Gestaltung sicherer Maschinen, BAuA-Software Gesima
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Einfache Risikobeurteilung

Gestal­tung siche­rer Maschi­nen

Maschinen sicher konstruieren, hierfür hat die BAuA die Software Gesima entwickelt.
Maschinen und Werkzeuge in der automatisierten Industrie müssen sicher sein. Foto: ©Eisenhans - stock.adobe.com
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Mit dem Programm Gesima lässt sich konstruktions- bezie­hungs­weise entwick­lungs­be­glei­tend eine Risi­ko­be­ur­tei­lung von Maschi­nen durch­füh­ren. Dabei rich­tet sich die von der Bundes­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) entwi­ckelte Soft­ware vor allem an Konstruk­teure in klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men wie zum Beispiel im Sonder­ma­schi­nen­bau.

Gesima berück­sich­tigt die wesent­li­chen Schritte der Risi­ko­be­ur­tei­lung und Risi­kom­in­de­rung, ohne durch einen zu großen Funk­ti­ons­um­fang unüber­sicht­lich zu sein. Den Anwen­der beglei­tet Gesima von der Einord­nung seines Produkts anhand der gesetz­li­chen Grund­la­gen bis hin zur Doku­men­ta­tion und der abschlie­ßen­den Ausstel­lung der Konfor­mi­täts­er­klä­rung nach Maschi­nen­richt­li­nie. Zudem ermög­licht der ziel­grup­pen­ori­en­tier­ten Aufbau der Soft­ware die schritt­weise Abar­bei­tung der Risi­ko­be­ur­tei­lung in Über­ein­stim­mung mit der jeweils statt­fin­den­den Konstruk­ti­ons­phase.

Flexi­bi­li­tät

Bei der Risi­ko­be­ur­tei­lung und –minde­rung orien­tiert sich das Programm an der Liste der Gefähr­dun­gen nach DIN EN ISO 12100. Dabei bietet die Soft­ware dem Anwen­der eine große Flexi­bi­li­tät. So reichen die Vari­an­ten bei der Risi­ko­ein­schät­zung vom einfa­chen verba­len Eintrag von Scha­dens­aus­maß und Eintritts­wahr­schein­lich­keit bis zur Kombi­na­tion der Risi­ko­ele­mente mittels nume­ri­scher Werte in Anleh­nung an die DIN EN ISO 12100. Für die Risi­ko­be­wer­tung, also die Entschei­dung, ob Maßnah­men zur Risi­kom­in­de­rung erfor­der­lich sind, bietet sich der Vergleich mit Grenz­wer­ten in Normen an. Sofern Grenz­werte bekannt sind, wurden diese den einzel­nen Gefähr­dun­gen zuge­ord­net und stehen zum Vergleich zur Verfü­gung.

Maßnah­men nach Maschi­nen­richt­li­nie

Bei der Fest­le­gung der Maßnah­men zur Risi­kom­in­de­rung orien­tiert Gesima auf ein geführ­tes Vorge­hen entspre­chend der Rang­folge der Maßnah­men nach Maschi­nen­richt­li­nie. Zudem besteht die Möglich­keit, eigene Maßnah­men einzu­tra­gen. Die Soft­ware ermög­licht eine prak­ti­ka­ble Umset­zung des gesetz­lich gefor­der­ten Prozes­ses der Risi­ko­be­ur­tei­lung bei Entwick­lung und Bau von Maschi­nen im Unter­neh­men und kann über den Beuth-Verlag bezo­gen werden.

Autor: Thomas Möss­ner, Bundes­an­stalt für Arbeitsschutz und Arbeits­me­di­zin

 

Übri­gens, zum Thema Mani­pu­la­tio­nen von Maschi­nen gibt es viele Hinweise, Praxis­tipps, Apps und mehr auf:

www.stopp-manipulation.org

 

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