. Ein­flussmöglichkeit­en sozialer und kog­ni­tiv-instru­menteller Prozess­vari­ablen auf die Ein­stel­lungs- und die Nutzungsakzep­tanz fokussiert [12].

Das Mod­ell TAM 2 greift u. a. den wahrgenomme­nen Nutzen, die wahrgenommene ein­fache Bedi­en­barkeit sowie soziale Prozess­vari­ablen auf [12]. Soziale Prozess­vari­ablen kön­nen die sub­jek­tive Norm, die frei­willige Nutzung und das Image des imple­men­tierten Sys­tems darstellen. Die Vari­able Frei­willige Nutzung spielt vor allem bei der Verpflich­tung zur Nutzung von Schutz­maß­nah­men eine Rolle.

Die Vari­able Image beschreibt den Ein­fluss bedeu­ten­der Mit­glieder des sozialen Umfeldes des Beschäftigten, sofern diese die Nutzung des imple­men­tierten Schutzsys­tems für wichtig erachten.

Weit­ere rel­e­vante Ein­flussfak­toren sind u. a. die Rel­e­vanz für das beru­fliche Arbeit­sum­feld, dazu zählt auch der Grad der Inte­gra­tion in den Arbeitsablauf, sowie Inter­re­la­tio­nen zwis­chen den einzel­nen hier genan­nten Faktoren.

Zusam­men­fassend kön­nen die Ein­flussfak­toren auf die Durch­führung von Inter­ven­tio­nen in drei Grup­pen eingeteilt werden:

Organ­isatorische Rahmenbedingungen

  • Inte­gra­tion der Inter­ven­tion­sin­halte in beste­hende Arbeitsprozesse
  • Rel­e­vanz der ver­mit­tel­ten Inhalte für den beru­flichen All­t­ag der Beschäftigten
  • Zusam­men­hang zu der Ein­stel­lungs-akzep­tanz der MA
  • Schaf­fung entsprechen­der Freiräume am Arbeitsplatz

Merk­male der Intervention

  • Inhaltliche Funk­tion­al­ität der Intervention
  • Ein­fache Bedienbarkeit

Tech­nis­che Rahmenbedingungen

  • Tech­nis­che Ausstat­tung der Mitar­beit­er für den Umgang mit dem Gegen­stand der Intervention
  • Tech­nis­che Funk­tion­al­ität der Intervention

Die aus der Fach­lit­er­atur eruierten Forschungsergeb­nisse zeigen einen direk­ten Zusam­men­hang zwis­chen den unter­sucht­en Fak­toren Per­son­ale Maß­nah­men (Infor­ma­tion, Par­tizipa­tion, Betreu­ung) bzw. organ­isatorische Rah­menbe­din­gun­gen, wie oben beschrieben und der Ein­stel­lungsakzep­tanz auf. Eben­so lässt sich ein indi­rek­ter Zusam­men­hang zwis­chen den unter­sucht­en Fak­toren und der Ver­hal­tensakzep­tanz, also der Nutzung der einge­führten Inter­ven­tion, erken­nen [13]. In den benan­nten Stu­di­en wird weit­er­er Forschungs­be­darf adressiert.

Die im zweit­en Abschnitt aufge­führte fach­liche Auseinan­der­set­zung, wie Wirk­samkeit definiert ist und über welche Para­me­ter sie in Abhängigkeit von der Art der Maß­nahme erre­icht wer­den kann, gren­zt gemein­sam mit den o. g. Aspek­ten der Akzep­tanz das Forschungs­feld ab. Die Ansätze für die konkrete Unter­suchung des Forschungs­feldes bilden die in Tabelle 1 aufge­führten Hypothesen.

Im drit­ten Schritt soll zum einen die Möglichkeit der indi­rek­ten pos­i­tiv­en Bee­in­flus­sung der Wirk­samkeit wil­lens­ab­hängiger Schutz­maß­nah­men über die oben genan­nten Kon­textvari­ablen unter­sucht wer­den; zum anderen soll die Abschätzbarkeit der Wirk­samkeit wil­lens­ab-hängiger Schutz­maß­nah­men Gegen­stand der Unter­suchung sein.

Methodisches Vorgehen

Im Rah­men dieses Forschungsvorhabens soll am Beispiel der Unter­weisung bei Tätigkeit­en mit Gefahrstof­fen die Akzep­tanz der Beschäftigten unter­sucht und geprüft wer­den. Es ist die Frage zu klären, ob Zusam­men­hänge zwis­chen der Beschäftigte­nakzep­tanz und der Wirk­samkeit von aus­gewählten Schutz­maß­nah­men beste­hen. Im Anschluss daran soll aus den Zusam­men­hän­gen eine Meth­ode zur Abschätzung der Wirk­samkeit entwick­elt und anschließend evaluiert werden.

In einem ersten Schritt ist der Zusam­men­hang zwis­chen Akzep­tanz und der Wirk­samkeit wil­lens­ab­hängiger Schutz­maß­nah­men zu untersuchen.

Um den Ein­fluss von Kon­textvari­ablen auf die Wirkung der Inter­ven­tion beurteilen zu kön­nen, sind die Kon­textvari­ablen und ihr Zusam­men­hang zur Inter­ven­tion zu iden­ti­fizieren, zu beschreiben und ggf. zu gewicht­en. Kon­textvari­ablen kön­nen dabei organ­isatorische und tech­nis­che Rah­menbe­din­gun­gen sowie die Bedi­en­barkeit und Funk­tion­al­ität der Inter­ven­tion sein. Als Unter­suchungs­ge­gen­stand dient die Inter­ven­tion am Beispiel der Schutz­maß­nah­men bei Tätigkeit­en mit Gefahrstoffen.

Die Wich­tung des Ein­flusses auf die Inter­ven­tion erfol­gt semi-quan­ti­ta­tiv auf Basis von Bän­dern. Diese Bän­der stellen Bere­iche mit ein­er ähn­lichen Wirk­samkeit dar. Die Bew­er­tung anhand einzel­ner absoluter Zahlen­werte ist sehr aufwändig, ohne den Anwen­dungsnutzen zu erhöhen.

Grund­lage der Wich­tung ist die sub­jek­tive Ein­schätzung der Mitar­beit­er, die wiederum auss­chlaggebend für die Ein­stel­lungsakzep­tanz ist [13]. Die Ver­hal­tensakzep­tanz wird eben­falls semi-quan­ti­ta­tiv über die tat­säch­liche Nutzung [13] erhoben.

Ergänzend soll die Sicht der oper­a­tiv täti­gen Mitarbeiter*innen sowie die der ver­ant­wortlichen Führungskräfte erhoben und dargestellt werden.

Es ist zu unter­suchen, ob die Funk­tio­nen im Unternehmen als Mitar­beit­er bzw. Führungskraft die wahrgenommene Wirk­samkeit wil­lens­ab­hängiger Schutz­maß­nah­men bee­in­flussen können.

Eine Her­aus­forderung liegt u. a. darin begrün­det, dass die Ein­stel­lungsakzep­tanz nicht direkt beobacht­bar ist [23, 24, 28 über 13]. Daher muss die Ein­stel­lungsakzep­tanz über einen anderen, indi­rek­ten Weg ermit­telt wer­den. Bish­erige Mod­elle und Befunde aus der Akzep­tanz­forschung wiesen einen sig­nifikan­ten Ein­fluss der Ein­stel­lungsakzep­tanz auf die Ver­hal­tensakzep­tanz aus [18]. Daher ist es in jedem Fall lohnenswert, auch die Ein­stel­lungsakzep­tanz zu untersuchen.

Ajzen & Fish­bein sehen in der Ein­stel­lungsakzep­tanz die haupt­säch­liche Vorher­sagevari­able der Ver­hal­tensakzep­tanz. Danach kommt die tat­säch­liche Nutzung als Symp­tom ein­er Ver­hal­tensakzep­tanz auf­grund ein­er pos­i­tiv­en Ein­stel­lungsakzep­tanz zus­tande [15]. Diese These soll eben­falls im Rah­men der Daten­er­he­bung über­prüft werden.

Von Bedeu­tung für den Erfolg ein­er Inter­ven­tion ist die Wahrnehmung des real­isierten Nutzens durch die betrof­fe­nen Mitarbeiter*innen. Stellt sich diese Wahrnehmung nicht ein, beste­ht die Gefahr, dass die Betrof­fe­nen die Inter­ven­tion als Ein­schränkung ihrer per­sön­lichen Frei­heit ver­ste­hen, und Reak­tanz entste­ht [26]. Als per­son­ale Maß­nah­men wer­den die Infor­ma­tion der Betrof­fe­nen [25, 26], die Par­tizipa­tion während der Imple­men­ta­tion [17, 22, 27] sowie die Betreu­ung der Mitar­beit­er (durch Ver­füg­barkeit von Ansprech­part­nern) bei inhaltlichen und tech­nis­chen Fra­gen ange­se­hen [16, 29].

Es beste­ht ein sig­nifikant pos­i­tiv­er Zusam­men­hang zwis­chen der Infor­ma­tion der Beschäftigten und der tat­säch­lichen Nutzung der Inter­ven­tion [20]. Die Autoren kon­nten jedoch keine Erken­nt­nisse über die Auswirkung auf die Ein­stel­lungsakzep­tanz ableiten.

Die Par­tizipa­tion der Mitarbeiter*innen ist wichtig, um die Akzep­tanz der Mitar­beit­er für die Inter­ven­tion zu sich­ern. Zen­tral ist dabei die Ein­bindung der Mitarbeiter*innen von Beginn des Imple­men­ta­tion­sprozess­es an, um nicht am Bedarf vor­bei zu entschei­den [17, 21].

Möglichkeit­en, die Par­tizipa­tion der Beschäftigten in der Prax­is zu gewährleis­ten beste­hen darin, zu Beginn des Imple­men­ta­tion­sprozess­es den Bedarf der Mitarbeiter*innen zu erheben, oder die Mitarbeiter*innen durch Pilot­phasen an der Ein­führung zu beteili­gen [19, 22, 29].

Eben­so wichtig ist die Betreu­ung der Mitarbeiter*innen während der Imple­men­tierung [16, 22]. Man­gel­nde Betreu­ung wird [22, 30, 31] als Grund für mögliche Akzep­tanzprob­leme gese­hen. Als beson­ders wichtig wird die Ver­füg­barkeit eines Ansprech­part­ners bei den ersten Kon­tak­ten mit der Neuerung und damit ver­bun­de­nen Prob­le­men gese­hen [16, 21, 29]. Harhoff & Küp­per stell­ten fest, dass Per­so­n­en, denen bei ein­er Inter­ven­tion ein Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung stand, eine höhere Ver­hal­tensakzep­tanz aufwiesen, als Per­so­n­en, denen kein Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung stand. Der Zusam­men­hang zur Ein­stel­lungsakzep­tanz blieb dabei unberück­sichtigt [20].

Im Rah­men organ­i­sa­tionaler Maß­nah­men muss die Inter­ven­tion in die beste­hen­den Geschäft­sprozesse einge­bet­tet wer­den. Geschieht dieses nicht, kön­nen Inter­ven­tionsvorhaben daran scheit­ern [36]. Auch die Rel­e­vanz der Inter­ven­tion für den Arbeit­sall­t­ag hat zudem indi­rek­ten Ein­fluss auf die Ein­stel­lungsakzep­tanz [12].

Eben­so von Bedeu­tung ist die Schaf­fung von Freiräu­men für die Inte­gra­tion der zu imple­men­tieren­den Maß­nahme [36] und damit die Ver­mei­dung von erhe­blichem Mehraufwand [16]. Das Vorhan­den­sein von zeitlichen und organ­isatorischen Freiräu­men stellt eine organ­isatorische Maß­nahme dar.

Eine Inter­ven­tion bedarf auch geeigneter tech­nis­ch­er Rah­menbe­din­gun­gen, um von den Beschäftigten akzep­tiert zu wer­den. Die Tech­nik muss den Anforderun­gen des Arbeitssys­tems und der darin arbei­t­en­den Mitar­beit­er entsprechen und ohne Prob­leme funk­tion­ieren [21, 31]. Die Schaf­fung geeigneter tech­nis­ch­er Rah­menbe­din­gun­gen wird als Maß­nahme zur Akzep­tanzsicherung gese­hen. Good­hue (1995) fand einen sig­nifikan­ten Zusam­men­hang zwis­chen den tech­nis­chen Rah­menbe­din­gun­gen und der Einstellungsakzeptanz.

Unter­suchun­gen aus der Akzep­tanz­forschung wiesen für die Bedi­en­barkeit einen Ein­fluss auf die Ein­stel­lungsakzep­tanz aus [12, 18, 32, 33, 34, 35].

In ihren Unter­suchungs­fra­gen definierten Bürg, Kro­n­burg­er und Man­dl [13] den jew­eili­gen Zusam­men­hang zwis­chen per­son­alen Maß­nah­men, organ­i­sa­tionalen Maß­nah­men, den tech­nis­chen Rah­menbe­din­gun­gen und der Ein­stel­lungsakzep­tanz sowie den Zusam­men­hang zwis­chen der Ein­stel­lungs- und der Verhaltensakzeptanz.

Ins­ge­samt wurde eine hohe Interko­r­re­la­tion zwis­chen den o.g. Ein­flussfak­toren fest­gestellt. Somit kön­nen die Fak­toren nur schw­er getren­nt voneinan­der betra­chtet wer­den und üben einen gemein­samen Ein­fluss auf die Ein­stel­lungsakzep­tanz aus.

Der Ein­fluss der hier aufge­führten Fak­toren auf die Inter­ven­tion wird am Beispiel ein­er Unter­weisung für eine Tätigkeit mit Gefahrstof­fen durch Befra­gung der beteiligten Beschäftigten und Führungskräfte in Form von Inter­views oder mit­tels Frage­bö­gen unter­sucht. In Abhängigkeit von der Zahl ver­füg­bar­er Proban­den wird das Erhe­bungsver­fahren ausgewählt.

Um eine möglichst große Zahl an Proban­den für sta­tis­tisch aus­sagekräftige Ergeb­nisse gewin­nen zu kön­nen, liegt der Fokus auf Chemie- und Indus­trieparks, in denen eine große poten­zielle Proban­den­zahl in mehreren Unternehmen täglich Tätigkeit­en mit Gefahrstof­fen aus­führt und zudem eine eben­so große Zahl an Unter­weisun­gen durchge­führt werden.

Im Zuge der Vorar­beit­en zum Forschungsvorhaben wurde eine umfan­gre­iche Lit­er­atur­recherche zum The­men­feld Akzep­tanz von Hand­lun­gen, sicher­heits­gerecht­es Ver­hal­ten (Com­pli­ance) und zur Abhängigkeit des Erfol­gs von Inter­ven­tio­nen von der Akzep­tanz der einge­führten Maß­nahme durchgeführt.

Die Erken­nt­nisse zum Forschungs­stand bilden eine Grund­lage für das Konzept zur Daten­er­he­bung. Ziel ist es, die Kausal­ität von Kon­textfak­toren über die Akzep­tanz von Inter­ven­tio­nen bis zur Wirk­samkeit wil­lens­ab­hängiger Schutz­maß­nah­men aufzuzeigen.

Ein langfristiges Ziel ist es, die Wirk­samkeit wil­lens­ab­hängiger Schutz­maß­nah­men bere­its im Rah­men der Gefährdungs­beurteilung (Gestal­tungskonzept) gezielt abschätzen und somit einen wirk­samen Beitrag zur Verbesserung des Arbeits- und Gesund­heitss­chutzes bei Tätigkeit­en mit Gefahrstof­fen leis­ten zu können.

Lit­er­aturverze­ich­nis

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  • Grant, Stu­art, Du Pont Sus­tain­able Solu­tions (2018): Asset Man­age­ment Cul­ture: The „miss­ing link?“, Ver­füg­bar unter: https://reliabilityweb.com/articles/entry/asset_management_culture_the_missing_link/ [abgerufen am 27.02.2020]
  • DIN EN ISO 9001:2015–11, Qual­itäts­man­age­mentsys­teme-Anforderun­gen. Berlin, Beuth, 2015
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Foto: privat

M.Sc. Lukas Höffken

Extern­er wis­senschaftlich­er Mitarbeiter

 


Foto: © Friederike von Heyden/Bergische Uni­ver­sität Wuppertal

Prof. Dr.-Ing. Anke Kahl

Lei­t­erin des Lehrstuhls Sicherheitstechnik/
Arbeitssicherheit

Ber­gis­che Uni­ver­sität Wuppertal,

Fakultät für Maschi­nen­bau und Sicher­heit­stech­nik, Fachge­bi­et Sicher­heit­stech­nik / Arbeitssicherheit 

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