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Schutz vor Kopfverletzungen

BG BAU fördert Schutz­helme mit Kinn­rie­men

Schutzhelme mit Kinnriemen bieten mehr Schutz vor Kopfverletzungen. Foto: obs/BG BAU Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft/Mirko Bartels
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Immer wieder tragen Beschäf­tigte bei Arbeits­un­fäl­len schwere oder sogar tödli­che Kopf­ver­let­zun­gen davon, obwohl sie mit Schutz­hel­men ausge­stat­tet sind. Denn oft sitzen die Helme nicht an der vorge­se­he­nen Stelle, weil sie verrutscht oder bei einem Sturz abge­fal­len sind. „Deshalb fördern wir mit unse­ren Arbeits­schutz­prä­mien Helme mit Vier-Punkt-Kinnriemen. Dadurch können die Unfall­fol­gen erheb­lich vermin­dert werden“, sagte Bern­hard Arenz, Leiter der Haupt­ab­tei­lung Präven­tion der Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bauwirt­schaft (BG BAU).

Schon ein klei­nes Werk­zeug von 300 Gramm erreicht durch die Geschwin­dig­keit beim Fall aus zehn Metern Höhe die glei­che Aufprall­ener­gie wie ein 15 Kilo-Brocken aus einer Höhe von 20 Zenti­me­tern. „Deshalb ist die Arbeit auf der Baustelle ohne Schutz­helm leicht­fer­tig und hat oft tragi­sche Folgen“, betonte Arenz.

Schutz­helme gehö­ren auf den Kopf

Zudem entste­hen zusätz­li­che Gefah­ren für den Kopf, wenn Berufs­tä­tige ihre Helme verlie­ren, weil sie etwa in gebeug­ter Haltung arbei­ten und so ihren Schutz gegen Stöße oder fallende Objekte verlie­ren. Eine weitere Unfall­ur­sa­che entsteht, wenn der Helm beim Stol­pern oder Rutschen abfällt und die Betrof­fe­nen mit ihrem Kopf beim Fallen oder beim Aufprall auf dem Boden anschla­gen.

Circa 6.500 Arbeits­un­fälle mit Kopf­ver­let­zun­gen 2017

Ein Blick auf die Zahlen unter­streicht solche Risi­ken. So verzeich­nete die BG BAU im Jahr 2017 fast 6.500 Arbeits­un­fälle mit Kopf­ver­let­zun­gen. Außer­dem geht die BG BAU von einer hohen Dunkel­zif­fer klei­ne­rer Unfälle aus, die nicht melde­pflich­tig sind, weil sie nicht zu Ausfall­zei­ten führen.

Viele Unfälle wären glimpf­li­cher ausge­gan­gen, wenn die Betref­fen­den einen Schutz­helm mit geschlos­se­nem Kinn­rie­men getra­gen hätten. „Die von der BG BAU geför­der­ten Helme haben einen Vier-Punkt-Kinnriemen, bieten einen erhöh­ten Trage­kom­fort und blei­ben im Falle eines Falles dort, wo sie hinge­hö­ren – auf dem Kopf“, erklärte Arenz.

Helme müssen für Baustel­len­ar­beit geeig­net sein

Aller­dings erfülle ein einfa­cher Berg­stei­ger­helm nicht die für Baustel­len notwe­ni­gen Anfor­de­run­gen. Viel­mehr müsse darauf geach­tet werden, dass die einge­setz­ten Helme für die Baustel­len­ar­beit geeig­net sind. Das heißt, sie müssen nach der Norm für Indus­trie­schutz­helme EN 397 gefer­tigt sein.

Die Anschaf­fung geeig­ne­ter Helme fördert die BG BAU für gewerb­li­che Mitglieds­un­ter­neh­men durch ihre Arbeits­schutz­prä­mien.

Infos dazu gibt es unter www.bgbau.de/praemien. Anfra­gen können Inter­es­sierte per E‑Mail arbeitsschutzpraemien@bgbau.de oder per Tele­fon unter 0231 5431–1007 stel­len.

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