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BAuA Antworten zu mobilen Raumluftreinigern

BAuA Antworten auf Leitfragen
Mobile Raumluftreiniger

Foto: © Tomasz Zajda - stock.adobe.com
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Die Ver­wen­dung mobil­er Raum­luftreiniger, um das Infek­tion­srisiko durch Coro­na-Viren in geschlosse­nen Räu­men zu senken, ste­ht derzeit stark in der öffentlichen Diskus­sion. Mit dem baua: Fokus “Erweit­ert­er Infek­tion­ss­chutz durch mobile Raum­luftreiniger?” bietet die Bun­de­sanstalt für Arbeitss­chutz und Arbeitsmedi­zin (BAuA) der Prax­is eine Entscheidungshilfe.

Dabei hebt der baua: Fokus zwei Aspek­te her­vor: zum einen, dass Raum­luftreiniger das Lüften — also die Zufuhr frisch­er Luft von außen — nicht erset­zen kön­nen. Und zum anderen, dass ihr Ein­satz in bes­timmten Anwen­dungs­fällen dur­chaus sin­nvoll sein und das Ansteck­ungsrisiko senken kann, vor allem wenn regelmäßiges Lüften erschw­ert ist. Wann und warum das so ist, erläutert der baua: Fokus anhand von Leit­fra­gen, die auf ein­er wis­senschaftlich-tech­nis­chen Basis disku­tiert wer­den. Dabei wer­den konkrete Hin­weise zum zweck­mäßi­gen Ein­satz, zur Auswahl beziehungsweise Beschaf­fen­heit und zum sachgerecht­en Betrieb solch­er Geräte gegeben.

Wie sich in der betrieblichen Prax­is ein wirk­samer Infek­tion­ss­chutz her­stellen lässt, wird durch die SARS-CoV-2-Arbeitss­chutzregel und die ergänzen­den Empfehlun­gen der Bun­desregierung zum infek­tion­ss­chutzgerecht­en Lüften bere­its beschrieben. Den Grund­satz bilden die AHA+L‑Regeln, also Abstand, Hygiene und gegebe­nen­falls Atem­schutz, in Kom­bi­na­tion mit aus­re­ichen­dem Lüften. Schließlich senkt die Zufuhr von Außen­luft eine mögliche Viren­be­las­tung der Raum­luft schnell und effek­tiv. Gle­ichzeit­ig wer­den Kohlen­diox­id und Luftschad­stoffe aus der Raum­luft nach außen abge­führt. Der baua: Fokus weist auf mögliche Hand­lung­sop­tio­nen zur Ein­hal­tung der Anforderun­gen an das infek­tion­ss­chutzgerechte Lüften hin. Ist dies auf­grund beson­der­er Umstände eingeschränkt und ist die Gefahr erhöhter Virenkonzen­tra­tio­nen in der Raum­luft gegeben, kön­nen mobile Raum­luftreiniger in Betra­cht gezo­gen werden.

Als Beispiele nen­nt die Pub­lika­tion schlecht zu belüf­tende innen­liegende Aufen­thalts- oder Warte­bere­iche sowie Räume kleiner­er bis mit­tlerer Größe mit hoher oder wech­sel­nder Per­so­n­en­bele­gung, vor allem bei Anwe­sen­heit vul­ner­a­bler Per­so­n­en. Die Qual­ität der Raum­luft in Bezug auf Kohlen­diox­id, Luft­feuchte und diverse chemis­che Sub­stanzen kön­nen Raum­luftreiniger aber nicht verbessern. Bei unsachgemäßem Ein­satz kön­nen sie sog­ar selb­st zur Quelle für Gerüche, Luftschad­stoffe oder Mikroor­gan­is­men wer­den. Dies macht eine regelmäßige, fachkundi­ge Über­prü­fung und Wartung der Geräte unerlässlich.

Den baua: Fokus “Erweit­ert­er Infek­tion­ss­chutz durch mobile Raum­luftreiniger?” gibt es im Inter­ne­tange­bot der BAuA unter www.baua.de/dok/8856926.

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