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BG BAU ermahnt trotz Corona auf die anderen Risiken bei der Arbeit auf Baustellen zu achten

BG BAU zum Workers' Memorial Day
Risiken am Bau nicht außer Acht lassen

Zwischen 2014 und 2019 starben in Deutschland 486 Berufstätige bei der Arbeit auf Baustellen. (Foto: vchalup – stock.adobe.com)

„Auch wenn die Coro­n­avirus-Epi­demie all­ge­gen­wär­tig ist, dür­fen wir die anderen Gefahren auf Baustellen nicht aus dem Blick ver­lieren. Denn immer noch verunglück­en zu viele Men­schen, zum Beispiel bei Absturzun­fällen”. Das betonte Klaus-Richard Bergmann, Haupt­geschäfts­führer der Beruf­sgenossen­schaft der Bauwirtschaft (BG BAU) aus Anlass des weltweit­en „Work­ers’ Memo­r­i­al Day” am 28. April.

An dem Inter­na­tionalen Tag des Gedenkens an Lohnar­beit­er, die auf­grund von Arbeit getötet oder ver­let­zt wur­den oder an ihrer Arbeit erkrankt sind, gedenkt auch die BG BAU der­jeni­gen, die durch Arbeit­sun­fälle oder auf­grund von Erkrankun­gen durch die Arbeit ihr Leben ver­loren haben.

Zwis­chen 2014 und 2019 star­ben am Bau in Deutsch­land 486 Beruf­stätige bei der Arbeit. Die häu­fig­ste Unfal­lart waren Absturzun­fälle, gefol­gt von Unfällen auf­grund von her­ab­fal­l­en­den oder kip­pen­den Bauteilen, abrutschen­den Erd­massen sowie Unfälle mit Bau­maschi­nen. Im gle­ichen Zeitraum ereigneten sich 152 tödliche Wege­un­fälle. „Die Men­schen, die draußen auf den Baugerüsten und in den Bau­gruben ste­hen, arbeit­en trotz der Coro­n­avirus-Krise weit­er. Dabei müssen sie sich vor ein­er Ansteck­ung mit dem Virus schützen. Gle­ichzeit­ig dür­fen sie aber auch andere Risiken nicht außer Acht lassen, die weit­er Men­schen­leben fordern. In dieser schwieri­gen Zeit ste­hen wir an der Seite der Ver­sicherten und Unternehmen. Wir unter­stützen und geben Hil­festel­lung. Denn wir wollen, dass jed­er abends sich­er und gesund nach Hause kommt”, so Bergmann.

Dabei ist das Unfallgeschehen ins­ge­samt über die let­zten Jahre deut­lich zurück­ge­gan­gen: Die Anzahl der Arbeit­sun­fälle je 1.000 Per­so­n­en macht diese Entwick­lung deut­lich. Die soge­nan­nte 1.000-Personen-Quote ist in den 15 Jahren zwis­chen 2004 (70,30 Unfälle) und 2018 (53,07 Unfälle) um fast 25 Prozent gesunken. Dafür gesorgt haben gezielte Ini­tia­tiv­en zur Präven­tion und ein gewach­senes Bewusst­sein für einen verbesserten Arbeitss­chutz in den Unternehmen. Die beste­hende gute Koop­er­a­tion zwis­chen Innun­gen, Ver­bän­den, Unternehmen und der BG BAU müsse genutzt wer­den, um das Sicher­heits­be­wusst­sein in den Betrieben weit­er auszubauen, so Bergmann weit­er. „Am Bau müssen alle an einem Strang ziehen: Unternehmer und jed­er einzelne Beschäftigte. Die BG BAU sieht sich dabei als Part­ner­in und Dienstleisterin.”

Mit ihrem Präven­tion­spro­gramm „BAU AUF SICHERHEIT. BAU AUF DICH” sen­si­bil­isiert die BG Beschäftigte der Bauwirtschaft und bau­na­her Dien­stleis­tun­gen und entwick­elt Ange­bote für die unter­schiedlichen Baugew­erke. Weit­ere Infor­ma­tio­nen dazu unter www.bau-auf-sicherheit.de  

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