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Gesichert aufs Dach steigen

PSA gegen Absturz

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KTG Rail­ser­vice in Duis­burg wartet und repa­riert Schie­nen­fahr­zeuge. Dazu stei­gen Tech­ni­ker regel­mä­ßig auf Loks und Waggons, was sorg­fäl­tige Vorkeh­run­gen erfor­dert. Das Horizontal‐Sicherungsmittel Safe­line HT‐8 von Span­set schützt die Menschen und gewährt ihnen dennoch jede Menge Bewe­gungs­frei­heit. Und es sorgt dafür, dass dem Dienst­leis­ter KTG in Sachen Arbeits­schutz niemand „aufs Dach steigt“.

Im vergan­ge­nen Jahr hat KTG Rail­ser­vice seine neue Werk­statt im Duis­bur­ger Innen­ha­fen bezo­gen. Der Instand­hal­ter von Schie­nen­fahr­zeu­gen wartet und repa­riert Loko­mo­ti­ven mit Elektro‐ und Diesel­an­trieb. Dazu müssen sich die Tech­ni­ker häufig auf das Dach bege­ben und benö­ti­gen deshalb einen Schutz gegen Absturz.

Denn jedem Arbeit­ge­ber drohen massive Konse­quen­zen, wenn er keine ausrei­chen­den Vorkeh­run­gen trifft, um Unfälle zu vermei­den.

Lieber PSAgA als Gerüst

Bevor KTG Rail­ser­vice die neue Halle im Duis­bur­ger Hafen bezog, nutzte das Unter­neh­men wenige Kilo­me­ter entfernt einen älte­ren Betriebs­hof. Der war zwar klei­ner, erfüllte aber im Wesent­li­chen die glei­chen Aufga­ben wie sein Nach­fol­ger. Schon dort vertrau­ten die Tech­ni­ker und Monteure bei Arbei­ten in der Höhe auf eine Persön­li­che Schutz­aus­rüs­tung gegen Absturz (PSAgA).

Alter­na­tiv kann man auch ein Gerüst um die Loko­mo­ti­ven herum­bauen“, sagt KTG‐Betriebsleiter Günter Mehr­holz, winkt aber noch im glei­chen Atem­zug ab: „So ein Gerüst lässt sich nicht mit der Lok verschie­ben und ist deshalb unfle­xi­bel im Einsatz.“ Darüber hinaus gibt Mehr­holz zu beden­ken, dass es auf den Dächern mancher E‐ oder Diesel‐Lok tücki­sche Höhen­un­ter­schiede gibt, die zu einer Gefahr für unge­si­cherte Monteure werden können. Im Vergleich zu
einem Gelän­der erweist sich hier eine PSAgA als wirkungs­vol­ler. Außer­dem besteht immer das Risiko, dass die Zugma­schine schon beim Gerüst­auf­bau eine Macke abkriegt, wie man hier im Ruhr­pott sagt.

Mehr Bewe­gungs­frei­heit

Also lieber eine PSAgA. Wie schon in der Vorgän­ger­halle entschied sich KTG für Safe­line HT‐8 von Span­set. „Der Vorteil dieses Horizontal‐Sicherungsmittels auf Draht­seil­ba­sis besteht darin, dass die Bewe­gungs­frei­heit der Anwen­der prak­tisch nicht einge­schränkt wird“, erläu­tert Spanset‐Anwendungstechniker Jörg Schei­len. Die Läufer folgen dem Monteur bei seiner Arbeit in der Höhe und sichern jeden Absturz inner­halb
eines defi­nier­ten Wirkungs­ke­gels. Und das für bis zu vier Perso­nen mit einem Körper­ge­wicht von jeweils maxi­mal 140 Kilo­gramm.

50 Meter ohne Zwischen­hal­ter

Bei HT‐8 handelt es sich um ein perma­nen­tes Siche­rungs­sys­tem. Es wird einmal ange­bracht und steht dauer­haft zur Verfü­gung. Eine beson­dere Heraus­for­de­rung bei der Instal­la­tion bestand darin, dass das System ohne Zwischen­hal­ter 50 Meter über­brü­cken musste. Irrever­si­ble Verän­de­run­gen in der Halle hatte der Vermie­ter von vorn­her­ein ausge­schlos­sen.

Stan­dard­mä­ßig ausge­legt ist das Spanset‐Produkt für 40 Meter. Unter Berück­sich­ti­gung der rela­tiv gerin­gen Sturz­höhe – Loko­mo­ti­ven sind rund 4,50 Meter hoch – wurde das System für eine Spann­weite von 50 Metern berech­net. Das Stahl­seil läuft längs durch die Halle. Seine Befes­ti­gung erfolgte zum einen an einer Stahl­stütze. Das andere Ende wurde an einen Stahl­trä­ger über dem Einfahrts­tor montiert. Die Spann­vor­rich­tung des HT‐8 erlaubt eine Vorspan­nung von bis zu 400 daN (rund 400 Kilo­gramm) mit der Folge, dass das Seil nur mini­mal durch­hängt. „Alles in allem haben wir uns mit der Spanset‐Lösung für eine zeit­ge­mäße Sicher­heits­vor­rich­tung entschie­den, mit der wir einer­seits unsere Leute schüt­zen und ande­rer­seits ihren Bewe­gungs­ra­dius kaum einschrän­ken“, sagt Günter Mehr­holz.


Grund­pflich­ten des Arbeit­ge­bers (Regeln und Quel­len)

Nach §3 des Arbeits­schutz­ge­set­zes (ArbSchG) muss der Arbeit­ge­ber

  • alle erfor­der­li­chen Arbeits­schutz­maß­nah­men tref­fen und dabei die Umstände berück­sich­ti­gen, die Sicher­heit und Gesund­heit der Beschäf­tig­ten bei der Arbeit beein­flus­sen.
  • seine Maßnah­men auf ihre Wirk­sam­keit hin prüfen und sie gege­be­nen­falls an sich ändernde Gege­ben­hei­ten anpas­sen.
  • dabei eine Verbes­se­rung von Sicher­heit und Gesund­heits­schutz der Beschäf­tig­ten anstre­ben.

Wenn es um Arbeits­si­cher­heit im Betrieb geht, müssen sowohl staat­li­che Arbeits­schutz­vor­schrif­ten als auch die Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten der Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten beach­tet werden. Wich­tige Regeln und Vorschrif­ten für das Arbei­ten in der Höhe sind unter ande­rem:

  • Arbeits­schutz­ge­setz (ArbSchG) §3: Planung, Durch­füh­rung und Über­wa­chung von Arbeits­schutz­maß­nah­men
  • Arbeits­schutz­ge­setz (ArbSchG) §5: Beur­tei­lung der Arbeits­be­din­gun­gen
  • PSA‐Benutzungsverordnung (PSA‐BV)
  • Baustel­len­ver­ord­nung (BaustellV)
  • Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung (ArbStättV)
  • DGUV Vorschrift 1 Grund­sätze der Präven­tion
  • DGUV Regel 112–198: Benut­zung von persön­li­chen Schutz­aus­rüs­tun­gen gegen Absturz und
  • DGUV Regel 199: Retten aus der Höhe

Safe­line HT‐8 von Span­Set

  • es reichen zwei Befes­ti­gungs­punkte an gegen­über­lie­gen­den Hallen­wän­den oder an der Decke
  • Spann­weite von 40 Metern ohne Zwischen­hal­te­rung (im konkre­ten Fall
    sogar 50 Meter)
  • Vorspan­nung von rund 400 Kilo­gramm
  • geprüft nach EN 795:2012 Anschlag­ein­rich­tun­gen Typ C
  • erfüllt Anfor­de­run­gen von PD CEN/TS 16415:2013 für Schutz­sys­teme
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