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Verbot bestimmter Chemikalien

Sechs gefährliche Stoffe sollen schrittweise vom Markt
Verbot bestimmter Chemikalien

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Die EU-Kom­mis­sion hat im Feb­ru­ar beschlossen, sechs beson­ders besorgnis­er­re­gende chemis­che Stoffe inner­halb der kom­menden drei bis fünf Jahre zu ver­bi­eten. Die Stoffe dür­fen nur noch dann in Verkehr gebracht wer­den, wenn einzelne Unternehmen eine Zulas­sung für eine bes­timmte Ver­wen­dung erhal­ten haben.

Bei den sechs Stof­fen han­delt es sich um Chemikalien, die kreb­serzeu­gend oder fortpflanzungs­ge­fährdend sind, sich in der Umwelt kaum abbauen oder sich in leben­den Organ­is­men anreichern.
Fol­gende sechs Chemikalien wer­den als erste in Anhang XIV der RAECH-Verord­nung aufgenom­men: 5‑tert-Butyl‑2,4,6‑trinitro-m-xylol (Moschus-Xylol), 4,4’-Diaminodiphenylmethan (MDA), Hexa­brom­cy­clodo­de­can (HBCDD), Bis(2‑ethylhexyl)phthalat (DEHP), Ben­zyl­butylph­ta­lat (BBP) und Dibutylph­tha­lat (DBP).
Unternehmen, die diese Stoffe verkaufen oder ver­wen­den wollen, müssen entwed­er nach­weisen, dass sie entsprechende Sicher­heits­maß­nah­men ergrif­f­en haben, oder dass der Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft die Risiken über­wiegt. Sofern es Stoffe oder tech­nis­che Ver­fahren gibt, die eine prak­tik­able Alter­na­tive darstellen, muss zudem ein Zeit­plan für die Umstel­lung vorgelegt werden.
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