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Gefahr Gasaustritt

Vorsicht bei der Verwen­dung von Flüs­sig­gas beim Gril­len

Gasgrill zum Grillen
Kommen Gasgrills beim Grillen zum Einsatz, sollten den Flüssiggasflaschen besonderes Augenmerk zukommen. Foto: © larineb - stock.adobe.com
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Gasgrills sind nicht erst seit dieser Grill­sai­son im Trend. Die Prüf­or­ga­ni­sa­tion Dekra warnt vor einem sorg­lo­sen Umgang mit Flüs­sig­gas­fla­schen. Poröse Leitun­gen, verschlis­sene Dich­tun­gen, falsche Lage­rung, Beschä­di­gun­gen beim Trans­port oder falsche Montage können zu Gasaus­tritt führen und Vergif­tun­gen, Brände oder Explo­sio­nen auslö­sen.

Gas häufig nicht direkt bemerk­bar

Tritt Propan- und Butan­gas aus Gasfla­schen aus, so ist dies häufig nicht sofort zu bemer­ken. „Diese Gase sind schwe­rer als Luft und sammeln sich beim Austritt aus einer undich­ten Gasfla­sche bei Fahr­zeu­gen im Fuß- oder Koffer­raum“, erklärt der Dekra-Experte Peter Groth. „Mischen sie sich mit Luft, genügt meist ein Funke, um eine Verpuf­fung oder Explo­sion auszu­lö­sen.“

Gasfla­schen nicht im Keller oder in der Garage lagern

Aus dem glei­chen Grund dürfen Gasfla­schen nicht unter­halb des Erdni­veaus, etwa in einem Keller, gela­gert werden. Tritt schlei­chend Gas aus, kann es sich über einen länge­ren Zeit­raum am Boden sammeln und zur Gefahr werden.

Auch andere unbe­lüf­tete Räume wie etwa Gara­gen sind als Lager­ort unge­eig­net. „Gasfla­schen müssen immer an einem gut belüf­te­ten, schat­ti­gen Ort fern von Zünd­quel­len aufbe­wahrt werden. Im Auto dürfen Gasfla­schen über längere Zeit schon gar nicht gela­gert werden“, so der Experte.

Gasfla­schen im Auto vor Verrut­schen sichern

Beim Trans­port muss laut Stra­ßen­ver­kehrs­recht das Ventil fest verschlos­sen und die Schutz­kappe ange­bracht sein. „Außer­dem muss die Gasfla­sche für die Fahrt, zum Beispiel mit Spann­gur­ten, gut gesi­chert werden, damit sie bei Brems­ma­nö­vern oder Kurven­fahr­ten nicht verrut­schen kann“, erklärt Groth.

Gasgrill bei vor Wieder­in­be­trieb­nahme checken

Wer nach der Winter­pause seinen Gasgrill wieder in Betrieb nimmt, sollte vor allem bei älte­ren Gerä­ten auf verschlis­sene Dich­tun­gen, poröse Schläu­che und den festen Sitz des Ventils acht­ge­ben.

Viele Unfälle gehen nach Beob­ach­tung der Sach­ver­stän­di­gen auf Fehler beim Anschlie­ßen und auf Wartungs­män­gel zurück. Uner­läss­lich ist ein Blick in die Bedie­nungs­an­lei­tung des Herstel­lers, um Fehler­quel­len auszu­schal­ten und sich die Abfolge der einzel­nen Schritte klar zu machen.

Was ist vor dem Anschlie­ßen zu beach­ten?

Vor dem Anschlie­ßen muss das Ventil geschlos­sen sein, außer­dem muss der Benut­zer prüfen, ob die Gummi­dich­tung am Druck­reg­ler vorhan­den und intakt ist. Wich­tig: Beim Anschluss des Druck­reg­lers ist zu beach­ten, dass es sich um ein Links­ge­winde handelt, das gegen den Uhrzei­ger­sinn schließt. Hier heißt es: niemals Gewalt anwen­den! „Stellt man dort Mängel fest, sollte man diese auf keinen Fall selbst repa­rie­ren, sondern einen Fach­mann zu Rate ziehen“, empfiehlt der Dekra-Experte.

Nach Gebrauch das Ventil einer Gasfla­sche immer gut verschlie­ßen!

Auch bei leeren Gasfla­schen solle das Ventil immer geschlos­sen blei­ben, da sich meist noch Gasreste in der Flasche befin­den.

www.dekra.de

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